Kirsten Klein

 3.8 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Teufelsbrut, Marder Ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt und weiteren Büchern.
Kirsten Klein

Lebenslauf von Kirsten Klein

Mein Wirkungsbereich umfasst Kurzgeschichten, Erzählungen für Kinder und Erwachsene - auch Auftragsarbeiten, Theaterstücke, Drehbücher, Krimis und historische Romane. Mein Roman "Teufelsbrut - Die Kinderhexen von Bärenbrück" spielt im 17. Jahrhundert. Kinder bezichtigen sich selbst sowie andere der Hexerei und entfachen damit ein Lauffeuer, das zu einer Tragödie für die deutsche Stadt Bärenbrück wird. "Tochter von Frankreich - Das Geheimnis der Dunkelgräfin" schildert den Lebensweg von Frankreichs letzter Prinzessin Marie Thérèse, wie er auch hätte verlaufen können - als Geschichte eines außergewöhnlichen Lebens und einer nicht minder außergewöhnlichen Liebe zur Zeit der französischen Revolution. In "Marder ahoi - Eine mörderische Kreuzfahrt" gerät Steinmarder Mistie durch "seinen" Benz auf einen Luxusliner. Gemeinsam mit Chihuahua-Hündin Lady und Schiffskater Captain Nemo will er verhindern, dass Ladys Frauchen unterwegs von ihrem Mann und dessen Geliebter ermordet wird. Wie es mit Mistie und seinen Freunden weitergeht, erzähle ich in meinem neuesten Roman "Eine feine Gesellschaft – Marder Misties zweiter Fall". 1998 gab ich mein Debüt mit "Die Pfeile Gottes", einem Roman, der die Pest im späten Mittelalter behandelt. Er könnte eigentlich überall spielen, doch der Stieglitz Verlag bestand auf einem Untertitel, der sich auf meine Heimatstadt Pforzheim bezieht. Ich bin Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS) sowie seit über zehn Jahren Jurymitglied beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels für Sechstklässler. Seit Herbst 2013 erzählt mein Hund Tristan in einem Blog Geschichten aus einer Tierarztpraxis, natürlich aus seiner ganz eigenen Perspektive. Gerne trete ich in Kontakt mit meinen Leserinnen und Lesern, beispielsweise 2010 durch eine szenische Lesung aus "Die Pfeile Gottes" im Kulturhaus Osterfeld (Pforzheim), mit Schülern der Akademie für Kommunikation. Eigens dafür hatten sie im Unterricht ein Plakat kreiert und Kostüme geschneidert. Andere Highlights erlebte ich bei mitternächtlichen Führungen über den Pforzheimer Hauptfriedhof, die ich gemeinsam mit dem Historiker Olaf Schulze veranstaltete. Annähernd dreihundert Besucher überraschten uns das erste Mal mit ihrer Teilnahme. Ich las aus meinem Erzählband "Mondlichtzauber - Geschichten um Mitternacht", 2003 erschienen bei Bod, illustriert mit Fotos von Olaf Schulze und unterstützt von Riecker's Buchhandlung (Pforzheim). Das Drehbuch "Ottersee" schrieb ich unter der Betreuung von Michael Füting (Filmdramaturg). Mein erstes Theaterstück für Kinder - "Flügel allein machen noch keinen Engel" - wurde 1993 im Jugendzentrum Kupferdächle (Pforzheim) von einer Kindergruppe aufgeführt, den "Bretthupferl-Minis". 1994 folgten das Mini-Drama "Marktplatz Café" (Kulturhaus Osterfeld) sowie "Das ver-rückte Schneewittchen (Kupferdächle), ein Märchen-Verwirrspiel. Wenn ich nicht schreibe, bin ich besonders gern in der Natur, besuche kulturelle Veranstaltungen, treffe mich mit Freunden oder lese. Büchern gehört meine Liebe, seitdem ich lesen kann.

