Kirsten Marohn Lappalie

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Inhaltsangabe zu „Lappalie“ von Kirsten Marohn

Jasmin ist zu beneiden. Sie liebt ihren Halbtagsjob als Regalauffüllerin im Superbiomarkt, ihre Chefin ist ihre beste Freundin, und privat ist sie mit Henrik, einem erfolgreichen Schriftsteller, verheiratet. Doch der schöne Schein trügt. Seit jener Silvesternacht, als Jasmin einen Moment nicht aufpasste und ihr Schwiegervater die Situation ausnutzte, ist ihr Liebesleben ein Spießrutenlauf. Wie gerne würde sie Henrik erzählen, was damals in der Küche seines Vaters geschah, doch während Jasmin noch über die richtigen Worte grübelt, muss sie entdecken, dass ihr Ehemann den Studentinnen seines Schreibkurses längst mehr beibringt, als nur die korrekte Grammatik. Und dann ist da noch Sven, ihr Schwager, der seit der Hochzeit in sie verliebt ist ...

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  • Rezension zu "Lappalie" von Kirsten Marohn

    Lappalie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. February 2013 um 12:50

    Jasmin ist zu beneiden.
    Oder doch nicht?

    Seit 12 Jahren trägt sie ein Geheimniss in sich. Sie traut sich nicht es auszusprechen, bis schließlich alles eskaliert.

    Ein wundervolles Buch!!!

  • Rezension zu "Lappalie" von Kirsten Marohn

    Lappalie
    bookmouse

    bookmouse

    05. August 2011 um 20:19

    Jasmin belastet ein schlimmes Geheimnis, das sie mit niemandem teilen möchte. 12 Jahre lang hat sie geschwiegen, doch nun muss es endlich raus. Ihre Chefin Lisa, mit der sie sich auch privat gut versteh und ihr Schwager Sven bedrängen sie immerzu, doch nun endlich mit der Sprache herauszurücken. Doch sie kann nicht. Sie kann nicht mit ihrem Ehemann Henrik intim werden, da diese eine schlimme Sache vor 12 Jahren geschehen ist. Ihr Schwiegervater hat sie an einem Silvesterabend vergewaltigt. Sie hat einen Moment nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Dabei ist es doch nur eine Lappalie... Ein Buch, das Mut machen soll, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und ein wenig Freude zuzulassen. Ein sehr interessantes Erstlingswerk von einer Autorin, von der ich vorher noch nichts gehört hatte.

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  • Rezension zu "Lappalie"

