Kirsten Schützhofer

 3,7 Sterne bei 84 Bewertungen
Autorin von Die Konfektmacherin, Die Kalligraphin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kirsten Schützhofer

Kirsten Schützhofer, 1972 geboren, war als Englischlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig, bevor sie 1999 in Leipzig den Studiengang Bibliothekswesen begann. Sie verbrachte längere Zeit am Goethe-Institut in Bordeaux sowie in Bibliotheken in Colmar und in den Archives de Paris. "Die Konfektmacherin" ist ihr vierter Roman im Diana Verlag.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Kirsten Schützhofer

Cover des Buches Die Konfektmacherin (ISBN: 9783453354401)

Die Konfektmacherin

 (25)
Erschienen am 07.07.2010
Cover des Buches Die Kalligraphin (ISBN: 9783453352698)

Die Kalligraphin

 (18)
Erschienen am 07.11.2008
Cover des Buches Die Tochter des Advokaten (ISBN: 9783955307950)

Die Tochter des Advokaten

 (15)
Erschienen am 11.01.2016
Cover des Buches Die Kapelle der Glasmaler (ISBN: 9783453351523)

Die Kapelle der Glasmaler

 (12)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Die Glasmaler von Paris: Historischer Roman (ISBN: B087WQTV4K)

Die Glasmaler von Paris: Historischer Roman

 (8)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Reise mit Emma (ISBN: 9783426525852)

Reise mit Emma

 (4)
Erschienen am 02.11.2021
Cover des Buches Die Farbe der Revolution (ISBN: B001CK9TJ0)

Die Farbe der Revolution

 (2)
Erschienen am 01.01.2005

Neue Rezensionen zu Kirsten Schützhofer

Cover des Buches Reise mit Emma (ISBN: 9783426525852)
meisterlampes avatar

Rezension zu "Reise mit Emma" von Kirsten Schützhofer

Reise mit Emma
meisterlampevor 9 Monaten

Inhaltsangabe:
Dramatisch, melancholisch und wunderschön:
Der Liebesroman »Reise mit Emma« erzählt von Livs schicksalhafter Reise auf den Spuren der Liebesgeschichte ihrer Großeltern.

Obwohl ihr nach einer großen Enttäuschung so gar nicht nach Romantik zumute ist, reist Liv auf den Spuren der Liebesgeschichte ihrer Großeltern Emma und Paul quer durch Irland und Frankreich – für Emma, die die Reise wegen eines gebrochenen Beins nicht selbst antreten kann.
Dank Instagram ist Emma trotzdem überall dabei. Auch, als Liv auf einer kleinen irischen Insel Liam begegnet und ihr eigenes Glück plötzlich zum Greifen nah scheint. Und als Liam zur verabredeten gemeinsamen Weiterreise nach Frankreich einfach nicht auftaucht, und Liv tief verletzt versucht, ihn zu vergessen. Doch da hat sie die Rechnung ohne Emma gemacht …

Mit viel Gefühl erzählt Kirsten Schützhofers Liebesroman von der großen Liebe zwischen Emma und Paul und von Livs Reise zu sich selbst, an deren Ende ihr eigenes Glück wartet.


