Kirsten Winkelmann Aus heiterem Himmel

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 14 Rezensionen
(14)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Aus heiterem Himmel“ von Kirsten Winkelmann

Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben - wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist ...

Toller, spannender Roman, der nichts vermissen lässt. 1 Stern Abzug jedoch, da ich lange brauchte, um mit der Hauptperson warm zu werden.

— cho-ice
cho-ice

ein Abenteuerroman und eine Liebesgeschichte wunderbar vereint. ♥

— VirginiaE
VirginiaE

Spannend vom Anfang bis zum Schluß. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

— vielleser18
vielleser18

ein dicker Wälzer , der zeigt, das nicht alles immer auf den ersten BLick zu erkennen ist und das in manchem mehr steckt als man vermutet

— gusaca
gusaca

Ein Pageturner, der an LOST erinnert - absolute Leseempfehlung!

— Smilla507
Smilla507

Stöbern in Romane

Töte mich

großártig wieder eine echte nothomb

mirin

In einem anderen Licht

Wie viel gutes muss man tun, um Vergangenes wieder gut zu machen? - Eine bewegende Geschichte über Verrat und Trauer

lillylena

Das saphirblaue Zimmer

Ein weiteres Jahreshighlight: spannend, geheimnisvoll und verwirrend - eine sehr komplexe Familiengeschichte. Für alle Fans von Teresa Simon

hasirasi2

Macadam oder Das Mädchen von Nr. 12

Macadam ist ein eine Sammlung von 11 berührenden Geschichten. Jede Geschichte handelt von einem anderen menschlichen Schicksal.

Die_Zeilenfluesterin

Acht Berge

Tolles Buch mit wunderschönen Worten geschrieben.

carathis

QualityLand

Kurzweilige Zukunftssatire

dowi333

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein wunderschöner Roman, den man nicht schnell vergisst

    Aus heiterem Himmel
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    16. June 2016 um 00:36

    Vor einiger Zeit habe ich bereits Zwei Leben – Eine Liebe, Als gäbe es kein Gestern und Zwischen Treue und Verrat von Kirsten Winkelmann gelesen und jedes Mal hat sie mich aufs Neue mit ihren Büchern begeistern können. Ihr zuletzt neu erschienener Roman heißt Aus heiterem Himmel, den ich nun auch gelesen habe.Ehrlich gesagt habe ich sehr lange Zeit überlegt, ob ich ihn lesen sollte oder nicht, denn er handelt von einem Flugzeugabsturz und ich habe schon einige Romane gelesen, deren Handlung genau dieses Motiv enthalten hat – ich war mir nicht sicher, ob ich mir so einen weiteren Roman ,,antun“ wollte. Letztendlich habe ich mich aber dafür entschieden und bin froh sagen zu können, dass Kirsten Winkelmann mich auch dieses Mal nicht enttäuscht hat. Inhalt: Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben – wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist … Meinung: Aus heiterem Himmel habe ich gestern angefangen zu lesen und – wer hätte das gedacht – heute beendet. Von der ersten Seite an wurde ich mitgerissen, ich musste einfach weiterlesen, denn von Seite zu Seite stieg die Spannung immer mehr. Mit seinen 640 Seiten könnte man meinen, der Roman weise sicherlich einige Längen bzw. langatmige Stellen auf, doch glaubt mir, das kam nicht vor. Ich kann nicht behaupten, dass auch nur eine Seite zu wenig sei. Die Protagonistin Theresa habe ich auf Anhieb gemocht. Sie war einfach liebenswürdig, hat an erster Stelle immer an die Anderen und nicht an sich selbst gedacht und war in ihrem Verhalten so vorbildlich, dass man sich nicht nur einmal gewünscht hat, wenigstens ein wenig so zu sein wie sie. Besonders schön fand ich an ihr, dass sie immer bestrebt war, ihr Leben so zu leben, wie es in der Bibel gelehrt wird, wofür sie sich auch nicht geschämt hat. Dadurch, dass sie ihren Mitmenschen ein Leben nach der Bibel vorgelebt hat, hat sie einige von ihnen zum Nachdenken gebracht. Ein anderer wichtiger Charakter in der Geschichte war Maximilian, kurz Max und Theresas Chef. Wenn man einen Vergleich zwischen seiner Persönlichkeit am Anfang und seiner Persönlichkeit am Ende des Romans aufstellt, kann man kaum glauben, dass es ein und derselbe Mensch sein soll. Aus seiner arroganten und egozentrischen wird plötzlich eine rücksichtsvolle und einfach liebenswürdige Art. Sehr interessant fand ich außerdem, wie die Autorin das Leben der Überlebenden auf der unbewohnten Insel beschrieben hat. Man merkt, dass sie viel dafür recherchiert haben muss, denn es werden so viele verschiedene faszinierende Dinge erwähnt, die gleichzeitig detailreich beschrieben werden, dass man sie beim Lesen förmlich vor Augen hat. Zum Teil konnte ich am Ende auch Theresas Bedauern, dass die Zeit auf der wunderschönen Insel vorbei sein soll, gut nachvollziehen. Trotz der hin und wieder düsteren Stimmung oder der gefährlichen Situationen hat mir die Atmosphäre, in die man während des Lesens abgetaucht ist, sehr gefallen, was nicht zuletzt an den Protagonisten lag, die ich mit der Zeit immer mehr ins Herz geschlossen habe. Amüsant war das Lesen auch, denn die Dialoge brachten mich oft zum Lächeln, wenn nicht zum Lachen. Es war zudem sehr schön, dass Theresa immer ein zu ihrer Lage passender Bibelvers oder eine biblische Begebenheit in den Sinn gekommen ist. Fazit: Dieser Roman ist mit Sicherheit einer, den man nicht so schnell vergisst. Durch die über 600 Seiten bin ich regelrecht geflogen, anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen habe. Man findet hier alles, was in einem guten Roman enthalten sein sollen und ich kann ihn jedem von euch nur wärmstens ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Lest!

