Mädchenmeute

von Kirsten Fuchs 
4,0 Sterne bei60 Bewertungen
Mädchenmeute
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Positiv (44):
MiniMixis avatar

Ein unglaubliches Erlebnis, dass mich nie wieder loslassen wird. Ein Meisterwerk das unter die Haut geht.

Kritisch (7):
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Dieses Buch hat mich nicht wirklich mitgerissen. Ich hab fürs Lesen ewig gebraucht. Die Idee ist schön aber leider nichts ür mich xoxo

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Inhaltsangabe zu "Mädchenmeute"

Der Sommer der Freiheit
Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern - und Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist. Doch plötzlich stoßen die Mädchen auf eine brisante DDR-Hinterlassenschaft, die Außenwelt holt sie ein, und dann kommt auch noch die erste Liebe. Charly muss das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499247460
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:11.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Geniale Grundidee und Anfang, aber versandet dann etwas...
    Geniale Grundidee und Anfang, aber versandet dann etwas...

    "Mädchenmeute" von Kirsten Fuchs ist ein Jugendbuch, das mit einer interessanten Grundidee aufwartet. 7 junge Mädchen im Alter zwischen 13 und ca. 17 melden sich in den Sommerferien mehr oder weniger motiviert für ein Abenteuer-"Überlebenstraining"-Camp in der freien Natur an. Die Haupt-Protagonistin ist die 15-jährige Charlotte aus deren Sicht die Erlebnisse erzählt werden, sie ist sehr schüchern und wird schnell rot und sagt deswegen meist lieber gar nichts. Die anderen 6 Mädchen machen einen eher unkonventionellen Eindruck auf Charlotte und sind eine bunt gemischte Truppe. Noch merkwürdiger aber wirken die beiden Organisatoren des Sommer-Camps und so kommt es nach einigen merkwürdigen Begebenheiten dazu, dass die 7 Mädchen auf eigene Faust aus dem Camp flüchten und sich stattdessen im Erzgebirge für einen ganz "eigenen" Abenteuerurlaub in einer Höhle im Wald einnisten, die eines der Mädchen aus ihrer Kindheit kennt.

    Der Anfang des Buches hat mir wirklich super gefallen, die Erlebnisse rund um den Einzug in das eigentliche Camp sind super beschrieben und auch einfach unheimlich komisch und skurril. Auch Charlotte ist eine sehr sympathische Hauptfigur und der Schreibstil, der ihre kreative Gedankenwelt wiedergibt hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem hat das Buch für mich nach dem starken Start etwas nachgelassen, denn in weiten Teilen der Mitte passiert einfach relativ wenig und auch die Geschichte am Ende ist zwar geheimnisvoll, aber dann doch irgendwie nicht soooo mitreißend, wie sie hätte sein können. Außerdem fand ich einige Charaktere des Buches sehr stark beschrieben und charakterisiert, ein bis zwei Mädchen der Gruppe bleiben aber so blass, dass ich mir kein wirkliches Bild von ihnen machen konnte (dass "Rike" existiert vergaß ich quasi immer völlig, bis ihr Name mal wieder erwähnt wurde). Spannend hingegen fand ich das Setting im Erzgebirge und die vielen lokalkoloritischen und auch historischen Infos zu der Region, die ins Buch eingewoben wurde, denn darüber weiß man als West-Deutsche meist eher wenig.

    Insgesamt fand ich das Buch unterhaltsam und nett zu lesen und es ist definitiv auch stilistisch und inhaltlich mal etwas ganz anderes, aber zu einem richtig herausragenden Buch hat mir doch ein Quentchen Spannung gefehlt.

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    buecher-beas avatar
    buecher-beavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein spannender Roman, gesellschaftskritisch und gut um die Ecke gedacht.
    Sommerferien im Mädchenlager

    Charlotte ist ein schüchternes großes Mädchen, die sich von ihren Eltern überreden lässt, in den Sommerferien an einem Mädchen-Survival-Camp nahe Berlins teilzunehmen.
    Irgendwie ist alles von Anfang an verhext, die acht Mädchen und die scheinbar überforderte Campleitung scheinen auf dem Gelände nicht allein zu sein. Als die Campleitung dann auch noch einen Nervenzusammenbruch bekommt, türmen die Mädchen und wollen ihr eigenes Abenteuercamp machen, ganz ohne Erwachsene und ohne Regeln. Dazu fahren sie ins Erzgebirge, wo es auch zu spuken scheint ...

