Kirsten Boie , Regina Kehn Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

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Inhaltsangabe zu „Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi“ von Kirsten Boie

Spannung und Philosophie in einem poetischen Kinderkrimi von Kirsten Boie. Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Denn hier fühlt er sich wohl. Und vielleicht findet er auch eine Antwort auf seine Frage nach dem Leben und dem Tod. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ist der Friedhofsgärtner Bronislaw ein ganz gemeiner Verbrecher? Was hat es mit den merkwürdigen Bildern im Kopf des unsympathischen Büromanns auf sich? Haben sie etwas mit den brutalen Überfällen auf Juweliergeschäfte zu tun? Tatsächlich bringt Valentin seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, in allergrößte Gefahr. Dies ist eine wunderbar leichte, poetische Geschichte von Kirsten Boie über Freundschaft und den Umgang mit Verlust und Trauer, gleichzeitig aber auch spannender Kinderkrimi und großes Abenteuer, farbig in Szene gesetzt von Regina Kehn.

Ein zauberhaftes Buch über einen kleinen Jungen und seine Freunde.

— Dion

Ein toller Kinderkrimi und gleichzeitig so viel mehr!

— LeseMama82

Ich fand das Buch eigentlich gut. Bin aber nicht richtig reingekommen

— Sisters

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  • Valentin's Detektivbüro

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Dion

    07. February 2017 um 13:31

    Der zehnjährige Valentin ist eben erst aus Russland zugezogen. Gemeinsam mit seiner Mutter beginnt er nach einem Schicksalsschlag ein neues Leben. Zufällig verschlägt es ihn auf einen Friedhof, wo er neue Freunde findet: den Friedhofsgärtner Brodislaw, das Ehepaar Schilinsky, den alten Herrn Schmidt und dessen Hund Jiffel. Ungewollt verirrt sich Valentin manchmal in die Gedanken fremder Menschen. Das führt in zu einem ungeklärten Juwelenraub. Gemeinsam mit seinem Freund Mesut versucht er, den Dieb ausfindig zu machen. Ein liebevoll illustriertes, sehr wohltuendes Kinderbuch über einen Jungen, der einen Neuanfang machen muss, um sich aus einer traumatischen Vergangenheit zu lösen. Nicht nur für Kinder!!! Fünf wohlverdiente Sterne!

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  • Klasse Buch!

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Mary2

    24. November 2016 um 08:05

    Nur wenige Tage brauchte ich für dieses noch recht junge Buch der bekannten Autorin.Natürlich habe ich eine ganze Menge erwartet, schließlich ist Kirsten Boie eine preisgekrönte Schriftstellerin.Was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht!Zwar führt der Titel meiner Meinung nach ein wenig in die Irre, das Gedankenlesen ist nur ein Aspekt der gesamten Story.Hier geht es um so viel mehr: Einsamkeit (als Kind, als Erwachsener, als Trauernder), Verlust (eines lieben Menschen, der Heimat), Freundschaft und natürlich einen Kriminalfall.Besonders gut gefallen haben mir die sensibel gezeichneten Charaktere. Die Personen standen förmlich vor mir. Viele mit gebrochenen Lebensläufen, die meisten mit einem liebenswerten Kern. Valentin hat die Gabe hinter die Fassade zu schauen und gewinnt dabei eine ganze Menge neuer Freunde, auch wenn der erste Eindruck ein anderer gewesen sein mag.Für lesende Kinder eine tolle Identifikationsfigur!Der Schreibstil ist kindgerecht, mir hat er ebenfalls gefallen.Besonders erwähnenswert finde ich die sehr gelungene Illustration.Ein weiterer positiver Aspekt:Die Autorin zeigt ganz subtil einen sinnvollen Umgang mit Medien durch Kinder auf. Hier werden in der Story echte Bücher und Zeitungen gelesen, die Kinder gehen in den Ferien nach draußen und erleben dort Spannendes.Der Umgang mit Handy, Wii etc. wird durchaus erwähnt, der Stellenwert aber ganz sinnvoll eingeordnet.Von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung,