    Aus heiterem Himmel
    ramylu

    ramylu

    09. May 2016 um 19:20

    Exellent! Eine ausführliche Buchrezension auf:
    https://lesemausblog.wordpress.com/2016/03/27/aus-heiterem-himmel/#more-4507

  • Niemals tiefer fallen als in Gottes Hand-Liebesgeschichte auf einer einsamen Insel

    Aus heiterem Himmel
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    18. December 2015 um 15:43

    Von diesem Buch von Kirsten Winkelmann haben schon viel Leser geschwärmt. Deshalb hatte ich eine sehr hohe Erwartung, die von der ersten Seite an erfüllt wurde. Die Fremdsprachensekretärin Theresa Krug ist alles andere als begeistert, als Sie ihren Chef auf eine Dienstreise nach Brisbane begleiten soll. Schon seit längerem leidet sie unter seinen Demütigungen, doch wenn sie ihren Job nicht verlieren möchte bleibt ihr keine andere Wahl als mitzufliegen. Schließlich gibt sie nach und versucht, durch die Reise einen Abstand zu ihrem deprmierenden Liebesleben zu bekommen. Tatsächlich lernt Theresa schon während des Fluges einen interessanten jungen Mann kennen. Doch dann stützt das Flugzeug ab. Theresa gehört zu den wenigen Insassen, die überleben und auf einer Insel stranden. Sie nimmt sich David, einem kleinen Jungen der seine Mutter verloren hat, an. Doch auch nach Tagen bleibt jegliche Rettung aus… Bei diesem Roman habe ich den Klappentext vorher nicht gelesen und das als sehr angenehm empfunden, da er mir (wie ich nachträglich festgestellt habe) fast ein bisschen zu viel verraten hätte. Doch es passiert weit mehr in diesem Buch, als die oben angedeutete Inhaltsangabe und der Klappentext verraten und man als Leser am Anfang ahnt. Zwischendrin fand ich einige Stellen richtig gruselig. Die meiste Zeit erzählt die Geschichte mit Hilfe von vielen Dialogen von den „alltäglichen“ Problemen, die beim Stranden einer unbewohnten Insel auftreten. Natürlich spielen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen eine große Rolle, ebenso wie die Ungewissheit, warum das Flugzeug abgestürzt ist und wie lange das Inselleben andauern wird. Theresa bekommt in Bezug auf ihr Liebesleben auf der Insel unerwartet neue Hoffnung, so dass das Thema Liebe immer präsent ist und gegen Ende des Buches die Liebesgeschichte eine große Rolle spielt. Theresa hat einen sehr starken Glauben an Gott, auf den sie sich während der Zeit auf der Insel stützt. Dadurch muss sie manche schwierigen Entscheidungen treffen. Ihre Gedanken und Gebeten werden ebenfalls im Buch dargestellt und tragen zusätzlich zur Lebendigkeit der Geschichte dar. Trotz dem das Buch mit über 600 Seiten sehr dick ist, ist es schade, dass es endet.Es hat mir so viel Spaß gemacht, in Theresas Leben einzuttauchen, dass ich selber gerne mit auf der einsamen Insel gewesen wäre. Unbedingt lesenswert!

