Kirsten Ludolf Kerne Morne Morne Morne

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Inhaltsangabe zu „Kerne Morne Morne Morne“ von Kirsten Ludolf

Ein fünfjähriges Mädchen vom Lande namens Kiki erzählt über ihre spannenden und aufregenden Abenteuer mit ihrer vierjährigen besten Freundin Fritzi. Kikis Familie lebt, lacht und liebt auf einem großen Bauernhof, wo es für die beiden Mädchen viel zu entdecken und erleben gibt. Voll spielerischer Tatendrang gestalten die beiden Mädchen ihr Leben frei nach Kikis Motto "Kerne morne morne morne" - ein universaler Ausruf für positive Gefühle, Willenskraft, Stärke und Mut. Ihre alltäglichen Situationen verwandeln die beiden Mädchen immer wieder zu kleinen Abenteuern, unbeabsichtigt begeben sie sich dabei manchmal in Gefahr oder tun etwas Verbotenes. Am Ende ist jedoch stets alles wieder gut und den beiden Kindern werden liebevoll ihre Fehler erklärt, so dass sie daraus lernen und ihre ersten wichtigen Erfahrungen in ihren jungen Leben machen können.

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  • Rezension zu "Kerne Morne Morne Morne" von Kirsten Ludolf

    Kerne Morne Morne Morne
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2010 um 10:21

    Dieses wunderbare Büchlein brauchte ich noch nicht einmal aufzuklappen, und schon erinnerte es mich an ein Buch aus fernen Kindertagen. Mein erstes "richtiges" Buch hieß "Die Kinder vom Tannhof" (von Günter Käning, 1964). Vorbei war es fortan mit dem Vorlesen, denn nun konnte und vor allem wollte ich selbst lesen. Dieses Buch öffnete mir die Tür in die Welt der Bücher, die mich mein ganzes Leben nicht mehr verlassen sollte. Es waren die Abenteuer von Kindern, die auf einem Bauernhof aufgewachsen sind ... Kirsten Ludolf erzählt Geschichten von ihrer unbeschwerten Kindheit auf dem Lande. "Kiki" lebt auf einem Bauernhof in Eilhausen und ist schon fünf Jahre alt. Ihre beste Freundin Fritzi ist vier Jahre alt und wohnt im benachbarten Gehlenbeck. Selbstverständlich hatte sie schon damals den festen Vorsatz, ein Buch über ihre tollsten Abenteuer zu schreiben, um damit reich und berühmt zu werden. Kikis spielerischer Tatendrang und ihre ausgeprägte Phantasie verzaubern den grauen Alltag in kleine Abenteuer, die nicht immer ungefährlich sind und ohne Folgen bleiben, aber dennoch immer ein gutes Ende finden. Egal, ob es sich nun um die Sache mit dem Kühemelken ("Fritzi, Kiki und die Meyrings Kühe") dreht, die gründlich in die Hose geht, den nassen Stofftieren im Bett und der damit verbundenen Überschwemmung im Badezimmer ("Waschtag"), versunkene Gummistiefel auf dem großen Feld ("Der verbotene Sumpf") oder wie durch Zauberhand immer wieder umfallende Weihnachtsbäume ("Der Tannenbaumumfalltag"). Die Autorin hat den kindlichen Blickwinkel nicht vergessen und führt uns von einer drolligen Begebenheit in die nächste. Herrlich sind die Querschläger in Richtung Erwachsenenwelt, wenn Kiki zum Beispiel sagt: "Bei denen muss immer alles schnell gehen, sonst fangen sie an zu schimpfen." Oder schlicht: "Erwachsene eben. Schwer zu verstehen." Aber auch die sechs Jahre ältere Schwester Tanja und ihre Freundinnen kommen nicht immer gut weg, denn "sie sind fast immer ziemlich blöd ...!" Die Geschichte von der "Fastdoppelhochzeit" hat mir besonders gut gefallen. Zu den tollsten Festen in der Kirche gehören für Kiki Hochzeiten. Alle sehen dann so festlich aus, aber am schönsten wären die Braut ... und der Pastor! Er hat den wichtigsten Beruf der Welt, denn wenn er nicht wäre, könnte ja kein Mensch heiraten! Deshalb ist einer ihrer späteren Berufswünsche selbstverständlich Pastor. Und dies soll jetzt gespielt werden. Freundin Fritzi soll die Braut spielen, doch es gibt ein Problem, denn zum Ehemann muss sie einen Jungen nehmen. Sie will aber gar keinen Jungen zum Ehemann nehmen, weil die einfach alle blöd sind. Doch das ist nicht die einzige Komplikation in dieser Geschichte ... Beim Weihnachtsmann möchte Kiki unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen, weshalb sie sich mächtig Mühe gibt, ja nicht unangenehm aufzufallen. Fleißig übt sie mit Fritzi in der Vorweihnachtszeit sämtliche Weihnachtslieder. Also ab August! Und mit den Wünschen ist sie auch etwas bescheidener geworden, denn immerhin hat sie eingesehen, dass ein Pferd nicht unter den Weihnachtsbaum passt. Deshalb hat sie sich für dieses Jahr auch ein Pony gewünscht ... Kirsten Ludolf hat ein wunderbares Kinderbuch geschrieben. Es scheint mir mehr als geeignet zu sein, jungen Lesern den Spaß am Lesen nahe zu bringen und die genannten Türen zu öffnen. Ich will aber noch einen Schritt weitergehen und behaupten, dass dieses Büchlein für ältere Leser der verloren geglaubte Schlüssel zu längst vergessenen Erinnerungen an die eigene Kindheit bedeuten kann. Kerne morne morne morne wird zudem mit 24 Illustrationen von Gabriele Merl "Merli" bereichert, welche die Figuren und Geschehnisse lebendig dokumentieren, sodass Schrift und Bild eine unzertrennliche Einheit bilden. Wer übrigens wissen möchte, was der etwas seltsame Titel zu bedeuten hat, muss schon das ganze Buch lesen. Jedenfalls ist es voll das Kerne-morne-morne-morne Abenteuer! © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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