Kirsten Reinhardt

 4.3 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorenbild von Kirsten Reinhardt (©)

Lebenslauf von Kirsten Reinhardt

Kirsten Reinhardt wurde 1977 in einem ziemlich kleinen Ort in der Lüneburger Heide geboren. Inzwischen lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin in Berlin. Ihr erstes Buch "Fennymores Reise oder Wie man Dackel in Salzmantel" macht wurde 2009 als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Kirsten Reinhardt liest gern Comics und hat noch nie einen Hund gegessen.

Alle Bücher von Kirsten Reinhardt

Cover des Buches Der Kaugummigraf (ISBN:9783551556547)

Der Kaugummigraf

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Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Karl und Knäcke lernen räubern (ISBN:9783551553850)

Karl und Knäcke lernen räubern

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Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Zeitreisen (ISBN:9783963110771)

Zeitreisen

 (0)
Erschienen am 01.11.2018
Cover des Buches Der Kaugummigraf (ISBN:9783844916072)

Der Kaugummigraf

 (1)
Erschienen am 28.04.2017

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Neue Rezensionen zu Kirsten Reinhardt

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Rezension zu "Der Kaugummigraf" von Kirsten Reinhardt

gekaute Kaugummis
Sillivvor 10 Monaten

Der alte Mann entdeckt durch Eli seinen Kampfeswillen und erinnert sich an seine Jugend, er zeigt ihr seine Kaugummisammlung und sie kümmert sich um ihn, macht ihm Tee usw. 

Nach dem Nachspann bitte noch weiterhören!
Ich hätte gerne mehr Kaugummigeschichten gehört.

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Rezension zu "Karl und Knäcke lernen räubern" von Kirsten Reinhardt

Eine (lustig-moderne) Räubergeschichte der anderen Art
Damarisvor einem Jahr

Räubergeschichten haben für Kinder schon immer eine große Anziehungskraft. Vielleicht reizt die Gefahr oder das Unübliche, Verbotene. Oftmals gibt es noch eine große Portion Humor dazu, damit sich die Geschichte selbst nicht allzu ernst nimmt. Aber zwei Räuber, die das Räubern erst noch lernen müssen? Das hatten wir, glaube ich, noch nie. Umso charmanter geht es bei "Karl und Knäcke lernen räubern zu". Denn ob den beiden ein richtiger Raubzug gelingt, das steht ab Beginn in den Sternen.

Karl und Knäcke sind echte Räuber. Die wildesten der ganzen Stadt. Sie können jedes Schloss knacken und futtern für ihr Leben gerne. Doch immer, wenn es auf Raubzug gehen soll, fällt den beiden etwas anders ein, das noch zu tun wäre. Und so bleiben sie schlussendlich zu Hause. Eigentlich haben sie noch nie etwas geräubert. So kann es auf keinen Fall weiter gehen, schließlich haben sie einen Ruf zu verlieren. Karl und Knäcke beschließen, dass sich etwas ändern muss. Sie wollen jetzt wirklich das Räubern lernen und steigen in diverse Wohnungen und Häuser ein. Dabei entdecken sie etwas an sich, das gar nichts mit räubern zu tun hat - und das ist eher kulinarischer Natur.

"Karl und Knäcke lernen räubern" zu beschreiben fällt mir gar nicht so leicht. Es ist definitiv besonders und liebenswert schräg. Das Bilderbuch hat viel Text, und flippig-coole Bilder, eignet sich damit auch gut für eine längere Vorlesezeit. Kinder ab etwa 5-6 Jahren, die schon etwas "zwischen den Zeilen" verstehen können, sowie ältere Grundschulkinder, werden damit viel Spaß haben. Es kann sein, dass sich die volle Wirkung des Bilderbuchs erst beim zweiten Mal Vorlesen entfaltet. Denn die Ausführung ist sowohl charmant, irgendwie urig, als auch modern. Diese humorvolle Kombination hat eine tolle Wirkung auf die jungen Zuhörer. Das Ende ist sehr kreativ und lustig-perfekt gewählt. Uns gefällt es super.