    Mehr
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel
    Daniliesing

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 990
  • Leserunde zu "Aus heiterem Himmel" von Kirsten Winkelmann

    Aus heiterem Himmel
    Arwen10

    Arwen10

    "Aus heiterem Himmel" von Kirsten Winkelmann ist eine Neuerscheinung aus dem Verlag Gerth Medien. 5 Leser haben nun die Gelegenheit, sich über diesen Roman in dieser Leserunde auszutauschen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde. Aus heiterem Himmel von Kirsten Winkelmann Zum Inhalt: Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben – wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist ... Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817052 Infos zur Autorin: Kirsten Winkelmann ist gelernte Finanzbeamtin. Sie ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Mit ihrer Familie lebt sie in Norddeutschland. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 16. September 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Kennt ihr schon Bücher der Autorin ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

    Mehr
    • 191
  • Aus heiterem Himmel....

    Aus heiterem Himmel
    VirginiaE

    VirginiaE

    09. November 2015 um 08:36

    Wie würdest du dich verhalten, wenn du einen Flugzeugabsturz überleben würdest? Diese Frage stellen sich die knapp 30 Überlebenden des Flugzeuges, dass auf dem Weg von Singapur nach Brisbane über dem Indischen Ozean abstürzte. Allen voran die Protagonistin Theresa, die mit ihrem unausstehlichen Chef Maximilian Tanner auf Geschäftsreise unterwegs ist. Die Situation auf der Insel spitzt sich schnell zu, als einer der Überlebenden sich als Anführer der Gruppe an die Spitze setzten will. Auch im Laufe der Zeit, die die Überlebenden auf der Insel verbringen, entspannt sich die Situation nicht wirklich. Immer wieder kommt es zu Meinungsverschiedenheiten, die in der angespannten Atmosphäre auch schnell in Handgreiflichkeiten übergehen. Theresa hält in dieser Zeit stark an ihrem christlichen Glauben fest. Zudem gibt ihr David, ein kleiner Junge von 5 Jahren, Halt und Kraft. Als dann aber einer der Überlebenden spurlos verschwindet, wird klar, dass einer der Überlebenden mit falschen Karten spielt..... Da es mein erstes Buch der Autorin war, bin ich ohne besondere Erwartung an die Geschichte gegangen. Und ich wurde sehr positiv überrascht. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch die Einteilung des Buches in "Inselgeschichte" und "Deutschlandteil" hat mir gefallen. Ich konnte mich sehr schnell in die Story einlesen und mich mit Theresa identifizieren. Der Inselabschnitt hat mir besonders gut gefallen. Die Beschreibung der Natur und Lebensumstände fand ich sehr detailsgetreu und nachvollziehbar. Auch waren die verschiedenen Charaktere sehr gut dargestellt. Ich konnte die meisten Handlungen der einzelnen Personen nachvollziehen, da sie immer zu dem Charakter der Figur gepasst haben. Trotzdem habe ich an ein paar Stellen gedacht: "Das darf ja wohl nicht wahr sein!". Besonders schön fand ich die dargestellte Beziehung zwischen David und Theresa. Man spürt, wie der Junge Theresa Mut und Selbstvertrauen gibt und sie von Tag zu Tag an ihrer Aufgabe, ihn zu beschützten, wachsen kann. Natürlich ist auch die Beziehung zwischen Theresa und ihrem Chef ein großes Thema, da auf der Insel und in dieser Extremsituation alle Masken des Alltags fallen und sich die wahren Gesichter der Personen zeigen. Dies wird im Laufe des Buches immer deutlicher. Und endet mit einem Knall (sprichwörtlich!). Aber ich will nicht zu viel verraten. Zum Schluss noch Etwas, dass mir nicht so gut gefallen hat. Die Abschlusskapitel, die wieder in Deutschland spielen, fand ich ein wenig in die Länge gezogen und nicht ganz realitiätsnah. Meiner Meinung nach reagieren die Freundinnen von Theresa nicht der Situation entsprechend, sondern agieren sehr egoistisch und gehen nicht auf Theresa ein. Sie wollen zwar für sie da ein, merken aber nicht, dass sie Theresa mit ihren Ansprüchen und dem Alltag überfordern. Ich hätte mir gewünscht, dass in den letzten Kapiteln ein wenig mehr auf die Umstände des Absturzes eingegangen wird. Und wie schwierig es ist, wieder in der "normalen" Welt anzukommen. Insgesamt gibt es von mir 4 Sterne. ☺

