Kirsten Boie , Maja Bohn Der Rinder-Dieb

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Inhaltsangabe zu „Der Rinder-Dieb“ von Kirsten Boie

Jetzt wird es wieder kniffelig! Es geschehen seltsame Dinge in Hlatikulu. Zuerst brennt ein Dorf in der Nähe der Lion Lodge nieder und dann verschwindet auch noch eine ganze Rinderherde unter mysteriösen Umständen. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Und wo steckt Miss Agatha? Thabo, Emma und Sifiso heften sich an die Fersen der Rinderdiebe und können am Schluss auch Miss Agatha aus den Fängen ihres Entführers befreien. Abenteuer und Band Nummer drei der spannenden Krimireihe um Thabo, den kleinen Meisterdetektiv aus Afrika. Charmant, mit Tiefgang, vielfach ausgezeichnet: Autorin Kirsten Boie und ihr kleiner afrikanischer Held. www.oetinger.de/thabo

Spannung und Abenteuer mit Thabo und seinen Freunden

— Angelika123
Angelika123

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil aber gute Grundidee!

— Larii-Mausi
Larii-Mausi

Ein schönes Kinderbuch, mit lehrreichen Infos, einer neuen Sprache und einem spannenden Showdown. Leider mit einem Haken...

— Silbendrechsler
Silbendrechsler

Spannend- auch für Erwachsene Leser!

— Diana182
Diana182

So spannend war Thabo noch nie und dennoch lustig und voller tiefer Einblick in das Leben afrikanischer Kinder. Toll!

— danielamariaursula
danielamariaursula

Packendes Afrika Abenteuer mit Thabo und Freunden

— CindyAB
CindyAB

Ein super Fall für Thabo

— leniks
leniks

Ein lesenswertes Kinderbuch

— Amber144
Amber144

Kindgerechtes Abenteuer und spannender Kriminalfall, der seine Leser ins südliche Afrika entführt und nebenbei ihren Horizont erweitert.

— Walli_Gabs
Walli_Gabs

Kniffliger und spannender Jugendkrimi mit Tiefgang aus der Erzählperspektive von Thabo dem Meisterdetektiv selbst.

— isabellepf
isabellepf

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  • Leserunde zu "Thabo. Detektiv und Gentleman. Der Rinder-Dieb" von Kirsten Boie

    Der Rinder-Dieb
    NetzwerkAgenturBookmark

    NetzwerkAgenturBookmark

    Jetzt wird es wieder kniffelig! Charmant, mit Tiefgang, vielfach ausgezeichnet: Autorin Kirsten Boie und ihr kleiner afrikanischer Held.Begleitet unsere Leserunde zu "Thabo. Detektiv und Gentleman. Der Rinder-Dieb" und bewerbt euch für eines der 20 Rezensionsexemplare.Es geschehen seltsame Dinge in Hlatikulu. Zuerst brennt ein Dorf in der Nähe der Lion Lodge nieder und dann verschwindet auch noch eine ganze Rinderherde unter mysteriösen Umständen. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Und wo steckt Miss Agatha? Thabo, Emma und Sifiso heften sich an die Fersen der Rinderdiebe und können am Schluss auch Miss Agatha aus den Fängen ihres Entführers befreien.Band 1Band 2Kirsten Boie ist eine der renommiertesten, erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie wurde 1950 in Hamburg geboren, studierte dort Germanistik und Anglistik. Mehr...Wir suchen 20 Leser, die gerne in Kinderbüchern versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Kennst du bereits einen der Thabo Bände, oder ein anderes Buch von Kirsten Boie, wenn ja welches? *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 218
  • Thabo der kleine Gentlemen

    Der Rinder-Dieb
    Angelika123

    Angelika123

    18. September 2017 um 00:36

    Schon nach den ersten Sätzen hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und Thabo und die anderen Protagonisten waren sofort vor meinem inneren Auge präsent.Der vertraute und tolle Schreibstil von Kirsten Boie haben mich sofort erreicht und ich konnte wieder herzlich über Thabo lachen wie er die Dinge aus seiner Warte aus sieht und uns als Leser daran teilhaben lässt.Die Geschichte ist super spannend und wundervoll erzählt. Plastisch und realitätsnah lässt Kirsten Boie die Figuren lebendig werden.Es gibt im Buch viele unbekannte afrikanische Ausdrücke die im Anhang schön erklärt werden.Mir gefällt das sehr gut. So wird aus einem spannenden, humorvollen, packenden Krimi ganz nebenbei auch noch ein Buch in dem man vieles über Afrikas Sitten und Gebräuche lernt.Ein tolles Buch – empfehlens - und lesenswert – nicht nur für junge Krimifans – auch die älteren haben sicherlich Freude an dieser wunderbaren Geschichte.

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  • Spannende Geschichte, aber leider gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