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  • Eine tolle Detektivgeschichte

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    LeseMama82

    03. August 2016 um 09:32

    Wir haben es hier mit einer tollen Detektivgeschichte für Kinder ab 10 Jahren zu tun, aber gleichzeitig auch mit so vielem mehr! Valentin zieht mit seiner Mutter während der Sommerferien in eine neue Stadt. Dort kennt er noch niemanden und langweilt sich. Er beginnt die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und entdeckt bald den nahegelegenen Friedhof. Dort lernt er eine Menge Leute kennen: Bronislaw den Friedhofsgärtner; Herrn und Frau Schilinsky, die den Friedhof mehr als Schrebergarten benutzen; Dicke Frau, die immer ihren Einkaufswagen dabei hat; Herrn Schmidt und seinen Hund Jiffel. Seine neuen Freunde berichten ihm von den letzten merkwürdigen Ereignissen: Dicke Frau wurde ihr Golddollar gestohlen, Bronislaw wurde hinterrücks niedergeschlagen und in der Stadt treibt sich ein Juwelendieb herum! Gleich drei Fälle auf einmal! Da beschließt Valentin ein Ein-Mann-Detektivbüro aufzumachen, wie in seinem aktuellen Lieblingsbuch. Da ist seine gerade neu entdeckte Gabe, nämlich die Gedanken anderer Menschen sehen zu können, direkt sehr nützlich! Dennoch benötigt er noch die Hilfe von Mesut, einem Jungen aus der Nachbarschaft, um auf die richtige Spur zu kommen.   Kirsten Boies Buch ist spannend, hat Witz aber auch nachdenklichere Passagen. Nach und nach erfahren wir mehr über Valentins Vergangenheit, seine Familie in Kasachstan und warum er mit seiner Mutter nach Deutschland gezogen ist. Auf der einen Seite philosophiert er mit Herrn Schmidt über das Leben und den Tod und auf der anderen Seite gibt es lauter nette Anspielungen auf andere Detektivgeschichten und auch den ein oder anderen Schlager. Es ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, doch kann ich es auch deren Eltern nur wärmstens empfehlen!

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  • Buchverlosung zu "Der Junge, der Gedanken lesen konnte Ein Friedhofskrimi" von Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Sallygirl

    ACHTUNG!!!BUCHVERLOSUNG IST BEENDET 

    • 15
  • Eine Geschichte, die sich leise ins Herz schleicht ...

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Bücherfüllhorn-Blog

    08. November 2015 um 22:24

    Also, zunächst einmal wusste ich nicht, was mich erwartet. Das Buch und der Titel ließen nicht auf so ernste Themen wie Integration, Gemeinschaft, Tod, Trauer und Schuld  schließen. Die Autorin hat dies alles in einer anspruchsvollen und schönen Geschichte vereint. Das Buch ist in der Ich- Form geschrieben, und hat eine eigentümliche, manchmal auch fein komödiantisch-ironische Sprache, an die ich mich gewöhnen musste, aber dann gefiel es mir immer besser. Das Buch zog mich in seinen Bann. Die Autorin hat die oben genannten Themen ganz wunderbar umgesetzt.   Einige Leser werden sich vielleicht an dem makaberen Handlungsort  „stoßen“, als z.B. eine Grabstätte in einen Schrebergarten umfunktioniert wird. Für mich war das absolut glaubhaft in der Geschichte umgesetzt, vielleicht sollte der Leser auch eine kleine Affinität zu Friedhöfen haben. Mir geht es jedenfalls so, dass ich gerne mal um der Großstadthektik zu entkommen, durch ältere Friedhofsteile spaziere und mir besondere Grabdenkmäler anschaue. Da liegt eine besondere und ruhige Atmosphäre zu jeder Jahreszeit, der Lärm bleibt außen vor, man kann sich hinsetzten, nachdenken und ausruhen. Im Buch und der Geschichte ist das Ganze ist so liebevoll beschrieben, dass ich fast gespürt habe, ich würde gerne selber dort in der geselligen Friedhof-Schrebergarten-Gemeinschaft sitzen. Ich konnte mir den Schatten der Bäume und die flimmernde Hitze, die ruhige Friedhofsatmosphäre und die Freunde gut vorstellen. Der sympathische Hauptprotagonist  Valentin war sehr authentisch dargestellt, einige Erwachsene etwas „schräg“. Der Friedhofskrimi an sich ist eher im Hintergrund „tätig“, dann so nach und nach entblättert sich dann die Familientragödie, Freundschaften entstehen und es gibt Hoffnung.   Fazit: Ein ungewöhnlicher Handlungsort wunderbar in Szene gesetzt. Ein ernstes Thema kommt auf leisen Sohlen daher und haut einen dann um. Wunderbar. Sehr empfehlenswert.

