Kirsten Schützhofer Die Konfektmacherin

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Inhaltsangabe zu „Die Konfektmacherin“ von Kirsten Schützhofer

Sinnlich, farbenprächtig, spannend Frankreich 1685: Fast täglich besucht Cathérine den alten Nougatmacher Pierre, um ihrem Traum von einem eigenen Süßigkeitenstand auf dem Markt näher zu kommen. Als Cathérines Familie wegen ihres protestantischen Glaubens verhaftet wird, sie selbst aber fliehen kann, wird ihr Rezeptbuch ihr wertvollster Besitz. Als Konfektmacherin macht sie sich einen Namen. Doch der Ruhm ihres Nougats bringt auch die Verfolger ihrer Familie auf ihre Spur…

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  • Rezension zu "Die Konfektmacherin" von Kirsten Schützhofer

    Die Konfektmacherin

    FraeuleinVogelfrei

    31. January 2013 um 14:54

    Wer sich mit Frankreich im 17 Jahrhundert auseinander setzten will,wird mit diesem Buch sehr zu frieden sein.Auf der einen Seite ein besonderes Leseerlebnis,wo man das Konfekt wahrlich schmecken kann,auf der anderen Seite ein Buch,was wahrlich überladen,konstruiert und vom Leser viel abverlangt.Gerade bei der Liebesgeschichte.Sicherlich geht sie gut um mit den Problemen der Menschen,gut schafft sie die Vergangenheit mit der Gegenwart und ja auch der Zukunft zu verknüpfen.Aber in diesem Buch geht es aber auch mehr um Katholiken und Protestanten,Machtmissbrauch,Intoleranz.Daher ist der Titel für mich einfach nicht richtig gewählt,auch der Klappentext hätte ein anderes sein müssen.EIn Buch,welches einfach zwei Teile sind,wo die Handlung und Gedanken der Hauptfigur auch irgendwann nicht mehr nachvollziehbar sind.Alles etwas überraschend.Die Atmosphäre würde gut eingefangen,das Buch ist gut und flüssig zu lesen - ein interessanter Anfang aber leider bin ich auf den gut 600 Seiten verloren gegangen.

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  • Rezension zu "Die Konfektmacherin" von Kirsten Schützhofer

    Die Konfektmacherin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. October 2010 um 21:18

    1685 in Frankreich: die junge Catherine kann sich nichts schöneres vorstellen,als den ganzen Tag in der Küche zu stehen und Süßspeisen herzustellen. Doch Catherine und ihre Familie sind sogenannte Reformierte und werden vom König nicht geduldet. Sie sind beinah vogelfrei und so kommt es, dass ihre Familie einies Tages fliehen muss: während ihre ältere Schwester verhaftet wird, kann Catherine mit ihrer jüngeren Schwester und ihrem Verlobten fliehen. Doch sie verlieren sich auf der Flucht und Catherine und ihre Schwester sind alleine, finden einen Job und versuchen, ein normales Leben zu führen. Noch nichts ahnend, dass ihre Vergangenheit sie einholen wird.... Zuerst einmal: ich bin heilfroh, dass ich noch die beiden ersten Romane der Autorin ungelesen im Regal stehen habe, denn bis der nächste Roman erscheint, wird es sicher eine ganze Weile dauern. Und diese Weile könnte lange werden, denn die Romane von Kirsten Schützhofer machen regelrecht süchtig: sie sind spannend, abwechslungsreich und farbenprächtig. So auch ihr neuster Roman "Die Konfektmacherin". Die Autorin führt den Leser in ein Frankreich, in dem es brodelt und viele Menschen um ihr Leben fürchten müssen und das nur, weil sie nicht dem rechten Glauben angehören.... Das Schicksal der Familie Jospin ist dabei nur eines von vielen. Doch durch deren Schicksal erhält man einen kleinen Einblick in das Leben und die Ängste jener Familien, die nicht katholisch sind. Die ganze Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben, was es sehr leicht macht, dass Buch wirklich auch sehr schnell zu verschlingen. Die Personen tun dabei ihr übriges: alle sind auf ihre Weise sympathisch und haben ihre Ecken und Kanten. Es macht richtig Spaß sie kennen zulernen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Geschmückt wird dies alles durch drei Liebesgeschichten, die jedoch alle drei immer nur nebenher laufen, und sich nicht nie in den Vordergrund drängen. Es wird so zu keiner Zeit kitschig, und so verfolgt man gerne wie sich diese Beziehungen entwickeln. Besonders gut gefallen hat mir ein Thema in dem Roman, dass nie direkt angesprochen wurde, sondern immer nur unterschwellig zugegen war, aber dennoch nicht minder wichtig ist: Reden. Vieles, was den Protagonisten widerfährt, wäre nicht passiert, wenn sie miteinander offen und ehrlich reden würden. Es geht also auch um die Sprachlosigkeit und ihre Folgen. Unterm Strich hat mir dieser Roman ausgesprochen gut gefallen. "Die Konfektmacherin" ist ein richtiger Schmöker, der dazu einlädt sich aufs Sofa zu kuscheln und in eine andere Zeit und Welt einzutauchen. Eine Empfehlung wert!

