Kirsten Riedt Rolandsrache

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Inhaltsangabe zu „Rolandsrache“ von Kirsten Riedt

Bremen 1404: Das verbotene Verlangen eines Priesters und ein finsteres Komplott zwingen die Halbwaise Anna, über Nacht erwachsen zu werden. Um ihre Mutter vor dem Schuldturm zu retten, geht sie eine Vernunftehe mit einem Mann ein, der eine schwere Schuld auf sich geladen hat. Immer tiefer gerät Anna in ein Gespinst aus Lügen, Mord und Intrigen … Ein vielschichtiger Krimi über das Ringen um Freiheit im späten Mittelalter, spannend bis zur letzten Seite. Kirsten Riedt gelingt es eine mitreißenden Mischung aus Krimi und Liebesroman. Der Bremen Krimi schlechthin.

EIne historische Liebesgeschichte, die sich nicht immer nur von der romantischen Seite zeigt.

— ChattysBuecherblog

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  • Schöne Geschichte, aber kein Krimi

    Rolandsrache

    horrorbiene

    02. January 2014 um 15:49

    Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, als ich auf der Verlagsseite des Emons-Verlages nach Regionalkrimis gesucht habe. Dort kann man die Suche netterweise nach Bundesländern filtern und so bin ich auf diesen “Bremen-Krimi” gestoßen, der im Mittelalter spielt. Da Bremen meine Geburtsstadt ist und ich sowohl historische Romane, als auch Krimis mag, war dieses Buch für mich Pflicht, wie gut, dass ich es von meiner Großmutter geschenkt bekam. Anna ist die Tochter eines Steinmetzes und Bildhauers, der vor den Toren Bremens seinem Handwerk nachgeht. Nun hat er von Hemelingen einen sehr wichtigen Auftrag für die Stadt bekommen, er soll einen Roland aus Stein anfertigen. Doch da dies nicht von allen Parteien freundlich angenommen wird, kommt es zu einem Überfall, bei dem Annas Vater ums Leben kommt. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Familie, denn der Roland muss pünktlich fertig werden, sonst muss entweder Haus und Hof verpfändet werden oder die Mutter in den Schuldturm. In Rolandsrache versucht die junge Anna nun nicht nur den Roland pünktlich abzuliefern, sondern auch noch die Liebe ihres Lebens und den Mörder ihres Vaters zu finden. Das Buch lies sich sehr gut lesen und hat mich sehr gut unterhalten. Am besten hat mir gefallen, dass das Buch in den Dialogen mit Bremer-Dialekt aufwartet. Wobei man ja sagt, dass hier im Norden Hochdeutsch gesprochen wird, kann man doch regionale Besonderheiten in der Sprache erkennen und so tauchen Formulierungen auf, die aufgeschrieben nicht nur komisch aussehen, sondern zunächst unverständlich waren, bis man sie dann ausgesprochen hat – und dann musste ich putzigerweise feststellen, dass ich auch so spreche. Sehr genial. Endlich auch mal ein Buch aus meiner Region! Allerdings finde ich, merkt man dem Werk an, dass die Autorin noch am Anfang ihrer Karriere steht. Die Geschichte und der Schreibstil sind noch nicht zu 100% ausgereift, so dass manche Szenen etwas plump daher kamen oder zu vorhersehbar waren. Nichtsdestotrotz ist Rolandsrache eine sehr schöne im Mittelalter angesiedelte Liebesgeschichte. Ich würde jedoch nicht soweit gehen, sie tatsächlich einen Krimi zu nennen, sicher intessiert sich Anna dafür, wer der Mörder ihres Vaters war und macht auch einige Erkundungen, doch wirklich zielgrichtet sind diese nicht. Für mein Empfinden klärt es sich im Laufe der Handlung mehr von selbst auf. Dies finde ich schade, habe ich mir von dem Buch doch anderes erhofft. Zumindest zielgerichtete Ermittlungen erwarte ich von einem Krimi, wenn er auch im Mittelalter spielt und eingebettet ist in eine Liebesgeschichte, das zumindest hätte es gebraucht, damit es ein Krimi wird. Aber wie ich schon sagte, der Schreibstil der Autorin ist noch nicht ausgereift, vielleicht wird es ja noch. Kirsten Riedt hat jedenfalls schon einen zweiten historischen Kriminalroman geschrieben, der auch wieder in Bremen spielt, aber andere Charaktere hat. Da mir der Bremer-Schnack und das Setting gut gefallen hat und auch sonst sich das Buch sehr unterhaltsam las, werde ich dieses neue Buch auch auf jeden Fall lesen. Fazit: Rolandsrache wird zwar unter einem historischen Kriminalroman geführt, für mich ist das Buch jedoch nur ein historischer Roman, zwar einer, der sich gut lesen lies, spannend und unterhaltsam war, aber ein Kriminalroman war es eben nicht. Dafür hatte das Buch Bremer Charme, der mir widerum sehr gut gefallen hat.

