Kirsten Boie Erwachsene reden. Marco hat was getan

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Inhaltsangabe zu „Erwachsene reden. Marco hat was getan“ von Kirsten Boie

Es war ein unglücklicher Zufall, er habe eigentlich keine Schuld, versucht Marco sich zu rechtfertigen. Doch er hat etwas getan, das zwei Menschen das Leben gekostet hat: ein von Türken bewohntes Haus in Feuer gesetzt. Dabei gibt es im Ort so gut wie keine Ausländer und somit, folgert der Bürgermeister der biederen Kleinstadt, auch keinen Fremdenhass. Kirsten Boie lässt zu diesem Vorfall dreizehn Personen aus Marcos Umfeld zu Wort kommen.

Aufschlussreich und interessant: 13 Personen berichten über Marcos Tat. Manche schieben die Schuld ab, manche suchen sie bei sich selbst.

— Icelegs
Icelegs

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    Buchraettin

    Buchraettin

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  • Marco hat was getan. Alle anderen denken nach.

    Erwachsene reden. Marco hat was getan
    Icelegs

    Icelegs

    30. August 2015 um 23:15

    Marco hat ein Feuer gelegt und damit zwei türkische Kinder umgebracht. Aber Marco hat ja eigentlich gar nicht Schuld. Und alle fragen sich: wer hat denn nun schuld daran? Der Bürgermeister sieht darin nur einen unpraktischen Zufall. Der Pastor findet, er hätte sich mehr um ihn kümmern müssen. Die Sozialarbeiterin wäre an dem Tag gerne netter gewesen. Seine „Freunde“ fanden ihn – wie sie sagen - eigentlich immer schon scheiße. Dreizehn Personen werden zu dem Vorfall befragt und berichten. Nach und nach erfahren wir mehr über Marco, seine Familie und seine Umstände. Wir lernen ihn als netten Nachbarsjungen kennen, als Pubertierenden der Aufmerksamkeit sucht, als Außenseiter, als Täter – und als Produkt seiner Umwelt. Ich fand es spannend mitzuverfolgen,  welche Leute einfach sagen, Marco noch nie gemocht zu haben, welche die Schuld auf andere – vor allem auf die Schule und das Elternhaus – abschieben und wer bei sich selbst die Schuld sucht. Und wer tatsächlich versuchte etwas gegen die Ausländerfeindlichkeit im Ort zu tun. Niemand weiß jedoch, wie Marcos Tat zu verhindern gewesen wäre und was ich auch ganz interessant finde: niemand gibt ganz direkt Marco die Schuld. Meine persönliche Meinung dazu ist ja, dass es zu einfach ist alles auf die anderen, auf die Umwelteinflüsse, abzuschieben. Das Buch wäre dahingehend super zum Interpretieren im Deutschunterricht geeignet! Die Befragten fand ich gut gewählt und ihre verschiedenen Sichtweisen auch sehr lehrreich. Besonders die Meinung des Bürgermeisters fand ich toll zu lesen: er und das Dorf haben da überhaupt keine Schuld und da sie hier auch keine Ausländer haben und kennen können die Bevölkerung und er ja gar nicht ausländerfeindlich sein, die Witze und das Gerede sind da nur im Scherz gemeint. Aber als dann wirklich Asylwerber ins Dorf kommen haben alle Angst und wollen ja nicht, dass diese in ihrer Nähe einquartiert werden. Das waren also sehr viele leere Worte des Bürgermeisters der dann doch eine ausländerfeindliche Bevölkerung vertritt. Ich habe die alte Ausgabe von 1994 und im Buchhandel das Vorwort der Autorin zu der Neuauflage gelesen: und ich muss ihr Recht geben, das Buch ist noch immer aktuell. Dabei ist es nicht nur punkto Ausländerfeindlichkeit aufschlussreich und interessant zu lesen, es geht dabei auch allgemein darum, wie besonders Jugendliche beeinflussbar sind.

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