    Ein spannender Roman, gesellschaftskritisch und gut um die Ecke gedacht.  Ab und zu hat er ein paar Längen, aber dann ist er auch wieder superspannend. Man bekommt viel über Ostdeutschland, die Landschaft und die Menschen dort mit. Und die Mädchen machen quasi eine Herr der Fliegen-Neuauflage, wodurch die zwischenmenschlichen Beziehungen hervortreten. 
    (Rezension vom 22.06.2016)

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    Emmy29s avatar
    Emmy29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine süße Geschichte, dir mir aber nicht ganz zugesagt hat.
    Eine süße Geschichte, die mir aber nicht ganz zugesagt hat.


    Titel: Mädchenmeute
    Autorin: Kirsten Fuchs
    Verlag: Rowohlt Rotfuchs
    Seitenanzahl: 464
    Preis: 9.99€

    Charlotte und sieben andere Mädchen haben sich bei einem Survivel Camp angemeldet.
    Nach einigen Vorfällen entscheiden sie sich abzuhauen und schlagen sich selber in der Wildnis durch. Nun sind sie zwei Wochen frei und können machen, was sie wollen...

    Ich muss sagen, dass mich der Klappentext schon sehr an das Buch "Tschick" von Wolfgang Herrndorf erinnert hat. Es hat auch viele Gemeinsamkeiten, nur dass dieses Buch auf Mädchen spezialisiert wurde.
    Mein Cover sieht etwas anders aus, als auf dem Bild. Es ist in grün gehalten und ich muss zugeben, dass mir das Cover , was vermutlich die neuere Version ist, besser gefällt. 

    Da man die sieben Mädchen sehr genau kennen lernt, hat man so seine Lieblinge. Leider war mir aber keines dieser Mädchen so richtig sympathisch, denn jede hatte so ihre etwas unangenehmen  Macken.
    An dem Schreibstil von der Autorin muss man sich erst einmal gewöhnen. Er ist sehr ungewöhnlich und sehr stockend. 
    Es ist lustig gehalten, wirkt aber auch etwas verrückt. Es ist mal etwas total anderes und jeder kommt damit unterschiedlich zurecht. Mir gefiel er allerdings leider nicht so, da man nach etlichen Seiten die Lust am Lesen etwas verlor. 
    Es gab immer wieder ein paar Höhen und tiefen in dieser Geschichte.

    Fazit: Insgesamt erinnert mich das ganze Buch sehr an "Tschick" und wer damit auch nicht so ganz klar kam,  sollte dieses Buch besser aus den Händen legen.

    Für verrückte Jugendliche im frühen Alter könnte dieses Buch vielleicht besser geeignet sein, als für mich ;)

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    lesekat75vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte und Figuren, aber der Schreibstil ist stockartig und ein wenig verwirrend.
    Gute Geschichte, schlechter Schreibstil...

    COVER

    Auf dem Cover sieht man drei Mädchen, die mit dem Rücken zu einem stehen. Sie starren in die Ferne. Das Cover ist grün gehalten.

    INHALT

    Charlotte Nowak (Spitzname Charly) ist fünfzehn Jahre alt und wird zum Sommer von ihrer Mutter für ein Ferien-Fun-Survival-Camp angemeldet. Als sie in Bad Heilingen ankommt, erwarten sie die reiche Yvette, die mittelalterliche Freigunda, die freundliche Rike, die allkönnende Tabea (Spitzname Bea), die schüchterne Antonia und die allwissende Anuschka. Sie sind ein bunter Haufen, die alle unterschiedliche Charaktere haben, bis auf eins: Sie sind die nächsten zwei Wochen frei und können machen was sie wollen.

    ERSTER EINDRUCK

    Mein erster Eindruck des Buches war positiv. Ich las mir den Klappentext durch und dachte: Frei sein, das hört sich toll an.
    Der Titel „Mädchenmeute“ hört sich meiner Meinung nach vertraut an, sodass ich das Buch aus dem Bücherregal griff.

    MEINUNG

    Das Buch ist ein relativ gutes Buch. Bis darauf, dass der Schreibstil sehr stockend ist und mein Lesedrang nach kurzer Zeit nicht mehr so hoch war.

    Mein Lieblings-Person ist Rike mit ihrem Hund Boogie, weil sie ein hilfsbereites Mädchen ist und mir sehr sympathisch ist. 

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    Alikachens avatar
    Alikachenvor 2 Jahren
    Rezi-Mädchenmeute

    Worum geht es?

    Ich finde den Klappentext genauso wie das Cover nichts sagend und das wäre für mich ebenfalls ein Grund gewesen es nicht zu kaufen. Hier kommt der reinkopierte Klappentext. Jedoch werde ich euch das Buch gleich noch einmal zusammen fassen.

