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anke3006

vor 1 Monat

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Kommissar Piet Petersen hat Angst vor Leichen. Seit dem unaufgeklärten Mord an seiner Ehefrau Mara hat jeder Tote ihr Gesicht. Zwei Morde und ein versuchter Mord bringen ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Der alte Landwirt Heinrich Lüdersen wurde mit einer Mistgabel erstochen, auf seiner Brust finden Petersen und sein Kollege, Hauke Hansen, ein Stück Bernstein. Die Tätersuche erweist sich für das Ermittlerduo gleich als doppelt schwierig: Zum einen war der Tote ein Querkopf, der im Laufe der Zeit mit jedem im Dorf schon einmal Streit hatte, zum anderen haben alle infrage kommenden Verdächtigen ein glaubhaftes Alibi. Als ein weiterer Toter unter grausigen Umständen entdeckt wird, gerät die idyllische Atmosphäre im Dorf vollends aus den Fugen und Petersen und Hansen geraten in einen Strudel aus Misstrauen, Schuld und Vergeltung.“ Kirsten Raab hat einen guten Erzählstil. Die Geschichte ist von Anfang an spannend. Piet Petersen ist wirklich gut charakterisiert und sehr glaubwürdig. Auch seine Panikattacken sind so beschrieben, dass man es als Leser nachvollziehen kann. Sein Kollege Hauke Hansen ist aus dem Dorf und hat daher viel Hintergrundwissen. Die Dorfbewohner sind gut dargestellt und man kann sich das Dorfleben richtig vorstellen. All dieses ist gekonnt erzählt und es macht Spaß als Leser mitzuermitteln. Ich hoffe, dass es bald mehr von Kirstin Raab zu lesen gibt, ich freue mich darauf.

Autor: Kirsten Raab
Buch: Bernsteinblut
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