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  • Der Tod, auch ein Thema für Kinder!

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Barbara62

    19. July 2015 um 12:55

    Der zehnjährige Valentin aus Kasachstan ist neu in einer Hochhaussiedlung. Bei einer Entdeckungstour trifft er auf dem Friedhof lauter skurrile Leute, Außenseiter wie er. Und bald steht der Hobbydetektiv und Leser von Detektivgeschichten vor kniffligen Fragen: Wer hat den Friedhofsgärtner niedergeschlagen, wer die verwirrte Obdachlose beklaut und wer ist der Juwelendieb? Ein bisschen Gedanken lesen und seine neuer Freund Mesut helfen ihm weiter.In Kirsten Boies spannendem Kinderkrimi, poetisch, lustig und schräg, ist der Tod allgegenwärtig, ohne dass es düster und bedrohlich wird. Für Große und Kleine ab zehn Jahren absolut empfehlenswert.

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  • Schlichter Schreibstil, skurille Friedhofsgäste u. eine seltsame Geschichte,die am Ende sehr berührt

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Leselady

    20. June 2014 um 18:44

    Spannung und Philosophie in einem poetischen Kinderkrimi von Kirsten Boie. Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Denn hier fühlt er sich wohl. Und vielleicht findet er auch eine Antwort auf seine Frage nach dem Leben und dem Tod. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ist der Friedhofsgärtner Bronislaw ein ganz gemeiner Verbrecher? Was hat es mit den merkwürdigen Bildern im Kopf des unsympathischen Büromanns auf sich? Haben sie etwas mit den brutalen Überfällen auf Juweliergeschäfte zu tun? Tatsächlich bringt Valentin seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, in allergrößte Gefahr. Dies ist eine wunderbar leichte, poetische Geschichte von Kirsten Boie über Freundschaft und den Umgang mit Verlust und Trauer, gleichzeitig aber auch spannender Kinderkrimi und großes Abenteuer, farbig in Szene gesetzt von Regina Kehn. (Kurzbeschreibung: http://www.amazon.de/o/ASIN/3789131911/lovebook-21) Informationen zu Buch, Verlag und Autorin: Gebundene Ausgabe: 320 Seiten Verlag: Oetinger (März 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3789131911 ISBN-13: 978-3789131912 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 2,8 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3789131911/lovebook-21 Eindrücke / eigene Meinung: Und da ist es wieder einmal passiert... ich lese eine Geschichte, die mich anfangs ziemlich verwirrt und dennoch lese ich weiter, taste mich skeptisch Seite für Seite vor. Und was geschieht... "Der Junge, der Gedanken lesen konnte" wird tatsächlich besser und besser und besser... und lässt mich am Ende völlig geplättet und restlos von sich überzeugt zurück - wow! Das passiert wahrlich nicht oft! Wie gesagt... der Beginn für mich recht gewöhnungsbedürftig; schlichter Schreibstil, kurze Sätze, zu viele hastige Gedankensprünge. Immer wieder ist von einem Artjom die Rede, den wir aber zunächst nicht kennen und dessen Identität erst nach und nach behutsam offengelegt wird, bis schließlich die, in der Vergangenheit liegenden Geschehnisse um diesen jungen Mann, eine besondere und zentrale Schlüsselfunktion in der Geschichte einnehmen. Auch Herr und Frau Schilinsky, die täglich mit ihren Klappstühlen auf einem Grab picknicken und "Dicke Frau" waren mir anfangs ziemlich suspekt. Aber.. auch sie wuchsen mir mehr und mehr ans Herz, genau wie der alte Herr Schmidt mit Hund Jiffel, Bronislaw und Mesut. Alter Schwede... was für eine Truppe, der wir hier täglich auf dem Friedhof begegnen.. Aber lest es selbst und lasst Euch von den ersten, seltsam anmutenden Seiten bitte nicht davon abhalten! Die Geschichte braucht ein Weilchen, um in die Gänge zu kommen, aber schlussendlich wird man mit sehr berührenden Erkenntnissen und einem warmen Gefühl im Bauch belohnt!

