Kirsten John

 4.1 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Ariadne, Pandora und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kirsten John

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Ariadne

Ariadne

 (44)
Erschienen am 01.07.2011
Pandora

Pandora

 (13)
Erschienen am 17.07.2012
Der Duft der Seerosen

Der Duft der Seerosen

 (7)
Erschienen am 29.11.2013
Apfelsommer

Apfelsommer

 (6)
Erschienen am 25.05.2015
Gefährliche Kaninchen

Gefährliche Kaninchen

 (6)
Erschienen am 01.05.2012
Das Krümel-Projekt

Das Krümel-Projekt

 (4)
Erschienen am 06.06.2018

Neue Rezensionen zu Kirsten John

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Rezension zu "Nixe & Hibbel" von Kirsten John

Abenteuer Kuhweide
danielamariaursulavor 2 Monaten

Meine jüngste Tochter (9) sah das Cover, las Titel und Untertitel und wollte dieses Hörbuch unbedingt haben! Ich finde Titel und Cover auch genial, aber ich liebe die Stimme von Catherine Stoyan nicht, deshalb habe ich versucht, ihren Wunsch umzuleiten, auf ein altersgemäßeres Hörbuch..... Keine Chance, sie wollte dieses Hörbuch ab 6 Jahren!


Hibbel ist ein reizendes und hilfsbereites Kälbchen und lebt mit ihrer Herde sehr artgerecht auf einer sehr großen Weide mitten in der Natur, mit Bäumen, Felsen, Schluchten.... und davor wird auch immer wieder gewarnt. Wer in die Schlucht hineingeht, kommt nicht mehr als der heraus, der er vorher war.... Daran hält sich Hibbel auch ganz brav. Aber eines Tages taucht Nixe auf der Weide auf. Nixe weiß nicht mehr wer sie ist und wo sie herkommt. Da sie aber nun auf der Kuhweide ist und die Kühe so freundlich erscheinen, ist sie sich sicher, daß sie eine Kuh ist. Die Herde ist sich da nicht so sicher, weiß aber auch nicht so genau, was sie für ein Tier ist.... Nixe ist jedoch überzeugt, daß sie auch noch so zwei schöne Hörner wie Hibbel bekommen wird und ihre Hufe werden sich sicher auch noch spalten.... Gemeinsam tollen sie zwei Jungtiere über die Weide und beobachten die Alten. Da fällt ihnen auf, daß sich die alte Riesin ganz merkwürdig benimmt und sich immer wieder in die Richtung der verbotenen Schlucht aufmacht. Ob sie ihr folgen sollen, um das Geheimnis zu lüften?


Kirsten John führt uns mit dieser Geschichte in das Seelenleben von Kühen und ihre Gedankenwelt ein. Wann ist ein Kalb ein Kalb?, was macht dieses aus und was ist man wenn man kein Kalb ist? Meine Jüngste fand diese Fragen durchaus interessant, bei mir glitt leider immer die Konzentration weg. Die Philosophie der Kühe reizte mich nicht so sehr. Meine Jüngste wollte dieses Abenteuer zum Einschlafen hören, aber das Auftauchen der geheimnisvollen und unberechenbaren Riesin war für sie zu Aufregend fürs Einschlafen. Sie traute sich auch nicht alleine weiter zuhören. Wir versuchten der Geschichte auf einer Autofahrt zu lauschen, doch mein Mann und meine älteste Tochter muhten, daß sie diese Gedanken der Kühe langweilig fänden. Die Jüngste war eingeschlafen, noch ehe die Riesin auftauchte. Ich habe letztendlich dieses Hörbuch alleine bei der Hausarbeit gehört, doch es vermochte nicht, mich zu fesseln. Ich persönlich hätte eine gekürzte Lesung bevorzugt, auch ich bin jetzt nicht diejenige, die den Gedanken von Kühen so große Bedeutung beimisst. Aber keine Sorge, die kuhlen Freunde, denken nicht nur, sie erleben auch Abenteuer aus tierkindlicher Perspektive und aus ihrer Sicht und der meiner etwas sensiblen Jüngsten, ist das durchaus spannend bis gruselig. Denn natürlich bleibt die Ankunft von Nixe auf der Weide nicht unbemerkt und natürlich ist der Bauer der Meinung, daß Nixe auf der Weide nichts zu suchen hat, sondern woanders hingehört. Doch so leicht, lassen sich echte Freunde nicht trennen und zwei Jungtiere natürlich auch nicht verbieten, das Geheimnis einer schreckenseinflößenden Alten zu erkunden.