    Der Rinder-Dieb
    Larii-Mausi

    Larii-Mausi

    14. September 2017 um 20:09

    Aufmerksam auf das Buch wurde ich, da Kirsten Boie es geschrieben hat. Von ihr habe ich bereits die Möwenweg-Reihe gelesen und wollte so auch endlich die Thabo-Reihe kennenlernen. Im dritten Teil geht es darum, dass wieder mit seinen beiden Freunden Emma und Sifiso einen spannenden Kriminalfall zu lösen hat. Diesmal wird es sogar richtig gefährlich, als sich die drei Detektive auf die Suche nach den Rinder-Dieben machen. Und dann ist auch noch plötzlich Emma’s Großtante Miss Agatha verschwunden. Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Bruder gelesen und leider taten wir uns durchgängig mit dem Schreibstil schwer. Das Buch ist mit in der Ich-Perspektive von Thabo geschrieben. Sehr gewöhnungsbedürftig ist jedoch, dass er den Leser die ganze Zeit siezt und auch öfter kommt es vor, dass er zum Leser sagt: „Meine Damen und Herren“. Hinzu kommt noch, dass das Buch in der zweiten Vergangenheit geschrieben ist, woran man sich auch erstmal gewöhnen muss. Leider gelang uns das im gesamten Buch nicht und wir kamen nur sehr langsam voran, da es uns manchmal ziemlich nervte. Hinzu kam, dass im Buch sehr viele Personen mit schwierigen afrikanischen Namen vorkamen. Das erschwerte das gegenseitige Vorlesen nochmals zusätzlich, denn wir konnten uns gar nicht alle der Namen merken und mussten ständig im Personenverzeichnis nachschlagen. Außerdem kommen auch viele Wörter in Thabo’s Landessprache vor und diese mussten ebenfalls im angehängten Wörterverzeichnis nachgeschlagen werden. Sehr positiv hingegen ist uns der Spannungsbogen aufgefallen. Dieser wird am Anfang des Buches aufgebaut und zieht sich durch die ganze Geschichte ohne an Spannung zu verlieren. Toll war auch, dass am Ende des Buches nochmal alle Geschehnisse der Geschichte erläutert wurden, denn so konnte man nochmal alles nachvollziehen.  Was mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist, war die Tatsache das Kirsten Boie sehr geschickt die Armut und bescheidenen Lebensverhältnisse in Afrika in die Geschichte eingeflochten hat. Denn so haben die Kinder nebenbei etwas über diese traurigen Themen erfahren. Thabo, Sifiso und Emma waren uns sehr sympathisch und wir konnten bei ihrem spannenden Fall mitfiebern. Auch einige der anderen Charaktere wie Miss Agatha haben uns begeistert. Fazit: Da wir uns im ganzen Buch mit dem Schreibstil schwergetan haben, können wir leider nur drei Sterne vergeben. Denn obwohl das Buch sehr spannend war, konnte meistens kein richtiger Lesespaß aufkommen. Zusätzliche Infos: „Thabo – Detektiv und Gentleman – Der Rinder-Dieb“ wurde von Kirsten Boie geschrieben und ist im Oetinger Verlag erschienen. Der dritte Teil der Thabo-Reihe hat 334 Seiten und kostet 12,99 €

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  • Spannend, unterhaltsam und lehrreich

    Der Rinder-Dieb
    Silbendrechsler

    Silbendrechsler

    13. September 2017 um 20:20

    "Thabo - Detektiv und Gentleman - der Rinder-Dieb" ist der dritte Teil der neuen Kinderbuch-/Kinderkrimi-Reihe von Kirsten Boie.Thabo, der Protagonist des Buches - und der ganzen Reihe - ist ein Junge, der einmal ein waschechter Detektiv werden will und dabei immer darauf bedacht ist, ein Gentleman zu bleiben. Er erzählt die Geschichte auf seine ganz eigene Weise. In der Ich-Form lässt er uns an seinen Gedanken und Vermutungen teilhaben und spricht uns Leser oft direkt an - das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig wie die ganze Sprache des Buches (auch im wahrsten Sinne des Wortes, denn es werden einige Grundvokabeln von Thabos Sprache eingeflochten). Er macht beispielsweise oft Bemerkungen, wie "das ist bei uns so, das wird in Ihren Ländern auch nicht anders sein". Manchmal (eher selten) hat er damit Recht, viel öfter offenbart er dadurch aber, wie sehr er in seiner Welt und Lebensweise steckt und sich gar nicht vorstellen kann, dass es anderswo nicht so ist. So viel zu unserer Hauptfigur und ihrem Erzählstil. Das Buch handelt davon, dass unsere jungen Detektive, Thabo, zusammen mit seiner Freundin Emma, die eigentlich in England ins Internat geht und nur in den Ferien zu Hause ist, und Sifiso, einem einheimischen Jungen, der seine Eltern verloren hat und sich und seine Geschwister selbst versorgen muss, viele verschiedene Fälle zu lösen haben: Bei einer einsamen Ansiedlung sind alle Hütten abgebrannt, das sieht verdächtig nach Brandstiftung aus, es werden überall in der Gegend Rinder gestohlen und verschwinden, eine dubiose Filmcrew fährt mit dem umlackierten Laster einer Fleischerei durch die Gegend und, als ob das nicht schon genügen würde, verschwindet auch noch Emmas Tante! Natürlich üssen unsere drei Helden alle diese Fälle aufklären, bekommen aber auch Unterstützung von der Polizei, die gar nicht so unbrauchbar ist, wie sie dachten.Insgesamt ein wirklich schönes Kinderbuch. Die Erzählweise ist ganz anders als normal und gefiel mir gut. Man kann sich dadurch sehr gut in Thabos Welt hineinversetzen und ich glaube, dass Kirsten Boie diese Welt, die sie auch selber durch ihre Unterstützungsprojekte kennenlernen durfte, gut darstellen kann. Ich glaube, dass es unseren Kindern gut tut, einmal zu erfahren, dass es z.B. in anderen Ländern nicht selbstverständlich ist, dass man sich einfach neue Kleidung kaufen kann, oder jeder eine Decke hat, wenn er in der Nacht friert. Auch, dass man Worte der einheimischen Sprache lernt, hat mir sehr gefallen, obwohl diese Wörter, besonders auch für Kinder, nicht einfach zu lesen sind. Auch die Geschichte, die am Anfang eher dahinplätschert, weil die Kinder mal in diese Richtung, dann wieder in die andere ermitteln, wird schnell spannen und hat am Ende einen richtigen Showdown.Das einzige, was mich gestört hat, ist die Geschichte mit der Lobola. Ich weiß, dass es in vielen afrikanischen Ländern ganz normal ist, dass ein Mann seine Ehefrau kaufen muss, und dass es diese App zur Berechnung des Brautpreises wirklich gibt. Aber mir war es einfach nicht genug, dass die reiche verwöhnte Emma, die eher in der englischen als in der einheimischen Kultur lebt, die einzige ist, die etwas gegen dieses System sagt. Ich hatte gehofft, dass gerade ein Gentleman wie Thabo am Ende zu dem Schluss kommen müsste, dass ein solches System frauenfeindlich und erniedrigend ist. Das tut er leider nicht und bis zum Ende bleibt das ganz normal für ihn. Deswegen kann ich dem Buch nur vier Sterne geben, obwohl ich es wirklich für ein sehr lesenswertes Kinderbuch halte, bei dem man viel lernen kann.