Alle Bücher von Kirsten Klein

Kirsten KleinTeufelsbrut
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Teufelsbrut
Teufelsbrut
 (17)
Erschienen am 19.12.2014
Kirsten KleinMarder Ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt
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Marder Ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt
Marder Ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt
 (12)
Erschienen am 05.03.2015
Kirsten KleinGlückskatzen
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Glückskatzen
Glückskatzen
 (6)
Erschienen am 13.09.2016
Kirsten KleinEine feine Gesellschaft – Marder Misties zweiter Fall
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Eine feine Gesellschaft – Marder Misties zweiter Fall
Kirsten KleinTochter von Frankreich
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Tochter von Frankreich
Tochter von Frankreich
 (1)
Erschienen am 13.08.2016
Kirsten KleinMarder-Hunde-Katzen-Krimi-Trilogie / Eine feine Gesellschaft
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Marder-Hunde-Katzen-Krimi-Trilogie / Eine feine Gesellschaft
Kirsten KleinDie Pfeile Gottes
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Die Pfeile Gottes
Die Pfeile Gottes
 (0)
Erschienen am 01.03.1998
Kirsten KleinMondlichtzauber. Geschichten um Mitternacht
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Mondlichtzauber. Geschichten um Mitternacht
Mondlichtzauber. Geschichten um Mitternacht
 (0)
Erschienen am 01.01.2003

Neue Rezensionen zu Kirsten Klein

Neu
T

Rezension zu "Marder Ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt" von Kirsten Klein

Marder-Mistvieh in Kreuzfahrt-Krimi - leichte Lektüre für den Urlaub
tierfreundvor 2 Monaten

Eigentlich mag ich keine Krimis, aber dieser ist eine Mischung aus Krimi, Kreuzfahrt und Liebeskomödie, bei der Marder Mistie die Hauptrolle spielt.

In seinem Lieblingsbenz gerät Marder Mistie auf eine Kreuzfahrt mit seinem steinreichen Frauchen. Derem frisch angetrauten Gatten nebst Komplizin in Form der Kellnerin ist allerdings nicht wirklich über den Weg bzw. übers Schiff zu trauen. Diese planen nämlich Frau über Bord, was jedoch von Mistie und seinen tierischen Freunden, der Schiffskatze und einer Chihuahua-Hündin mächtig durchkreuzt werden. Sie vereiteln nicht nur das Schlimmste, sondern verkuppeln das Frauchen auch regelrecht mit einem netten Tierarzt, der ohnehin besser zu Frauchen passt, wie die tierischen Schutzengel finden.

Aber bis dahin gibt es noch einige Aufgaben zu meistern und Hürden zu überwinden und sei es als lebender Marderpelz um den Hals der Kontrahentin.

Witzige Ideen, leichte Lektüre und tierisch zu empfehlen!
Inzwischen auch schon 2. Band und demnächst auch 3. Band!

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L

Rezension zu "Eine feine Gesellschaft – Marder Misties zweiter Fall" von Kirsten Klein

Spannender Tierkrimi, der in Hamburgs Nobelviertel spielt
Lotteleserattevor 10 Monaten

Steinmarder Mistie wohnt jetzt bei Chihuahua-Hündin Lady, deren Frauchen Sophia und Sophias neuem Freund, dem Tierarzt Sammy. Der hat in Sophias Villa, die sich in Hamburgs nobelstem Wohnviertel befindet, eine Praxis eingerichtet. Dort erscheint eines Tages die geheimnisvolle Charlotte Sieger mit ihrem Hund Bruno, der schwer krank zu sein scheint. Der Tierarzt will dem armen Bruno helfen und folgt deshalb einem Notruf von Charlotte. Er ahnt jedoch nicht, welche schwerwiegenden Folgen das hat.

Anton kam nach dem Mordversuch an Sophia ins Gefängnis und will sich dafür an ihr rächen. Er und sein Knastbruder Sechstagebart sind aus der Haft ausgebrochen und planen gemeinsam mit Sechstagebarts Bruder Bertie einen Überfall auf Sophias Villa in Blankenese. Mistie hat inzwischen Unterstützung bekommen von Schiffskater Captain Nemo, der auch in Hamburg ist, da das Kreuzfahrtschiff MS Viktoria gerade in Hamburgs Hafen vor Anker liegt. Auch die Elster Elsie, die dem Tierarzt Sammy zugeflogen ist und seither in der Villa wohnt, hilft Mistie, Lady und Captain Nemo dabei, Sophia vor Antons bitterer Rache zu bewahren. Die arme Sophia leidet ohnehin wegen Anton unter einem schweren Trauma, das sie mit der Unterstützung des Psychotherapeuten Cornelius Sauberkraut verarbeiten will. Mistie und seine Freunde tun alles dafür, um Sophia zu retten und begeben sich selbst in Lebensgefahr. Hilfe erhalten sie dabei von Misties Brüdern und einer Rotte Wildschweine.


