Kirsten Reinhardt

 4,2 Sterne bei 82 Bewertungen
Autorenbild von Kirsten Reinhardt (©)

Lebenslauf von Kirsten Reinhardt

Kirsten Reinhardt wurde 1977 in einem ziemlich kleinen Ort in der Lüneburger Heide geboren. Inzwischen lebt und arbeitet sie als Schriftstellerin in Berlin. Ihr erstes Buch "Fennymores Reise oder Wie man Dackel in Salzmantel" macht wurde 2009 als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet. Kirsten Reinhardt liest gern Comics und hat noch nie einen Hund gegessen.

Alle Bücher von Kirsten Reinhardt

Cover des Buches Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen (ISBN: 9783407756817)

Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen

 (28)
Erschienen am 17.08.2022
Cover des Buches Der Kaugummigraf (ISBN: 9783551556547)

Der Kaugummigraf

 (5)
Erschienen am 01.02.2017
Cover des Buches Karl und Knäcke lernen räubern (ISBN: 9783551553850)

Karl und Knäcke lernen räubern

 (4)
Erschienen am 31.08.2018
Cover des Buches Clara (ISBN: 9783957286222)

Clara

 (3)
Erschienen am 22.09.2022
Cover des Buches Igel und Schnuff (ISBN: 9783551555168)

Igel und Schnuff

 (2)
Erschienen am 18.03.2021

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Kirsten Reinhardt

Cover des Buches Clara (ISBN: 9783957286222)
Lia48s avatar

Rezension zu "Clara" von Kirsten Reinhardt

Die Vielfalt von Familie & Liebe - toll für Gesprächsanlässe!
Lia48vor 4 Tagen

INHALT:
Esme und Clara verbringen viel Zeit miteinander und spielen jeden Tag zusammen. Sie bauen Höhlen, spielen Verstecken, verkleiden sich, oder fahren zusammen Roller.
Manchmal streiten sie sich und vertragen sich wieder.
Sie sind beste Freundinnen, aber auch Schwestern.
Ihre Mamas sind ebenfalls beste Freundinnen und wie es dazu kam, dass Esme und Clara den gleichen Papa haben, erzählt Esme in diesem Buch.


MEINUNG:
Familie kann so unterschiedlich aussehen, da Liebe so vielfältig und grenzenlos ist – schön, dass das Thema hier aufgegriffen wird und damit Kindern Diversität vermittelt.
So werden in diesem Bilderbuch unterschiedliche Familienmodelle aufgezeigt: Mama, Papa und Esme, die sich ganz doll lieb haben und Clara, die mit ihren beiden Mamas zusammenlebt und den gleichen (biologischen) Papa wie Esme hat. Und irgendwie sind sie damit auch alle miteinander verbunden, da Esme und Clara somit Halbschwestern sind.

(Achtung Spoiler!)
Dabei spielt das Thema „Samenspende“ eine große Rolle, welches Esme auch kurz und sachlich erklärt. Mamas beste Freundin und deren „Verliebte“ wollten auch ein Kind haben und daher hat Papa ihnen Samen gespendet, da man Ei und Samen benötigt, damit ein Kind entstehen kann.
Weiter geht das Buch hier nicht in die Tiefe, was aber auch gar nicht unbedingt notwendig ist für das Alter und diese Geschichte. Wenn Fragen bei den Kindern auftauchen, kann man immer noch weitere Erklärungen einschieben.
Die recht sachlichen Erklärungen über die Entstehung eines Kindes und die Samenspende fand ich an sich passend, nimmt dem Buch jedoch etwas an emotionalem Bezug.

Gewünscht hätte ich mir zudem, dass im Text nochmals verdeutlicht wird, dass Clara zwei Mamas hat. Auch wenn es natürlich Sinn ergibt, dass Esme sie aus ihrer Perspektive „nur“ als die „Verliebte“ bezeichnet. Für die jungen Zuhörer*innen würde ich das zum besseren Verständnis trotzdem hervorheben.

Die Texte sind kurz und überwiegend leicht verständlich, die liebevollen Illustrationen sind nicht zu detailreich, sodass der Fokus mehr auf den Inhalt gerichtet ist.
Vom Verlag wird das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren empfohlen. Dieser Empfehlung schließe ich mich an.

FAZIT: Insgesamt eignet sich das Bilderbuch sehr gut dazu, um mit Kindern ab 4 Jahren über Themen wie vielfältige Familienmodelle, Samenspende & Entstehung von Kindern ins Gespräch zu kommen. Dafür würde ich es persönlich auch einsetzen. Von mir gibt es daher eine Empfehlung und 4/5 Sterne!