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    • 3
  • Thabos dritter Fall

    Der Rinder-Dieb
    camilla1303

    camilla1303

    13. September 2017 um 10:17

    Das Kinderbuch „Thabo – Detektiv & Gentleman – Der Rinder-Dieb“ von Kirsten Boie ist 2017 im Verlag Friedrich Oetinger erschienen und ist bereits der dritte Band der „Thabo“-Reihe. Davor sind bereits „Der Nashorn-Fall“ und „Die Krokodil-Spur“ rund um den kleinen Detektiv erschienen und auch in dieser Geschichte besticht die Autorin mit einem wunderbaren Schreibstil und viel Fantasie. Thabo wird von seiner Freundin Emma zurückgerufen. In der Nähe der Lion Lodge ist ein ganzes Dorf abgebrannt. Ein Rinder-Dieb treibt sein Unwesen und dann wird auch noch Miss Agatha entführt. Ob es Thabo und seine Freunden gelingt den Rinder-Dieb zu stellen und Miss Agatha wohlbehalten zurückzubringen? Wir haben die beiden Vorgänger-Bücher noch nicht gelesen, konnten aber ohne Probleme auch ohne Vorkenntnisse in die Geschichte finden. Schnell ist man mitten im Geschehen und wird durch viele Wendungen immer wieder überrascht und auf eine falsche Spur geführt. Bis zur Auflösung am Schluss wussten wir nicht, wer denn der Rinder-Dieb nun eigentlich ist. Kirsten Boie hat es in ihrem Kinderbuch geschafft die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und auch ich als erwachsener Vorleser habe richtig mitgefiebert. Kein Wunder also, dass auch noch weitere Bücher von Kirsten Boie in unserem Kinderzimmer einziehen dürfen. Wir sind schon ganz gespannt, was wir mit Thabo in Zukunft noch alles erleben werden. Das Buch umfasst 320 Seiten und ist laut Verlagsangabe für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

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  • Thabo - Auf der Suche nach dem Rinderdieb- Teil 3

    Der Rinder-Dieb
    Diana182

    Diana182

    07. September 2017 um 11:30

    Das Cover zeigt den kleinen Detektiv Thabo neben einem großen Rind. Darüber ist der Titel des Buches vermerkt, der sehr gut zu diesem Gesamtbild passt. Die Buchbeschreibung klingt ebenfalls sehr interessant und gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die enthaltene Geschichte. Da wir schon den ersten Teil der Buchreihe gelesen haben, waren wir hier natürlich wieder sehr neugierig, was der kleine Detektiv diesmal alles erlebt. Aber auch ohne Vorkenntnisse kann man hier problemlos in die Geschichte einsteigen. Ohne Probleme ist man auch hier wieder mitten im Geschehen und verfolgt mit viel Spannung die vorliegende Geschichte. Thabo nimmt den Leser sehr gut an die Hand und lässt die Kids an den Ermittlungen teilhaben. Aber auch ich als Vorleser war hier sehr neugierig und wurde bestens unterhalten. Auch für mich war das Buch sehr Spannungsgeladen und ich musste mich immer zu beim Lesen ausbremsen, und langsamer lesen, so dass mein Sohn ebenfalls gut folgen konnte. Dies viel hier und da sehr schwer, da auch ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ihre Lauf nimmt. Die Story hält viele Überraschungen und Wendungen bereit, die absolut nicht vorhersehbar waren. So haben wir jeden Abend mit viel Freude und großer Neugier gelesen, wie die Kinder dem Rinder Dieb auf die Spur kommen. Bis zuletzt war nicht vorhersehbar, wer der Täter sein könnte. Das Ende ist sehr passend gewählt und schließt das Buch sehr gut ab. Alle Fragen werden beantwortet und lassen keine Unstimmigkeiten offen. Mein Fazit:Wir sind wieder von diesem schönen Kinderbuch begeistert, welches auch Erwachsene mitreißt. Thabo und seine Freund sind uns einmal mehr ans Herz gewachsen und wir hoffen auf viele weitere Abenteuer. Uns hat das Buch sehr gefallen, weshalb wir sehr gern eine Leseempfehlung sowie volle Punktzahl vergeben.

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  • Kniffelig, spannend und witzig!

    Der Rinder-Dieb
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    07. September 2017 um 05:39

