Kirsten Brox Matamba

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Inhaltsangabe zu „Matamba“ von Kirsten Brox

1870: Von einer intriganten Politikerin angeheuert begibt sich der Kriegsveteran Morton Stanley auf eine Reise von England nach Afrika, um die Quelle des Nils zu entdecken. Zwar hat er nur ein Bein und hasst die Wilden, doch ein hohes Preisgeld und sein unbändiger Ehrgeiz locken ihn dennoch auf das größte Schiff der Welt. Den Schwarzen Kontinent will er sich mit dampfbetriebenen Fluggeräten, Sklaven und einer zünftigen Großwildjagd versüßen. Schon auf der Überfahrt mit der Great Eastern wirft allerdings ein Sturm seine Pläne über den Haufen. Zudem hat Morton einen Konkurrenten im schwarzen Psychologie-Professor Jack Lambert, der in Afrika neben der Quelle des Nils das Erbe seiner Väter sucht. Morton sieht sich lebensbedrohlichen Abenteuern ausgesetzt und stößt auf ein verborgenes Mysterium. Welchen dunklen Plan verfolgt die englische Regierung wirklich, und was hat er mit dem geheimnisvollen Tempel mitten im Dschungel zu tun?

Insgesamt ein schönes Buch, auch wenn mir der tiefgang gefehlt hat.

— Aljana
Aljana

Kurzweiliger Reisebericht über ein Afrika-Abenteuer im Steampunk Universum.

— SecuRita
SecuRita

toller Steampunk Abenteuer Roman

— Adora
Adora

Dampftechnik trifft afrikanische Magie - Steampunk für Einsteiger!

— elmidi
elmidi

Steampunkdebüt zwischen England und Afrika

— ValkyrieTina
ValkyrieTina

Kurzer und kurzweiliger Steampunk-Roman, der den Schwerpunkt auf zwei sehr unterschiedliche Männer legt.

— Originaldibbler
Originaldibbler

Ich denke, dieses Buch ist perfekt für Einsteiger in das Steampunk-Genre!

— Lesesumm
Lesesumm

Spannend und phantastisch wie Jules Verne, aber leider nicht ganz ausgereift.

— fredhel
fredhel

Gute Mischung aus technischem und menschlichem

— thora01
thora01

Ein interessanter, kurzweiliger Roman mit Liebe zum technischen Detail. Leider fehlte mir aber etwas die Spannung.

— Talathiel
Talathiel

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  • Kompakter Steampunk, der gerne detailreicher hätte sein können.

    Matamba
    Aljana

    Aljana

    18. January 2016 um 19:34

    Ein knackiger Steampunk-Roman, der mir Spaß gemacht hat. An manchen Stellen wurde mir allerdings etwas zu sehr durch den Plot gerast und für eine wirkliche Charakterentwicklung hat es leider auch nicht gereicht. 
    Dennoch ein Buch, dass ich Steampunk-Lesern gerne weiterempfehlen möchte. Besonders der klare Sprachstil machen es möglich, das Buch in einem weg zu lesen. 

  • Zwei ungleiche Rivalen

    Matamba
    ChrischiD

    ChrischiD

    Morton Stanley und Jack Lambert könnten unterschiedlicher nicht sein. Vermutlich deshalb werden sie auserwählt, im Auftrag einer nicht richtig einzuschätzenden Politikerin, nach Afrika zu reisen, um die Quelle des Nils ausfindig zu machen. Doch sollen sie dies nicht gemeinsam tun, der Wettbewerbsgedanke stellt sich augenblicklich ein, schließlich geht es um eine umfangreiche Belohnung, die nur einer von ihnen erhalten kann. Auch wenn sie getrennt voneinander unterwegs sind, treffen doch beide Abenteurer auf diverse Hindernisse und fragen sich schon bald, was wirklich hinter ihrem Auftrag steckt... Einige Ereignisse können einfach kein Zufall sein, das denkt sich der Leser schon sehr früh. Doch was genau hinter der perfekten Planung steckt, zeigt sich natürlich nicht sofort. Hier muss man ein wenig recherchieren, kombinieren und vor allem konzentriert der Erzählung folgen. Nur so erhält man die benötigten Informationen, damit sich nach und nach ein klares Bild zusammensetzt. Auf Grund der beiden Hauptcharaktere, die sich auf die Reise nach Afrika begeben, bietet es sich natürlich an zwei Handlungsstränge anzulegen, die sich immer wieder abwechseln, so dass der Leser quasi ständig auf glühenden Kohlen sitzt und sich fragt, was in derselben Zeit wohl dem anderen Reisenden widerfährt. Auch hofft man sicherlich, dass sich die Wege der Abenteurer von Zeit zu Zeit kreuzen, schließlich haben sie dasselbe Ziel, da wäre es vermutlich seltsam, würden sie sich nicht begegnen. Aber wer weiß.. Schön nachzuvollziehen sind die Entwicklungen, die die Figuren auf ihrer Reise durchmachen. Dass es sich hierbei nicht um einen Erholungsurlaub handelt, ist von Anfang an klar. Dass ungeheure Strapazen auf sie zukommen werden ist ebenfalls keine große Überraschung. Doch reagiert bekannterweise jeder anders in Extremsituationen, weshalb man gespannt ist wie es Morton und Jack dabei ergehen wird. Manches mag sich auf Grund ihrer Charaktereigenschaften schon im Vorhinein abzeichnen, anderes wiederum kommt gänzlich überraschend. Ebenso wie einige Wendungen im Geschehen alles andere als vorhersehbar daher kommen. Am Schluss wird das Tempo nochmals ein wenig angezogen, weshalb das Ende ziemlich abrupt wirkt und somit nicht ganz rund wirkt. Dennoch bietet „Matamba“ einige unterhaltsame Lesestunden, in denen man einiges lernt, nicht nur über fremde Kulturen und Bräuche.