Kirsten Klein erzählt diesen spannenden und auch witzigen Krimi aus der Perspektive von Tieren, die wie Menschen sprechen. Sie bezieht auch einige Wahrzeichen der Stadt Hamburg mit in diesen Krimi ein: Hamburgs Nobelgegend Falkenstein in Blankenese, den Hamburger Hafen und die goldene Hanse-Kogge, das Schiff, auf dem Elsies Freund Elias lebt.





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L

Rezension zu "Eine feine Gesellschaft – Marder Misties zweiter Fall" von Kirsten Klein

Spannender Tierkrimi, der in Hamburgs Nobelviertel spielt
Lotteleserattevor 10 Monaten

„Eine
feine Gesellschaft - Marder Misties zweiter Fall“ von Kirsten Klein





Steinmarder
Mistie wohnt jetzt bei Chihuahua-Hündin Lady, deren Frauchen Sophia
und Sophias neuem Freund, dem Tierarzt Sammy. Der hat in Sophias
Villa, die sich in Hamburgs nobelstem Wohnviertel befindet, eine
Praxis eingerichtet. Dort erscheint eines Tages die geheimnisvolle
Charlotte Sieger mit ihrem Hund Bruno, der schwer krank zu sein
scheint. Der Tierarzt will dem armen Bruno helfen und folgt deshalb
einem Notruf von Charlotte. Er ahnt jedoch nicht, welche
schwerwiegenden Folgen das hat.


Anton
kam nach dem Mordversuch an Sophia ins Gefängnis und will sich dafür
an ihr rächen. Er und sein Knastbruder Sechstagebart sind aus der
Haft ausgebrochen und planen gemeinsam mit Sechstagebarts Bruder
Bertie einen Überfall auf Sophias Villa in Blankenese. Mistie hat
inzwischen Unterstützung bekommen von Schiffskater Captain Nemo, der
auch in Hamburg ist, da das Kreuzfahrtschiff MS Viktoria gerade in
Hamburgs Hafen vor Anker liegt. Auch die Elster Elsie, die dem
Tierarzt Sammy zugeflogen ist und seither in der Villa wohnt, hilft
Mistie, Lady und Captain Nemo dabei, Sophia vor Antons bitterer Rache
zu bewahren. Die arme Sophia leidet ohnehin wegen Anton unter einem
schweren Trauma, das sie mit der Unterstützung des Psychotherapeuten
Cornelius Sauberkraut verarbeiten will. Mistie und seine Freunde tun
alles dafür, um Sophia zu retten und begeben sich selbst in
Lebensgefahr. Hilfe erhalten sie dabei von Misties Brüdern und einer
Rotte Wildschweine.





Kirsten
Klein erzählt diesen spannenden und auch witzigen Krimi aus der
Perspektive von Tieren, die wie Menschen sprechen. Sie bezieht auch
einige Wahrzeichen der Stadt Hamburg mit in diesen Krimi ein:
Hamburgs Nobelgegend Falkenstein in Blankenese, den Hamburger Hafen
und die goldene Hanse-Kogge, das Schiff, auf dem Elsies Freund Elias
lebt. 


Lotteleseratte  




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Gespräche aus der Community

Neu
K

Liebe Leserinnen und Leser,

seid herzlich eingeladen zur Leserunde mit meinem neuen Roman "Glückskatzen".

Katze Mausi lebt mit Tierpsychologin Mia in einem Fachwerkhäuschen am Rande des beschaulichen Örtchens Glattkleebach. Die beiden sind ein eingespieltes Team und haben schon viel voneinander gelernt.

Eines Tages wird Mausi von dem verwilderten Rottiger Filou um Hilfe gebeten. Auf dem nahegelegenen Bauernhof verschwinden nämlich seit einiger Zeit Samtpfoten – vor allem dreifarbige, die bei den Menschen als Glücksbringer gelten. Doch gerade das bringt sie jetzt in große Gefahr.