    Thabo und seine Freunde Emma Chapman, die Tochter der Eigentümerin von Lion’s Lodge und Sifiso ein Waisenjunge, der mit seiner Schwester Delighty auf seine jüngeren Geschwister aufpasst, haben inzwischen erfolgreich ihren zweiten Fall gelöst. Naja, Emma’s Großtante Agatha hat auch immer ihren Beitrag dazu geleistet. Agatha, die Thabo sein Handy finanziert, damit er ihr bei technischen Problemen helfen kann und mit der er alte Miss Marple Filme schaut, um sich als Ermittler zu schulen. Während Thabo auf einer 2 Stunden Safari mit seinem Onkel Vusi ist, ruft ihn Emma zurück zur Lodge. Dort sitzen auch schon Inspector Quinton Gwebu, Reverend Hlophe und Miss Agathas alter Freund Buyisiwe Fairplay Dlamini, ein reicher Transportunternehmer und ehemaliger Verehrer. Sie erfahren von einer Brandstiftung in den abgelegenen Bergen. Emma und Thabo sind sofort im Ermittlermodus, doch schon bald gibt es ein neues Rätsel zu lösen. PC Sipho Godbless wird vor ihren Augen als Rinderdieb verhaftet. Dabei mag PC Sipho Godbless nicht schlau sein, aber ein Rinderdieb? Auch diesen Fall müssen sie klären, bei ihrer Ermittlerehre, doch plötzlich verschwindet auch noch Tante Agatha und die Ereignisse überstürzen sich. Dies ist ganz klar, Thabos spannendster und kniffeligster Fall! Thabo und seine Freunde sind einem in diesem Band schon richtig vertraut. Wer sich auf Lion’s Lodge und dem Königreich nicht auskennt, für den gibt es eine praktische Übersichtskarte im hinteren Einband, sowie ein Personenverzeichnis und ein Glossar der wichtigsten afrikanischen Wörter. Da ich bereits die zwei ersten Bände kenne, habe ich einiges schon wieder erkannt und meine Tochter, die die Hörbücher dazu kennt, hat dann meine Aussprache kritisiert. Zum laut Vorlesen sind die Thabo-Bände aufgrund der vielen afrikanischen Begriffe eher weniger geeignet, aber dafür gibt es ja die Hörbücher. Beim Lesen prägt man sich die Begriffe vor und ist erleichtert, daß man diese nicht Vorlesen muß oder auch noch lernen muß. Thabos Sprache ist noch immer etwas antiquiert, was für einen afrikanischen Jungen, der ein Gentleman werden möchte sehr passend ist, aber einige sprachliche Eigenheiten, die ich beim ersten Band noch sehr sperrig fand und die mich immer wieder etwas aus der Geschichte rissen, sind nun deutlich reduziert und nur noch an sehr passenden Stellen eingesetzt. So spricht Thabo den Leser nicht mehr ständig mit „meine Damen und Herren“ an, geblieben sind aber seine Beschreibungen von Afrika, mit dem Zusatz, „das wird in ihren Ländern ja nicht anders sein“, was gerade in diesen Fällen dann gerade nicht der Fall ist und für einige Lacher sorgt. Aber auch die traurigen Seiten des südlichen Afrikas werden angesprochen, wie die hohe Sterblichkeit, die vielen Waisenkinder, die auf sich selbst gestellt sind, der Nahrungsmangel, die Probleme das Schulgeld zu zahlen. Selbstverständlichkeiten für Thabo, der dies so natürlich und so kindlich erzählt, daß auch die Zielgruppe dies verstehen und sich wundern kann (wie keine richtigen Matratzen? Nicht jeder hat eine Decke zum Schlafen, obwohl es nachts kalt wird? Es sind oft die Kleinigkeiten die so berühren, wie die Freude von Pilot über einen geschenkten alten Gummiball, den die Kinder hüten wie einen Schatz. Durch diese Elemente wird diese spannende Detektivgeschichte auch immer wieder lustig und die ernste Lage der Kinder in Afrika für europäische Leser besser begreiflich und besser verkraftbar. Denn bei aller Armut und Not, haben die Kinder Freude am Leben. Auch die Einblicke in diese völlig andere Kultur und Denkweise, durch die Augen des Jungen ohne Altersangabe (ein Gentleman spricht nicht über das Alter) finde ich sehr wertvoll. Während ich Band 1 sehr mäßig spannend fand (meine Tochter schon, ich eher gar nicht), steigerte sich Band 2 deutlich, wobei ich das dortige Problem Afrikas, das den Verbrechen zu Grunde lag, für Kinder schon etwas schwierig finde. Band 3 finde ich den absoluten Glücksgriff. Durchgehend gehaltener Spannungsbogen mit einem sehr kniffeligen Fall, sehr geschickte Wortwahl beim Beschreiben erschütternder Probleme und gerade für Kenner der Geschichte richtig witzig! Bei den Fahrten mit Reverend Hlophe in seinem Morris Minor und Gottvertrauen statt Aufmerksamkeit mußte auch ich lachen. Hierbei muß ich betonen, daß meine Tochter noch nicht so abgebrüht ist wie ich, und es noch viel lustiger findet als ich. Naja, Thabos Überlegungen zu Schwarzbrennereien habe ich dann doch besser verstanden. Ein wirklich toller Afrika-Krimi für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren, der auch sicher viel zu einem besseren Verständnis für Menschen anderer Herkunft beiträgt, da es zeigt, wie anderes Menschen in anderen Ländern leben und dennoch glücklich sein können. Dieser Krimi hat uns richtig gepackt, wirklich toll! 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Thabo zum 3. - Der Rinder Dieb

    Der Rinder-Dieb
    leniks

    leniks

    05. September 2017 um 22:52

    Thabo wird in diesem dritten Buch von Emma während einer Safari zu Lion Lodge zurück gerufen.  Aber warum? Dann angekommen bei Miss Agatha gibt es erst einmal eine Teerunde. Dort erfahren Thabo, Sifiso und Emma das am Gobolondo Hütten abgebrannt sind. Aber warum das wollen die drei herausfinden, aber was dann noch alles passiert ist nicht zu glauben. Die Autorin schreibt Thabo so wundervoll und immer ist Miss Marple mit von der Partie. Meiner Tochter hat das Buch wieder super gefallen und sie hofft auf einen weiteren Band von Thabo. Das Buch umfasst 48 Kapitel und Leseproben der ersten zwei Bücher auf 336 Seiten . Von meinem Kind soll ich dem Buch tausend Sterne vergeben, von mir bekommt das Buch die offiziellen fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Aber das Hörbuch werden wir auch noch hören.