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  • Die Hansestadt Bremen und ihr Roland

    Rolandsrache

    Iudas

    19. May 2013 um 12:07

    Anna Olde ist ein aufgewecktes, lebenslustiges Mädchen, die in der schönen, aufblühenden Hansestadt Bremen des 15. Jahrhunderts lebt. Ihr Vater ist ein stadtbekannter Steinmetz, und sie selbst interessiert sich auch mehr für die Bildhauerei als für das Führen ein Haushaltes, was ihre Mutter manchmal zur Verzweiflung bringt. Trotzallem ist im Leben Annas alles gut und und sorgenfrei. Ihr Vater hat sogar einen anscheinend gut bezahlten, aber auch geheimnisvollen, Auftrag vom Bremer Stadtrat bekommen, an dem er und sein Gehilfe Claas oft bis tief in die Nacht arbeiten. Von einem Tag auf den anderen ändert sich im Hause Oldes aber alles. Anna und ihre Mutter erhalten die erschreckende Nachricht, dass der Steinmetz und sein Gehilfe in ihrer Werkstatt überfallen und brutal niedergeschlagen wurden. Die Arbeit – bei der es sich, wie man Anna jetzt zuträgt, um eine gigantische Rolandsstatue handeln soll – wird dabei vernichtet. Kurz nach dem Überfall verstirbt Annas Vater an seinen Verletzungen. Ihrer Mutter droht nun der Schuldturm und der Verlust ihres gesamten Hab und Gut, wenn die Arbeit an dem Roland nicht, wie mit dem Rat abgemacht, rechtzeitig fertig wird. Um ihre Mutter zu retten, entschließt sich die junge Anna ihres Vaters Gehilfen Claas zu ehelichen, und das, obwohl sie weiß, dass er eine Mitschuld am Tode ihres Vaters trägt. Trotzallem fügt sie sich in ihr Schicksal und gibt die brave Ehefrau. Neben ihrer Arbeit an der Seite ihres Mannes an der Statue stellt sie aber auch noch Nachforschungen über den Tod ihres Vaters an, denn sie glaubt nicht, dass es nur ein harmloser Überfall ohne weitere Bewandnis war. Doch wer könnte vom Tod des alten Steinhauers profitieren? Die Steinmetzgilde, in deren Rangelei um den Vorsitz? Einer aus dem Bremer Rat? Oder vielleicht die Kirche? Diesen historischen Roman klar in einen Genrekasten stecken zu wollen, ist nicht leicht. Hier findet sich für den Leser eine gelungene Mischung aus historischem Krimi und zarter Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist durchgängig sehr aufgelockert, ohne dabei ins Flache oder Triviale abzufallen. Schon von Beginn an ist man in der Geschichte drin. Besonders die angenehme Figurencharakteristik macht das Lesen zu einer Freude. Glaubhaft waren alle Charaktere in ihren Handlungsweisen und somit für den Leser auch wie aus dem Leben gegriffen. Wie oft kommen doch gerade in historischen Romanen Überfrauen wie Sand am Meer vor – Frauen, die sich emanzipieren und alles können und wollen. Dass das hier gerade nicht der Fall ist, war der Geschichte und ihr Glaubwürdigkeit sehr zuträglich. Man weiß um die Stärken und Schwächen der Personen, man leidet und fiebert mit ihnen und man sieht, wie ihnen die Gesellschaft Schranken auferlegt, denen sie sich fügen. Im Gesamten wird hier ein sehr glaubhaftes und doch faszinierendes Bild einer aufblühenden Epoche gezeigt. Auch der Kriminalfall um den Tod Annas Vater und die Zerstörung der Rolandsstaue ist wunderbar in die Geschichte um Annas Leben und ihr Erwachsenwerden eingeflochten und in seiner Gestaltung auch durchaus intelligent und vielschichtig gehalten, sodass man als Leser nicht allzu rasch hinter die wahren Gründe und Ursachen steigt, auch wenn man schnell den Kreis der Verdächtigen einengen kann. Wer jetzt vielleicht noch beim Stichwort „Liebesgeschichte“ etwas skeptisch sein mag – und diese Skepsis teilte ich anfänglich durchaus – dem sei gesagt, dass ihn hier keine schnulzige, überbordende Liebeshudelei, wie sie leider so oft in historischen (aber nicht nur dort) Romanen zu finden ist, sondern eine ganz bodenständige und natürlich gebliebene Erzählung über das Leben und die Gefühle zweier junger Menschen, die für meine Begriffe sehr realistisch und wie aus dem Leben gegriffen daherkommt. So bleibt mir zum Abschluss zu sagen, dass dieses Buch für jeden Leser historischer Romane einfach wärmstens zu empfehlen ist. Es ist leicht und flott zu lesen, trotzallem fesselnd und spannend bis zur letzten Seite und informativ – eine Reise nach Bremen würde nach der Lektüre auf alle Fälle Spaß machen.