Meine Meinung:
Für mich hatte das Buch einen holprigen Start. Enkelin Liv übernimmt notgedrungen Großmutter Emmas Reise, als diese aufgrund eines Beinbruchs nicht reisen kann. Ob und wieviel Kontakt die beiden bisher hatten, erschließt sich mir nicht. Die Reiseroute ergibt sich aus einem Album, welches Emma und ihr früh verstorbener Mann Paul auf ihrer damaligen Reise angelegt haben. Liv bereist diese Route und dokumentiert alles online für die Oma. Liv meint, es gab Geheimnisse zwischen oder bei den Großeltern, über die nicht gesprochen wird. Auf den Fotos kommt ihr die Stimmung nicht immer optimal vor. Das Kennenlernen von Liv und Liam erscheint mir sehr vorhersehbar, alles vor der Kulisse Irlands. Zwei Fremde finden sich nach kurzer Zeit anziehend, wissen nichts voneinander, schmieden Pläne und dann urteilt Liv mit Freundin Jenna sehr vorschnell gegenüber Liam, ohne seine Geschichte zu kennen. Das finde ich unfair und unreif. Trotzdem sieht Liv in jedem Mann Liam - so wenig kann sie doch nicht von ihm halten. Vom Kurztrip mit Jenna durch Dublin geht es für Liv, die inzwischen etwas Gefallen an der Reise gefunden hat, weiter nach London. Leider klingt der Aufenthalt in London für mich wie eine hektische Reise, auf der möglichst viel gesehen, getrunken und jede Menge gegessen werden muss. Eine Aufzählung ohne Erholung, ohne Spannung und schon geht es weiter nach Paris. Dort taucht Liam auf, ohne Erklärung, warum er Liv an der Fähre versetzt hatte und ohne viel Gerede sind die beiden plötzlich ein Paar, kommen sich näher und alles scheint gut. Mir ist hier zu viel offen, keine  Gespräche, keine Erklärungen, nichts. Die nächsten Etappen sind Bordeaux, ein malerisches Weingut, Marseille… Heiße Küsse, Gerede von Liebe, immer sehr detailliert verzehrtes Essen- mir fehlt absolut die Spannung. Per Instagram informiert sich Emma über „ihre“ Reise, weil Liv fleißig Fotos hochlädt, allerdings mischt sie sich auch des Öfteren ein - warum lässt sie Liv nicht alleine ihren Weg gehen? Liam hat ein Geheimnis, das er zunächst nicht mit Liv teilen will. Komische Situation, aber seine Entscheidung - Liv ist misstrauisch und spioniert ihm nach, das geht für mich überhaupt nicht.

Im letzten Viertel gibt es einen Rückblick, der einiges auf- und erklärt; ab hier hat mir das Buch besser gefallen, als bisher.

Nach einem weiteren Jahr brechen Emma und Liv nochmals Richtung Irland auf, was auch endlich Lösungen bringt.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich hatte mir viel mehr vom Buch erhofft, als eine langatmige Reiseaufzählung mit vielen Unklarheiten. Das blasse Titelbild mit pinker Schrift, schönen Blüten und einer jungen Frau vor dem Eiffelturm ließ mehr und anderes vermuten.

Von mir bekommt die eher traurige und düstere „Reise mit Emma“ 2,5 Sterne.

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Cover des Buches Reise mit Emma (ISBN: 9783426525852)
ZimtsternsBuecherregenbogens avatar

Rezension zu "Reise mit Emma" von Kirsten Schützhofer

Leider nicht ganz meins
ZimtsternsBuecherregenbogenvor einem Jahr

Dieses Cover ist schon schön. Es wirkt mit den Blüten & dem Eifelturm recht romantisch & macht irgendwie schon Lust auf das Buch. 




Wenn man das Cover sieht & auch den Klappentext liest, geht man eher von einer romantisch angehauchten Geschichte in bzw. um Paris aus. Leider ist dies nicht so wirklich so. Im Buch geht es dann doch eher um Themen wie Enttäuschung, Verlust & Trauer. 


Liv war mir leider auch von Anfang an eher unsympathisch. Liam mochte ich auch nicht so recht. Er war mir einfach die ganze Zeit über einfach zu mysteriös. Einzig Emma fand ich toll. Sie ist es auch warum ich das Buch zuende gelesen habe. So lässt die rüstige Rentnerin einen an ihren Gedanken teilhaben. Was sie sympathisch macht. 


Wer hier von einer romantischen Story die in Paris spielt, ausgeht. Der wird wohl sehr enttäuscht werden. 


Leider konnte ich mit dem Buch nicht wirklich warm werden. 


Sorry! 

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Cover des Buches Reise mit Emma (ISBN: 9783426525852)
katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Reise mit Emma" von Kirsten Schützhofer

Melodramatisch
katikatharinenhofvor einem Jahr

Emma, rüstige Rentnerin und aktiv in den sozialen Medien, möchte noch einmal die Orte bereisen, an denen sie einst mit Paul, ihrer großen Liebe, glücklich gewesen st. Doch ein Oberschenkelbruch setzt sie außer Gefecht. Liv, ihre Enkelin, soll stattdessen diese Reise unternehmen und über Instagram wird Emma die Reiseroute verfolgen. In Irland, dem Land der Elfen und Trolle, scheint für Liv das Glück zum Greifen nah zu sein, denn mit Liam begegnet ihr ein Mann, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Sie planen eine gemeinsame Weiterreise, aber Liam lässt Liv einfach im Regen stehen...