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  • Abenteuer Nummer 3

    Der Rinder-Dieb
    CindyAB

    CindyAB

    05. September 2017 um 10:41

    Thabo`s Freundin Emma ist wieder im Swasiland ist und das lässt sie ihn auch gleich mit einer dringlichen SMS Wissen. Die Ereignisse überschlage sich ziemlich schnell ganz in der Nähe der Lion Lodge ist ein Dorf abgebrannt. Ein Rinderdieb treibt sein Unwesen und dann verschwindet auf einmal auch noch Miss Agatha...Ein sehr spannendes Abenteuer mit allerlei Überraschungen nimmt seinen Lauf....Der Schreibstil ist sehr packend, die Beschreibungen sind voller Liebe zum Detail. Außerdem beweißt die Autorin großes Feingefühl um die Unterschiede zwischen den Freuden aufzuzeigen was Kultur, Wertvorstellungen betrifft. Gerade die Verschiedenheit macht die Freundschaft zu etwas besonderem und schlägt eine Brücke der Freundschaft, trotz/wegen aller Unterschiede. Auch die anderen, unterschiedlichen Charaktere machen diese Geschichte zu einem großen Abenteuer. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich bereits um den 3. Band, aber auch ohne diese zu kennen kommt man wunderbar in die Geschichte. Es wird immer wieder vorhergeganges erwähnt ohne aber etwas von Bedeutung im Ungewissen zu lassen. Gegen Schluss gibt es auch noch eine Leseprobe von Band 1. Ein ganz großes Thema ist die Spannung die Geschichte ist gar nicht vorhersehbar, es gibt immer wieder neue Wendungen die einen immer wieder überraschen, was sehr zu Unterhaltung beiträgt. Im Inneneinband (hinten und vorne) entdecken wir eine Karte der Umgebung was sehr hilfreich ist sich zu orientieren und immer wieder die Wege nach zu vollziehen. Zusätzlich finden wir hinten eine Liste mit schwierigen Wörtern (Übersetzungen) , sowie ein Namensregister was sehr hilfreich ist :-)Auf dem Cover entdecken wir Thabo an ein Rind angelehnt, wirklich sehr passend zum Titel. Packendes Afrika Abenteuer mit Thabo und Freunden

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  • Ein lesenswertes Kinderbuch

    Der Rinder-Dieb
    Amber144

    Amber144

    30. August 2017 um 17:02

    Der Name Kirsten Boie ist für mich ein Garant für tolle Kinderbücher. Ich besitze bereits einige Kinderbücher, die jedesmal etwas besonderes sind und alle sehr liebevoll und wunderschön geschrieben sind.Von Thabo kannte ich die Vorgänger noch nicht, aber die Geschichte ist trotzdem sehr gut nachvollziehbar und auch gut unabhängig von den anderen Büchern zu lesen. Der Schreibstil ist wie man ihn bereits von der Autorin kennt einfach zauberhaft und sehr liebevoll. Die Charaktere sind sehr gut und nachvollziehbar beschrieben und die ganze Geschichte ist kindgerecht aufgebaut. Ganz toll fand ich die Auflistung am Ende des Buches über die Namen und unbekannten Wörter. Eine sehr gute Idee und so kann man schnell nachblättern.Ich habe nicht damit gerechnet, dass bei diesem Kinderkrimi so ein toller Spannungsbogen aufgebaut wird. Das Ende ist nicht vorhersehbar und für ein Kinderbuch finde ich es wirklich toll gelöst.Ein absolut lesenswerter Kinderkrimi.

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  • Thabo, Gentleman und Detektiv (in spe)

    Der Rinder-Dieb
    cyrana

    cyrana

    29. August 2017 um 07:55

    Thabo ermittelt nun schon in seinem dritten Fall gemeinsam mit seinen Freunden Emma und Tifiso.Emma ist endlich aus England zurück und hat Ferien und sofort ruft sie Thabo zu sich, der aber gerade mit seinem Onkel und Touristen auf Safari ist. Immer diese Frauen, aber was ein echter Gentleman ist, der darf natürlich nichts Schlimmes über eine Dame sagen.Schnell haben sie nicht einen Fall, sondern gleich mehrere zu klären - oder gehören die etwa alle zusammen? Ein Brand, der Raub einer Rinderherde und dann auch noch eine Entführung, die die Kinder persönlich trifft.Thabo ist ein toller Ich-Erzähler. Er möchte mal ein Gentleman und Detektiv werden. Er lernt mit Tante Agatha, indem sie Miss Marple Filme anschauen und so sind seine Ermittlungsmethoden auch eher klassisch, obwohl er sogar ein Handy besitzt. Ganz geschickt vermittelt Kirsten Boie dem Leser landeskundliche Eigenheiten, indem sie in der Regel Thabo sagen lässt, bei uns seie dies sicherlich genauso (was es aber nicht ist). Ein wunderbarer Protagonist und auch die anderen Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und zeichnen ein Bild vom Leben in und um die Lion Lodge.Am Ende gibt es eine Liste der schwierigen Wörter (wie "ngiyacolisa" - Entschuldigung, das Thabo oft verwendet) und eine Liste der wichtigen Personen.Ein tolles Buch, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, bei dem der Spannungsbogen konstant aufrecht erhalten wird und der Leser oft überrascht wird. Ein Blick von außen auf Touristen in Afrika, die sich für Thabo oft seltsam verhalten, in denen wir uns aber wieder erkennen. Und ein Blick auf unsere westliche Lebensweise, der uns manchmal schmunzeln, aber immer auch nachdenklich stimmt.