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  • Leserunde zu "Matamba" von Kirsten Brox

    Matamba
    kirsten_brox

    kirsten_brox

    Steampunk Romandebüt Matamba  Action wie bei Indiana Jones, gepaart mit der Optik der Liga der außergewöhnlichen Gentleman. Euch erwartet Popcorn-Kino zum Blättern! Hintergrund Im Buch kommen historische Personen und Ereignisse vor, wie Henry Morton Stanleys Suche nach Livingston am Nil oder der Bau der Tower Bridge in London. Mit fauchenden Dampfmaschinen und mystischen Elementen wird daraus allerdings eine völlig neue Geschichte: Handlung 1870: Von einer intriganten Politikerin angeheuert begibt sich der Kriegsveteran Morton Stanley auf eine Reise von England nach Afrika, um die Quelle des Nils zu entdecken. Zwar hat er nur ein Bein und hasst die Wilden, doch ein hohes Preisgeld und sein unbändiger Ehrgeiz locken ihn dennoch auf das größte Schiff der Welt. Den Schwarzen Kontinent will er sich mit dampfbetriebenen Fluggeräten, Sklaven und einer zünftigen Großwildjagd versüßen. Schon auf der Überfahrt mit der Great Eastern wirft allerdings ein Sturm seine Pläne über den Haufen. Zudem hat Morton einen Konkurrenten im schwarzen Psychologie-Professor Jack Lambert, der in Afrika neben der Quelle des Nils das Erbe seiner Väter sucht. Morton sieht sich lebensbedrohlichen Abenteuern ausgesetzt und stößt auf ein verborgenes Mysterium. Welchen dunklen Plan verfolgt die englische Regierung wirklich, und was hat er mit dem geheimnisvollen Tempel mitten im Dschungel zu tun? Wie kann ich mitmachen? Feder&Schwert veröffentlicht seit 1989 in allen Bereichen der Phantastik. In ihren Büchern geht es meist um die Begegnung mit uralten Mythen, die mit modernen Stilmitteln neu beleuchtet werden. Der Verlag stellt für diese Leserunde 10 Printbücher und 20 Ebooks (.pdf, .mobi oder .epub) zur Verfügung! Zusätzlich spende ich selbst ein Wanderbuch. Schickt mir eure Antwort auf folgende Bewerbungsaufgabe bis zum 15.03.2015: Ich selbst schaue gern Bilder an, während ich Geschichten ausdenke und schreibe. Hier lasse ich euch in einen Teil der Inspirationsbilder von Matamba spicken. Welches gefällt euch? Warum? Vielleicht habt ihr auch Lust zu raten, wie euer Lieblingsbild mit dem Roman in Verbindung stehen könnte. Ich bin gespannt auf euch, eure Fragen und Leseeindrücke und würde mich freuen, wenn ihr eure Rezension auch auf Amazon teilt. Herzliche Grüße Eure Kirsten

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  • Steampunk trifft Dschungelabenteuer

    Matamba
    Primrose24

    Primrose24

    30. May 2015 um 12:29

    Morton Stanley, einbeiniger Kriegsveteran und Jack Lambert, renommierter Professor der Psychologie, werden auf eine abenteuerliche Reise nach Afrika geschickt. Demjenigen, der zuerst die Quelle des Nils findet und deren Standpunkt dokumentiert, winkt ein hohes Preisgeld. Doch schon der Anfang der Reise gestaltet sich als ein schwieriges Unterfangen. Morton und sein Begleiter Wesley kentern beinahe mit ihrem Schiff und auch Jacks Reise gestaltet sich als schwieriger als erwartet. Die Geschichte spielt in der Welt des Steampunk-Universums, gemischt mit dem Charme des afrikanischen Dschungels. Die Verknüpfung mystischer Zauberei mit den Gesetzen und Gegebenheiten der Wissenschaft scheinen erst einmal eine abenteuerliche Mischung zu sein. Da dies mein erster Roman im Bereich des Steampunk ist, kann ich für mich nur einschätzen, dass durch die weitläufigen Handlungen im Dschungel die Elemente, die ich zum Steampunk zählen würde, doch etwas kurz treten müssen. Einige Erfindungen, die hierbei verwendet werden, hätte ich aber  trotzdem gerne zu Hause im Regal stehen. Das Buch liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist bildlich und gibt die Handlungsorte sehr schön wieder. Die Perspektive wechselt zwischen den beiden Protagonisten und schildert deren Vorankommen auf der Reise. Die Unwegsamkeiten und Abenteuer, welche die Beiden erleben, sind zum Großteil sehr spannend beschrieben. Die Ausnahme hierbei bildet leider das Ende. Nachdem der Rest der Geschichte gut durchdacht und strukturiert scheint, wirkt das Ende für mich viel zu gehetzt und leider auch nicht vollständig logisch bzw. abgeschlossen. Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, konnte ich mit Hilfe der Erläuterungen der Autorin das Ende mehr nachvollziehen, aber leider steht solch ein fabelhafter Austausch nicht jedem zur Verfügung. Ich bin trotzdem gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird, da das Potenzial dazu auf jeden Fall vorhanden ist. Insgesamt ein schöner Fantasy-Roman, welcher dem Leser vor allem auch Afrika ein Stückchen näher bringt und einige sehr schöne Elemente mitbringt. Ob ich ihn als typischen Steampunk-Roman einschätzen würde, kann ich leider als Neuling in diesem Genre nicht einschätzen.