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  • Leserunde zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    Kirsten-Riedt

    Liebe Bücherfans, ich möchte euch recht herzlich zu einer Leserunde ins frühe 15. Jahrhundert einladen. Könnt ihr euch vorstellen, die junge Steinmetztochter, Anna Olde, auf ihrem Weg zu begleiten, wollt ihr die Schicksalsschläge und die große Liebe mit ihr teilen? Dann bewerbt euch bis zum 15. Dezember 2012 Ich würde mich freuen. Der Emons Verlag stellt 10 Exemplare von Rolandsrache zur Verfügung, die unter den Anmeldungen verlost werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Leserunde ist die Beteiligung hier in der Runde und das Schreiben einer Rezension.   Bremen 1404: Das verbotene Verlangen eines Priesters und ein finsteres Komplott zwingen die Halbwaise Anna, über Nacht erwachsen zu werden. Um ihre Mutter vor dem Schuldturm zu retten, geht sie eine Vernunftehe mit einem Mann ein, der eine schwere Schuld auf sich geladen hat. Immer tiefer gerät Anna in ein Gespinst aus Lügen, Mord und Intrigen ... Ein vielschichtiger Krimi über das Ringen um Freiheit im späten Mittelalter, spannend bis zur letzten Seite. Kirsten Riedt gelingt eine mitreißende Mischung aus Krimi und Liebesroman. Der Bremen Krimi schlechthin.

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  • Sehr spannender Kriminalroman aus Bremen

    Rolandsrache

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2013 um 13:20

    Da ich auch aus dem Norden komme, war ich sehr gespannt auf dieses Buch . Ich lese sehr gerne historische Romane und auch Kriminalromane, daher war es für mich die perfekte Mischung. Die Geschichte um Anna spielt 1404 in Bremen. Sie lebt wohlbehütet mit ihrer Familie ( ihr Vater ist Steinmetz) in Bremen . Anna teilt die Leidenschaft ihres Vaters mit und ist sehr interessiert an seiner Arbeit.  Ein neuer Auftrag ( eine Statue soll hergestellt werden ) ihres Vaters , der vom Ratsherrn Hemeling kommt , ist der Beginn vieler schicksalshafter Veränderungen. Anna darf von diesem Auftrag nichts wissen. Ihr Vater und sein Lehrling Claas schließen sie aus und arbeiten im Geheimen daran. Bei einem Überfall , der verhindern soll, das der Auftrag ausgeführt wird, kommt Annas Vater ums Leben  . Für sie bricht eine Welt zusammen. Anna versucht nun, mit Claas Hilfe , die Statue zu beenden , was aber gar nicht so einfach ist. Um zu verhindern, das ihre Mutter in den Schuldturm kommt, heiratet Anna Claas. Anna stellt Nachforschungen zum Tode ihres Vaters an und gerät nun in einen Strudel aus Intrigen und Lügen. Mein Fazit zu diesem tollen Buch: Als echtes "Nordlicht" hat es mit einen riesen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen . Der Spannungsbogen hält sich konstant durch die ganze Geschichte und die Beschreibung der Charaktere ist so detalliert , das man sie richtig vor sich sieht . Anna habe ich beim lesen schon liebgewonnen und oft mit ihr gelitten.  Ich finde, bei diesem Buch passt alles und man merkt auch eine gute Hintergrundrecherche. Schön für mich als Leser waren auch die kleinen plattdeutschen Einsätze toll, diese geben der Geschichte viel Authentizität . Diese Buch ist absolut empfehlenswert, vielen Dank Frau Riedt für dieses tolle Buch!      