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Cover des Buches Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen (ISBN: 9783407756817)
Chenilles avatar

Rezension zu "Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen" von Kirsten Reinhardt

Leicht schräge Geschichte über das anders sein
Chenillevor 18 Tagen

Elvis lebt mit seinen Eltern in Berlin auf einem Friedhof. Auf einem Friedhof? Nun, eher im alten Freidhofswärterhaus und auch eher ohne seine Eltern. Denn die sind getrennt und sollten sich eigentlich abwechselnd um Elvis kümmern. Beide haben aber ihre eigenen Probleme. Und so kümmert sich Elvis alleine um den stillgelegten Friedhof.
Dalia ist Elvis' Klassenkameradin und das genaue Gegenteil von Elvis: laut, mutig und beliebt. Eigentlich würde sie sich nie mit Elvis abgeben, doch ein Auftrag ihrer Schamanen-Großmutter führt beide zusammen und in ihr bisher größtes Abenteuer.

Die Geschichte selbst ist wirklich spannend und hat am Ende einige überraschende Wendungen. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Die Figuren allerdings waren mir manchmal schon zu schräg. Vor allem Elvis tat mir leid mit seinen furchtbaren Eltern. Am Ende klärt sich da einiges, doch zwischenzeitlich musste ich doch ganz schön schlucken. Insgesamt aber wirklich spannend und mit viel unerwartetem Tiefgang.

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Cover des Buches Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen (ISBN: 9783407756817)
MaFus avatar

Rezension zu "Elvis Gursinski und der Grabstein ohne Namen" von Kirsten Reinhardt

Bunt, skurril und authentisch!
MaFuvor 2 Monaten

Elvis Gursinski lebt mit seinen Eltern in einem alten Haus auf dem Friedhof. Er unterhält sich dort mit den Geistern und sein einziger Freund ist ein zahmes Eichhörnchen. Doch dann bekommt Dalia, der Schrecken des Pausenhofs, von ihrer Großmutter den Auftrag, sich um Elvis zu kümmern und die Ereignisse überschlagen sich. Erst verschwindet die Mutter von Elvis, dann taucht Dalia nicht mehr auf…

Was für Charaktere hat Kirsten Reinhardt hier geschaffen: bunt, skurril, stark und vor allem authentisch! Die Depression von Baba, dem Vater von Elvis findet genauso selbstverständlich ihren Platz wie die telepathischen Fähigkeiten von Dalias Großmutter oder die Tatsache, dass Elvis Geister sehen kann. Auch wenn es zwischendurch ziemlich gruselig wird, zieht Reinhardts feiner Humor sich als roter Faden durch die Geschichte. Sie beschreibt die Eigenheiten und Sonderlichkeiten der Figuren, ohne sich je über sie lustig zu machen, und wir wissen am Ende des Buchs: es ist okay, anders zu sein!

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Gespräche aus der Community

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KirstenReinhardt
Der Kaugummigraf ist da! Am 1. Februar erscheint mein neues Buch im Carlsen verlag. Für Leser_innen ab 10 Jahren und alle Erwachsenen, die ihren Humor nicht suchen müssen. Viel Spaß mit dem Grafen, mit Schmitt und mit Eli... und hier ist der Klappentext:

EIN GRAF MIT GEHEIMNISSEN ... "Als eines Abends die zerstrubbelte Ausreißerin Eli vor einer Tür steht, ist der alte Graf nicht gerade begeistert. Sie hat keine Benimmse, weiß nicht mal ihren Nachnamen und will bei ihm in seinem alten Bahnhof wohnen? Das würde doch seine ganze Tee- und Nachdenk-Routine durcheinanderbringen! Aber dann werden die beiden doch Freunde. Der Graf beginnt, aus seinem Leben zu erzählen, und Eli darf sogar seine geheime Kaugummisammlung sehen. Gekaute Kaugummis, versteht sich! Und jedes Kaugummi hat eine eigene Geschichte. Jetzt fehlt nur noch ein Plan, um den Bahnhof vor dem Abriss zu retten ..."

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Hallo!
Auf ein neues Buch von mir müsst Ihr leider noch etwas warten.... aber für die Zwischenzeit gibt es mein SchreibtischBLOG – über  gute Fragen, Lieblingsbücher und das ganze Schreiben & Lesen...

Und bei Facebook bin ick jetzt ooch wieder.

Und und und: Für Vielsprachler gibt es "Fennymores Reise oder wie man Dackel im Salzmantel macht" jetzt auch auf Französisch: "La folle ballade de Fennymore Coupure" --->
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JIPPEH! "Die haarige Geschichte von Olga, Henrike und dem Austauschfranzosen" steht auf der Auswahlliste des Rattenfänger Literaturpreises 2014! Der Gewinner steht zwar schon fest, daher bleibt es bei der Ehre der Auswahl - aber immerhin! Außerdem empfiehlt das Goethe-Institut das Buch und ins Türkische übersetzt wird es auch.
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von 1 Leser*innen aktuell gelesen

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