    Mehr
  • Aus heiterem Himmel

    Aus heiterem Himmel
    LEXI

    LEXI

    08. November 2015 um 09:18

    Im Leben der 34jährigen Single-Frau Theresa Krug scheint in letzter Zeit einfach alles schief zu laufen. Ihr derzeitiger Arbeitsplatz ist von den verbalen Schikanen ihres Vorgesetzten Maximilian Tanner geprägt, der sich als fordernder, ruheloser, von sich selbst über alle Maßen überzeugter und zudem stets übel gelaunter Workaholic präsentiert. Theresas Bemühungen um eine neue Anstellung gestalten sich allerdings als schwierig, plant sie doch, ihre exzellenten Fremdsprachenkenntnisse in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld ausleben. Doch auch privates Glück in Form einer Ehe mit einem liebenswerten Mann und einigen Kindern scheint ihr nicht vergönnt zu sein. Nach Zureden ihrer Freundin versucht Theresa es mit einer Kontaktanzeige, und gerät an einen unsympathischen, ungepflegten Mann, der sich als Stalker herausstellt und sie mit Anrufen, Briefen, E-Mails und aufdringlichen Besuchen belästigt. Als ihr despotischer Chef sie eines Nachts kurzerhand durch einen Telefonanruf aus dem Schlaf reißt und sie auf eine Dienstreise nach Australien beordert, schmilzt ihr anfänglicher Widerstand rasch, als sie erkennt, dass ihr diese Reise eine kleine Flucht aus ihrem tristen Alltag und den Verfolgungen des Stalkers bietet. Doch der erwartete Ausflug auf Firmenkosten stellt sich als regelrechter Alptraum heraus, als das Flugzeug im Meer notwassert und nur wenige Überlebende es schaffen, das rettende Ufer einer kleinen, unbewohnten Insel zu erreichen. Ob die Suchmannschaften wohl rechtzeitig eintreffen werden? Ob es auf dieser Insel auch wilde Tiere oder menschliche Einwohner gibt? Wie werden die Überlebenden sich gruppieren, wie Schutz vor den Elementen finden, sich kleiden, ernähren oder Feuer machen? Gibt es irgendwo auf diesem Eiland auch eine Süßwasserquelle? Und wie wird es sein, wenn so viele verschiedene Menschen auf engstem Raum dem Überlebenskampf ausgeliefert sind? Ein Schreckensszenario wird Wirklichkeit, und Kirsten Winkelmann erzählt die Geschichte einer unfreiwilligen Isolation auf einer einsamen Insel derart lebendig und realistisch, dass man dieses Buch durchaus als wahren Pageturner bezeichnen darf, den man schlichtweg nicht mehr aus der Hand legen kann. Der wundervolle Schreibstil der Autorin hat mich vollständig in den Bann gezogen. Ihre spannende Art zu erzählen, gepaart mit exzellent gezeichneten handelnden Personen, bei denen sie sich bei weitem nicht nur auf die Protagonisten beschränkt, sowie die lebendige Beschreibung des Umfelds machten diese Lektüre zu einem Erlebnis. Kirsten Winkelmanns Personen sind absolut authentisch und sie ist weit davon entfernt, ihre Leser durch oberflächliche Klischees zu enttäuschen. Zwar gibt sie der Beschreibung der beiden Hauptfiguren Theresa Krug und Maximilian Tanner großzügig Raum, vergisst dabei aber keineswegs auf die vielen Nebenfiguren, derer sie sich ebenfalls liebevoll annimmt. Besonders die anfänglichen akribischen Beschreibungen zum Alltagsleben der beiden Protagonisten fand ich für den weiteren Verlauf des Buches höchst relevant. Nur anhand der Kenntnisse des wahren Charakters kann man durch das Flugzeugunglück und den unfreiwilligen Aufenthalt auf der Insel die Wandlungen nachvollziehen, die diese Personen durchleben. Für einen ausreichend hohen Spannungsbogen ist das ganze Buch über gesorgt – und zwar einerseits durch die wachsenden Konflikte der Überlebenden und der eskalierenden Aggressionen, wie auch durch die Frage, wie weit das Flugzeug tatsächlich vom Kurs abgekommen ist, um von den Suchmannschaften noch entdeckt zu werden. Besonders schön fand ich die Tatsache, dass der Glaube an Gott für Theresa eine sehr zentrale Rolle spielt. In Form von Gebeten, aber auch in Gesprächen, verleiht sie ihm das ganze Buch über unerschütterlich Ausdruck und beeinflusst damit andere Menschen auf eine sehr positive Art und Weise. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, und trotz der oftmals angespannten Situation auf der Insel werden immer wieder auch humorvolle Aussagen ins Geschehen eingeflochten. Fazit: Genau so sollte ein Roman aussehen: authentische und überzeugende Akteure, eine spannende, teilweise sogar humorvolle Handlung, gepaart mit großem Entwicklungspotenzial für die handelnden Personen. Und nicht zu vergessen der christliche Glaube, der weder oberflächlich abgehandelt, noch belehrend dargeboten, sondern einfach „gelebt“ wird. Ein wundervolles Buch, das mir ausgezeichnet gefallen hat. Ein Abenteuer-und Gefühlsroman, den ich uneingeschränkt weiter empfehle.