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  • Wettlauf zu den Quellen des Nils

    Matamba
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    Der Debütroman Matamba der Autorin Kirsten Brox gehört zum Genre des Steampunk und entführt die Leser auf eine Reise zu den Quellen des Nils. Im Auftrag der britischen Regierung sollen zwei Männer als Konkurrenten ein Foto mit den Koordinaten zu den Quellen des Nils beschaffen. Der eine ist der Kriegsveteran Morton Stanley, der zusammen mit seinem Freund Wesley McWithingham aufbricht, der andere ist der Psychologieprofessor Jack Lambert, dessen Vorfahren aus Afrika stammen. Beide Expeditionen gehen sehr unterschiedlich an die Aufgabe heran, ganz ihrem Charakter und ihrer Einstellung entsprechend. Während Morton und Wesley mit Unterstützung von Maschinen die Aufgabe bewältigen wollen, verlässt sich Jack auf sich selber. Die Autorin Kirsten Brox entwickelt in ihrer Erzählung gut durchdachte Charaktere und streicht die Unterschiede gut heraus. Wenn man sich als Leser auf Steampunk mit seinen Maschinen und Möglichkeiten einlässt ist Matamba eine gut aufgebaute Geschichte rund um die Aufgabe die Quellen des Nils zu finden. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser klar, das dies nicht die Hauptaufgabe ist. Die ersten ¾ des Romans sind flüssig erzählt und der Roman hat mich in den Bann gezogen, allerdings flacht das Buch zum Ende hin ab und erzählt den Rest der Geschichte auf schnelle Weise. Nach der letzten Seite stellt sich mir die Frage „und was jetzt“. Das Ende hat mich doch mit etlichen offenen Handlungssträngen zurückgelassen. Es schreit geradezu nach einem Folgeband in dem offene Handlungen zu Ende erzählt werden. Insgesamt fand ich den Roman lesenswert und gut geschrieben, wegen des nicht ganz so befriedigenden letzten Viertels kann ich dem Buch jedoch keine volle Punktzahl geben.

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  • Matamba - Steampunk in Afrika

    Matamba
    SecuRita

    SecuRita

    16. May 2015 um 20:59

    Die zwei Hauptakteure entstammen mehr oder weniger der gehobenen Gesellschaftsschicht im England des 19. Jahrhunderts. Es wird schnell deutlich, dass die individuellen Persönlichkeiten der beiden kaum gegensätzlicher sein könnten. Auf der einen Seite der versehrte Kriegsveteran, der zunehmend seinen Lebensinhalt verliert und für ein Abenteuer zusammen mit seinem Freund nach Afrika aufbricht. Dort agieren beide entsprechend ihrer Zeit als skrupellose Sklavenbesitzer ohne Rücksichtnahme oder Einfühlungsvermögen. Auf der anderen Seite der sehr einfühlsame Professor, der von seiner Universität ebenfalls nach Afrika geschickt wird, auf dieser Reise aber tief in die afrikanische Kultur eintaucht und so zu seinen eigenen Wurzeln und sich selbst findet. Das Buch gleicht einem Abenteuer-Reisebericht, den man so schnell nicht aus der Hand legen mag. Die historisch korrekten Anleihen und Steampunk-Elemente waren dabei für mich das Salz in der Suppe und machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Die Beschreibung der phantastischen Technik und Naturwunder hätte für mich auch gerne noch detaillierter erfolgen können.

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  • Rezension zu "Matamba" von Kirsten Brox