Fazit ...
Eine Räubergeschichte der anderen Art finden Kinder und Vorleser in "Karl und Knäcke lernen räubern". Wie gelingt es zwei Räubern stadtbekannt zu werden, wenn sie noch nie etwas geräubert haben? Vielleicht gibt es ja einen anderen Weg ... und dieser ist so viel besser und lustiger. Die liebenswerte und schräg-moderne Auslegung der Geschichte und die spleenigen Bilder haben etwas Faszinierendes, das vielleicht auch erst auf den zweiten Blick wirkt. Uns hat gerade das sehr gut gefallen. Ausprobieren!

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Rezension zu "Der Kaugummigraf" von Kirsten Reinhardt

Kaugummi überall!
liberiariumvor 3 Jahren

PLOT
Der Graf führt ein recht stringentes Leben: er steht jeden Morgen um die gleiche Uhrzeit auf, macht ein paar Streckübungen, nimmt stets die gleichen Mahlzeiten ein und tut jeden Tag absolut das Gleiche. Plötzlich steht jedoch das junge Mädchen Eli vor seiner Türe und will am liebsten gar nicht mehr gehen – dabei hat sie ganz furchtbar schlechte Manieren, die dem Graf bitter aufstoßen. Aber irgendwie schließt er sie doch ins Herz und zeigt ihr sogar seine Kaugummi-Sammlung. Jeder einzelne Kaugummi hat nämlich eine besondere Geschichte, die aus dem Leben des Grafen erzählt. Eli findet das ganz besonders spannend, bis klar wird, dass sie nicht länger nur den Geschichten lauschen kann. Der Bahnhof, in dem der Graf lebt, ist nämlich in Gefahr und sie müssen zusammenhalten, wenn sie das Gelände retten wollen!


MEINUNG
Ich habe von dem Titel das erste Mal während der Verlagsvorschau des Carlsen Verlags auf der Buchmesse gehört. Das Kinderbuch klang so niedlich und süß, dass ich mich schon sehr darauf freute, den Roman zu lesen!

Der Kaugummigraf wird aus einer recht ungewöhnlichen Perspektive erzählt, nämlich der des kauzigen Grafen. Er ist sehr alt, deshalb auch manchmal ein wenig vergesslich und mittlerweile auch nicht mehr so sensationell in Form, doch man schließt ihn sofort ins Herz! Interessant ist, dass es sich hierbei um einen unzuverlässigen Erzähler handelt. Der Ton der Geschichte ist sehr gut getroffen, denn man kauft ihr direkt ab, dass sie von einem alten Mann erzählt wird. Ich konnte mir gleich vorstellen, wie der Graf durch seinen Bahnhof marschiert!
Dadurch, dass der Graf allerdings auch recht einsam lebt, hatte ich oft ein wenig Mitleid mit ihm. Er ist nun einmal nicht mehr der fitteste und leistet sich nicht gerade Wohlstand. Dafür wirkt alles um ihn herum umso lebendiger, vor allem der Bahnhof, in dem er lebt. Das stillgelegte Gelände kam mir richtig lebhaft vor und ich sah vor Augen, wie dort früher die Züge gefahren sind.
Eli steht in einem starken Kontrast zum alten Grafen. Sie ist sehr temperamentvoll und dynamisch, hat dafür allerdings keine Manieren, was den Grafen anfänglich sehr ärgert. Wenn sich die beiden das erste Mal begegnen, prallen Welten aufeinander. Es ist herrlich skurril und wunderbar schräg anzusehen, wie Eli und der Graf miteinander umgehen und reden. 
Mein persönlicher Favorit in der Figurenwelt von Kirsten Reinhardt war der Hund Schmitt. Das liegt nicht nur daran, dass es sich dabei um ein ganz besonderes Exemplar handelt, sondern auch um die kuriose Herkunftsgeschichte von Schmitt. Er bringt nicht nur viele lustige Szenen mit in den Roman, sondern auch einige Geheimnisse. 

Und genau die machen das Kinderbuch auch zu einer eher komplexeren Erzählung. Nach und nach werden Dinge aufgedeckt, die man gar nicht in Betracht gezogen hat. Der Kaugummigraf überrascht mit Wendungen, die ich mir nicht hatte vorstellen können. Dadurch wird der Titel auch für ein älteres Publikum nicht langweilig! 

Mich interessierten insbesondere die Rückblicke des Grafen, in denen er aus seiner Kindheit oder Jugend erzählt. Allerdings fand ich, dass sich der Titel durchaus in die Länge zieht. Einige Passagen hätten meiner Meinung nach ruhig kürzer ausfallen können, gerade für ein Kinderbuch. Manche Szenen verloren dadurch beim Lesen für mich an Dynamik und so dauerte es doch recht lange, bis ich den Titel ausgelesen hatte – was ich ebenfalls nicht kommen sah. 