    Lappalie
    BlueNa

    BlueNa

    09. January 2011 um 15:30

    Vergewaltigung verjährt nicht! . Eigentlich hat Jasmin Bolger alles, was ein Frauenherz begehrt: Eine tolle Eigentumswohnung, einen Schriftsteller zum Ehemann aus einer reichen Familie, einen sehr netten Schwager, einen Job, der ihr gefällt und einen tollen Hund namens Flocke. Doch ein Schatten aus ihrer Vergangenheit lastet schwer auf Jasmin, genannt Jazz, ein Ereignis, das schon 12 Jahre zurückliegt und langsam aber sicher ihre Ehe zerstört hat. Damals, an Silvester 1992, wurde sie von ihrem Schwiegervater Richard vergewaltigt und hat bisher mit keinem Menschen ein Wort darüber geredet. Die Last erdrückt Jasmin fast, doch meint sie zu glauben, es wäre ihre Schuld. Aber da ist noch Schwager Sven mit den chromblauen Augen, der immer zu ihr hält, und eines Tages erfährt er von ihrem Unglück… . Kirsten Marohn hat mit „Lappalie“ ein erdrückendes Schicksal einer jungen Frau gezeichnet, der Schlimmes wiederfahren ist, was keiner Frau jemals wiederfahren sollte! Wie bei vielen anderen Vergewaltigungsopfern, glaubt Jasmin, selbst schuld gewesen zu sein, dass ihr Schwiegervater sich an ihr vergangen hat. Manchmal glaubt sie, redet sich ein, es wäre niemals passiert. Doch innerlich zerbricht sie an dem Geschehenen, denn sie hatte ihrem Schwiegervater vertraut. Aber „Lappalie“ ist auch die Geschichte über eine starke Frau, Jasmin, die Mut beweist und sich aus ihrem Gefängnis befreit! Es ist auch ein Mut-mach-Buch! . Die Autorin schreibt sehr bildlich und erzeugt einen sehr schönen Lesefluss, der kaum unterbrochen wird. Die Protagonisten reden sehr viel miteinander. In diesen Gesprächen mit Jasmins Freundin Lisa, oder mit Sven kommt Jasmins innere Qual und Zerrissenheit deutlich zum Ausdruck. Sie möchte so gerne darüber reden, aber wenn es soweit ist, kommen ihr die Worte nicht mehr über die Lippen. Egal, wie oft sie sich die Sätze zu Recht gelegt hat. Einzig an einer Stelle fand ich diese Unterhaltungssequenzen zu langezogen, es wurde zu langweilig und wirkte irgendwann unecht und unglaubwürdig. Das war die Stelle im Supermarkt mit Lisa. Diese Sequenz hätte eine Kürzung vertragen können. . Jasmin ist eine liebenswerte Chaotin, die von ihrem Schmerz zerfressen wird. Sie hat Probleme in ihrer Ehe mit Henrik, sie kann sich ihm nicht hingeben und weint sehr oft. Ihre Gedanken kreisen nur um ihre Vergewaltigung vor 12 Jahren und um Sven. Henrik war für mich nie als Person greifbar, man erfährt über ihn meist nur durch Jasmins Gedanken und Erinnerungen an die Vergangenheit. Sven jedoch ist allgegenwärtig, stützt Jasmin und versucht ihr Halt zu geben. Bei ihm fühlt sie sich geborgen und zu Hause. Jasmin und Sven haben tiefe Konturen, man kann sie sich wunderbar vorstellen und sich auch ihn sie hineinversetzten, während Lisa und Henrik nur Randfiguren sind. . Das Hardcover Buch ist mit einem silbergrauen Lesebändchen versehen und die Umschlaggestaltung für meinen Geschmack recht ungewöhnlich. Eine blaue Bank steht vor einer lachsfarbenen Hauswand auf einem Grasstreifen. Die Farbe der Hauswand sticht einem sofort ins Auge, während die Parkbank Ruhe ausstrahlt. Der Buchtitel ist in der gleichen Farbe, wie die Hauswand nur der Name der Autorin steht in schwarzen Lettern auf dem glänzenden Umschlag aufgedruckt. . Lappalie“ ist eine rührende Geschichte über das immer aktuelle Thema „Vergewaltigung“, gut und sensibel umgesetzt von Kirsten Marohn durch eine starke Protagonistin, die ihren Weg zu finden im Stande ist!

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  • Rezension zu "Lappalie" von Kirsten Marohn