    Matamba
    dorli

    dorli

    London 1870. Kriegsveteran Morton Stanley ist einem hinterlistigen Trick zum Opfer gefallen und daraufhin gezwungen, den Auftrag der Vizepremierministerin Eloise Sadstone anzunehmen und in Afrika nach dem Ursprung des Nils zu suchen. Jack Lambert, Professor für Psychologie an der Universität Cambridge, begibt sich auf die gleiche Expedition. Der Wissenschaftler wurde von seinem Dekan genötigt, den Auftrag von Ms Sadstone auszuführen. Morton und Jack sind während dieser Afrika-Expedition kein Team, sondern Kontrahenten in einem Wettbewerb. Nur, wer als erster das Ziel erreicht wird eine hohe Belohnung erhalten und die Kosten für die Reise ersetzt bekommen… „Matamba“ ist ein spannendes, unterhaltsames und vor allen Dingen hervorragend erzähltes Steampunk-Abenteuer, das sowohl in London wie auch in Afrika spielt. Kirsten Brox nimmt den Leser in eine alternative Vergangenheit mit und wartet dabei mit einer tollen Mischung aus historischen Elementen des viktorianischen Zeitalters und allerlei raffinierten dampf- und zahnradgetriebenen Apparaten und Maschinen auf. Die Autorin schickt zwei faszinierende, völlig unterschiedliche Hauptfiguren ins Rennen. Ganz ausgezeichnet beschreibt Kirsten Brox die gegensätzliche Natur der beiden Rivalen, ihre ungleiche Herangehensweise an die Aufgabe und die Veränderungen, die die Akteure während der Reise durchmachen. Morton ist äußerst korrekt, ehrgeizig und zielstrebig, er hat sich von zahlreichen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lassen. Er ist ein Kind seiner Zeit und sieht Sklavenhandel und Rassismus als normal und richtig an. Morton macht sich, begleitet von seinem guten Freund Wesley McWithingham, mit einem Teliko – einem einfach genialen und sehr komfortablen Alles-Könner-Gefährt – ausgerüstet auf den Weg zur Quelle des Nils. Der dunkelhäutige Jack ist sehr liebenswürdig, er ist ehrlich, objektiv und einfühlsam. Seine Fähigkeiten rund um die Kraft der Gedanken lassen ihn sehr geheimnisvoll wirken. Jack hat außer einem Bibliofon – ein kleines Gerät, das eine komplette Bibliothek enthält und Sprachen übersetzt – nur einen Koffer dabei. In Afrika angekommen, bleiben beide sich selbst treu und während Jack respektvoll und mit offenen Augen durch den Dschungel geht, interessiert alles Neue aufsaugt und versucht sich anzupassen, trampeln Morton und Wesley überheblich und gewalttätig in Richtung Ziel und schlagen und schießen um sich, wie es ihnen gefällt. Auch alle anderen Figuren wirken nicht oberflächlich, sondern beleben mit ihren Eigenarten die Szenerie und tragen kräftig zur Unterhaltung bei. Die Handlung ist durchweg spannend und lebhaft. Besonders über Morton und Wesley kann man sich herrlich aufregen. Leider endet die Geschichte ziemlich überstürzt – zu viele Fragen bleiben offen und es gibt ein paar Ereignisse, die ich nicht nachvollziehen konnte. „Matamba“ ist ein fantastisches Steampunk-Abenteuer, das besonders mit seinen gut ausgearbeiteten Charakteren zu begeistern vermag.

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    • 2
  • Rasantes Steampunk-Abenteuer

    Matamba
    Chirise

    Chirise

    London 1870: Der Kriegsveteran Morton Stanley möchte eigentlich nur ein ruhiges Leben mit seiner Verlobten Kathrin führen, doch eine Verkettung unglücklicher Ereignisse zwingt ihn dazu, an einer Afrika-Expedition teilzunehmen, mit dem Ziel, den Ursprung des Nils zu entdecken, bei der ihn sein exzentrischer Freund Wesley tatkräftig unterstützt. Doch die Expedition entpuppt sich als Wettkampf, bei der nur der Gewinner die Ausgaben zurückerhält und zusätzlich den Gewinn einstreicht. Und Mortons Kontrahent ist der gerissene Psychologie-Professor Jack Lambert, der zum ersten Mal in seinem Leben auf den Kontinent seiner Vorfahren reist. Im Laufe des Wettkampfes stoßen beide an ihre persönlichen Grenzen. "Matamba" startet schon auf den ersten Seiten mit einem rasanten Tempo, das sich noch steigert, sobald der Wettkampf losgeht. Kristen Brox hat einen wunderbar bildhaften Schreibstil, der einen mitten ins viktorianische England entführt, voll von Dampfmaschinen und Luftschiffen. Die Steampunk-Elemente haben mir ohne Ausnahme super gefallen. Von Luftschiffen und Telikos über das Telektroskop und das Bibliofon, die Autorin hat einfach wunderbare Ideen und sie total passend in das Buch eingebracht, sodass mich nicht einmal technische Details gelangweilt haben. Einfach toll! Es war spannend, den Wettkampf mitzuerleben und die vollkommen unterschiedlichen Herangehensweisen von Morton und Wesley im Gegensatz zu Jack zu beobachten, die jedoch beide auf ihre ganz eigene Weise zum Ziel führen. Die Charaktere sind allesamt sehr interessant, individuell und gut ausgearbeitet, vor allem Jack hat es mir angetan, als etablierter Professor, der in Afrika seine Wurzeln entdeckt. Doch auch Wesley mit seiner Echse Viktoria, eine Art viktorianischer Punk, der einfach sein Ding durchzieht, fand ich super. Morton Stanley dagegen hat zwar nicht gerade meine Sympathie geerntet, aber man kann ja nicht alle Charaktere mögen. Er hat definitiv Emotionen bei mir hervorgerufen, auch wenn es im Laufe des Buches immer mehr Ärger war, aber er ist alles andere als ein langweiliger Charakter! Etwas Kritik muss ich leider auch ausüben, da es mir an manchen Stellen einfach viel zu schnell ging, um sie wirklich verstehen zu können und es teilweise auch zu wenig Informationen geboten wurden. Ich mag es eigentlich, wenn der Leser sich selbst noch etwas dazu denken muss, aber hier war es mir teilweise einfach zu knapp oder gar nicht erklärt. Der ganze Roman hätte an einigen Stellen noch viel mehr ausgeschmückt werden können, und wäre in meinen Augen nur noch besser geworden. Fazit: Ein rasantes Steampunk-Lesevergnügen, mit charakterstarken Protagonisten auf der Suche nach dem Ursprung des Nils. Für jeden, der Steampunk, gute Abenteuergeschichten und Expeditionen mag!