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  • Toll!

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Nenuki

    16. June 2013 um 09:15

    Es ist eine sehr schöne und liebevolle Geschichte Inhalt: Spannung und Philosophie in einem poetischen Kinderkrimi von Kirsten Boie. Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Denn hier fühlt er sich wohl. Und vielleicht findet er auch eine Antwort auf seine Frage nach dem Leben und dem Tod. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ist der Friedhofsgärtner Bronislaw ein ganz gemeiner Verbrecher? Was hat es mit den merkwürdigen Bildern im Kopf des unsympathischen Büromanns auf sich? Haben sie etwas mit den brutalen Überfällen auf Juweliergeschäfte zu tun? Tatsächlich bringt Valentin seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, in allergrößte Gefahr. Dies ist eine wunderbar leichte, poetische Geschichte von Kirsten Boie über Freundschaft und den Umgang mit Verlust und Trauer, gleichzeitig aber auch spannender Kinderkrimi und großes Abenteuer. Mehr anzeigen Weniger anzeigen

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  • Kirsten Boie kann es einfach!

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Mrs_Nanny_Ogg

    27. May 2013 um 10:32

    Valentin ist neu in der Stadt. Die Umzugskisten sind noch nicht einmal ausgepackt, als er schon in ein unvergessliches Abenteuer stolpert. Auf seiner ersten Erkundigungstour durch sein neues Viertel, kommt er zufällig auf einen Friedhof, wo er auf mehrere außergewöhnliche Menschen trifft. Ein Ehepaar benutzt die bereits gekaufte Grabstätte als Schrebergarten mit Picknicktasche und Klappstühlen, die Dicke Frau ist seit dem Tod ihres Sohnes ganz wirr im Kopf und offensichtlich obdachlos, der alte Herr Schmidt besucht mit seinem kleinen Hündchen täglich seine verstorbene Frau und dann ist da noch der polnische Friedhofsgärtner. Der Friedhof wird nun zum täglichen Treffpunkt. Währenddessen passieren mehrere Raubüberfälle auf Juweliergeschäfte in der Umgebung. Eines Tages liegt der Friedhofsgärtner niedergeschlagen hinter der Friedhofskapelle. Valentin, inspiriert durch die Kinderkrimis, die er so gerne liest, ist fest entschlossen, die Verbrechen aufzuklären. MItten drin passiert es: Als Valentin länger auf die Dicke Frau starrt, taucht er auf einmal ab in ihre wirre Gedankenwelt. Mit Schrecken stellt er fest, dass er in die Köpfe anderer Menschen schauen kann. Von da an versucht er das zu vermeiden, doch manchmal passiert es ihm doch - und liefert den entscheidenden Hinweis um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Nebenbei erfährt man warum Valentin mit seiner Mutter allein aus Kasachstan nach Deutschland gezogen ist. Fragen über den Tod und die Trauer ergeben sich mühelos aus dem gewählten Friedhofsszenario. Kirsten Boie hat sich fantastisch in die Gedanken- und Gefühlswelt eines 10jährigen versetzen können und gleichzeitig einen sehr spannenden Kinderkrimi geschrieben. Ich habe sehr gerne 5 Sterne dafür  vergeben!