    Lappalie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2010 um 14:31

    Der Roman wurde mir in der gebundenen Ausgabe von der Autorin Kirsten Marohn als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Danke noch einmal an dieser Stelle! Obwohl ich zuerst Kirsten Marohns Roman "Bunte Fische" (http://natiraszeit.blogspot.com/2009/12/bune.html) gelesen habe, handelt es sich bei "Lappalie" um den ersten ihrer bislang erschienenen zwei Romane. Auch von "Lappalie" findet Ihr eine Leseprobe (ebenso wie zu "Bunte Fische", außerdem Informationen über Kirsten Marohn und ihre aktuelle Projekte) auf der Homepage der Autorin www.kirstenmarohn.de. Worum geht es? Die Protagonistin ist Jasmin, auch genannt "Jazz", 33 Jahr jung, in einem Supermarkt arbeitend und Besitzerein eines Golden Retrievers namens Flocke. Sie ist seit 12 Jahren mit dem Schriftsteller Henrik verheiratet. Das Sexleben in ihrer Ehe ist für Jasmin eine Qual und Henrik empfiehlt ihr einen Besuch bei seinem Vater, der schließlich Gynäkologe ist. Und bereits im zweiten Kapitel des Buches wird klar, warum Jasmin dies niemals tun wird: Vor 12 Jahre hat ihr Schwiegervater sie in der Silvesternacht vergewaltigt, was Henrik nicht weiß. Jasmin "arbeitet" seit Jahren daran, dieses Vorkommnis allein zu bewältigen: Sie war betrunken, war sie nicht selbst schuld? Kann sie nicht weitermachen wie bisher? Will sie das überhaupt noch, jetzt mit Henriks Affären und ihrem Schwager Sven, der ihr über die Jahre immer vertrauter wurde? Der erste Satz: "Auf dem Nachttisch neben der Leselampe konnte sie den Radiowecker erkennen." Nachlese: Es sind nur 200 Seiten, die der Roman - Hardcover aus dem BOD-Verlag Norderstedt (kräftiger Einband), Leseband, glattes festes Papier - umfaßt. Aber diese 200 Seiten haben es in sich. Während das aktuelle Geschehen auf einen Tag angelegt ist (Nacht zum 24.12. bis Nacht zum 25.12.2004) , umfaßt der Roman selbst doch 12 Jahre. Neben dem aktuellen Geschehen an diesem einem Tag kommt Stück für Stück Jasmins Geschichte ans Tageslicht: die Heirat, die Silvesterfeier 1992, die Vergewaltigung, Jasmins Versuche, kurz darauf mit Henrik zu reden, ihre Selbstzweifel, ... und die einsetzende schleichende Entwicklung: Die Vergewaltigung war doch nur ein einmaliges Vorkommnis, unbedeutend, nicht der Erwähnung wert, eine "Lappalie": Und Henrik, nein, Henrik hat keine Affären. Nicht in diesen Extremen, aber wer kennt das nicht: Das Schönreden, das Augenverschließen vor Wahrheiten; die Kreativität, die wir entwickeln, um so manchen Erkenntnissen aus dem Weg zu gehen.. Oder um einfach zu überleben.Weil man manchmal keine Wahl hat, als mit Entscheidungen und Vorkommnissen zu leben; mit anderen aber definitiv nicht: Selbstverständlich ist Vergewaltung keine Lappalie. Und das Verdrängen funktioniert nicht, was Jasmin erkennen muß. Als Außenstehende kam ich nicht umhin, mich zu fragen: Warum in aller Welt redest Du mit niemandem? Selbstzweifel, Scham und Angst stellen sehr wirksame Knebel dar; ich hoffe, Betroffene können die Kraft aufbringen, diese Knebel zu lockern und zu entfernen ... Kirsten Marohn kreuzt Erinnerungen mit Realität und Wunschtraum, erzählt die Geschichte - aus Drittperspektive - nicht immer gradlinig (Erinnerungen), läßt Raum für den Leser. Keinerlei Distanz existierte, als die Autorin den Vergewaltigungsakt schildert: die Reduzierung Jasmins auf ein Stück Fleisch, so erniedrigend und abstoßend, gerade auch weil der Akt fast "nebenbei" geschah. Auch fand ich Zugang zu den männlichen Charakteren und Jasmin, wohingegen ich leider wenig über Lisa, Jasmins Freundin, erfahren habe. Wie der zweite Roman der Autorin "Bunte Fische" ist auch dies ein ruhiger Roman, dessen Spannungsbogen durch Jasmins aktuelle Entscheidungen erzeugt wird. Und mehr braucht es meiner Meinung auch nicht. Die Grundstimmung ist auch nicht etwa nur bitter: Zu Beginn des Romans steht Jasmin an einer Kreuzung.Sie reflektiert und geht voran. Wohin? Lest selbst! Und ja, auch leiser Humor ist in diesem Roman zu finden (z.B. Flockes Überlegungen zum Futterwechsel). Es ist noch nicht so lange her, daß ich 3,5 * für "Bunte Fische" vergeben habe. Dieser Roman berührte mich noch stärker, daher: 4 Sterne Was mir noch aufgefallen ist: Die Schneeflocke auf dem Vorblatt und dem Titelblatt finde ich schön. Auch die Gestaltung des Schutzumschlages greift eine Romanszene schön auf. Der Namen "Bruno" für den Kater fiel mir richtig auf und ich finde ihn wunderbar gewählt, das muß ich hier mal loswerden.Wie "Bunte Fische" wird auch dieser Roman mit einem Songzitat eingeleitet, dieses Mal von Bruce Springsteen aus "All the way home". "Now you got not reason to trust me, my confidence is a little rusty, but if you don't feel like bein' alone, baby, I could walk you all the way home"

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