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    • 2
  • toller Steampunk Abenteuerroman

    Matamba
    Adora

    Adora

    Beschreibung:1870: Von einer intriganten Politikerin angeheuert begibt sich der Kriegsveteran Morton Stanley auf eine Reise von England nach Afrika, um die Quelle des Nils zu entdecken. Zwar hat er nur ein Bein und hasst die Wilden, doch ein hohes Preisgeld und sein unbändiger Ehrgeiz locken ihn dennoch auf das größte Schiff der Welt. Den Schwarzen Kontinent will er sich mit dampfbetriebenen Fluggeräten, Sklaven und einer zünftigen Großwildjagd versüßen. Schon auf der Überfahrt mit der Great Eastern wirft allerdings ein Sturm seine Pläne über den Haufen. Zudem hat Morton einen Konkurrenten im schwarzen Psychologie-Professor Jack Lambert, der in Afrika neben der Quelle des Nils das Erbe seiner Väter sucht. Morton sieht sich lebensbedrohlichen Abenteuern ausgesetzt und stößt auf ein verborgenes Mysterium. Welchen dunklen Plan verfolgt die englische Regierung wirklich, und was hat er mit dem geheimnisvollen Tempel mitten im Dschungel zu tun? Meinung: Auf jeden Fall ist das Buch sehr gut gelungen. Ich habe es nur so verschlungen, da mir der Erzählstil sehr gut gefallen hat. Die Beschreibungen der Steampunkelemente waren sehr lebhaft und man konnte sich alles super gut vorstellen. Die Autorin hat sich was die Charaktere angeht sehr viele Gedanken gemacht und sie wurden gut herausgearbeitet. Vor allem da sie sehr gegensätzlich sind, was  gut herüberkam. Jedoch hat mir das Ende viel zu viele Fragen aufgeworfen, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe. Die Steampunk und Abenteuer Elemente sind sehr gut gelungen aber dennoch hat mir bei der ganzen Story so etwas die richtige Auflösung gefehlt. Es hatte für mich eher den Eindruck als ob auf Krampf ein Ende dahingeschustert wurde. Trotz diesem einen Sternabzug kann ich das Buch dennoch weiter empfehlen, da ich es einfach wundervoll geschrieben finde.

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    • 2
  • Dampftechnik trifft afrikanische Magie!

    Matamba
    elmidi

    elmidi

    06. May 2015 um 15:17

    Mit Matamba ist Kristen Brox nicht nur ein Debüt gelungen, sondern mir auch ein Einstieg in das für mich bisher unbekannte Genre Steampunk. Morton Stanley und der Professor Jack Lambert erhalten im Jahre 1870 den Auftrag, als Konkurrenten den Weg zur Nilquelle zu finden. Wer als erstes von dort ein Foto schießt, hat einen nicht unerheblichen Geldbetrag gewonnen. Gar nicht sicher ist, ob die englische Regierung nicht noch ganz andere Ziele verfolgt. Auf unterschiedlichen Wegen machen sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise nach Afrika. Während der eine auf die Hilfe von Sklaven und Telikos, den sehr ungewöhnlichen Fluggeräten, setzt, trifft der andere auf eine Frau, die ihm den Weg zeigt und auch noch sein Herz stiehlt. Am Ende ist vieles noch so offen, dass ich mich gefragt habe, ob es eine Fortsetzung geben soll. Die beiden Protagonisten Jack und Morton sind so unterschiedlich und gegensätzlich, Morton ist sogar eine recht tragische Figur, da er sich mit einer (dampfgetriebenen!) Beinprothese durchs Leben schleppt, verbittert und mit einem gemeinen Charakterzug, der sich im Laufe der Geschichte deutlich zeigt. Jack dagegen ist ein sensibler und sich selbst zurücknehmender Freigeist, der geborene Forscher. Beide haben mir gefallen und es würde mich interessieren, wie es weitergeht und welchen Interessen sie hier wirklich dienen. Fazit: Ein guter Einsteigerroman für alle Steampunkfremden, solide und sicher erzählt. Im Ganzen aber lässt er am Ende zu viel offen, so dass die Geschichte eigentlich nicht für sich stehen kann. Von mir 3 1/2 Punkte und die Hoffnung auf eine gelungene Fortsetzung

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  • Steampunk zwischen England und Afrika

