Kirsten Fuchs Die Titanic und Herr Berg

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Inhaltsangabe zu „Die Titanic und Herr Berg“ von Kirsten Fuchs

Die Angst des Eisbergs vor dem Untergang Eine junge Frau – Sozialhilfeempfängerin – verliebt sich in einen nicht mehr jungen Mann, ihren Sachbearbeiter. Daraus folgt, heftige Funken sprühend, die Kollision zweier Welten und Wahrnehmungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Natürlich droht ein Unglück, denn sie ist die Titanic und er heißt: Herr Berg … „Aus Kirsten Fuchs’ Text möchte man ständig Sätze wie Münzen in der Tasche hin und her wenden: Sätze mit Gebrauchswert, die nützlich sind und dennoch schön.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Sprachliches Meisterwerk, leider wenig Story

— tination
tination

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  • Sprachliches Meisterwerk, leider wenig Story

    Die Titanic und Herr Berg
    tination

    tination

    11. January 2017 um 20:55

    Das Buch: Tanja, Sozialhilfeempfängerin, muss zu einem Gespräch aufs Amt. Ihr Gegenüber, Herr Peter Berg, kann ihr zwar nicht in Sachen Geld weiterhelfen – aber dafür hat er ja andere Qualitäten. Tanja verliebt sich unsterblich in Herrn Berg. Doch er möchte sich nicht ganz so zu ihr bekennen. Und so nimmt die „Liebe“ und das Leben seinen Lauf und Tanja schippert als Titanic auf den unvermeidlichen Eisberg zu.Das Fazit: Es ist meiner zweiter Kirsten Fuchs Roman. Nach dem grandiosen „Mädchenmeute“ kommt hier die bittere Realität auf den Leser zu. Tanja, eine Träumerin ohne Job, versucht gar nicht ihr Leben zu verändern. Alles was sie braucht ist Liebe. Doch diese sucht sie verzweifelt. Alle ihre Männer können ihr nicht das geben, was sie möchte. Doch Herr Berg ist ihr Traummann. Leider nur bei ihr. Ihm ist diese Liaison mit Tanja recht egal und bald schon nervig. Und irgendwie kommt diese Geschichte aus diesem Trott einfach nicht heraus. Natürlich ist dies so gewollt, doch ist keine Nähe zwischen den Figuren zu spüren. Und auch der Leser kommt in der Story nicht voran. Er bleibt auf Distanz und kann den Figuren absolut nicht helfen, da diese sich ja selbst nicht helfen wollen. Denn Tanjas Ängste bleiben ihre Ängste. Und sie teilt diese noch nicht einmal mit dem Leser.Abgesehen von der eher klanglosen Story ist dieses Werk stilistisch absolut großartig. Locker findet man auf jeder Seite mindestens ein Zitat für sein eigenes Leben. Tanja und Peter erzählen meist abwechselnd aus der Ich-Perspektive über ihre Geschehnisse. Doch beide Charaktere wurden von der Autorin herrlich gut beschrieben. Und so ist dieses Buch doch ein Kleinod der deutschen Sprache.Somit bekommt der Leser ein Buch mit zwei Seiten. Einerseits eine sehr bescheidene Geschichte die kaum im Kopf hängen bleibt. Andererseits ein kleines sprachliches Meisterwerk.Zusammenfassend ist dieses Buch von der Geschichte her eher lau. Doch dies macht die schriftstellerische Leistung der Autorin wieder wett. Und somit kann ich es nur Lesern empfehlen, die ein wenig deutschen Sprachgenuss lesen möchten.https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/11/kirsten-fuchs-die-titanic-und-herr-berg/#more-1378

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  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    Golondrina

    Golondrina

    05. December 2010 um 14:43

    In der Regel gebe ich einem Buch 50 bis 100 Seiten, bevor ich es zur Seite lege. Diesem Buch habe ich 75 Seiten geschenkt. Mehr geht nicht. Was fehlt? Personen, die mich interessieren oder die irgendwie interessant erscheinen. ("Mir sind zwei Ehen gescheitert und zwei Kinder passiert. Ich wichse ins Nichts." Aha.) Sprachliche Formulierungen, die mich begeistern. ("Der Ort bleibt derselbe, ein Bett, in dem zwei Personen schlafen könnten, aber nur einer wichst, kurz und schmerzlos, und dann ist Donnerstag."...mmhh, hatten wir schon...) Um nur mal ein paar Kritierien zu nennen. Hier finde ich willkürliche Gedankenschnipsel, lieblos aneinandergereiht. Brauche ich nicht, habe ich selber genug von im Kopf. Oje, schlechtes Deutsch färbt ab.

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  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    sun@work

    sun@work

    27. October 2009 um 00:14

    Die Geschichte passt in die Zeit und die Wortwahl ist so außergewöhnlich wie unsere Zeit...ein skuriles Bild einer banalen Beziehung und Sätze die man ständig zweimal lesen muss, so gern möchte man jeden einzelnen verinnerlichen. :)

  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    Capricorna

    Capricorna

    03. July 2009 um 20:23

    Gen-i-al! Wie diese Frau mit Sprache umgeht, ist die helle Freude. Ihre assoziativen Verknüpfungen sind ungewöhnlich, überraschend, einleuchtend, machen Spaß. Unbedingt lesen, ja.

  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. January 2009 um 21:44

    Ein sehr, sehr stranges Buch - ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finden soll. Es ist recht wirr, der Inhalt teilweise sehr bizarr und kaum nachvollziehbar. Dennoch gibt es einen Haufen Sätze bzw. Textbausteine, welche einfach nur supergenial sind - möchte man am liebsten rausschreiben. Für mich ist es eher eine Ansammlung verrückter Aussagen - weniger ein inhaltsschwerer Roman. Nein - schlecht finde ich ihn nicht - aber interessant.

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  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    Tikki

    Tikki

    12. June 2007 um 23:15

    Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob die Autorin und ich noch über die selbe Geschichte nachdenken oder ob sie in ein unbekanntes Universum verschwunden ist, in dem ich noch nie vorher gewesen bin. Da haben der Klappentext und die diversen Rezensionen mich echt in die Irre geführt.

  • Rezension zu "Die Titanic und Herr Berg" von Kirsten Fuchs

    Die Titanic und Herr Berg
    Dita

    Dita

    14. April 2007 um 04:35

    Eine ungewöhnliche Geschichte, total schräge Charaktere, interessante Erzählperspektive und der punkt, dass mich das Buch wirklich unterhalten hat machen es zu einem meiner all-time favourites.
    Ein Sozialarbeiter trifft auf eine arbeitslose Träumerin mit einem Pflanzentick, die wohl eigenartigste Liebes- und Lebensgeschichte, die ich seit langem gelesen habe.