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  • Keine gelungene Kombination

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    R-E-R

    17. May 2013 um 20:22

    “Alles hat seine Zeit”. Dieses Bibelzitat scheint Kirsten Boie bei Ihrem Friedhofskrimi für Kinder inspiriert zu haben. Eine Zeit zu leben und eine Zeit zu sterben. Es geht viel um das Sterben in diesem Buch und das nicht nur, weil Valentin mit seiner Mutter in eine neue Wohnung direkt neben dem städtischen Friedhof zieht. Was passiert wenn ein geliebter Mensch gestorben ist? Wohin geht er oder sie? Wer ist schuld wenn ein Kind sterben muss? Wie tröstet man jemanden, der sich schuldig am Tod eines anderen fühlt? Kirsten Boies Roman für Kinder wirft viele Fragen auf. Valentin ist mit seiner Mutter von Russland nach Deutschland gekommen. Sein Vater ist bei seinem Bruder Artjom in Kasachstan geblieben. In den großen Ferien ist Valentin den ganzen Tag allein, weil die Mutter arbeiten muss. Neugierig beginnt er die neue Umgebung zu erkunden. Gleich bei seinem ersten Streifzug landet er auf dem nahegelegenen Friedhof. Er lernt Bronislaw, den freundlichen Friedhofsgärtner aus Polen kennen. Und das Ehepaar Schilinsky, dass anstelle eines Schrebergartens eine Grabstelle gekauft hat und dort jeden Tag picknickt. Valentin freundet sich dort auch mit dem alten Herrn Schmidt an, der mit seinem Hund täglich das Grab seiner Frau Else besucht. Auch für die obdachlose und geistig verwirrte Dicke Frau hat Valentin immer ein freundliches Wort übrig. Eines Tages findet Valentin Bronislaw niedergeschlagen auf der Friedhofstoilette. Es scheint als hätte jemand auf dem Friedhof Geheimnisse. Valentin jedoch hat erst vor kurzem eine ganz besondere Gabe an sich entdeckt: Er kann Gedanken lesen. So sollte der Übeltäter also schnell gefunden sein. Aber einen Verbrecher jagen, ist nicht so einfach wie gedacht. Und so ist Valentin bald selber in Lebensgefahr. Kirsten Boie verbindet in dieser Geschichte für Kinder ab etwa 10 Jahren einen Krimistoff um Juwelendiebstahl mit Gedanken zum Thema Tod. Die Kombination ist ungewöhnlich. Es wird schnell klar, dass der einfühlsame Valentin nicht nur eine besondere Gabe sondern auch einen besonderen Kummer hat. Es dauert eine Weile, bis er sich dem alten Herrn Schmidt anvertraut. Dieser ist es dann auch, der ihn mit einfachen Worten beruhigt. Eben mit jenen, die ich anfangs erwähnte. “Alles hat seine Zeit”. Aber nicht nur der alte Herr hilft dem Ich-Erzähler Valentin. Auch die Freundschaft zu dem gleichaltrigen Nachbarsjungen Mesut bringt ihn weiter. Hier ist ein Gleichaltriger dem er sich öffnen kann und der gleichzeitig seine Trauer lindert und sich mit ihm auf Verbrecherjagd macht. Ich fand das Buch nicht schlecht, obwohl ich die Kombination aus Krimi und Lebens- bzw. Sterbensphilosophie nicht wirklich gelungen fand. Mir wäre ein entschiedenen entweder oder lieber gewesen. Also entweder Krimi oder Mutmachbuch zum Thema Tod. Es gibt mit Sicherheit viele Kinder, denen es wie Valentin geht. Die mit Trauer oder Verlust umgehen müssen. Aber wie viele davon bekommen die Gelegenheit sich anhand der Aufklärung einer Diebesserie selbst zu therapieren in dem sie in Lebensgefahr geraten? Sicher nicht allzu viele. Das Identifikationspotential ist daher sicher gering. Was die Identifikation und damit das Interesse zusätzlich erschweren dürfte: Valentin ist einfach “uncool”. Seine Sprache ist um einiges zu ernst bzw. zu erwachsen. Das Buch hat unnötige Längen, die selbst mich als Erwachsenen Leser um die Geduld brachten. Mein Fazit: Ich habe das Buch aus der Bibliothek entliehen, würde es aber nicht kaufen oder im Rahmen meiner Tätigkeit als Vorlesepatin verwenden.