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    jackdeck

    26. February 2013 um 10:53

    Zum Inhalt Wir schreiben das Jahr 1404, Bremen, die junge Anna ist lieber in der Steinmetzwerkstatt ihres Vaters als hinter dem Herd. Oft darf sie ihm und dem Lehrling Claas bei der Arbeit über die Schulter schauen und lernt viel über dieses Handwerk. Eines Tages erscheint ein Ratsherr und erteilt dem Steinmetz einen geheimen Auftrag. Selbst Anna darf nichts über dieses Projekt erfahren und die Türen der Werkstatt bleiben für sie nun verschlossen. Doch leider gibt es Widersacher die die Fertigstellung der Staue auf jeden Fall verhindern wollen. Bei diesem Akt der Zerstörung kommt Annas Vater ums Leben. Zusammen mit Claas versucht die tapfere junge Frau die halbzerstörte Staue zu vollenden. Der Tod des Vaters ist schon schlimm genug, doch nun drücken die Schulden und ihre Mutter soll in den Schuldturm geworfen werden. Ebenso furchtlos macht sie sich auf, den Tod des Vaters aufzuklären. Dabei tauchen einflussreiche Widersacher auf, die eine Gefahr für Anna und ihre Nachforschungen darstellen. Mein Fazit Ich war gleich in der Handlung „drin“, die Beschreibung der Protagonisten und des historischen Umfelds der alten Hansestadt Bremen hat mir sehr gutgefallen. Gute Mischung aus Spannung, Gefühl und Historie. Man merkt beim Lesen das die Autorin neben guter Recherche viel Herzblut ins Buch gelegt hat. Wunderbarer historischer Krimi.

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    ChattysBuecherblog

    16. February 2013 um 12:49

    ÜBER DIE AUTORIN Kirsten Riedt, Jahrgang 1964, widmet sich seit Jahren der Fotografie und dem Schreiben. Sie lebt mit ihre Familie in Bremen und ist mit dieser Stadt tief verwurzelt. Quelle: http://kirsten-riedt.de/index.html STORY Annas Vater, ein Steinmetz in Bremen, erhält den streng geheimen Auftrag die Statue des Bremer Roland zu hauen. Die Werkstatt wird eines Nachts überfallen. Annas Vater stirbt. Zusammen mit Claas, dem Angestellten ihres Vaters möchte Anna die Werkstatt weiter führen und die Statue fertigstellen. Das ist jedoch gar nicht so einfach. Da ihre Mutter nun Witwe ist, soll sie in den Schuldenturm. Es gibt nur eine Möglichkeit dieses zu verhindern. Anna muss Claas heiraten. Probleme jeglicher Art sind somit vorprogrammiert. FAZIT Das Buch zeichnet sich durch einen flüssigen, leichten Schreibstil ist. Es ist historisch recherchiert, spannend und unterhaltsam. Ein mittelalterlicher Krimi der besonderen Art. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    Annilane