    Mehr
  • Eine Reise ins Ungewisse

    Aus heiterem Himmel
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    23. October 2015 um 11:37

    Inhalt: Fremdsprachensekretärin Theresa führt eigentlich ein beschauliches Leben - wäre da nicht ihr fieser Chef Max Tanner, der unerfüllte Wunsch nach einer Familie und der nervige Stalker, der sie immer wieder belästigt. Eine Geschäftsreise nach Australien kommt da als Ablenkung gerade recht. Doch dann stürzt die Maschine aus ungeklärten Gründen irgendwo im Nirgendwo zwischen Indonesien und Australien ab. Wie durch ein Wunder überleben Theresa, ihr Chef und noch zwei Dutzend andere Passagiere und können sich auf eine einsame Insel retten. Als die erhofften Rettungsmannschaften ausbleiben, müssen die Überlebenden sich irgendwie organisieren. Wie soll es weitergehen, wer beherrscht die nützlichsten Überlebenstechniken, wer wird der Anführer der Gruppe? Bald stellt sich heraus, dass das begrenzte Nahrungsangebot das geringste Problem ist ... Meine Meinung: Eine Reise, die im Ungewissen endet. Was gut begann, nahm kein so gutes Ende. Schon der Klappentext sagt, dass etwas passiert, was man eigentlich niemandem wünschen würde. In letzter Zeit hat man immer wieder mal von Flugzeugabstürzen gehört. Eigentlich sind diese nicht zu überleben, doch ein paar in dieser Geschichte schaffen das Unmögliche und retten sich auf eine einsame Insel. Robinson Crusoe lässt grüßen. Für mich war das Buch einmal ganz etwas anderes, trotzdem habe ich mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe zu begleiten. Hetzaktionen, Liebeleien, alles ist dabei. Und natürlich spielt auch die Liebe zur Religion eine nicht geringe Rolle. Gerade durch das Beten, gewinnt Theresa Kraft und hofft auf das Gute. Die Gruppe, die sich auf der Insel befindet ist so verschieden, wie man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Das ist sehr gut gelungen, dass es aber nicht einfach wird, ist auch klar. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Obwohl die Story ziemlich lang gezogen ist, fällt es einem nicht schwer, die Situationen im Kopf zu behalten um den Faden später wieder aufnehmen zu können. Auch Langatmigkeit ist kein Thema. Sobald sich ein Ablauf normalisiert, kommt die nächste Überraschung und man fängt wieder von vorne an. Der Bezug zu Gott, Jesus, etc. wurde sehr gut dargestellt. Das Thema nimmt nicht Überhand, sondern wurde genau richtig dosiert, so dass es auch für jemand, der vielleicht nicht seinen Tagesablauf komplett danach ausgerichtet hat nicht zu viel ist. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Fazit: Unbedingt lesen, wenn man auch mit Gott etwas anfangen kann.