Die Erkenntnis, die die Freunde am Ende erhalten, gilt übrigens nicht nur für Kühe, sondern für jedes fühlende Wesen.


Mit viel Einsatz verleiht Catherine Stoyan den überwiegend tierischen Helden eigene stimmliche Charaktere. Sie gefällt mir hier deutlich besser, als bei den Liliane Susewind Vertonungen. Die Herdentiere sind sehr ausführlich charakterisiert worden, so daß sich die gelernte Schauspielerin in der Interpretation der wiederkäuenden Eigenarten wirklich austoben kann.


Dennoch hat das Hörbuch bei uns nicht gezündet. Ich konnte nicht so recht mit diesen Tieren mitfühlen, was bei Liliane Susewind durchaus möglich ist. Vielleicht entspricht die Geschichte nicht meinem Humor, ich weiß es nicht. Bisweilen fand ich es etwas langatmig und hätte mir wie gesagt eine Kürzung gewünscht, bisweilen war es meiner Tochter einfach zu gruselig Das Buch wird übrigens ab 8 – 10 Jahren empfohlen, was durchaus für die Thematik, die sich aus dem Geheimnis der Riesin ergibt, durchaus passend ist. Aufgrund meines Alters und meiner Lebenserfahrung konnte ich mir das überraschende Ende durchaus schon vorher denken, aber für Kinder ist es wohl nicht offensichtlich. Irgendetwas fehlte uns hier einfach, die Grundidee ist originell, aber die Ausführung hat uns nicht umgehauen, ohne daß sie nun schlecht ist oder für mich pädagogisch unratsam. Selbst als die Jungtiere gegen die Regeln verstoßen haben sie solche Gewissensbisse und Ängste, daß ich es pädagogisch wirklich geschickt gelöst finde. Die Gedankengänge sind bisweilen auch wirklich philosophisch, und dadurch interessant, aber manchmal auch etwas langweilig. Für mich irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch, nicht schlecht, aber auch nicht gut.

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Rezension zu "Opa Rainer weiß nicht mehr" von Kirsten John

Wenn Opa zum Kind wird
danielamariaursulavor 4 Monaten

Dieses Bilderbuch behandelt das Thema Demenz. Meine 9-jährige Tochter fragte mich letztens was denn Alzheimer sei und dann mußte ich erklären. Dieses Bilderbuch soll es für kleine Kinder verständlicher machen, was Demenz bedeutet, denn für Kleinkinder wissen Erwachsene alles und können alles... aber manchmal ist dies nicht so und die Fähigkeiten lassen immer weiter nach.

Jeden Morgen bringt Opa Mia in die Schule. Dabei machen sie Wettläufe! Opa gibt Mia immer ordentlich Vorsprung und dennoch gewinnt immer er. Das wird auch in hundert Jahren noch so sein, behauptet er kühn! Doch leider hat er sich da geirrt! Auf einmal weiß Opa Rainer nicht mehr wo seine Schuhe sind und sucht nach ihnen an den merkwürdigsten Orten und erkennt sie auch nicht mehr unter all den anderen Schuhen wieder, dabei sehen Mias und Mamas doch ganz anders aus als seine! Das ist leider nur der Anfang, denn plötzlich hält er den Stecker für den Wasserkocher in der Hand und wundert sich, was das denn ist und was er damit anfangen soll. Auch das Essen wird schwierig und so kommt es, daß nun Mia ihrem Opa bei alltäglichen Dingen helfen muß und nicht mehr umgekehrt. Nach und nach lernt Mia zu begreifen, was die Krankheit für Opa bedeutet und daß er nun sie braucht.