    13. January 2013 um 17:50

    Bremen 1404. Die 19-jährige Anna lebt zusammen mit ihren Eltern glücklich und zufrieden in einem kleinen Haus am Stadtrand von Bremen. Ihr Vater ist Steinmetz und versteht sein Handwerk ziemlich gut. Aufgrund dessen erhält er eines Tages, zusammen mit seinem Auszubildenden Claas, einen streng geheimen Auftrag von einem Ratsherren der Stadt. Eine Statue vom Bremer Roland soll erbaut werden. Selbst Anna, die zuvor oft in der Werkstatt aushelfen durfte und auch wahres Interesse an der Arbeit zeigte, wird plötzlich von den Beiden ausgeschlossen. Leider gibt es Menschen, die an die geheimen Informationen gekommen sind und welche nun die Fertigstellung, dieses geheimen Projekts, um jeden Preis verhindern wollen. Und so geschieht eines Tages etwas Unfassbares. Die Werkstatt wird überfallen, die Statue zum Teil zerstört und auch Claas und Annas Vater, die sich währenddessen dort aufgehalten haben, bleiben nicht verschont. Claas kommt mit einigen Verletzungen davon, Annas Vater jedoch, überlebt den Angriff nicht. Zusammen mit Claas beschließt Anna, die halb zerstörte Statue wieder herzurichten. Auch wenn die Zeit drängt, will sie es schaffen das Werk zu vollenden, um auch ihre Mutter vor dem Schuldturm zu bewahren, da es bei diesem Auftrag auch um eine Menge Geld geht, welches sie zum Leben brauchen. Auch das Ziel den Mörder ihres Vaters zu finden, schlägt sie sich nicht aus dem Kopf und begibt sich auf die Suche nach dem Verantwortlichen. Doch die Suche nach ihm, ist nicht ganz ungefährlich. Wird sie es schaffen, den Mörder zu entlarven? ____ Zusammen mit Anna und Claas begibt sich der Leser auf die Suche nach dem Mörder und bekommt immer wieder Einblicke in das Leben des 15. Jahrhunderts. Kirsten Riedt versteht es den Leser, mit ihrer leichten und lockeren Schreibweise, an diesen Roman zu fesseln. Die Spannung wird permanent aufrecht erhalten, sodass man nur ungern dieses Buch aus den Händen legen will. Zudem wird einem auch die Stadt Bremen ein wenig näher gebracht. ____ Eine historische Bremer-Kriminalgeschichte, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Dieser Roman besitzt die perfekte Mischung aus Spannung, liebevoll ausgearbeiteten historischen Details, guter Recherche, ein wenig Fiktion und auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz. _ Da mich dieser Roman wirklich sehr gut unterhalten hat, empfehle ich ihn weiter und gebe volle 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    Sophie333

    06. January 2013 um 14:29

    Bremen 1404: Anna, Tochter eines Steinmetzes, interessiert sich mehr für seine Arbeit als für die Pflichten einer Frau. Von ihm hat sie schon vie über dieses Handwerk gelernt. Und als ihr Vater und Claas an einem geheimen Projekt arbeiten, von dem niemand erfahren darf, wird die Werkstatt von Unbekannten überfallen, die Arbeit teilweise zerstört und ihr Vater dabei getötet. Anna nun Halbweise und mit allerhand Problemen die sich um das geheimnisvolle Projekt drehen, versucht nicht nur ihre Mutter von dem Schuldtum zu rette, sondern auch die Täter zu finden. Die Autorin besticht nicht nur mit einem leichten, flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht in die damalige Zeit abzutauchen, sondern auch mit überzeugenden Charakteren. Zum einem wird die Beziehung von Claas und Anna realistisch skizziert, in der nicht nur alles Freide, Freude, Eierkuchen ist. Auch wenn man den beiden mitunter mal einen Schlag auf den Hinterkopf verpassen will. Die restliche Familie Annas war mit ihren Handlungen ebenfalls glaubhaft und natürlich durfte die Kirche auch nicht fehlen. Die Suche des Täters war spannend, zum Teil etwas irreführend, wie es sich gehört, aber zum Schluss wurde alles logisch aufgelöst. Mit "Rolandsrache" ist der Autorin eine überzeugende Kriminalgeschichte gelungen, die mich von Anfang an begeistern konnte. Zudem ist die Liebe nicht zu kurz gekommen, welche das Buch für mich zu einer perfekten Mischung machte.

