Kirsten Loesch Das Lächeln des Universums

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Inhaltsangabe zu „Das Lächeln des Universums“ von Kirsten Loesch

„Wie ein Wissenschaftler eine mathematische Weltformel sucht, die alle Geheimnisse der Natur erklärt, so suche ich, Nuria, das Pendant dazu: eine Weltweisheit, die mir die Geheimnisse des Menschseins innerhalb dieses Universums erschließt.“Die Sinn- und Wahrheitssucherin Nuria, Ethnologin und Single, sucht Antworten, warum ihr Leben einfach nicht gelingen will. Fundierte Antworten. So fasst sie einen ungewöhnlichen Entschluss und beginnt zu recherchieren. Mit Hilfe der Biologie, Gehirnforschung, Physik und Mystik will sie das Rätsel ihres Daseins endlich lösen.Autorin Kirsten Loesch nimmt den Leser mit auf eine ebenso poetische wie erkenntnisreiche Entdeckungsreise zu sich selbst. Sie entwirft ein neues, multidimensionales Welt- und Menschenbild, das sich voller Zuversicht auf die unendlichen Wunder des Universums stützen kann. Erstmalig werden rationale Forschung, mystische Weisheit und persönliche Sinnsuche auf derart faszinierende Weise verknüpft, dass Kopf und Herz das Leben lieben lernen.

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  • Das Universum meint es gut mit uns

    Das Lächeln des Universums
    olli2308

    olli2308

    12. February 2014 um 13:23

    Die Journalistin Kirsten Loesch steckte in einer Sinnkrise und wagte ein Experiment: Sie gab alle Sicherheiten auf und zog sich zurück, um ein Jahr lang durch die Lektüre von Büchern ihre ganz persönliche Antwort zu finden auf die Frage: Warum bin ich wozu da? Nun kann man sich natürlich fragen, was am Bücherlesen so spannend sein soll, dass man darüber gleich ein Buch schreibt. Hätte sie nicht viel mehr erreicht, wenn sie ein Jahr lang in einer Höhle meditiert hätte? Was das Buch jedoch spannend und unterhaltsam macht, ist der Ansatz, dass hier ein westlicher, rational denkender spiritueller Laie sich in verschiedene wissenschaftliche und mystische Disziplinen einarbeitet und dabei zu Erkenntnissen kommt, die so nicht vorhersehbar waren, die von einer anderen Natur sind, als sie sich das am Anfang vorgestellt hat. Kirsten Loeschs Protagonistin Nuria geht bei jedem Wissensgebiet der Frage nach: »Was nützt mir das in meinem Leben?« und lässt sich dabei von ihrer Intuition leiten. Der Leser wird zu einer Entdeckungsreise durch die verschiedenen Wissenschaften eingeladen und erfährt so nebenbei Essenzielles aus so spannenden Wissensgebieten wie Neurobiologie, Gehirnforschung, Astrophysik, Bewusstseinsforschung und Mystik. Am interessantesten fand ich hierbei die Verbindung zwischen Evolutions- und Gehirnforschung. Der älteste Teil des Gehirns ist das Stammhirn, das die Menschheit in einer frühen Entwicklungsphase für das Überleben brauchte. Dann entwickelte sich das Zwischenhirn als Sitz der Emotionen. Dann das Großhirn, weil die Denkprozesse in einer komplexen Welt immer komplexer werden mussten. Schließlich entdeckten die Gehirnforscher, dass wir auch im Herz- und Stirnhirn eine Nervenzentrale haben, die für die Intuition und mystische Erlebnisse zuständig ist: Ist der Platz für die Seele endlich gefunden? Eingebettet ist der unterhaltsame Streifzug durch die interdisziplinäre Forschung in persönliche Geschichten und Anekdoten, die das Wesen der Erkenntnisse greif- und fühlbarer macht. In einem Epilog erkennt die Protagonistin, woran sie die ganze Zeit gelitten hat: Sie hat ihre Seele unterdrückt, von dessen Existenz sie lange Zeit nicht einmal wusste: »Obwohl es keine Statistiken darüber gibt, keine Zeitungsartikel oder Fernsehberichte, ist das Leid, das die Unterdrückung der Seele durch permanente, tiefgehende Selbstunterschätzung verursacht, weiter verbreitet, als ich dachte.«