    Mehr
  • Aus heiterem Himmel

    Aus heiterem Himmel
    Nik75

    Nik75

    18. October 2015 um 08:57

    Meine Meinung: Frau Winkelmanns Romane habe ich bis jetzt noch nicht gekannt. „Aus heiterem Himmel“ ist der erste Roman, den ich von Frau Winkelmann gelesen habe und ich muss sagen, dass ich den Roman als sehr spannend und fesselnd empfand. Sie hat einen Schreibstil, der einen nach kürzester Zeit beim Lesen gefangen nimmt. Zumindest konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Beim Lesen erlebt man mit Theresa eine Achterbahn der Gefühle. Von ihrem Chef ständig nur beschimpft, von einem unausstehlichen Mann gestalked und ganz ohne Familie führt Theresa kein leichtes Leben. Man muss Theresa einfach mögen. Bei mir hat sie nach kürzester Zeit einen Platz in meinem Herzen eingenommen. Ich mochte sie einfach, auch wenn sie manchmal ein wenig naiv und gutgläubig zu sein scheint. Was Theresa auf der Insel geholfen hat, war der Glaube an Gott und Jesus. Nur durch ihn ist sie innerlich immer stärker geworden und zeigt was in ihr steckt. Ich war oft überrascht von ihr und auch Max Tanner ihr Chef hat mich immer wieder verblüfft. Die Szenen auf der Insel nach dem Flugzeugabsturz hat die Autorin sehr lebendig geschrieben. Man konnte sich die Insel, die Überlebenden und die Ereignisse bildlich super vorstellen. Das Leben auf der Insel hat mich richtiggehend in seinen Bann gezogen. Es passierten immer wieder unerwartete Dinge, die den Roman bis zum Schluss extrem spannend gemacht haben. Außerdem habe ich viele emotionale Höhen und Tiefen beim Lesen erlebt. Zum Schluss hin hat mich der Roman sogar noch zu Tränen gerührt. Einfach nur perfekt. Dieser Roman hatte alles was ich von einem guten Buch erwarte. Der Roman war spannend fesselnd, emotional, an keiner Stelle langatmig und vom Schreibstil her flüssig. Das dieser Roman meine Erwartungen noch übertroffen hat, bekommt er 5 Sterne.