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  • Rezension zu "Die Konfektmacherin" von Kirsten Schützhofer

    Die Konfektmacherin

    Ani

    29. July 2010 um 18:32

    Frankreich im Jahre 1685 Die zehnjährige Cathérine eilt mit ihren Schwestern Mariette und Julie an das Krankenbett der Mutter. Diese hat nach ihren Kinder geschickt, um Abschied von ihnen zu nehmen. Ihren wertvollsten Besitz, ein handgeschriebenes Rezeptbuch, das Süßspeisen, Desserts und Konfektrezepte enthält, übergibt sie Cathérine. Vom alten Nougatmacher Pierre, lässt sich Cathérine, nach dem Tod der Mutter, in die Geheimnisse der Süßspeisenherstellung einweihen. Einige Jahre später bringt der Edikt von Fontainebleau Cathérines Familie in große Bedrängnis, denn sie gehören der, nun verbotenen, reformierten Glaubensrichtung an. Die Anhänger dieser Religion werden aufgespürt und verraten, wobei den Frauen Gefängnisaufenthalt droht und die Männer auf Galeeren Dienst leisten müssen. Bevor Cathérines Familie fliehen kann, stürmen Dragoner das Haus und führen die ältere Schwester und ihren Ehemann ab. Cathérine, ihr Verlobter Mathieu und die jüngere Schwester Julie, entgehen den Häschern, da sie sich zum Zeitpunkt des Zugriffs auf dem Rückweg vom alten Nougatmacher befinden. Aus einem Versteck im Garten beobachten sie die Verhaftung der Verwandten und verlassen danach heimlich die Stadt. Schon bald werden die Schwestern von Mathieu getrennt und müssen sich alleine durchschlagen. Das wertvolle Rezeptbuch verhilft Cathérine schon bald zu einer angesehenen Stelle, doch es führt auch alte Neider auf die Spur der Schwestern.... Meine Meinung Ich muss gleich zu Beginn gestehen, dass ich aufgrund des Klappentextes, des Buchtitels und der Gestaltung des Covers, kein besonders anspruchsvolles Buch erwartet hatte, sondern eher einen netten historischen Schmöker mit der üblichen Portion Herzschmerz und Romantik. Doch das trifft auf diesen Roman definitiv nicht zu, denn hier wird viel mehr geboten. Die Folgen des Edikts von Fontainebleau, seine Bedeutung für die Bevölkerung, die Flucht der reformierten Glaubensanhänger, ihre Verfolgung und Bestrafung, der Kampf der Aufständischen und die Stimmung innerhalb des Reiches, bilden den historischen Hintergrund dieses Romans. In dieser wenig romantisch wirkenden Zeit, beobachtet man die Hauptprotagonistin Cathérine bei ihrem verzweifelten Versuch unentdeckt zu bleiben. Der Autorin gelingt es, die düstere und gefährliche Stimmung der damaligen Zeit zu vermitteln. Cathérines ständige Angst vor der Entdeckung wirkt glaubhaft und nachvollziehbar. Deshalb fällt es leicht, in diesen historischen Roman einzutauchen. Aber keine Angst, trotz der historischen Fakten und der düsteren Kulisse, lässt sich die Handlung angenehm und flüssig lesen. Die unterschiedlichen Protagonisten wirken vielschichtig und lebendig. Durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich die jeweiligen Personen gut vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen. Ausserdem bekommt man einen Eindruck von den verschiedenen Bevölkerungsschichten und ihrem Leben. Selbstverständlich kommt auch in diesem Roman die Liebe nicht zu kurz, doch sie ist eher als wohldosierte Nebenhandlung anzusehen und drängt sich nicht in den Vordergrund der Erzählung. Sie wirkt keinesfalls überladen oder zu romantisch. Cathérines wertvolles Rezeptbuch und ihre Begeisterung für die Herstellung der Süßspeisen, nimmt einen weitaus geringeren Teil der Handlung ein, als ich erwartet hatte. Denn in diesem Buch geht es um viel mehr. So erfährt man, wie unterschiedlich sich das Leben der drei Schwestern, trotz des gleichen familiären Hintergrundes, entwickelt. Insgesamt hat mich dieser historische Roman positiv überrascht, da er sich wohltuend von anderen Vertretern des Genres abhebt und einen spannenden und interessanten Einblick in die damalige Zeit ermöglicht.