    Matamba
    ValkyrieTina

    ValkyrieTina

    04. May 2015 um 18:02

    Im Steampunk-Universum ist die Zeit der großen Entdeckungsreisen angebrochen! Kirsten Brox führt uns in ihrem Buchdebüt „Matamba“ in eine Parallelwelt, in der Fluggeräte mit Dampf betrieben werden, riesige Ozeankreuzer die Meere beherrschen und zwei Männer sich auf der Suche nach der sagenhaften Nilquelle einen spektakulären Wettlauf liefern. Auf der einen Seite Morton Stanley, der Kriegsveteran, dem sein ruhiges Leben zu Friedenszeiten so gar nicht schmeckt, unterstützt von seinem Freund Mac und dessen Leguan Victoria (nein wirklich). Sein Gegner ist Jack, der schwarze Anthropologieprofessor, der bisweilen Gedanken lesen kann. Der wird begleitet von Zhinga, der Afrikanerin mit dem Herz aus Gold, die zufällig aus der Gegend kommt, die erforscht werden soll. Jack und Morton machen sich auf den Weg, nicht ahnend, dass sie Opfer  einer riesigen Verschwörung werden sollen. Das Buch ist etwa 280 Seiten lang und ich konnte es in einem Rutsch durchlesen. Ich mochte die Charaktere, vor allem Victoria, den Leguan, der für mehr als eine witzige Situation sorgte. Die Geschichte lief immer dann zu ganz großer Form auf, wenn es um die Steampunkelemente ging, und Himmel, davon gab es einen Haufen! Telikos (Käferartige Fluggeräte mit Scharfschützenausrüstung), Bibliophon (der Steampunk-Kindle) und die hydraulisch anhebbare Tower Bridge seien nur als einige als Beispiele an dieser Stelle genannt, alle so anschaulich beschrieben, dass man glauben könnte, Brox wäre eines Nachts in die virtuelle Werkstatt von Jules Verne eingebrochen und hätte einige Prototypen seiner Fantasie mitgehen lassen. Mein Favorit war das Telektroskop, eine Art Steampunk-Webcam zwischen London und New York. Ebenfalls sehr gut beschrieben, und das klingt jetzt vielleicht etwas seltsam, sind die „schlimmen Seiten“ der Ära. Steampunk nimmt ja manchmal einen recht verklärten und modernen Blick auf die Zeit der Industrialisierung und der Viktorianischen Ära ein. Aber nicht bei Brox! Es gibt zwar einen schwarzen Professor, und Frauen haben deutlich mehr Rechte, als es in der Industriellen Zeit denkbar gewesen wäre. Aber es gibt auch offenen Rassismus, Männer, die ihre Männlichkeit mit Großwildjagden unter Beweis stellen und den Sklavenhandel. Vor allem letzter nimmt eine zentrale Rolle in dem Buch ein, man spürt das Leid der Menschen, und an diesen Stellen wird diese leichte Geschichte plötzlich sehr ernst und ernsthaft. Sehr gute Balance! Andere Sachen haben mir nicht so gut gefallen: Liebevoll eingeführte Charaktere verschwinden und tauchen nie wieder auf. Die Handlungen der Personen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und ich bin dadurch einige Male aus dem Lesefluss geflogen. Am Ende des Buches häufen sich diese Ungereimtheiten und am Ende des Buches blieben mir so viele Fragen offen, dass ich mich fragte, ob da nicht noch ein Kapitel fehlt. Ich mag an sich Bücher, in denen nicht alles dem Leser vorgekaut wird, aber hier war es mir zu heftig. Insgesamt aber ein sehr gutes Buchdebüt und empfehlenswert vor allem für Freunde des Steampunks. Starke 3,5 Sterne.

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  • Steampunkt, Entdecker, Afrika

    Matamba
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    28. April 2015 um 22:19

    Matamba ist das Erstlingswerk von Kirsten Brox. Besser gesagt, ist es ihr erster Roman. Zuvor hat sie schon mehrere Sachbücher über Agilty ("Hundesport") geschrieben und zwei Märchenanthologien herausgegeben. Wenn ihr mehr über die Worum geht es? Der Roman spielt in einer alternativen Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1870 und nicht Strom, sondern Dampf, treibt allerhand Maschinen an. Auch gibt es Technologien, die den "Äther" nutzen. Kurz gesagt, es handelt sich um einen Steampunk-Roman. Der echte Henry Morton Stanley Als der Kriegsveteran Morton Stanley - angelehnt an die reale Person gleichen Namens - in Geldnot gerät, bleibt ihm wenig anderes übrig, als an einem Wettbewerb teilzunehmen. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, als erste Expedition die Quelle des Nils zu finden. Das Preisgeld würde alle seine Probleme lösen. Sein Widersacher ist der afrikastämmige Professor Jack Lambert, der nur an dem Wettstreit teilnimmt, weil ihm sein Dekan keine Wahl lässt. In Afrika angekommen muss Jack dann schnell feststellen, dass ihn der Kontinent seiner Ahnen nicht so kalt lässt, wie er es erwartet hätte. (Es gibt auch einige Elemente, für die es zunächst keine natürlicher Erklärung zu geben scheint. Ob es eine natürliche Erklärung gibt oder ob es sich eher um Steamfantasy handelt, möchte ich hier bewusst offen lassen.) Was hat mir gut gefallen? Vor allem hat mich der bildliche Schreibstil angesprochen. Das Buch ist über weite Strecken sehr angenehm zu lesen. Desweiteren gibt es - auch ganz wichtig für jeden Steampunk-Roman - viele verrückte Maschinen, die sehr anschaulich beschrieben und erklärt werden. (Dass die Erklärung eines Geräts namen Telektroskop für mich nicht ganz ausreichend war, fand ich nicht weiter schlimm.) Was hat mir weniger gut gefallen? Die größte Schwäche des Romans ist der Aufbau bzw die Einteilung. Bei einem knapp 300 Seiten langen Roman über eine Afrikaexpedition, darf es nicht 120 Seiten dauern, bis der erste Protagonist Afrika erreicht. 120 Seiten Einleitung sind absolut OK aber dann sollte das Buch auch mindestens 500 Seiten lang sein. Aus der langen Einleitung resultiert natürlich, dass für den Mittelteil und hier insbesondere für den Schluss wenig Platz bleibt. Noch mehr hat mich aber gestört, wie der Verlag dieses sehr kurze Werk aufgebläht hat. Die Kapitel sind sehr kurz und jedes Kapitel beginnt auf einer rechten Seite. Dadurch entstehen teilweise komplett leere Seiten. Insgesamt sind es 19 komplett leere Seiten. Addiert man alle Seiten auf, die mindestens zu einem Drittel leer sind, kommt man sogar auf eine Summe von 49 leeren Seiten oder um es noch deutlicher zu sagen: Von den 291 Seiten sind 81 Seiten zu einem Drittel oder mehr leer. Fazit Ein sehr kurzer aber auch kurzweiliger Roman. Freunde von Steampunk und ungewöhnlichen Settings sollten ruhig einen Blick riskieren. Mit einem kleinen Debütbonus komme ich auf... Wertung: 4/5 Sterne Vielen Dank an den Feder&Schwert-Verlag für das Rezensionsexemplar. PS: Hier gibt es ein Interview mit der Autorin:http://bibliothekvonimre.blogspot.de/2015/04/interview-kirsten-brox.html

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  • Diese Steampunk-Erzählung kann ich empfehlen.