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  • Thabo, der perfekte kleine Gentleman mit gutem Spürsinn

    Der Rinder-Dieb
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    28. August 2017 um 21:28

    Kirsten Boie war mir schon als Kind ein Begriff. Ich habe ihre Bücher schon immer gemocht. Umso glücklicher bin ich, dass sie heute noch immer neue Bücher heraus bringt. Und Thabo ist in meinen Augen ein ganz besonderer Glücksgriff. Allein die Tatsache, dass er sich selbst als ein Detektiv und Gentleman beschreibt, macht ihn mir als Protagonisten sowas von sympathisch.Ich finde das Buch ist nicht nur als Kinderbuch geeignet. Aufgrund des enormen Spannungsbogens, der schier niemals endet, haben auch große Leserinnen und Leser ihren Spaß an dem spannenden Kriminalfall. Ich kannte die vorherigen Bände nicht, was aber nicht weiter schlimm ist. Man steigt auch so ganz gut in die Story ein.Neben der Spannung finde ich auch den Lokalkolorit enorm gut gelungen. Ich kann mich nicht erinnern schon mal ein Kinderbuch mit einem afrikanischen Protagonisten gelesen zu haben, aber das ist echt mal was anderes. Ich finde es klasse wie viel man hier lernen kann. Es werden sehr viele fremd klingende Namen benutzt, die für jüngere Leser sicher verwirrend sein können. Doch alles in allem erhalten erfahrene Leser hier einen tollen Einblick in die Kindheit einiger afrikanischer Kids. Besonders grandios finde ich, dass Thabo (zumindest in meinen Augen) schon ein perfekter Gentleman ist. Ich finde es sagenhaft wie er die Leser immer wieder höflich anspricht. Mir gefällt das Buch und ich empfehle es gerne Lesern ab 10 Jahren weiter.

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  • Spannend, charmant, exotisch. Rundherum empfehlenswert, nicht nur für Kinder!

    Der Rinder-Dieb
    Walli_Gabs

    Walli_Gabs

    28. August 2017 um 14:39

    „Der Rinderdieb“ ist der dritte Band um den swasiländischen Jungen Thabo, der bei seinem Onkel, einem Safari-Ranger aufwächst und einen, bzw. sogar zwei klare Berufswünsche hat: Er will Detektiv und Gentleman werden! In beidem übt er sich schonmal: In diesem Band wird er bereits das dritte Mal in einen Kriminalfall verwickelt, denn erst verschwinden Rinderherden und dann auch noch seine ältere Freundin Miss Agatha, mit der er ab und zu Miss Marple-Filme schauen darf. Außerdem wurden mehrere Hütten abgebrannt. Was geht in und um das Dorf Hlatikulu nur vor sich? Thabo und seine Freunde Emma und Sifiso versuchen, den Fall zu lösen. Dabei zeigt sich, dass Ich-Erzähler Thabo bereits ein Gentleman ist: Höflich hält er seine ausländischen Leser auf dem Laufenden, spricht sie immer wieder direkt an und erläutert ihnen seine Sichtweise der Dinge. Die Urlauber, die in der Lodge von Emmas Mutter leben, geben ihm zum Beispiel oft Rätsel auf: „Touristen sind merkwürdig. Wenn sie sich bei ihrer Safari nicht wenigstens ein bisschen fürchten, sind sie unzufrieden. Andererseits möchten sie aber auch gerne lebend nach Hause zurückkommen.“ Als Leser kann man gar nicht anders, als Thabo, der sein Alter nicht verrät (als Gentleman spricht er nicht darüber) in sein Herz zu schließen.Dieses Buch war der erste Thabo-Band, den ich gelesen habe – aber nicht der letzte! Auch ohne Vorkenntnisse habe ich mich von Anfang an bestens zurechtgefunden. Die Hauptfigur Thabo hat es mir sofort angetan; Autorin Kirsten Boie schildert seine Perspektive so charmant wie nachvollziehbar. Boie hat durch viele Reisen selbst einen liebevollen Blick auf Land und Leute entwickelt und den gekonnt auf ihre Hauptfigur übertragen. Dadurch, dass sie sich im südlichen Afrika offensichtlich sehr gut auskennt, vermittelt das Buch außerdem einiges an Wissen über die Lebensumstände dort. Das geschieht ganz nebenbei, ohne die eigentliche Geschichte zu stören, da Thabo einfach immer wieder von sich, seinem Kumpel Sifiso und seiner Freundin Emma erzählt. Diese lebt als Tochter der (weißen) Lodge-Inhaberin ein völlig anderes Leben als die Waisen Thabo und Sifiso; letzterer ist mit drei Geschwistern auf sich alleine gestellt, während Thabo bei seinem Onkel aufwächst. Aber als Freunde sind sie alle gleichberechtigt, wenn sie auch ab und an unterschiedliche Sichtweisen auf die Dinge haben. Für die Lösung des Falls sind dann auch alle drei unentbehrlich.Kirsten Boie vermittelt, dass weder unterschiedliche Besitzverhältnisse noch Lebensumstände noch Hautfarbe etwas über den Charakter eines Menschen aussagen. Was zählt, sind Aufrichtigkeit und Freundschaft.  Ich war einfach nur beeindruckt, wie sie nebenbei auch schwierige Themen anspricht, nichts verschweigt oder beschönigt, dabei aber kindgerecht bleibt und eben auch zeigt, dass die äußeren Umstände nicht das Herz eines Menschen definieren. Ich werde „Thabo“ sicher an einige Kinder verschenken, denn dieses Reinschnuppern in ein weit entferntes Land und das Kennenlernen von Thabo, Emma und Sifiso, die bei aller Pfiffigkeit doch ganz normale Kinder sind – das kann nur bereichernd sein und den Blick auf diese Welt wieder etwas mehr öffnen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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  • Kniffliger und spannender 3ter Fall der Thabo Krimi-Reihe