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  • Rezension zu "Die Konfektmacherin" von Kirsten Schützhofer

    Die Konfektmacherin

    beowulf

    21. July 2010 um 17:33

    Vor dem Hintergrund der Religionskonflikte der katholischen Staatsreligion im Frankreich Ludwigs des XIV, des Sonnenkönigs, mit der brutalen Unterdrückung und Vernichtung der Andersgläubigen erzählt Kirsten Schützhofer die Geschichte einer jungen Frau, die aus ihrer gewohntemn Umgebung, ihrem gewohnten Leben brutal herausgerissen wird und sich auf die Flucht begeben muß. Sie muß alles zurücklassen bis auf ein von der Mutter geerbtes Kochbuch und ihr Wissen um die Herstellung des Nougats aus Montelimar, als sie mit iher kleinen Schwester und zusammen mit ihrem Verlobten vor den Dragonern und damit dem sicheren Tod flieht. Vom Verlobten auf der Flucht alsbald getrennt ist sie auf sich alleingestellt und muß ihre eigenen Entscheidungen fällen, immer in Angst vor den Verfolgern, immer in Angst vor Entdeckung. Wie Kirsten Schützhofer dies lebendig und farbig schildert kann man sie als Autorin für den katastrophalen Buchtitel nur bedauern. Die typischen "Die ..in" Romane verkörpern einen Typus, und schaffen damit eine Erwartungshaltung, die Kirsten Schützhofer nicht erfüllt. Ihr Roman ist soviel vielschichtiger als starke Heldin kämpft in böser Männnerwelt um die Liebe Ihres Lebens, dass die Titelwahl fast schon an Beleidigung grenzt. Ihre Titelheldin Cathérine ist nicht stark, sondern eine normale Frau, die Fehler macht, schwere Fehler, die sie der Schwester entfremden, die sie Freunde verlieren lässt und die sie ins Unglück stürzen können. Sie muss durch den Kamisardenkrieg in den Cevennen unsägliches Leid miterleben, das von Kirsten Schützhofer zwar eindringlich, aber nicht effekthascherisch blutig beschrieben wird. Cathérine muß auch menschlich schwere Enttäuschungen hinnehmen und wie sie damit umgehen lern und ihr LEben in den Griff bekommt ist mehr als lesenswert. Fazit: Ein historischer Roman der Spitzenklasse mit einem Thema, das noch nicht hundertmal durch den Bücherwald gejagt wurde.

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