    « Unsere Eltern denken, dass wir im Camp sind. Niemand vermisst uns in den nächsten zwei Wochen. Wir können machen, was wir wollen! Was wir wollen … Überlegt doch mal! Einfach alles. So frei sind wir nie wieder. Nie wieder in unserem Leben. » Das schlug bei mir ein wie eine Bombe. Freiheit – da gab es so viele Lieder drüber. So was wie Freiheit war für so was wie Tiere. Hatte ich bis dahin immer gedacht. Es hatte nichts mit mir zu tun. Aber auf einmal war ich also frei. Genau in diesem Moment! Es roch auch alles ganz frei. Nach freier Nacht, freiem Mond, freiem Gras und freiem Himmel.»

    Ich bin geteilter Meinung. Abgesehen davon, dass man nun fast nichts über die Story weiß, macht der Klappentext das Buch spannender. Bei manchen Büchern rege ich mich darüber auf, dass man aufgrund des Klappentextes die erste hälfte des Buches kennt. Wem ergeht es da noch so? Nun, das Buch nimmt überraschende Wendungen die man nicht erwartet hätte, da man uninformiert ist. Deshalb versuche ich es euch jetzt so zusammenzufassen, dass die Spannung erhalten bleibt.

    In dem Roman „Mädchenmeute“ von Kirsten Fuchs geht es um die extrem schüchterne Charlotte Novak, die sich dazu übereden lässt in ein Sommerferiencamp zu fahren. Doch schon bei der Ankunft wirkt alles Komisch. Merkwürdige Dinge passieren und die schrullige Campleiterin lässt sie allein. Und nun? Etwa zurück nach Hause? …

     

    Meine Meinung

    Die Charaktere in dem Buch sind wirklich gelungen. Man lernt die 7 Mädchen mit der Zeit kennen, man freundet sich mit ihnen an und es ist als wäre man selber im Camp dabei. Man hatte zu allen Mädchen am Anfang Vorurteile, welche verschwanden als man sie richtig kennenlernte. Es war am Anfang nur etwas schwierig sich die Namen zu den passenden Mädchen zu merken. Ich finde den Schreibstil der Autorin wunderbar. Sie schreibt mit einem leichten flüssigen Stil der das eintauchen in die Geschichte leicht macht. Trotzdem schafft sie es immer wieder schöne humorvolle Sätze und Gedankenwege von Charlotte Novak mit reinzubringen. Sie ist ein kleiner Dedektiv und es macht Spaß das Buch aus ihrer Sicht zu lesen. Gegen Ende des Buches ließ das jedoch nach und wurde eher langatmig. Es war zwar nicht sehr dramatisch, aber schlechter wurde es trotzdem. Mich hat das Ende nicht zufriedengestellt, da es  offen gelassen wurde. Für Mädchen  zwischen 11 und 17 Jahren kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. 4/5 Sternen

    LG

    Eure Ina

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    franzzis avatar
    franzzivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absurd. Anrührend. Furchtbar. Wunderbar. Sieben Mädchen auf einem ungewöhnlichen Roadtrip in Freiheit, Freundschaft&Großwerden.
    Mädchen und Hunde und die Geister der anderen

    "Mir wurde flau vor Augen, blind im Bauch, schwach in den Knien und total mutlos im Nacken."

    So schreibt Kirsten Fuchs. So lässt sie ihre junge Erzählerin Charlotte diese ungewöhnliche, abstruse wie wunderbare Geschichte erzählen. Die "Mädchenmeute". Die glorreichen Sieben. Die sehr unterschiedlichen Teenies lernen sich bei einem Survival-Fun-Feriencamp in einem verlassenen Pionier-Lager kennen. Aber da sind sie nur kurz. Denn die Campleiterin ist ziemlich chaotisch, das Camp selbst ziemlich ungenießbar. Und so beschließen Bea, Charlotte, Rieke, Antonia, Yvette, Freigunda und Anuschka abzuhauen. Ihr eigenes Survival-Camp zu machen. Im Wald. Ohne Erwachsene. Und ohne Erwachsenen was zu sagen. Das ist doch Freiheit. Oder?

    Die Mädchen lernen sich während des Abenteuers, das sie ins sächsische Erzgebirge führt, erst näher kennen. Und es knirscht und kracht gewaltig, denn die Sieben wären unter normalen Umständen niemals Freunde geworden - so unterschiedlich wie sie sind. Aber irgendwas will die Autorin ja zu erzählen haben und so wirft sie verwöhnte Prinzessin, Außenseiterfamilienmitglied, Scheidungskind mit Vorstrafen, Durchschnittskind mit Ängsten und und und zusammen. Es gibt alte und neue Rätsel zu knacken für die Hobby-Rätselknackerin Charlotte. Es gilt den Wald zu überleben und die anderen.

