Kirsten Wendt

 4.1 Sterne bei 89 Bewertungen
Autor von Mein Nachbar und ich, Unsere Nachbarn und wir und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Kirsten Wendt

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Kirsten WendtMein Nachbar und ich
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Mein Nachbar und ich
Mein Nachbar und ich
 (30)
Erschienen am 03.08.2015
Kirsten WendtDie Versuchung und das Meer
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Die Versuchung und das Meer
Die Versuchung und das Meer
 (7)
Erschienen am 04.08.2016
Kirsten WendtPimp My Dad
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Pimp My Dad
Pimp My Dad
 (8)
Erschienen am 21.11.2015
Kirsten WendtUnsere Nachbarn und wir
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Unsere Nachbarn und wir
Unsere Nachbarn und wir
 (8)
Erschienen am 02.02.2016
Kirsten WendtZum Glück animiert
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Zum Glück animiert
Zum Glück animiert
 (6)
Erschienen am 24.04.2016
Kirsten WendtBack to Love
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Back to Love
Back to Love
 (5)
Erschienen am 08.03.2017
Kirsten WendtLiebe mit Hicks
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Liebe mit Hicks
Liebe mit Hicks
 (5)
Erschienen am 18.10.2016
Kirsten WendtInsulanerkind: Eine Kindheit auf Baltrum
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Insulanerkind: Eine Kindheit auf Baltrum
Insulanerkind: Eine Kindheit auf Baltrum
 (3)
Erschienen am 03.06.2018

Neue Rezensionen zu Kirsten Wendt

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haberland86s avatar

Rezension zu "Insulanerkind: Eine Kindheit auf Baltrum" von Kirsten Wendt

Ein herzerwärmendes Buch (nicht nur) für Nordsee-Fans und Kinder der 70er Jahre
haberland86vor 14 Tagen

In den letzten Jahren habe ich schon ein paar Bücher von Kirsten Wendt gelesen. Während mich die Krimis nicht wirklich überzeugen konnten, gefielen mir ihre humorvollen Bücher sehr gut. Entsprechend gespannt war ich, wie sie ihre Kindheitserinnerungen verpacken würde.

Als ihr Vater die Stelle des Kurdirektors auf Baltrum antritt, zieht Kico mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder auf die Nordseeinsel. Was sich wie ein großes Abenteuer anhört, gestaltet sich als schwierig, da sie (anders als die anderen Mädchen) keine Pferde mag, nicht besonders sportlich ist und auch sonst andere Interessen hat, als die Insulanerkinder. Dass diese Leute von Festland seltsam finden, macht es ihr nicht gerade leicht Anschluss zu finden.

Doch statt Trübsal zu blasen erkundet sie die Insel auf eigene Faust und schafft sich ihr ganz eigenes Inselparadies. Als sie Charlotte kennenlernt, die mit ihrer Mutter Urlaub auf Baltrum macht, scheint sie endlich angekommen. Doch leider muss das Gästekind nach ein paar Wochen wieder nach Hause fahren und für Kico beginnt eine lange Zeit des Wartens.

Mit Insulanerkind ist Kirsten Wendt eine lustige und emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit gelungen. Sie schaffte es problemlos, mich an die Nordsee zu entführen und in mir nicht nur eine Urlaubsstimmung zu erzeugen, sondern vielmehr eine Sehnsucht nach den friesischen Inseln, die ich als Jugendlicher besuchte.

Durch ihre wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und den Bildern in meinem Kopf, glaubte ich Borkum tatsächlich vor mir zu sehen und versank vollkommen in der Lebensgeschichte der Autorin. Hierbei erinnerte ich mich an viele Details, die ich bereits vergessen zu haben glaubte.

Auch wenn ich während meiner eigenen Kindheit – einige Jahre später – andere Helden hatte und die Mode eine andere war, konnte ich mich in Kirstens Beschreibungen oft wieder finden. Offenbar haben Kinder aller Generationen die gleichen Grundprobleme und einen ähnlichen Blick auf die Welt der Erwachsenen. Genau, wie jeder Mensch einen ganz eigenen Sehnsuchtsort zu haben scheint. Dass Baltrum Kirsten Wendt’s Sehnsuchtsort ist und ihr Herz an der Insel hängt, merkt man in jeder Zeile.