Das duftig leichte Blütencover verströmt Romantik pur, lässt auf große Gefühle in Paris hoffen und stellt den Beginn einer wunderschönen Liebesgeschichte dar....so meine ersten Gedanken.

Aber die werden leider eines Besseren belehrt, denn Paris und der Eiffelturm spielen hier im Buch leider nur eine klitzekleine, fast unwichtige Rolle.

Vielmehr sind es schwere Themen, die im Buch vorherrschen und von Trauer, Verlust, Enttäuschung und Schuld erzählen. Das verleiht dem Roman einen negativen Touch, der sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht und sogar Liv mit angezogener Handbremse durch die Erzählung schickt. Sie schafft es leider nicht, die Leser:innen mit ins Boot zu holen. Es ist vielmehr ein Wechselspiel aus versuchter Annäherung und dem immer wieder Abstoßen, das es so schwer macht, sich in sie hinein zu versetzen.Das Gleiche gilt für Liam, der fast bis zum Schluss verschlossen und mysteriös bleibt.

Einzig Emma kann mit ihrer warmherzigen Art sofort überzeugen und teilt mit den Leser:innen ihre Gedanken und Gefühle.

Die Handlung spielt zu 2/3 in Irland, ist schon fast als tragisch zu bezeichnen und von Melancholie umweht. Für eine Liebesgeschichte ist mir das zu düster und schwer - es fehlen die Schmetterlinge im Bauch, das Kribbeln und der Kloß im Hals, wenn man dem jeweils Anderen gegenübersteht.

Ich bin mit ganz anderen Vorstellungen an das Buch herangegangen, auch weil Cover und Klappentext mir etwas suggerieren, das so nicht stattfindet.

Schweren Herzens vergebe ich daher 2,5 Sternchen, da es zwar einige gute Ansätze im Roman zu finden gibt, diese aber nicht ganz so geschickt ausgearbeitet worden sind, um mich zu überzeugen. Schade :-(

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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Liebe Leserinnen und Leser,

habt ihr schon einmal das unvergleichliche farbige Lichtspiel gesehen, das entsteht, wenn die Sonne durch die Buntglasscheiben einer Kirche fällt? Habt ihr euch manchmal vorgestellt, wer solche Kunstwerke vor so vielen Jahrhunderten geschaffen hat? Ich möchte euch zu einer Reise tief ins Mittelalter einladen, mitten hinein ins Paris des 13. Jahrhunderts und hin zu jenen Handwerkern, ihren Familien und ihren Auftraggebern. Ihr werdet Vertrautem und Fremdem begegnen, denn zu allen Zeiten haben Menschen geliebt und gehasst, haben einander verletzt und waren bedingungslos füreinander da. 

 

„Thomas‘ Blick wanderte über die abgerissene Gestalt seines Gegenübers. (…) Genüsslich begutachtete er jedes Zeichen des Abstiegs, bevor er endlich in Cléments Augen blickte.

„Ich hätte nicht geglaubt, dich so wiederzusehen.“

Clément schwieg.

„Ich habe so viel von dir gehört“, fuhr Thomas fort. „Kein Tag, an dem man nicht über das meisterhafte Können dieses Clément de Chartres sprach.“

 

Frankreich im Jahre 1241. Die königliche Sainte-Chapelle soll der prunkvolle Mittelpunkt von Paris werden. Der Glasmaler Clément will an etwas Bedeutsamen mitarbeiten und erkennt seine einmalige Chance – doch als er mit seiner Familie in der Hauptstadt eintrifft, erwartet ihn dort bereits sein größter Konkurrent: Thomas, der einst in Cléments Frau verliebt war und immer noch danach trachtet, sich für die Zurückweisung zu rächen. Schreckt er nun nicht einmal davor zurück, Cléments Tochter zu verführen und zu entehren? Die Lage zwischen den Glasmalern spitzt sich bald zu – und es scheint, als könne diese Fehde nur tödlich enden.

 

Mein Roman spielt in Frankreich, hauptsächlich in Paris – was verbindest Du damit?

 

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Kirsten Schützhofer 


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K
Letzter Beitrag von  Kirsten_Schuetzhofervor 2 Jahren

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Vielen Dank für eure Zeit. Vielleicht liest man sich irgendwann, irgendwo wieder. :)

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