Erlebnisse mit Tieren regen mich immer wieder zu neuen Geschichten an. Vor ein paar Wochen war ich bei Freunden zum Grillen eingeladen. Als wir nichtsahnend auf der Terrasse saßen, sprang Cooper, der Hund meiner Freunde, plötzlich im Wohnzimmer an der Terrassentür hoch und erwischte den Hebel. Zack – und zu war sie. Wir machten lange Gesichter …

Glücklicherweise kam Katze Cleo vorbei und ließ uns durch ihre Klappe, deren Elektronik nur auf ihren Chip reagiert, wieder herein – na ja, zuerst einmal den Schürhaken, mit dem wir die Türklinke herunterdrücken konnten.

Haben Euch Eure Haustiere auch schon mal in einer brenzligen Situation geholfen? Unter allen Teilnehmern, die diese Frage beantworten, verlost dotbooks zehn Freiexemplare als eBook.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit!

Zur Leserunde
K
Liebe Leserinnen und Leser,

mit meinem neuen historischen Roman "Teufelsbrut: Die Kinderhexen von Bärenbrück" lade ich Sie/Euch herzlich zu einer Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein und verlose am Samstag, den 3. Januar, bis zu zwanzig Rezensionsexemplare, wahlweise im PDF- oder EPUB-Format.

Wie tatsächlich vielerorts zu jener Zeit geschehen, bezichtigen sich in Bärenbrück Kinder der Hexerei. Die fünfjährige Marie, Tochter des Totengräbers Schaffner, erzählt, sie fahre nachts mit ihrer Großmutter auf Böcken oder Besen zum Hexentanz hinaus.
Anna, zehn, behauptet, der Teufel beschlafe sie nachts und mache sie zu seiner Buhlin. Die Mutter kann ihr offensichtlich nicht helfen.
Nichtsahnend entfachen die Kinder ein Lauffeuer, das sich zu einem Flächenbrand auszubreiten droht. Der junge Pfarrer Gernot Weiß versucht es zu stoppen, ist aber unsicher und genießt weit weniger Ansehen als sein übereifriger Amtsbruder Gottlob Lammer. Der glaubt, hinter jeder Ecke lauere das Böse auf menschliche Seelen.
Als jedoch Maries Großmutter, Annas Mutter und sogar dem zwölfjährigen Martin der Scheiterhaufen droht, wächst Weiß über sich selbst hinaus.
Unterdessen kommt der Teufel nachts weiterhin zu Anna:

Die nächste Nacht, die sie den ganzen Tag über gefürchtet hatte, war hereingebrochen. Anna lag, umgeben vom Dunkel, in ihrer eng vom Mauerwerk begrenzten Schlafkammer - die Decke bis ans Kinn gezogen, gekratzt vom groben Wollstoff. Beide Hände hatte sie ineinander verkeilt, als drohte sie jemand voneinander zu lösen. Seitlich gekrümmt, die nackten Beine aneinandergepresst, so dass die Haut sich zusammenschweißen möge, zitterten ihre Lippen ein Gebet und flehten Gott an, seine Allmacht walten zu lassen. War sie dessen unwürdig, zu gering vielleicht? Dann möge er sie doch unsichtbar werden lassen, verbergen im Nichts - unauffindbar, unspürbar für sich selbst. Schlimmstenfalls möge sich sogar ihr Leib auflösen, nicht mehr der Sünde verfügbar sein.