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    nirak03

    05. January 2013 um 14:54

    Inhalt: Anna wird zur Halbwaise als ihr Vater bei einem Überfall ums Leben kommt. Damit ihre Mutter nun nicht in den Schuldenturm kommt entschließt sich Anna dazu in eine Vernunftehe mit Claas einzuwilligen. Gleichzeitig will sie aber die Arbeit ihres Vaters fortsetzen. Er war ein Bildhauer der an einem geheimnisvollen Auftrag arbeitete. Ihr Gatte Claas ist damit einverstanden, zunächst. Denn auch den Überfall möchte Anna aufgeklärt wissen. Meine Meinung: Der Erzählstil von Kirsten Riedt ist leicht zu lesen und so war ich schnell in der Geschichte und in Bremen des Jahres 1404 angekommen. Die Protagonisten wie Anna oder ihre Mann Claas wurden mir schnell zu Vertrauten und so konnte ich mit Anna mitfiebern was den Anschlag auf ihren Vater betraf. Wobei man Anna schon als ziemlich stur bezeichnen könnte. Sie hat oft versucht ihren eigenen Willen durchsetzten und ihr Mann Claas konnte zu sehen wie er damit klar kam. Mir hat es aber Spaß gemacht die Beiden dabei zu beobachten und zu sehen wie sie ihren Alttag bewältigten und gleichzeitig versuchten den Anschlag auf den Vater zu klären und seine Arbeit zu beenden. Zudem hat die Autorin auch den Alttag der Bildhauer dieser Zeit gut beschrieben und ich hatte ein lebhaftes Bild vor Augen. Der Kriminalfall an sich war Logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Mit einigen Irrungen und Wirrungen und interessanten Details. Gut gefallen hat mir, dass hier Fiktion und Wahrheit gekonnt miteinander verwoben wurden und ein spannender Kriminalfall aus der Geschichte Bremens dadurch wiedergegeben wurde. Mein Fazit: „Rolandsrache“ ist ein historischer Krimi der mich gut unterhalten hat. Er ist spannend, interessant und eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch. Jeder der gern mal was über die Geschichte Bremens lesen möchte kann ich es nur empfehlen und allen anderen die gern historisch lesen oder es gern möchten, kann ich es auch nur ans Herz legen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe noch des Öfteren etwas von Kirsten Riedt zu lesen.

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    dorli

    02. January 2013 um 20:12

    Bremen 1404. Die 19-jährige Anna Olde interessiert sich sehr für die Arbeit ihres Vaters. Er ist Steinmetz und Anna hat bereits einiges von ihm gelernt. Doch das neuste Projekt ist geheim und Anna darf ihrem Vater und dem Gesellen Claas nicht einmal bei der Arbeit zusehen. Annas unbeschwertes Leben gerät aus den Fugen, als die Werkstatt überfallen wird. Ihr Vater stirbt, Claas ist schwer verletzt, die halbfertige Statue fast zerstört. Um ihre Mutter vor dem Schuldturm zu bewahren und das Fortbestehen der Werkstatt zu sichern, heiratet Anna widerwillig Claas. Eigentlich mögen die beiden sich sehr, doch als Claas Anna seine mögliche Schuld an dem Überfall gesteht, weil er im Rausch über den geheimen Auftrag geredet haben könnte, wendet sich Anna von Claas ab und bereut die Eheschließung. Da die Stadtwache sich mit der Aufklärung von Überfall und Mord sehr viel Zeit lässt, beginnt Anna auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und gerät dabei in große Gefahr… Mit „Rolandsrache“ präsentiert Kirsten Riedt eine spannende, abwechslungsreiche Geschichte um die Errichtung eines steinernen Rolands für die Stadt Bremen. Mit diesem Stückchen Stadtgeschichte hat die Autorin eine fesselnde Krimihandlung und eine wunderbare Liebesgeschichte verwoben – eine Mischung, die hervorragend gelungen ist und mich durchweg begeistert hat. Der lockere, angenehm zügig zu lesende Schreibstil hat mich sofort in das Geschehen hineingezogen und es hat mir großen Spaß gemacht, Anna bei ihrer gefährlichen Suche nach dem Mörder ihres Vaters zu begleiten. Alle Charaktere werden von der Autorin detailliert beschrieben und bekommen schnell ein Gesicht. Nicht nur die wissbegierige, tatkräftige Anna und der ruhige, treuherzige Claas wirken überzeugend, sondern man lernt auch alle anderen Figuren gut kennen. Kleine Unvollkommenheiten, wie zum Beispiel Annas manchmal aufbrausende Art, machen die Protagonisten sympathisch und glaubwürdig. Sehr gut werden auch die Gedanken und Gefühle der Charaktere wiedergegeben. So ist Magdas Kummer nach dem Tod ihres Mannes genauso nachvollziehbar wie der starke Willen Annas, die Werkstatt weiterzuführen und die Statue fertig zu stellen. Auch die Handlungsorte werden gut beschrieben und Kirsten Riedt vermittelt ein glaubwürdiges Bild der Stadt Bremen zu der damaligen Zeit. Unterstrichen wird die norddeutsche Atmosphäre dabei von einigen kleinen, wohl dosierten plattdeutschen Einschüben. Ein unterhaltsamer historischer Krimi, uneingeschränkt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Rolandsrache" von Kirsten Riedt

