Neuer Beitrag

KirstenKlein

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit meinem neuen historischen Roman "Teufelsbrut: Die Kinderhexen von Bärenbrück" lade ich Sie/Euch herzlich zu einer Zeitreise ins 17. Jahrhundert ein und verlose am Samstag, den 3. Januar, bis zu zwanzig Rezensionsexemplare, wahlweise im PDF- oder EPUB-Format.

Wie tatsächlich vielerorts zu jener Zeit geschehen, bezichtigen sich in Bärenbrück Kinder der Hexerei. Die fünfjährige Marie, Tochter des Totengräbers Schaffner, erzählt, sie fahre nachts mit ihrer Großmutter auf Böcken oder Besen zum Hexentanz hinaus.
Anna, zehn, behauptet, der Teufel beschlafe sie nachts und mache sie zu seiner Buhlin. Die Mutter kann ihr offensichtlich nicht helfen.
Nichtsahnend entfachen die Kinder ein Lauffeuer, das sich zu einem Flächenbrand auszubreiten droht. Der junge Pfarrer Gernot Weiß versucht es zu stoppen, ist aber unsicher und genießt weit weniger Ansehen als sein übereifriger Amtsbruder Gottlob Lammer. Der glaubt, hinter jeder Ecke lauere das Böse auf menschliche Seelen.
Als jedoch Maries Großmutter, Annas Mutter und sogar dem zwölfjährigen Martin der Scheiterhaufen droht, wächst Weiß über sich selbst hinaus.
Unterdessen kommt der Teufel nachts weiterhin zu Anna:

Die nächste Nacht, die sie den ganzen Tag über gefürchtet hatte, war hereingebrochen. Anna lag, umgeben vom Dunkel, in ihrer eng vom Mauerwerk begrenzten Schlafkammer - die Decke bis ans Kinn gezogen, gekratzt vom groben Wollstoff. Beide Hände hatte sie ineinander verkeilt, als drohte sie jemand voneinander zu lösen. Seitlich gekrümmt, die nackten Beine aneinandergepresst, so dass die Haut sich zusammenschweißen möge, zitterten ihre Lippen ein Gebet und flehten Gott an, seine Allmacht walten zu lassen. War sie dessen unwürdig, zu gering vielleicht? Dann möge er sie doch unsichtbar werden lassen, verbergen im Nichts - unauffindbar, unspürbar für sich selbst. Schlimmstenfalls möge sich sogar ihr Leib auflösen, nicht mehr der Sünde verfügbar sein.

Weil sie zu Hause offenbar nicht zu schützen ist, nimmt Lammer Anna bei sich auf, fürchtet aber bald ihren vermeintlich verderblichen Einfluss auf seinen Sohn und fordert ihre "Erlösung" durch den Tod.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit!

Autor: Kirsten Klein
Buch: Teufelsbrut

mabuerele

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich mag historische romane und bewerbe mich für das epub-Format.

Sporttante

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
Beitrag einblenden

Der Text klingt sehr spannend. Nicht nur nach historischem Umfeld, sondern auch etwas nach Thriller. Da würde ich gerne mitlesen und springe in den Lostopf.

Beiträge danach
406 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

schafswolke

vor 3 Jahren

Was wird nun aus der Kinderhexe? (Kap. XVIII - XIX)
Beitrag einblenden

Das Anna das alles überlebt hat - erstaunblich, da habe ich nicht mehr mit gerechnet. Das waren harte Zeiten für so ein junges Mädchen, alleine in der Hütte und dann auch noch in der kalten Jahreszeit. Aber mit dem Frühling kommt dann auch bei Anna die Hoffnung wieder.

schafswolke

vor 3 Jahren

Epilog: Alles vorbei?
Beitrag einblenden

Nach 12 Jahren ist alles vorbei und dann doch nicht, denn der kleinen Frederike wird schon eine "Hexenzukunft" angedichtet. Da denkt man es ist einige Zeit vergangen und dann merkt man, es hat sich noch nicht viel in den Köpfen geändert.

Schön das Heinrich dann seine Anna bekommen hat, hoffentlich ist er auch gut zu ihr, aber ich denke schon.

schafswolke

vor 3 Jahren

Fazit und Rezensionen

Hier kommt auch meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Kirsten-Klein/Teufelsbrut-Die-Kinderhexen-von-B%C3%A4renbr%C3%BCck-1130358725-w/rezension/1135113770/

Danke für dieses Buch, auch wenn es mir nicht immer leicht fiel, hat es mir gefallen

KirstenKlein

vor 3 Jahren

Was wird nun aus der Kinderhexe? (Kap. XVIII - XIX)
@schafswolke

Ja, ich mute meinen Lesern (und Figuren) ja schon ziemlich viel zu mit dieser schlimmen Geschichte. Da wollte ich wenigstens am Ende noch etwas Hoffnung durch die düsteren Wolken schimmern lassen.

Liebe Grüße - Kirsten

KirstenKlein

vor 3 Jahren

Fazit und Rezensionen
@schafswolke

Hallo schafswolke,

vielen Dank für Deine differenzierte und durchaus wohlwollende Rezension.
Wie Du sehr richtig anmerkst, will das Buch nicht um jeden Preis gefallen. So war mir z. B. die der Zeit angepasste Sprache sehr wichtig.
Ich freue mich, dass Du es - trotz einiger Kritikpunkte - gern gelesen hast!

Liebe Grüße - Kirsten

schafswolke

vor 3 Jahren

Fazit und Rezensionen
@KirstenKlein

Hallo Kirsten,

schön das dir meine Rezi gefällt. Hoffentlich wird sie auch so von anderen verstanden. Denn das ist wirklich ein Buch, bei dem man sich eine eigene Meinung bilden sollte und offen für sein sollte.

Ich tue mich aber oft mit den Sternen schwer:-( Denn gerade bei 3 oder 4 Sternen ist es so schwierig für mich. Und ich sehe 3 Sterne nicht als schlecht an.... habe aber oft Angst, das andere es so sehen.

KirstenKlein

vor 3 Jahren

Fazit und Rezensionen
@schafswolke

Hallo schafswolke,

bei einer Höchstvergabemöglichkeit von fünf Sternen, dürften drei eigentlich nicht schlecht sein.
Ich habe den Eindruck, dass das ziemlich unterschiedlich empfunden wird. Vier Sterne sind auf jeden Fall gut, auch wenn ein oder zwei Kritikpunkte geäußert werden. Drei werden halt - glaube ich - oft als grenzwertig angesehen.
Meiner Ansicht nach fällt besonders ins Gewicht, wie aussagekräftig der dazugehörige Text ist. Schwierig wird es, wenn, was ja bei LB auch möglich ist, Sterne ohne Text vergeben werden. Sofern positiv, freue ich mich darüber natürlich auch. Nur erfahre ich so nicht, was demjenigen an meinem Buch gefallen oder missfallen hat. Und das finde ich sehr schade, weil es mich interessiert und mir wertvolle Anregungen für mein weiteres Schaffen geben könnte.

Liebe Grüße - Kirsten

Neuer Beitrag