Weil sie zu Hause offenbar nicht zu schützen ist, nimmt Lammer Anna bei sich auf, fürchtet aber bald ihren vermeintlich verderblichen Einfluss auf seinen Sohn und fordert ihre "Erlösung" durch den Tod.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit!
Zur Leserunde
K
Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem er mir zweimal innerhalb einer Woche einen Kühlschlauch zerbissen hatte, beschloss ich: Marder Mist(v)ie(h), jetzt musst du wenigstens für eine Geschichte herhalten!
Also schrieb ich zur Abwechslung mal weder einen weiteren historischen Roman noch einen "normalen" Krimi, sondern einen Marder-Hunde-Katzen-Krimi: "Marder ahoi! Eine mörderische Kreuzfahrt"
Dazu möchte ich Euch/Sie jetzt gerne einladen und werde am Samstag, den 30. August, bis zu 20 kostenlose Rezensionsexemplare an die Teilnehmer verschicken, wahlweise im PDF- oder EPUB-Format. Letzteres lässt sich mit kostenlosen Programmen aus dem Internet für den Kindle umformatieren.
Wer hat Lust, mit Mistie und mir an Bord des Luxusliners "MS Viktoria" zu gehen? Wir halten Kurs auf Schottland und es ist erst April, die Seeluft frisch. Also ziehen wir uns besser warm an! Denn nicht nur die Kälte wird uns eine Gänsehaut bescheren. Es geht nämlich mörderisch zu auf dieser Kreuzfahrt.
Apropos Gänsehaut - diesem und dergleichen Federvieh werden wir unterwegs nur auf Platten und Tellern begegnen, abgesehen von frechen Möwen, die natürlich immer mit von der Partie sind.
Ansonsten wird's echt tierisch turbulent! Mistie trifft nämlich Schiffskater Captain Nemo und Chihuahua-Mädchen Lady. Nach anfänglichen Plänkeleien und Berührungsängsten, wachsen die drei zu einem mordsstarken Team zusammen.
Schließlich geht es um das Leben von Ladys steinreichem Frauchen Sophia. Die soll während der Reise über Bord gehen. So jedenfalls planen es ihr frisch angetrauter Gatte Anton und seine Komplizin, die Schiffskellnerin Eva.
Doch das tierische Trio möchte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Captain Nemo kann zwar verhindern, dass Sophia einen Kaffee mit "Schuss" trinkt, aber das Gaunerpärchen gibt nicht auf. Nun soll auch noch der sympathische junge Tierarzt Sammy dran glauben, der ein Auge auf Sophia geworfen hat und viel besser zu ihr passt. Die beiden wissen es nur noch nicht, denn Menschen können ja sooo begriffsstutzig sein!
Als lebender Pelzkragen um Evas Hals, belauscht Mistie die nächsten Mordpläne:

"Wie aufmerksam von dir, Goldstückchen", freut sich Eva. "Einen echten Nerz hab ich mir schon immer gewünscht."
Mistie ist genauso irritiert wie Anton. "Äh...", meint der, fängt sich dann aber. "Ach so, klar, hab ich doch gewusst." Dann wechselt er das Thema. "Eva, ich ertrag's nicht mehr."
Mistie erträgt's auch kaum noch, vor allem diesen vermeintlichen Blumenwiesenduft.
"Dieses ganze Getue", fährt Anton fort. "Wir müssen schneller vorankommen. Das mit dem Bikini war zwar nicht schlecht, aber..." Er bricht ab, umklammert die Reling, starrt wütend auf's Meer und entlässt eine Rauchwolke aus seinem Mund. "Bevor die wahnsinnig wird, bin ich es."
Zärtlich streicht Eva dem Klagenden über die Wange und legt einen Arm um ihn, wobei Mistie erneut seinen Geruch ertragen muss. "Beruhige dich, Goldstückchen. Ich hab schon eine Idee, wie wir ratz fatz zum Ziel kommen."
"Ja wirklich, wie denn?", fragt Anton ungeduldig und fügt hinzu: "Denk' daran, dieser Sammy wird immer mehr zum Risikofaktor. Manchmal seh' ich so was wie Misstrauen in seinen Augen."
"Keine Sorge", beschwichtigt ihn Eva. "Mit meiner Idee schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe."
Wieder eine dieser Formulierungen, mit denen sich Mistie so schwer tut. Noch dazu reizt dieses Blumenwiesenimitat seine Nase immer stärker. Endlich ahnt er, wie Dick sich fühlen muss.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - was kann das bloß bedeuten? Hoffentlich drückt sich Eva schnell deutlicher aus, bevor... Mistie hält die Luft an, kann den Niesreiz unterdrücken, gerade noch.
"Du meinst, wir sollten diesen Sammy auch über Bord gehen lassen?", fragt Anton.
"Unsinn!" Eva schnappt sich Antons Zigarette und nimmt einen tiefen Zug. "Du hast aber auch kein Fünkchen Kreativität. Wir machen das viel..." Sie sucht nach einem geeigneten Wort.
Sag' schon, fleht Mistie insgeheim.

Wird es ihm und seinen Freunden gelingen, Sophia zu retten? Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Kirsten Klein wurde am 07. November 1959 in Pforzheim (Deutschland) geboren.

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