Die Illustrationen von Katja Gehrmann sind toll, unsere Nachbarskinder 7,5 und 2 fahren voll darauf ab. Ich habe Ihnen das Bilderbuch vorgelesen, um zu sehen, ob die Zielgruppe der 5 – 7 Jährigen das Thema damit begreift. Alle drei fanden die Geschichte lustig. Sie haben auch wirklich darüber nachgedacht, wie ich im anschließenden Gespräch gemerkt habe. Allerdings wird das Wort Demenz nicht einmal erwähnt und so blieb es im Endeffekt meine Aufgabe mit den Kindern über Alzheimer und Demenz zu reden. Ihnen war das bislang kein Begriff, weil ihre Großeltern nicht darunter leiden und sie bislang noch keine Berührungspunkt mit dem Thema haben. Anfangs ist Opa superfit und der total Held für Mia, und plötzlich kann er weniger als ihr kleiner Bruder. Dieser Teil, der die Auswirkungen der Demenz zeigt, daß er alle Lebensbereiche erfasst, ist sehr ausführlich dargestellt. Es fehlt mir aber irgendwie so der Schlusspunkt, an dem man merkt, daß nun die Kinder dem Opa bei dem Alltäglichen helfen müssen, jetzt da sie ja schon groß sind und bei den Alltagsaufgaben wissen wie sie gehen. Das Beispiel mit dem Essen eines Schokokekses finde ich relativ ungriffig, denn meines Erachtens gibt es keine richtige oder falsche Art einen Keks zu essen, man isst ihn mehr oder weniger krümelig, oder man lässt es bleiben...

Das Coverbild auf welchem der Opa das schmutzige Geschirr in die Waschmaschine räumt fanden die Kinder superwitzig und es ist richtig gut geeignet, um die Neugierde zu wecken und in das Thema hinein zu finden. Alle drei Kinder mochten das Buch und haben es sich nach dem Vorlesen auch noch länger angeschaut und es sich gerne noch mal vorlesen lassen (aber ich bin ja eigentlich gerufen worden, um ein anderes Buch vorzulesen und habe dieses einfach nur dazwischengefuddelt).

Kerstin Johns Sprache ist für die Kinder sehr ansprechend und sehr gut nachvollziehbar. Sprachlich kommen keine Fragen auf, alle Begriffe sind verständlich und gebräuchlich oder werden gleich von Mia ihrem kleinen Bruder erklärt. Die Kinder waren also wirklich hoch zufrieden mit dem Buch. Ich aber nicht. Meine Unzufriedenheit ließ sich nicht so richtig gut greifen, ich fragte mich nur, ob dieses Buch Kindern das Thema wirklich nahebringt. Nachdem ich es getestet habe (nein, meine Nachbarskinder sind überhaupt nicht schwer von Begriff) denke ich immer noch, daß am Ende so der richtige Schlußpunkt fehlt. Es ist eine tolle Möglichkeit den Dialog zum Thema Demenz zu eröffnen, aber leider nicht selbst erklärend. Dafür ist es aber nicht belehrend und sehr kurzweilig und spricht Kinder vor allem emotional an.

Die Bewertung fällt mir nicht leicht und die Kinder und ich sind uns da wohl sehr uneinig. Die Jüngste (2) hätte das Buch am liebsten sofort mit in ihr Zelt geschleppt, um es in Ruhe länger zu betrachten.... Ich persönlich hätte mir einen „runderen“ Abschluß gewünscht.