    "Normalerweise beruhigte mich der Wald. Alles wuchs zum Licht, fiel um bei Mangel oder Einschlag und war im Vergammeln nicht unzufriedener als im Wachsen. Und das beruhigte mich sehr."

    Sie wachsen, diese Gerade-noch-so-Kinder, in diesem Sommer. Denn auf dem Weg gabeln sie auch noch ein paar Hunde auf, um die sie sich kümmern. Sie treffen auch erzgebirgische Geistergeschichten und deren Erscheinungen. Sie verletzen sich außen und innen, sie bilden Grüppchen und brechen Regeln und lernen, dass oft die Fragen wichtiger sind als die Antworten. Das alles ist grandios erzählt. Zumindest wird das jeder so empfinden, der den Sound der Lesebühnen mag. Denn der klingt Kirsten Fuchs nach. Die Sprachspielliebe. Die Erfindung neuer Verben, um die Adjektive loszuwerden. Aber auch die drastischen Momente. Das Aushalten der offenen Enden.

    Nur eine Tugend der Slammer hätte dem Buch noch gut getan: Es kürzer sagen. Vor allem im Mittelteil staut sich die abflachende Handlung auf, da entwickelt sich kaum etwas, da droht das Leserhirn immer mal wieder abzuschweifen. Über diese übertriebene Langsamkeit täuscht auch die Sprache nicht hinweg.

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    IrisBuechers avatar
    IrisBuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Sprache, das Sommercamp verläuft so ganz anders als die Eltern sich das für ihre Töchter vorgestellt hatten.
    Mädchen können auch anders

    Tolle Sprache! Kirsten Fuchs lässt mit Worten die Stimmung der Mädchen unmittelbar fühlen. Das Sommercamp verläuft so ganz anders als die Eltern sich das für ihre Töchter vorgestellt hatten. Die Mädchen werden zu Gefährtinnen. Sie sind sehr unterschiedlich und abenteuerlustig. Jede von ihnen hat ein Talent, das das Überleben im Wald sichert.

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    KirstenFuchss avatar
    KirstenFuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fands beim Schreiben schon so gut, beim Lesen hats mir noch besser gefallen.
    Spannendes Buch für jedes Alter

    x

    Kommentare: 1
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    Jojokkavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: anders, aber interessant
    Wäre ich von alleine nie drauf gekommen

    Das Buch fällt normalerweise nicht in mein Beuteschema. Aber ich habe es geschenkt bekommen und dann natürlich auch gelesen. Die Protagonistin ist ein Mädchen im Alter von 15 Jahren. Sie ist sehr schüchtern, macht im beisein von mehr als zwei anderen Personen nie den Mund auf und redet sowieso lieber nicht. Sie geht in ein Feriencamp weil ihre Mutter das vorgeschlagen hat und sie es besser fand als zu ihrer Oma zu fahren. Im Camp trifft sie sieben andere Mädchen. Allerdings sind sie dort nicht lange, denn nach einigen seltsamen Ereignissen beschließen sie abzuhauen und fahren ins Erzgebirge, wo sie im Wald alleine leben.
    Jede der Mädchen hat eine sehr ausgeprägte, gut beschriebene Persönlichkeit, die die Erzählung sehr lebendig machen. Man kann sie sich sehr gut vorstellen. Generell ist alles sehr lebendig beschrieben und auch sehr detailreich. Man kann die Geschichte vor dem inneren Auge ablaufen lassen. Auch wenn die Geschichte nicht lustig war gab es manchmal Stellen die unglaublich lustig waren. Manchmal hat die Autorin interessante Metaphern aufgestellt wie : Die Angst ist wie ein Kinovorführer der einen Groselfilm spielt und dann selber rausrennt.
    Die Mädchen waren manchmal sehr kindlich aber auch oft sehr risikofreudig und knallhart.
    Alles in allem ein Buch, das mich überrascht hat. Ich bewerte mit 3 von 5 Sternen weil es lebendig war und die Geschichte leicht zu visualisieren war,. Allerdings hat sie mich nicht mitgerissen, sie war leicht zu vergessen, wenn man das Buch zur Seite gelegt hat.

