Kirsten M. Mulach

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Das vegane Kochbuch meiner Oma

Das vegane Kochbuch meiner Oma

 (6)
Erschienen am 05.10.2015

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Rezension zu "Das vegane Kochbuch meiner Oma" von Kirsten M. Mulach

prima
liebelesenvor 3 Jahren

In diesem Kochbuch befindet sich u.a. ein Rezept für Zwiebelsoße, hab ich früher sehr gerne gegessen wusste aber nicht wie man sie zubereitet. Mit dem Rezept hab ich sie prima hin bekommen und schmeckte sehr lecker. Das Buch ist auch schön anzuschauen und persönlich gestaltet. Wer Gerichte aus der Kindheit sucht kann hier fündig werden.

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LadyMoonlight2012s avatar

Rezension zu "Das vegane Kochbuch meiner Oma" von Kirsten M. Mulach

Ohne Margarine wäre es perfekt!
LadyMoonlight2012vor 3 Jahren

Das Kochbuch ist sehr liebevoll gestaltet, man merkt, dass die Autorin viel Herzblut hineingesteckt hat. Kirsten M. Mulach hat ein altes Rezeptbuch ihrer Großmutter gefunden, dieses hat sie inspiriert, ein Kochbuch zu schreiben. Die Rezepte stammen sozusagen aus dem handgeschriebenen Kochbuch ihrer Oma. Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt. Der Leser findet Rezepte fürs Frühstück, den Mittagstisch, die Kaffeezeit und das Abendbrot. Hinten im Buch gibt es ein übersichtliches Rezeptverzeichnis. Man findet auch viele Suppenrezepte und Brotaufstriche.

Grundsätzlich finde ich die Rezepte wirklich gelungen! Ich habe schon einiges ausprobiert und werde bestimmt noch viele Gerichte aus diesem Buch nachkochen. Allerdings gibt es auch etwas zu kritisieren. Die Autorin betont ja, dass sie sich natürlich gut ernähren will. Das steht ja schon im Klappentext. Leider braucht man für viele Gerichte eine sogenannte Pflanzenbutter. Damit ist einfach nur Margarine gemeint. Ich finde, dass Margarine total ungesund ist! Das Zeug ist das reinste Plastik, es kommt mir nicht auf den Tisch. Die Autorin empfiehlt sogar eine spezielle Marke, die unteranderem Palmfett und Emulgatoren enthält. Darauf kann ich gut verzichten.

Ich finde es sehr schade, dass sie keine Alternativen dafür aufzeigt. Was ist z.B. mit Mandelmus oder einem anderen selbst gemachten Nussmus? Das wäre meiner Meinung nach eine gesündere Alternative. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst keine Veganerin bin, ich bin Vegetarierin. Trotzdem verzichte ich, so gut es geht auf Milchprodukte, weshalb ich mich sehr für vegane Rezeptideen interessiere. Bevor ich die ungesunde Margarine zum Backen verwenden würde, würde ich allerdings lieber Bio Butter kaufen. Das muss aber jeder selbst entscheiden.

Ich möchte dieses Kochbuch trotzdem weiterempfehlen, weil die Rezeptideen wirklich frei von industriellen Ersatzprodukten sind und das Buch viele interessante und leckere Speisen für die ganze Familie bietet. Einzig von den Mittagstischrezepten bin ich etwas enttäuscht. Mir sind da zu viele Salate und Süßspeisen dabei, ab und zu wären auch Nudeln nicht verkehrt gewesen. Auf jeden Fall kann man sagen, dass viel Persönliches von der Autorin in diesem Kochbuch steckt und diese sich mit den Rezepten identifiziert. Das finde ich sehr schön, überlieferte Rezepte von Verwandten sollten nicht verloren gehen. Schließlich erinnern wir uns dann jedes Mal beim Essen an unsere Lieben. Ich musste jedenfalls sofort an meine Omas denken, die beide sehr gut kochen konnten.

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Kerrys avatar

Rezension zu "Das vegane Kochbuch meiner Oma" von Kirsten M. Mulach

saisonale Rezepte durch den heimischen Obst- und Gemüsegarten
Kerryvor 3 Jahren

Vorweg ist zu sagen: ich lebe selbst vegan und war doch schon etwas irritiert, als in den letzten Jahren in Kochbüchern immer wieder Fleischersatzprodukte entdeckte, doch dieses Buch ist anders und kommt ganz ohne industrielle Ersatzprodukte aus.

Unterteilt ist das Buch in die Abschnitte

- Frühstück
- Mittagstisch
- Kaffeezeit und
- Abendbrot

Kaum hatte ich das Buch in den Händen, wurden auch gleich die Klebezettel gezückt, um zu markieren, was ich unbedingt nachkochen bzw. nachbacken wollte. Positiv überrascht war ich, dass ebenfalls die Zubereitung bestimmter Basics wie zum Beispiel Reis- oder Mandelmilch aufgeführt sind, die man zwar heute in fast jedem Laden kaufen kann, diese jedoch teils chemische Zusätze aufweisen, die natürlich in den im Buch benannten nicht vorkommen, ganz einfach, weil es diese zu den Zeiten einfach noch nicht gab.
Die Rezepte gehen einmal quer durch den heimischen Obst- und Gemüsegarten, was ich sehr angenehm fand, da hier ein saisonales Kochen möglich ist. Ich zum Beispiel habe das Buch im Frühwinter bekommen und natürlich gleich die Gunst der Stunde genutzt und ein Rezept mit Maronen gemacht, welches es zu dieser Zeit gab und mit denen ich sowieso schon immer was machen wollte.
Saisonale Rezepte durch den heimischen Obst- und Gemüsegarten! Abschließend kann ich sagen, dass es sich um ein sehr breit gefächertes und saisonales Koch- und Backbuch handelt, welches einem die Möglichkeit gibt, fast vergessene Gerichte aus alter Zeit nachzukochen bzw. -backen. Leider muss ich an dieser Stelle anmerken, dass ich einige Gerichte schon ziemlich (zeit)aufwendig in der Zubereitung fand, was ich im heutigen (doch eher hektischen) Alltag als schwer händelbar fand, sodass ich einige Sachen erst nachkochen bzw. nachbacken konnte, als ich Urlaub hatte.

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