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  • Rezension zu "Der Junge, der Gedanken lesen konnte Ein Friedhofskrimi" von Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    lettergirl

    18. January 2013 um 08:30

    Täglicher Treff auf dem Friedhof? Für einen Jungen, der sich in den Sommerferien langweilt und einige alte "Stammgäste", die regelmäßig die Gräber ihrer Angehörigen (oder ihre eigenen zukünftigen) besuchen, keine Besonderheit. Herzig, dass der Plastikgartenstuhl und die Kartoffelsalatschüssel ausgepackt werden und man es sich hier "im Grünen" gut gehen lässt. Und unverfänglicher Anlass, um Gedanken über den Tod, den Umgang damit sowie Fakten über die verschiedenen Religionen einfließen zu lassen, ganz ohne Langeweilefaktor. In diese Idylle dringt ein Diebstahlsverdacht - ein Fall, der gelöst werden will. Insgesamt ein sehr schönes, untypisches und lebensnahes Buch! (Nicht nur) für Jungs.

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  • Rezension zu "Der Junge, der Gedanken lesen konnte Ein Friedhofskrimi" von Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Wortweber

    22. October 2012 um 13:17

    Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt. Denn hier fühlt er sich wohl. Und vielleicht findet er auch eine Antwort auf seine Frage nach dem Leben und dem Tod. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ist der Friedhofsgärtner Bronislaw ein ganz gemeiner Verbrecher? Was hat es mit den merkwürdigen Bildern im Kopf des unsympathischen Büromanns auf sich? Haben sie etwas mit den brutalen Überfällen auf Juweliergeschäfte zu tun? Tatsächlich bringt Valentin seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, in allergrößte Gefahr. Kirsten Boie präsentiert uns wieder einmal ein wunderbar vielfältiges Kinderbuch voller versteckter und offensichtlicher Schätze. Ein Haufen liebenswert verrückter Charaktere, wie das Ehepaar, das auf dem eigenen Grab picknickt, weil dieses günstiger ist als ein Schrebergarten. Dicke Frau, deren Namen niemand kennt und die immer mit ihrem Einkaufswagen unterwegs ist. Mesut, vor dem Valentin zuerst Angst hat, sich aber dann als detektivisches Genie herausstellt. Ein Buch voller Außenseiter, Immigranten, allesamt sympathischer als der spießige Büromann. Und natürlich ist da Valentin, der mit seiner Mutter allein nach Deutschland gezogen ist und in der Heimat Kasachstan nicht nur den Vater zurückgelassen hat, sondern auch eine Schuldenlast. Tiefe Themen behandelt Kirsten Boie mit federleichter Stimme, mit Witz und Humor, mit Einfühlsamkeit und packt das Ganze in einen undurchsichtigen Kriminalfall, der für Spannung und den Roten Faden sorgt. Jungs und Mädchen sollten gleichermaßen zugreifen!

