Kirsten Armbruster Gott die MUTTER

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Inhaltsangabe zu „Gott die MUTTER“ von Kirsten Armbruster

Das Christentum wurzelt, wie alle drei monotheistischen Religionen in einer Hirtennomadenideologie. Da das Hirtentum die Domestikation von Tieren voraussetzt, die Menschen aber den größten Teil der Menschheitsgeschichte als Wildbeuter lebten, können diese Hirtenreligionen nicht am Anfang von Religion stehen. Tatsächlich steht am Anfang Gott die MUTTER als Kosmische Mutter des Universums. Die Idee von Gott dem HERRN war und ist in Wahrheit eine bis heute nützliche Theologie zur Indoktrinierung und Zementierung patriarchaler Herrschaftsmacht, also eine politische Theologie. Eines der Hauptanliegen dieser politischen Theologie war es, Gott die MUTTER abzuschaffen, sie durch Gott den HERRN zu ersetzen und die Mutter gleichzeitig zur Magd des HERRN zu degradieren. In dieser Streitschrift stellt die Autorin hierzu die neuesten sozio- und religionshistorischen Forschungen vor.Das Fazit dieses Buches ist - wie könnte es auch anders sein - politisch und lautet: Das Bild von Gott dem HERRN, das mit einem, den öffentlichen Raum dominierenden Männerbild einhergeht, hat ausgedient, denn eine moderne Gesellschaft sieht anders aus. Und Gott die MUTTER liebt Sex!

Ein sehr zu empfehlendes Buch für all diejenigen, die nach den Ursprüngen menschlicher Existenz und Religion suchen.

— PeggyLanghans

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  • Rot-Weiß-Schwarz statt Schwarz-Weiß

    Gott die MUTTER

    PeggyLanghans

    20. February 2015 um 15:56

    Wer kennt nicht die Worte „Rot wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz“ aus dem Märchen SCHNEEWITTCHEN? In den von den Gebrüdern Grimm gesammelten und aufgeschriebenen Kinder- und Hausmärchen finden sich die Farben Rot, Weiß, Schwarz durchgängig wieder. Die Farben der Göttin. Kirsten Armbruster setzt diese Worte an den Anfang Ihrer Abhandlung über GOTT DIE MUTTER und führt den/die Leser/in auf überschaubaren 69 Seiten mit logischen und konsequenten Schlussfolgerungen auf eine hochinteressante Entdeckungsreise durch die Religionsgeschichte. Dabei legt sie fast archäologisch vorgehend frei, wo sich Anzeichen des alten Glaubens an eine Muttergottheit finden lassen. Sei es in den alten Überlieferungen, in der Symbolik der verschiedenen Glaubensrichtungen, in der Sprache oder in uns selbst. Sie bricht über tausende von Jahren geschaffene Denkmuster auf und hinterfragt mutig verfestigte Strukturen. Es gelingt ihr, nicht ein schwarz-weißes (Matriarchat vs. Patriarchat), sondern ein farbiges Bild des Zusammenlebens der Menschen miteinander sowie in Verbindung mit der Natur zu entwerfen, das Freiheit und Entwicklung überhaupt erst ermöglicht. Ein sehr zu empfehlendes Buch für all diejenigen, die nach den Ursprüngen menschlicher Existenz und Religion suchen.

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