Fragwürdig war für meinen Geschmack der Umgang mit Betrug und Moral. Es gibt ein paar Szenen, in denen Betrug nicht – für mich persönlich – ausreichend infrage gestellt wird und ich hatte den Eindruck, es könnte dadurch ein falsches Bild vermittelt werden. Erst im Laufe der Geschichte wurde an Moral und Gerechtigkeit ein wenig mehr appelliert – aber manchmal eben auch einfach nicht und ich bin mir nicht sicher, ob das für ein Kinderbuch so gut passt. 

Gelobt werden sollten auf jeden Fall auch die Vignetten von Marie Geißler. Jedes Kapitel beginnt mit einer schönen Illustration, die das zeigt, was im Folgekapitel thematisiert wird. Mal sind die Portraits der Ahnen des Grafen zu sehen, mal der Hund Schmitt, mal der Graf selbst – die Vielfältigkeit und Kreativität der Vignetten hat mich sehr überrascht und trägt dazu bei, dass der Titel lebendig wirkt. 



FAZIT
Schlussendlich gefiel mir der Titel, ich war aber nicht ganz vom Fortlauf der Geschichte überzeugt. Vielleicht bin ich beim Lesen zu oft einfach abgedriftet, möglicherweise wollte sich die Story aber auch einfach nicht in meinem Kopf festsetzen. Das sorgte dafür, dass mir manche Passagen als sehr langatmig vorkamen und ich nicht so richtig einen Zugang fand. Dennoch haben mich die kleinen Erzählungen des Grafen immer sehr berührt. Im Endeffekt geht es aber dann doch eher um die Rettung des Bahnhofs, als um die Geschichten des Kaugummigrafen – sie waren für mich persönlich leider etwas zu beiläufig für die Gesamtsituation. Die Figuren sind herrlich schräg und sehr lebendig, die Vignetten haben mir imponiert und die zahlreichen Wendungen machen das Kinderbuch zu einem komplexeren Roman. Ich vergebe daher drei von fünf Sterne für Der Kaugummigraf von Kirsten Reinhardt.

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Gespräche aus der Community

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KirstenReinhardt
Der Kaugummigraf ist da! Am 1. Februar erscheint mein neues Buch im Carlsen verlag. Für Leser_innen ab 10 Jahren und alle Erwachsenen, die ihren Humor nicht suchen müssen. Viel Spaß mit dem Grafen, mit Schmitt und mit Eli... und hier ist der Klappentext:

EIN GRAF MIT GEHEIMNISSEN ... "Als eines Abends die zerstrubbelte Ausreißerin Eli vor einer Tür steht, ist der alte Graf nicht gerade begeistert. Sie hat keine Benimmse, weiß nicht mal ihren Nachnamen und will bei ihm in seinem alten Bahnhof wohnen? Das würde doch seine ganze Tee- und Nachdenk-Routine durcheinanderbringen! Aber dann werden die beiden doch Freunde. Der Graf beginnt, aus seinem Leben zu erzählen, und Eli darf sogar seine geheime Kaugummisammlung sehen. Gekaute Kaugummis, versteht sich! Und jedes Kaugummi hat eine eigene Geschichte. Jetzt fehlt nur noch ein Plan, um den Bahnhof vor dem Abriss zu retten ..."

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Hallo!
Auf ein neues Buch von mir müsst Ihr leider noch etwas warten.... aber für die Zwischenzeit gibt es mein SchreibtischBLOG – über  gute Fragen, Lieblingsbücher und das ganze Schreiben & Lesen...

Und bei Facebook bin ick jetzt ooch wieder.

Und und und: Für Vielsprachler gibt es "Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht" jetzt auch auf Französisch: "La folle ballade de Fennymore Coupure" --->
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JIPPEH! "Die haarige Geschichte von Olga, Henrike und dem Austauschfranzosen" steht auf der Auswahlliste des Rattenfänger Literaturpreises 2014! Der Gewinner steht zwar schon fest, daher bleibt es bei der Ehre der Auswahl - aber immerhin! Außerdem empfiehlt das Goethe-Institut das Buch und ins Türkische übersetzt wird es auch.
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