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  • Rezension zu "Der Junge, der Gedanken lesen konnte Ein Friedhofskrimi" von Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Buechereckerl

    16. June 2012 um 20:35

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte Kirsten Boie 320 Seiten / Hardcover Ab 10 Jahren März 2012 Oetinger Verlag ISBN: 978-3-7891-3191-2 14,95 € „Und wie ich sie also angestarrt habe, ist es mir ganz wirr im Kopf geworden und es war, als ob ich irgendwo eintauche und meine Gedanken plötzlich alle durcheinander purzeln. Dass ich in die Köpfe anderer Menschen gucken kann, hab ich da noch nicht gewusst.“ Als Valentin in der Gluthitze dieses Sommers unter den hohen alten Bäumen des Friedhofs steht, ahnt er nicht, dass gerade das größte Abenteuer seines Lebens beginnt – und dass seine seltsame Gabe, Gedanken lesen zu können, ihn am Ende sogar in allerhöchste Gefahr bringen wird … Valentin kommt ursprünglich aus Kasachstan, wohnt aber schön länger mit seiner Mutter in Deutschland. Und gerade sind die beiden in eine neue Stadt gezogen. Es sind Sommerferien und es herrscht eine wahnsinnige Hitze. Unten vor dem Haus steht nur Mesut, ein türkischer Junge, etwa in Valentins Alter, aber viel größer als er und nicht gerade freundlich. Und Valentin hat Angst vor Mesut. So macht sich Valentin alleine auf, die Umgebung zu erforschen und landet auf dem Friedhof. Mit der Zeit lernt er dort so einige ungewöhnliche Menschen kennen. Zuallererst die verwirrte Dicke Frau, die sich mit ihrem vollgepackten Einkaufswagen durch die Gegend quält und die merkwürdigsten Sachen vor sich hin murmelt. Und Bronislaw, den netten polnischen Friedhofsgärtner. Da wären dann auch noch das freundliche Ehepaar Schilinsky, die schon zu Lebzeiten ihr Grab gekauft haben um es als Schrebergarten zu nutzen, denn einen Schrebergarten können sie sich nicht leisten. Und nicht zu vergessen, der liebenswerte alte Herr Schmidt mit seinem Hund Jiffel. Im Laufe der Geschichte erfährt man, warum Dicke Frau so verwirrt ist und was es mit den Überfällen auf den armen Bronislaw zu tun hat, aber auch, welches kleine Geheimnis Valentin hat. Mit Valentin erleben die Leser einen spannenden Kriminalfall auf dem Friedhof, ganz aus der Sicht des 10-jährigen gesehen. So ist auch die Erzählweise ganz einem Zehnjährigen angepasst. Aber das ist nicht alles, die Geschichte erzählt auf behutsame Weise von Trauer und Tod, aber auch von Freundschaft und Vertrauen. Ein wundervolles Buch für alle Leser ab ca. 9 / 10 Jahren, vor allem, denke ich, wird es da die Jungs ansprechen.

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  • Rezension zu "Der Junge, der Gedanken lesen konnte Ein Friedhofskrimi" von Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi

    Träumerin

    24. March 2012 um 13:40

    Valentin muss mit seiner Mutter umziehen. Neue Stadt, neues Glück? Leider nicht für Valentin, es ist mitten im Sommer und er kennt niemanden und seine Mutter ist nur am Arbeiten. Also erkundet er alleine die Gegend. Dabei findet er einen kleinen Friedhof auf der er die seltsamsten Gestalten trifft: den Friedhofsgärtner Bronislaw, ein Ehepaar, welches auf den gekauften Gräbern picknickt und einen Witwer mit Hund. Schnell freundet Valentin sich mit ihnen an und nutzt den Friedhof als Zufluchtsort. Als er dann aber davon hört, dass in Juweliergeschäfte eingebrochen wird und entdeckt, dass er Gedanken lesen kann, erlebt er sein bisher größtes Abenteuer. Wieder mal ein tolles Buch von Kirsten Boie, die genau den Grad zwischen Trauer und Freude, sowie Realität und Phantasie trifft. Jeder Charakter ist so liebevoll und genau beschrieben, man kann sie sich alle perfekt vorstellen und begibt sich vielleicht sogar selbst auf die Suche nach diesen Menschen im eigenen Leben. Einfach ein Spaß es zu lesen, auch wenn es schwierige Themen behandelt.

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