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Rezension zu "Opa Rainer weiß nicht mehr" von Kirsten John

Sehr einfühlsames Kinderbuch über Demenz
Ramgardiavor 5 Monaten

Ein Buch mit Gänsehauteffekt für mich, als Erwachsene. Am Anfang läuft Opa Rainer noch mit Mia zur Schule, die beiden haben Spaß miteinander. Dann weiß Opa Rainer nicht mehr wo seine Schuhe sind, er fragt sich, wozu der Stecker da ist, er isst die Erbsen einzeln, weiß den Tag nicht, kennt die Putzfrau nicht mehr und weiß am Ende nicht mehr wer Mia ist.

Zu Letzt hat Opa Rainer einen Schokokeks und bittet Mia ihn aufzumachen. Der letzte Satz lautet "Früher waren Schokoladenkekse noch Schokoladenkekse, einfach so, sie waren völlig unkompliziert. Ich nehme noch einen und mache ihn für Opa auf."

Schöne realistische Bilder mit einem modernen, recht rüstig wirkenden Opa mit Dreitagebart und Mütze. Kurze Texte, die durch die Bilder gut erklärt werden.

Ein Thema, was uns immer mehr beschäftigt und damit auch für die Enkel wichtig ist. Warum benimmt sich Opa plötzlich so eigenartig? Hier wird es sehr einfühlsam beschrieben

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Gespräche aus der Community

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Liebe Abenteurer,
ihr wollt also Krümel kennenlernen. Seid ihr euch sicher? Denn so niedlich der Name auch ist: Der Hund ist doch recht groß. Und zottelig. Riecht nicht sonderlich gut, lässt sich aber auch nicht baden. Und hat sowieso einige Macken, von denen eine besonders merkwürdig ist: Er ist ein Schnüffler.
Hunde sind immer Schnüffler, werdet ihr jetzt sagen, aber Krümel ist ein besonderer Schnüffler. Er schnüffelt nämlich nicht an Jedem. Nur an ausgesuchten Menschen. Entweder man gehört zum Krümel-Club oder eben nicht - in dieser Angelegenheit ist er unbestechlich.
Ihr wollt zum Krümel-Club gehören? Dann viel Glück. Denn eins kann ich euch versprechen: Einen Hund wie Krümel braucht jeder irgendwann einmal. Weil er einfach alles wieder glücklich schnüffeln kann.

Viel Spaß mit Krümel wünscht euch
Kirsten John

Und darum geht‘s:
Juhu, ein Hund! Emma ist ganz aus dem Häuschen, als Krümel bei ihrer Familie einzieht. Doch die Freude hält nicht lange an. Der süße Vierbeiner interessiert sich nämlich nicht die Bohne für sie. Viel spannender findet er Emmas grantige Oma, die für alles und jeden einen fiesen Spruch parat hat, die verrückte Nachbarin, die mit Geschirr um sich schmeißt und Emmas besten Freund Tom. Dabei hat der doch erst eine kleine Schwester bekommen und braucht gar keinen Hund! Ob es einen Grund gibt, weshalb Emma nicht zum Krümel-Club gehört? Als sie Krümels Geheimnis endlich gelüftet hat, ist die Fellnase plötzlich verschwunden …

Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 05. März für dieses Leseabenteuer mit der Antwort auf die Frage:

„Mit wem möchtet ihr gerne am Leseabenteuer teilnehmen und warum?“

Bitte gebt in eurem Bewerbungs-Post an, ob ihr lieber das Hardcover oder das E-Book lesen wollt.

Wir losen am Montag, 06. März die 10 Gewinner eines Leseabenteuer-Exemplars aus und werden sie im Laufe des Tages hier posten und auch per persönliche Nachricht anschreiben. Kirsten John wird das Leseabenteuer begleiten. 

Wir freuen uns schon auf eine spannende Zeit!
Liebe Grüße!
Kirsten John & Arena
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