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  • Rezension zu "Das Lächeln des Universums" von Kirsten Loesch

    Das Lächeln des Universums
    MichaelKunz

    MichaelKunz

    12. April 2012 um 23:45

    Warum existieren wir in diesem Universum? Eine sehr schwierige Frage hat sich Kirsten Loesch mit ihrem erzählenden Sachbuch „Das Lächeln des Universums“ vorgenommen: „Wozu bin ich da“? Im ersten Teil beleuchtet sie zunächst die Urzelle als ersten lebenden Organismus und rückt anschließend das Gehirn in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Alles hinterfragt sie: das Bewusstsein, unsere Erinnerungen, die Entstehung von Gefühlen und ja: auch unsere Wahrnehmung von uns selbst und den Dingen um uns herum. Schließlich entdeckt sie eine kraftvolle Verbindung zwischen Gehirn und Herz und sucht in der Mystik nach Antworten, die sie in der Naturwissenschaft nicht findet. Im zweiten Teil geht Kirsten Loesch auf eine Reise in die Tiefen des Universums. Hier spannt sie einen großen Bogen über Themen wie String-Theorie, Raumkrümmung, Doppelspalt-Experiment, Quantenphysik und Klänge im Weltall. Ich zähle mich zu den Menschen, die sich gerne mit naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigen. Deswegen habe ich dieses Buch zweimal gelesen. Nicht so gefesselt haben mich die Ausführungen über die Mystik; sie wirkten auf mich zu spekulativ. Manche Bilder empfand ich etwas ungünstig gewählt. Die Autorin vergleicht zum Beispiel eine gefühllose Zelle mit dem Menschen (S. 19), unser Gehirn mit einem einfachen Auto (S. 23), die Lichtstreuung mit Wasser, das in ein Glas gegossen wird (S. 110), das Universum mit einem Vanille-Croissant (S. 157) und die menschliche Gewohnheit mit der Schwerkraft (S. 187). Es hat mir geholfen, das Buch mit kritischen Augen zu lesen. Dadurch sind mir auch logische Widersprüche aufgefallen: „Mehr als 90% des Universums sind unerforscht.“ (S. 227) Diese Einschätzung setzt voraus, dass wir wissen, was wir noch nicht wissen. „Evolution baut auf Sicherheit.“ (S. 38) Ist damit die Maus im Versteck oder die Katze, die sie gerade jagt, gemeint? „Das Universum kann für mich keinen Sinn machen, wenn ich von falschen Annahmen ausgehe.“ (S. 191) Uns Menschen gibt es nur deshalb, weil das Universum genau so beschaffen ist, wie wir es kennen. Würde das Universum also keinen Sinn machen, gäbe es uns Menschen nicht und somit niemand, der von falschen Annahmen ausgehen könnte. „Die Geburt des Weltalls war eine gigantische Explosion.“ (S. 200) Eine Explosion setzt einen Raum voraus, in dem sich der Schall ausbreiten kann. Im Zeitpunkt der plötzlichen Ausdehnung gab es aber keinen Raum. Dieses Buch fand ich sehr anregend und finde, dass es sehr viel Material zu spannenden Diskussionen bietet. Kirsten Loesch hat mit ihrem Buch eine lange Reise unternommen, um eine Antwort auf ihre Frage zu finden: „Ich bin weder ein Geheimnisenthüller noch ein Geheimnisbewahrer. Ich bin ein Geheimnisvermittler [...] Ich bin eine Seele und auf dieser Welt, um das zu erkennen.“ www.michael-kunz.net

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