    Der Rinder-Dieb
    isabellepf

    isabellepf

    26. August 2017 um 17:50

    Der spannende und knifflige Jugendkrimi, "Thabo - Der Rinder-Dieb", ist der 3te Band der Krimi-Reihe in dem Thabo der Meisterdetektiv und Gentleman, zusammen mit seinen beiden Freunden Emma und Sifiso einem neuen und aussergewöhnlichen Fall nachgehen, geschrieben von Kisten Boie.Thabo der afrikanische Junge der über sein Alter schweigt, ganz wie ein wahrer Gentleman hilft neben seinem ausgeprägten Spürsinn als Detektiv, seinem Onkel Vusi Shongwe bei seinen Safaritouren. Denn dieser ist Besitzer der Range Lion Park und führt gerade zusammen mit Thabo wieder eine Gruppe Touristen durch die Safari, als Thabo eine Nachricht auf sein Display erhält. Sie ist von Emma seiner Freundin aus England, die nur über die Sommermonate in Hlatikulu zu Besuch ist. Die Nachricht lässt ihn aufschrecken, und am liebsten möchte Thabo die Safaritour sofort abbrechen. Ob Emma etwas zugestossen war, oder hatten sie womöglich wieder einen neuen Fall, der ihren Spür- und Detektivsinn verlangte?Tatsächlich geschehen seltsame Dinge in Hlatikulu. Zuerst brennt eine kleine Hütte in der Nähe der Lion Lodge nieder und dann verschwindet auch noch eine ganze Herde Rinder unter mysteriösen Umständen. Dabei gerät der junge Police Constable Sipho Godbless als erster, unter Tatverdacht. Denn er hatte sogar vor Thabo und Emma, von seinem super Deal mit den schönen Rindern geprahlt. Doch so recht können die selbsternannten Detektive es nicht glauben, das Sipho Godbless wegen der Lobola für seine Verlobte, auch eine Kriminelle Tat begehen würde. Kurze Zeit später, wird auch noch Miss Agatha die Tante von Emma vermisst und die Freunde Emma, Sifiso und Thabo begeben sich auf Spurensuche und heften sich an die Fersen der Rinderdiebe.Dabei hätten sie nicht gedacht, das ihr neuer Fall so ausserordentlich gefährlich und knifflig werden würde. Ob sie es dennoch schaffen,  Miss Agatha aus den Fängen ihres Entführers zu befreien?Erzählt wird die Geschichte, aus der Sichtweise von Thabo dem Meisterdetektiv persönlich. Dabei sticht besonders  seine sehr höfliche und zuvorkommende Art hervor, ganz wie ein echter Gentleman zu sagen pflegt. Seine Formulierungen und Worte sind sehr flüssig, wohl durchdacht und sehr angenehm zu lesen, sodass ich der Entwicklung der Geschichte und der jungen Detektive gerne gefolgt bin. Mit seinem schönen und bildhaften Beschreibungen, Landschaften, Menschen und Gepflogenheiten Afrikas, hat es die Autorin geschafft, mich in die Welt voller Muti, Lobola und Blockhütten eintauchen zu lassen. Dabei habe ich beim Auflösen des Falls, regelrecht mitgefiebert, bin mit den Freunden im Jeep durch die Sanddühnen gefahren und habe mich schon fast selbst wie ein Detektiv auf Spurensuche gefühlt. Denn der Leser wird beim auflösen des Falls regelrecht mit einbezogen, sodass es richtig Spass gemacht hat, den Fall mit den Freunden gemeinsam zu lösen. Immer wieder, bin ich beim lesen auf schwierige Afrikanische Wörter und Sätze gestossen, die jedoch als Glossar ganz am Schluss des Buches erklärt und übersetzt werden. Obwohl ich einige der Wörter nachschlagen musste, um die Bedeutung zu erfahren, war es für mich nicht störend, sondern hat gut gepasst und das Buch interessant und pfiffig gemacht. Ganz im Stil von Miss Marple, die das grosse Vorbild von Thabo ist, verläuft auch die Aufklärung des Falls. Denn schon auf der ersten Seite wird es spannend und man wird als Leser gepackt und von der Geschichte mitgerissen. Die Spannung zieht sich konstant durch die Geschichte hindurch, und kann zum Ende und Auflösen des Falls sogar nochmals gesteigert werden. Obwohl ich erst mit dem dritten Fall in die Krimi-Reihe von Thabo eingestiegen bin, habe ich zum Inhalt der vorherigen und abgeschlossenen Fällen und Bänder nichts vermisst. Denn jedes der Bänder ist in sich geschlossen und kann vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden. Überzeugt und beeindruckt, hat mich Thabo, durch seine pfiffige und zuvorkommende Art als Detektiv und Gentleman sodas ich auch die vorherigen Fälle gerne kennen lernen und lesen werde. Denn der Jugendkrimi ist sehr unterhaltsam, spannend und knifflig und wird durch den tollen Erzählstil zum wahren Leseerlebnis für Jung und Alt.

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  • Verdammt kniffliger Fall (verdammt habe ich als Privatdetektiv nicht als Gentleman gesagt)