    Matamba
    Lesesumm

    Lesesumm

    24. April 2015 um 23:51

    ich vergebe 3,5 – 4 Sterne meine Buch- und Leseeindrücke: Ein mehr als düsteres Cover und ein Titel in einer Art geschrieben, die meine Augen förmlich angezogen hat. Danach musste ich einfach die Buchbeschreibung lesen und habe festgestellt, dieses Werk möchte ich auf jeden Fall lesen und mehr erfahren. Leider ist das Buchcover wirklich so dunkel gehalten, dass man fast nicht erkennen kann was darauf zu sehen ist. Aus diesem Grund werde ich darauf auch hier nicht näher eingehen und überlasse es jedem Leser selbst, was er/sie erkennen möchte. Die 294 Seiten sind durch Autorin Kirsten Brox mit einer spannenden Steampunk-Erzählung gefüllt, die mich auf jeden Fall mit auf die Reise auf den schwarzen Kontinent genommen hat. Die Charaktere waren für mich persönlich gut und ausreichend ausgearbeitet. Ich habe die Handlung vor meinem inneren Auge ablaufen sehen und hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte hineinzubegeben. Ich habe dieses Werk in einer schönen handlichen Taschenbuch-Ausgabe gelesen. Die Schriftgröße könnten Leser mit etwas eingeschränkter Sehleistung allerdings als anstrengend empfinden, zumindest bei schlechter Beleuchtung im Leseumfeld. ein kleiner Einblick in die Handlung: Alles beginnt bei Morton Stanley, einem Kriegsveteran, der bei einem Spaziergang von einer Passantin nicht nur angerempelt wird. Die Gründe dafür kann er sich nicht erklären und vergisst diesen Vorfall wieder recht schnell. Seine Geldbörse allerdings nicht, denn er benötigt eine neue Beinprothese und das ist der Beginn von allem, denn die Probleme die dadurch entstehen haben große Auswirkungen auch auf sein privates Umfeld. Wesley sein bester Freund und einziger Mensch der ihn wirklich kennt und alles von ihm weiß, begleitet ihn bei dem Abenteuer Afrika. Jack Lambert ist der letzte im Bunde der sich auf diesen Weg begibt. Doch was haben diese 3 Personen miteinander zu tun, denn Jack ist Professor für Psychologie an der Universität Cambridge. Was wird ihnen auf ihrer Reise begegnen und vor allem, wie geht dieses Abenteuer für jeden von ihnen am Ende aus? meine ganz persönliche Meinung: Meine erste Steampunk-Erzählung war es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Allerdings gibt es auch Punkte, die mir nicht ganz so gefallen haben bzw. die eventuell noch etwas besser umgesetzt sein könnten. Zum Beispiel gibt es leider zu viele nicht geklärte Fragen und Einsichten am Ende des Buches, wodurch man schon noch ein paar Fragezeichen im Kopf stehen hat. Ich persönlich konnte dadurch keinen richtigen Abschluss mit dem Buch finden weil mir diese Dinge noch zu sehr durch meine Gedanken gewandert sind. Man steht nach dem Lesen da und denkt, und nun, was mache ich denn mit diesen Informationen, die ich nicht zuordnen kann bzw. die keine Auflösung fanden. Da ich dieses Buch in einer Leserunde mitgelesen habe, konnte man diese Punkte aber bereits mit der Autorin Kirsten Brox besprechen und vielleicht wird es ja noch ein Buch geben in dem genau diese Dinge dann ihre Erklärung finden werden. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen, denn von der Art und Weise wie Frau Brox diese Geschichte geschrieben hat und die Figuren zum Leben erweckt wurden, war und bin ich schon begeistert. Ich werde aufgrund dieser Leseerfahrung sicherlich wieder zu einem Buch aus dem Steampunk-Bereich greifen. Die Verschmelzung von Vergangenheit und Moderne sowie Elemente aus dem Phantasiebereich beflügeln wirklich den Geist beim lesen. Mich spricht diese Vermischung der einzelnen Teile, zusammengefügt zu einem Ganzen stark an. Wer sich unter Steampunk noch nichts vorstellen kann, sollte sich am besten auf einem Suchportal die genaue Erklärung durchlesen, denn dies hier ausführlich zu beleuchten würde im Rahmen einer Rezension zu stark ausufern. Vielleicht lässt sich der ein oder andere Leser auch einfach überraschen, so wie ich das ja auf gewisse Weise getan habe. Ich denke sogar, dass dieses Buch von Kirsten Brox vielleicht ideal geeignet ist für Einsteiger in dieses Genre. Fazit: Wem empfehle ich dieses Buch? Auf jeden Fall Menschen die bereits gern Phantasie lesen aber auch Neugierigen, die sich einfach auf neues ohne Vorbehalte einlassen können und gerne auch einmal ins kalte Wasser springen, was Literatur betrifft. Von mir bekommt dieses Werk eine Leseempfehlung mit 3,5 – 4 Sternen! © by Lesesumm auf LB/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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  • Für Jules Verne-Fans