    Rolandsrache

    mabuerele

    27. December 2012 um 19:58

    Anna ist die Tochter eines Bildhauers. Bisher durfte sie immer in der Werkstatt mithelfen. Doch seit ihr Vater einen neuen Auftrag hat, darf sie nicht einmal wissen, woran ihr Vater und Claas, der Geselle, arbeiten. Der Ratsherr Hemeling verlangt Stillschweigen über den Auftrag. Da werden die beiden Männer vor der Werkstatt überfallen. Die Täter versuchen, das angefangene Werk zu zerstören. Annas Vater überlebt den Überfall nicht. Weil die Büttel durch Untätigkeit glänzen, versucht Anna, die Mörder ihres Vaters zu finden. Um das Werk beenden zu können, heiratet sie Claas. Als er ihr gesteht, dass er im Wirtshaus vielleicht über den Auftrag geredet und damit Schuld an den Überfall hat, zieht sie sich von ihm zurück. Die gemeinsame Arbeit bleibt, aber sie schlafen in getrennten Räumen. Die Autorin hat einen spannenden historischen Kriminalroman geschrieben. Es gelingt ihr, den Spannungsbogen über die gesamte Zeit zu halten. Nach und nach scheiden mehrere mögliche Täter aus, bis nur einer übrig bleibt. Doch das Wissen darüber bringt Anna erneut in Gefahr. Die Protagonisten wurden ausreichend charakterisiert. Anna ist eine intelligente, selbstbewusste Frau. Sie steht mitten im Leben ihrer Zeit. Doch sie bleibt ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Gerade zu ihrem Verhalten gegenüber Claas hätte ich ihr ab und an gern die Meinung gesagt. Claas mag Anna. Doch er fühlt sich schuldig. Deshalb beugt er sich Annas Willen. Trotzdem tut er alles, um Anna vor Übel zu bewahren. Beide waren mir sympathisch. Auch Annas Mutter, die nach dem Zusammenbruch auf Grund des Todes ihres Ehemannes wieder ins Leben findet und sich einer neuen Aufgabe stellt, gehört zu den positiven Charakteren. Die negativen herauszufinden, bleibt dem zukünftigen Leser vorbehalten. Der Roman zeugt von exakter Recherche der historischen Fakten. Die Beschreibung der Stadt Bremen und des Lebens um 1400 hat mir sehr gut gefallen. Es war anschaulich genug, um immer ein Bild vor Augen haben zu können. Gleichzeitig gelang es der Autorin, mir den Kampf der Stadt Bremen um Freiheit und eigenes Marktrecht zu vermitteln. Die Argumente von Gegnern und Befürwortern wurden geschickt in die Handlung integriert. Das Buch lässt sich zügig lesen und hatte mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schriftstil ist dem Thema angemessen. Einige plattdeutsche Einschübe sorgen für Authentizität. Da sie kurz gehalten sind und trotz der Mundart in verständlichen Deutsch geschrieben, stören sie den Lesefluss nicht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich werde es gern weiterempfehlen.

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