    Der Rinder-Dieb
    Antek

    Antek

    22. August 2017 um 14:08

    Dies ist bereits der dritte Fall für den charmant, süßen Ermittler Thabo Sonnyboy Shongwe, seines Zeichens Gentleman und Privatermittler. Der kleine Meisterdetektiv und seine Freunde sind mir schon längst ans Herz gewachsen und ich habe mich deshalb sehr auf Neues aus Afrika gefreut.   Welch ein Glück, dass er sein Handy auf lautlos gestellt hat, als mitten unter einer Safari eine SMS von Emma ankommt, er müsse dringend zu Miss Agatha kommen. Zwar gab es gar nichts wirklich Wichtiges, aber so erfährt er wenigstens sofort von der Brandstiftung am Gobolondo Mountain, bei der drei Hütten vollständig abgebrannt sind und sogar ein Mädchen fast ums Leben gekommen wäre. Da Inspector Gwebu, der Chef des Polizeiposten Debedebe, kein Motiv erkennen kann, wird er wohl nicht ermitteln. Sollte das der dritte Fall werden, den Thabo mit seinen Helfern Emma und Sisifo, aufklären könnte? Er freut sich schon, nichtsahnend, dass es bald schon noch viel mehr zu ermitteln gibt. Denn PC Sipho Godbless, der schon ewig auf den Brautpreis für seine Liebe Duduzile spart, den er dank einer App auf neun Rinder runter handeln und diese auch gleich überraschend günstig erstehen konnte, wird plötzlich als Rinderdieb verhaftet. Nie im Leben hat der unfähige Polizist das getan, auch dem muss geholfen werden. Zudem vergräbt noch ein junger Fußballfan etwas am Spielfeld, will er mit Hilfe der Götter den Ausgang des wichtigen Spiels beeinflussen, das kann man natürlich auch nicht geschehen lassen! Als dann auch noch Miss Agatha spurlos verschwindet, weiß Thabo erst einmal gar nicht mehr wo er zuerst aufklären muss, oder hängt am Ende alles zusammen? Gefährliche Ermittlungen, bei denen einige falsche Fährten aussortiert werden müssen, beginnen. Thabo, der so sehr auf gute Umgangsformen bedacht ist, darf hier wieder einmal das ganze Spektakel aus der Ich-Perspektive berichten, was mir super viel Spaß gemacht hat. Er spricht die Leser direkt an und holt sie damit sofort ins Boot. Gut gefällt mir auch, wie schwierige Begriffe auf amüsante Art und Weise sofort im Textzusammenhang erklärt werden. „Sie wissen nicht was Triffle ist, meine Damen und Herren, ich möchte Sie nicht beleidigen, indem ich es erkläre. Wie Miss Agathas Scones ist ein Trifle ein beliebtes englisches Gericht….“, ist nur ein Beispiel dafür. Der Schreibstil liest sich locker, leicht und so fliegen die spannenden Kapitel nur so dahin. Alles wir äußerst bildlich dargestellt, sodass man fast das Gefühl hat selbst mit in dem fiktiven Ort „Hlatikulu“ im Süden Afrikas zu sein. Toll ist, dass man unheimlich viel schmunzeln kann, sei es wenn sich Emma aufregt, dass für Frauen ein Brautpreis gezahlt werden muss, oder wenn Thabo daran zweifelt, dass Sisifo mit den Tipps aus den europäischen Erziehungsratgebern seine drei Schwestern in den Griff bekommen würde. Ich kannte die meisten Mitspieler ja bereits und der höfliche Thabo, der immer Respekt walten lässt, ist mir längst ans Herz gewachsen. Emma, die Tochter der Besitzerin des Lion Lodge, in dem Thabos Onkel Vusi Ranger ist,  muss ein Internat in England besuchen und ist daher nur in den Ferien hier. Sie hat im Gegensatz zu Thabo keinerlei Manieren, zumindest seiner Meinung nach nicht. Sie würde Thabo am liebsten für sich alleine haben, aber ohne seinen besten Freund Sisifo ist Thabo nicht zu haben. Vor ihm ziehe ich meinen Hut, denn dieser muss nach dem Tod der Eltern Papa für seine drei Schwestern Delighty, Pilot und Lemonade spielen und macht das richtig gut. Mir ist von den dreien Lemonade, das dauerhungrige Mädl, mit dem Bienenschwarm im Hintern am meisten ans Herz gewachsen. Das Regionalkolorit und die Probleme vor Ort sind perfekt eingefangen. Heiße Tage, kalte Nächte, schlechte Straßen, gefährliche Tiere, reiche Touristen, die sich bedienen lassen und für die das größte Glück ist, auf einer Safari einen Elefanten zu sehen, findet man neben Kindern ohne Eltern, die Hunger leiden, oder nachts ohne Decken frieren müssen. Fußbälle werden aus alten Plastiktüten geknüpft, Schuldgeld kann sich nicht jeder leisten und eine Feuerwehr ist machtlos, wenn eben kein Wasser zur Verfügung steht, weil Trockenzeit herrscht. Die gut 315 Seiten umfassende Geschichte ist auf 48 übersichtliche Kapitel aufgeteilt, die kleine Leser sicher nicht überfordern und sich auch prima zum Vorlesen eignen. Die afrikanischen Namen der Darsteller, die vielleicht nicht ganz so einfach auszusprechen und zu merken sind, finden sich alle in einer Liste am Ende des Buches, sodass man jederzeit bei Bedarf nachschlagen kann, was sicher auch für Neueinsteiger hilfreich sein kann. Dort finden sich auch in einer weiteren Übersicht, schwierige und afrikanische Begriffe. So kann man bei Thabo auch ein paar Brocken der fremden Sprache lernen, wie z.B. sein Lieblingswort „Eish“ das für Wow oder Meine Güte steht, wichtig ist „Tsotsi“ für Gangster und gut gefällt mir auch „Lala kahle“ für Gute Nacht. Die Illustration gefällt mir gut, auch wenn sie sparsam ist. Zu Beginn und Ende finden sich schön gestaltete Karten der Umgebung, auf denen man alle Handlungsorte findet und sich so gut orientieren kann. An jedem Kapitelanfang gibt es ein kleines Schwarzweiß Bild, das Safari Stimmung vermittelt und um die Seitenzahlen tummeln sich Abbildungen im Miniformat, wie Giraffen, Geldscheine oder spielende Kinder. Alles in allem wieder ein ganz großes Lesevergnügen, das von Anfang bis Ende spannende Ermittlungen im fernen Afrika bietet und mit den charmanten, süßen Ermittlern einfach bestechen kann.

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