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    fredhel

    fredhel

    Mit "Matamba" von Kirsten Brox bin ich zum ersten Mal auf eine Steampunk-Fantasy gestossen. Sehr hilfreich, um sich auf die Atmosphäre einzustimmen, ist auf Pinterest.com eine Sammlung von Bildern, auf denen man sieht, wie sich die Autorin ihre Akteure ungefähr vorstellt. Manche Dinge hat es zu meinem grossen Erstaunen tatsächlich gegeben, so zum Beispiel das beeindruckende Eisensegelschiff "Great Easter" oder das Telektroskop. Die Handlung kann man kurz zusammenfassen: im Jahr 1870, in einem fiktiven London, werden zwei Männer als Konkurrenten auf eine Afrikaexpedition geschickt, um die Quelle des Nils zu finden. Dem Sieger winkt eine grosse Geldsumme. Für mich als Leser galt hier: der Weg ist das Ziel, denn mit grossem Vergnügen hab ich die phantastischen Gerätschaften vor meinem inneren Auge vorbeiziehen lassen und auch die Entwicklung der Protagonisten verfolgt, die unterschiedlicher nicht sein können. Morton ist ein gemeiner und rücksichtsloser Rassist, der geheimnisvolle schwarze Professor Jack dagegen ist einfach nur liebenswert. Kirsten Brox hat ein grosses Erzähltalent, wenn sie ihre Leser in der Manier von Jules Verne mit auf diese Reise nimmt. Man vergisst Zeit und Raum. Weil ich mich einfach grossartig unterhalten hab, vergebe ich einen Extrastern, denn leider wirken die letzten Kapitel etwas zu schnell fertiggestellt. Zu vieles bleibt unlogisch beziehungsweise überläßt es dem Leser nach einer passenden Erklärung zu suchen.

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  • Steampunk vom feinsten

    Matamba
    lord-byron

    lord-byron

    Was als ganz normaler Tag beginnt, verändert Morton Stanleys Leben von Grund auf. Dem Kriegshelden und Reporter wird bei einem Angriff die teure Beinprothese zerstört. Um diese ersetzen zu können bleibt ihm nichts anderes übrig, als eine Expedition nach Afrika zu unternehmen um die Quelle des Nils zu finden. Zum Glück begleitet ihn sein Freund Wesley, der ihn mit seinem Tatendrang und seiner Vorfreude auf das Abenteuer sogar ein wenig anstecken kann. Aber sie sind nicht die einzigen, die die Quelle des Nils entdecken sollen. Auch Psychologieprofessor Jack Lambert soll sich auf die Suche machen. Und es kann nur einen Gewinner geben. Wer wird als Erster das Ziel erreichen und mit Ruhm, Ehre und Geld überhäuft werden? Morton ist ein Ekelpaket vom Feinsten. Ich habe selten so einen widerlichen Menschen in Büchern angetroffen, den ich so komplett und als vollstem Herzen hassen konnte. Die ganze Zeit schimpfte ich beim Lesen vor mich hin und amüsierte mich über diesen ekligen Kerl aufs Beste. Natürlich wünschte ich ihm bei jeder Gelegenheit die Pest an den Hals. Sein Freund und Begleiter Wesley hatte wenigstens ein paar sympathische Züge.  Sein Gegenspieler Jack dagegen ist ein toller Mann und der perfekte Ausgleich zu Morton. Während Jack Flora und Faune in Afrika aus vollstem Herzen genießt und sich in diese geheimnisvolle Land und seine Bewohner verliebt, hasst Morton die Eingeborenen  und kann sich nichts schöneres vorstellen, als wehrlose Tiere abzuknallen. Unterschiedlicher können Menschen kaum sein.  Das Buch ist unglaublich spannend und die Geräte und Apparate, die es in der Geschichte gibt, haben mich total fasziniert. Die Autorin hat sich da wirklich sehr viele Gedanken gemacht und auch wahre historische Ereignisse in ihre Geschichte fließen lassen. Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft und ich fühlte mich immer mitten im Geschehen und hätte sehr gerne das eine oder andere Mal eingegriffen. Trotz Leseflaute flog ich geradezu durch die Seiten und hatte unglaublich viel Spaß beim Lesen. Ich kann diesem Buch mit einer Rezension einfach nicht gerecht werden und finde nicht die richtigen Worte um zu beschreiben, was in mir beim Lesen vor ging.  Darum vergebe ich 5 von 5 Punkte, den Favoritenstatus und empfehle jedem, das Buch selbst zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Es ist einfach zu komplex und viel zu phantastisch um es in schnöde Worte zu fassen. "Matamba" ist eins meiner Highlights diesen Jahres und ich freue mich wahnsinnig auf weitere Steampunkromane von Kirsten Brox. Bitte lass mich nicht zu lange darauf warten.  © Beate Senft                          

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    lord-byron

    lord-byron

    19. April 2015 um 14:53
    NiWa schreibt Hört ihr meinen SuB schreien?!? Nach der Rezi muss das Buch auf die WL.

    Wenn du Steampunk auch so sehr magst, wirst du es nicht bereuen. Und die Bücher von Feder & Schwert sind auch immer ein Hinkucker

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