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    Bokmalvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sommerabenteuer im Erzgebirge
    Mädchensommer im Erzgebirge

    Obwohl Charlotte keine Lust hat, fährt sie letztendlich doch ins Ferienlager. Klingt eigentlich nicht weiter aufregend, doch SO ein Ferienlager hat man noch nicht gesehen. Als die acht Mädchen dort ankommen, begegnen sie ihrer Lagerleiterin Inken. Und das ist nur die erste von vielen anderen merkwürdigen Dingen, die es dort gibt - dunkle Baracken, Blut an den Wänden, eine riesige stinkende Pfütze... Kurzum, die Mädchen beschließen zu flüchten. Eins der Mädchen kennt einen verlassenen Stollen im Erzgebirge, wo sie Zuflucht finden könnten. Und schon beginnt der Road- oder besser Wood-Movie, gemeinsam mit den Hunden, die die Mädchen mitgeklaut haben, als sie vorm Dresdner Hauptbahnhof den Transporter des Tierheims entwendet haben.
    Der Großteil des Buches spielt sich dann in den herrlichen erzgebirgischen Wäldern ab. Der Autorin gelingt es, mit Worten allein Bilder in den Kopf zu projizieren und ein Gefühl für die herrliche grüne Weite zu erschaffen. Die Mädchen stehen vor großen Abenteuern, denn keine von ihnen hat schon einmal längere Zeit im Wald gelebt (wer überhaupt schon?). Letztendlich lernen die sieben dann drei Jungen kennen und Charlotte und Bea finden Zuflucht in einer Laube. Das ist aber nur die Kurzform, Lesen lohnt sich!
    Ein außergewöhnliches Ferienabeneteuer!

    Ein wunderbares Buch, ganz besonders wenn man das Erzgebirge und den ein oder anderen Ort selbst kennt. Besonders gut gefällt mir, wie die Autorin mit Bildern und Sprache spielt. Immer wieder denkt man "Oho, wie schön ist das gesagt!" Wunderbar auch, wie das Buch versteckt oder offen von Freundschaft erzählt und den Unsicherheiten des Teenagerlebens, den nonverbalen Machtkämpfen und dem Gefühl, anderen etwas beweisen zu müssen.

    Für mich definitiv eins meiner Lieblingsbücher 2015! 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KirstenFuchss avatar
    Nur widerwillig fährt Charlotte Nowak, fünfzehn und sehr schüchtern, mit sieben anderen Mädchen ins Sommerferiencamp. Doch dort ist schnell alles anders als erwartet: Dinge verschwinden, und als eines Morgens die Gruppenleiterin ausrastet, flüchten die Mädchen, klauen ein Hundefängerauto samt Hunden und fahren ins Erzgebirge, wo eine von ihnen einen alten Stollen kennt. Hier schlagen sie sich durch immer freiere, immer aufregendere und schönere Sommertage zwischen Waldabenteuern und nächtlichen Streifzügen zu Supermarkt-Containern – und Charly Nowak merkt, dass sie nicht nur schüchtern ist. Doch plötzlich stoßen die Mädchen auf eine brisante DDR-Hinterlassenschaft, die Außenwelt holt sie ein, und dann kommt auch noch die erste Liebe. Charly muss das, was sie gerade an Mut und Freundschaft entdeckt hat, unter Beweis stellen … Mit hinreißender Direktheit und großer Wärme schildert Kirsten Fuchs Ängste und Hoffnungen und alles, was zu jeder neuentdeckten Freiheit dazugehört. Fuchs, für ihre beiden ersten Bücher von der Presse gefeiert, hat mit «Mädchenmeute» einen wunderbar reifen Roman geschrieben, der die großen Fragen des Lebens stellt – die wir am klarsten erkennen, wenn wir jung sind.
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    Pressestimmen

    Das Buch ist bombe.

    Kirsten Fuchs ist eine Meisterin in der Konstruktion einzelner Szenen und komischer Pointen. Schlagfertig, schnodderig, krawallig gehen daher auch die Mädchen miteinander um.

    Kirsten Fuchs schreibt zart und ruppig, einfühlsam und pointiert, und die Figuren sprechen und handeln so echt und liebenswert, dass man sie schon nach wenigen Seiten nicht mehr hergeben will.

    Mädchenmeute lesen ist wie eine zwingende Bewegung, denn es ist auf eine ganz simple Art ziemlich schön. Und klug. Und natürlich auch ziemlich lustig.

    Dies ist das überfällige Frühjahr, in dem die Popkultur Mädchen die Wildnis entdecken lässt. Für die Literatur erledigt das die brillante Kirsten Fuchs mit Mädchenmeute.

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