Kirsten Slottke

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Interview mit Kirsten Slottke

7 Fragen an Kirsten Slottke

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Ich habe mir schon immer gerne Geschichten ausgedacht. Bereits mit 11 Jahren habe ich 40 Seiten eines Fantasyromans, damals noch auf einer Schreibmaschine, geschrieben. Diese Faszination hat mich nie ganz losgelassen. Doch während der Schulzeit, der nachfolgenden Ausbildung und dem Studium waren für etliche Jahre andere Dinge wichtiger. Gegen Ende der Elternzeit, nachdem mein dritter Sohn in den Kindergarten kam, packte es mich wieder. Im Urlaub. Plötzlich hatte ich die Grundidee für mein erstes Buch im Kopf und ich dachte mir: wenn nicht jetzt, wann dann. Und so begann ich zu schreiben und bin während des Schreibens immer tiefer in meine Geschichte hinein versunken. Sie lief wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Ich konnte manchmal gar nicht schnell genug tippen. Und das ist es, was mich heute noch so fasziniert: ich lebe in meinen Geschichten und mit ihnen.

2) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese eigentlich so ziemlich alles quer Beet. Es darf nur nicht langweilig sein. Vom Liebesroman über Fantasy, Vampirromane, Krimis, historische Romane, Thriller. Überall wo ich Bücher sehe, muss ich stehen bleiben. Ganz gleich, ob es Kinderbücher (seit ich Kinder habe) oder welche für Erwachsene sind. Und ganz selten schaffe ich es, weiter zu gehen ohne ein Buch gekauft zu haben. Wenn ich es nicht in den nächsten Buchladen schaffe, informiere ich mich auch im Internet (v.a. vor dem Urlaub).

3) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Es gibt so viele supertolle Autoren, dass es mir echt schwer fällt, genau einen hervorzuheben. Und wenn einer dieser Autoren ein Vorwort in MEIN Buch schreiben würde, würde ich mich echt geehrt fühlen.

4) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Mein Kopf ist voll von Ideen. Es reicht manchmal aus, dass ich ein Stichwort im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung höre oder sehe und ZACK habe ich eine neue Idee.

5) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Oft schreibe ich abends zwischen 20 und 22 Uhr. Wenn ich nicht arbeite, und meine Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind, auch mal vormittags. Ich schnappe mir dann meinen Laptop und schreibe los. (nachdem ich die Recherchen abgeschlossen und den Plot handschriftlich skizziert habe). Bisher musste ich nie warten, dass mich die Muse küsst. Es war eher so, dass meine Geschichte nur danach drängt, endlich niedergeschrieben zu werden. Manchmal ist es auch schon passiert, dass ich nicht schlafen konnte und aufgestanden bin, nur um die Idee loszuwerden.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Im Bezug auf meine Bücher wünsche ich mir, dass sie möglichst vielen Lesern gefallen, und dass diese beim Lesen genauso mitfiebern, wie es mir beim Schreiben ergangen ist. Für meine Arbeit als Autorin wünsche ich mir mehr Zeit zum Schreiben, um alle meine Ideen loszuwerden.

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Ich konnte es kaum glauben, dass ich wirklich einen Verlag gefunden hatte, der mein Buch drucken und veröffentlichen will. Und als ich das erste Exemplar druckfrisch in der Hand hatte, war es wie Weihnachten und Geburtstag gleichzeitig! Einfach nur wahnsinnig schön.

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