Durch den flüssigen Schreibstil flogen die Seiten nur so vorüber. Ich fand es schön und mutig, wie die Autorin ein Stück ihrer Lebensgeschichte mit uns teilt und finde es sympathisch, wie offen sie auch peinliche Situationen und nicht ausspart. Besonders süß fand ich hier etwa, wie sie unmittelbar nach ihrem Umzug nach Baltrum Touristen mit Terroristen verwechselt.

Außerdem fand ich es anrührend, wie sie sich Sorgen um Charlotte macht, als sie davon erfährt, dass ihre Freundin an Leukämie erkrankt sein soll. Kirsten Wendt beschreibt sehr schön, wie ihre Gedanken hierbei zwischen dem Ernst der Erwachsenenwelt und der Naivität der Kinderwelt hin und her schwankten.

Ein herzerwärmendes Buch (nicht nur) für Nordsee-Fans und Kinder der 70er Jahre, das gut unterhält, für Urlaubsstimmung sorgt und gleichzeitig Erinnerungen an die eigene Kindheit und persönliche Sehnsuchtsorte wach ruft.


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gretchen2808s avatar

Rezension zu "Insulanerkind: Eine Kindheit auf Baltrum" von Kirsten Wendt

Sehnsucht nach Baltrum
gretchen2808vor 4 Monaten

Eigentlich mag ich Krimis und Familiengeheimnisse.... und ich ziehe Berge dem Wasser vor.
Dennoch griff ich bei dem Buch zu - und wurde nicht enttäuscht.
Irgendwie kam es mir vor, als säße die Kirsten mir gegenüber und plaudert mit mir aus ihrer Kindheit.
Grad wie ihr der Schnabel gewachsen ist - locker, entspannt und erfrischend.
Oftmals musste ich schmunzeln, denn ehrlich: wir wir wissen doch alle selber - auch als Kind hat man Probleme.
So auch Kico. Sei es die häßliche Brille, die Benimmregeln oder die vorgeschriebene Kleiderordnung durch die Eltern.
Knapp vier Jahre lebt sie auf Baltrum, lernt die Insel mit ihren Vor- und Nachteilen kennen und lieben. Sie ist ein Mädchen mit ganz normalen Schwächen und auch Stärken. Sie weiß sich durchzusetzen.
Ob sich alles wirklich so zugetragen hat, kann ich natürlich nicht sagen, Aber es klingt alles so authentisch, dass ich der Autorin jedes Wort abnehme.
Ein durchaus lesenswetes kurzweiliges Buch, für welches ich sehr gern 5 Sterne vergebe.

Zum Abschluß noch eine Bemerkung, die nicht unbedingt zur Wertung des Buches zählt, ich aber erwähnenswert finde:
Ich bin nur unwesentlich jünger, komme aus den neuen Bundesländern - trotzdem hatte ich Gemeinsamkeiten entdeckt. Auch hier waren Kinderbrillen alles andere als schick, feste Regeln gab es auch bei uns zuhause und Blusen mit Puffärmeln hatte ich auch (natürlich für gut :-) )

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Buchdaisys avatar

Rezension zu "Mitgift (Mordkommission Leipzig 4)" von Kirsten Wendt

Gelungener Abschluss
Buchdaisyvor 5 Monaten

Im vierten und letzten Teil der Moko-Reihe steht die Kommissarin Nadja Mückenberg im Mittelpunkt. Sie, die in ihrer Freizeit in einer Band singt, tritt bei einer Hochzeit auf, wo promt ein Toter gefunden wird. Alle Alarmglocken gehen bei ihr an, als sie Merkmale einer möglichen Vergiftung bemerkt. Zügig geht sie an die Lösung des Falles. Und bei eben dieser Hochzeit fällt ihr noch ein weiterer Verdächtiger auf, der mit den entführten Mädchen zu tun hat. Nun kommt auch da wieder Bewegung in diesen Fall.
Mir hat auch das vierte Buch der Reihe sehr gut gefallen. Es lässt sich zügig lesen, ist unterhaltsam und nicht übermäßig brutal, die ganz normale Kriminalität eben. Die Figur von Nadja ist für Kirsten Wendt wie gemacht. Ich glaube, sie konnte sich gut mit ihr identifizieren.
Insgesamt ein gelungener Abschluss des Falles und der Buchreihe.

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