    Mehr
  • Ein Fluzgeugabsturz und seine Folgen

    Aus heiterem Himmel
    SiCollier

    SiCollier

    09. October 2015 um 14:27

    Ich hab gedacht, Gott wird schon irgendwie auf mich aufpassen. Wenn er Pistolen im Griff hat, dürfte Wasser auch kein Problem für ihn sein, oder? (Seite 478) Meine Meinung Die Ausgangssituation ist sicherlich keine komfortable, und manche werden solche oder ähnliche aus ihrem (Berufs-) Leben kennen. Theresa ist über dreißig, Single und hat nicht unbedingt eine Modelfigur. Die Versuche, Bekanntschaften zu schließen, verlaufen nicht gerade erfolgreich. Und Max Tanner, für den sie als Sekretärin arbeitet, ist ein ungehobelter Grobian, der an Unfreundlichkeit eigentlich nur noch von seiner Mutter übertroffen wird. Als ihr Chef sie dann auch noch mitten in der Nacht anruft und ihr mitteilt, daß sie am folgenden Morgen auf Dienstreise nach Australien fliegen würden, scheint es nicht mehr viel schlimmer kommen zu können. Zumal Max Tanner ihr die Kündigung in Aussicht stellt, wenn sie nicht mit reist. Daß es sehr wohl schlimmer kommen kann, wird sich bald zeigen. Denn das Flugzeug stürzt ab und sie und ihr Chef sind unter den siebenundzwanzig Überlebenden, die sich auf eine einsame Insel irgendwo im Ozean retten können. Ohne Verbindung zur Außenwelt, ohne Nahrungsvorräte, fast ohne technische Hilfen heißt es zu überleben. In dieser Extremsituation kommt es schon bald zu Spannungen und Gruppenbildung. Coleman reißt die Führung an sich, in dem er sagt, er sei einer der Sky Marshalls an Bord gewesen. Außerdem hat er eine Pistole. Miriam wirft sich ihm sofort an den Hals und setzt alle verfügbaren Reize ein, um sich Vorteile zu verschaffen. Rücksichtslosigkeit ist noch das freundlichste Wort für ihr Verhalten. Jontek, der von sich behauptet, ein IKEA-Manager zu sein, unterwirft sich Colemans Diktat widerspruchslos. Aber genau mit ihm hatte Theresa schon im Flugzeug einen freundschaftlichen Kontakt hergestellt, so daß sein jetziges Verhalten so gar nicht zu dem vorherigen paßt. Zumal sie sich um den zum Waisen gewordenen fünfjährigen David kümmert, der sie als Ersatzmutter betrachtet, und der von Jontek nicht nur verbal abgelehnt wird. Aus all dem hält sich Max Tanner heraus - als geborener Einzelgänger bleibt er in der Nähe des Strandes, wo er ein Feuer entzündet und hütet, damit die Suchmannschaften sie entdecken können. Theresa wird zur Pendlerin zwischen der Gruppe und Max. Einerseits ist sie der Meinung, man müsse zusammenhalten und sei nur als Gruppe überlebensfähig, andererseits hat Max sich seit dem Stranden deutlich verändert und seine Sichtweise hat auch einiges für sich. Zudem, ob beide es wollen oder nicht, und lange wehren sie sich dagegen, entwickelt sich eine Beziehung zwischen Theresa und Max. Die Autorin die einzelnen Handlungsstränge selbst über die Stellen hinweg, an denen nicht viel passiert, mit einer Folgerichtigkeit, daß es kaum möglich war, das Buch aus der Hand zu legen. Sicherlich ein praktischer Schachzug ist es, daß nur ein Teil der Überlebenden mit Namen auftaucht, so daß man nach einer Weile einen recht guten Überblick über die Handlungsträger hat und nie die Übersicht verliert. Dabei legt sie geschickt falsche Spuren, so daß man oft nicht so recht weiß, was eigentlich wirklich Sache ist. Durch den flüssigen Stil sprang das Kopfkino sehr rasch an. Unüblich für einen Roman des Genres empfand ich, daß nur ein kleinerer Teil der Figuren mehr oder weniger religiös war. Auf der Insel eigentlich nur Theresa, zuhause einer ihrer beiden Freundinnen. Zu Beginn hatte ich das Gefühl, daß das Thema Religion relativ plötzlich aufgetaucht ist, das gab sich jedoch im weiteren Verlauf, zumal die Figuren sich in Denk- und Handlungsweise treu blieben und es insofern zu ihnen paßte. Die Figuren konnte ich mir gut vorstellen; sie haben für meine Begriffe glaubwürdig gedacht und gehandelt. Manche machten eine Entwicklung durch, andere nicht. So wie es in der Realität eben auch wäre. Daß dabei die eine oder andere Überraschung kommt, bleibt nicht aus. Die Veränderung von Max erschien mir zwar recht plötzlich zu geschehen, wenn man andererseits in Betracht zieht, daß er es gewohnt ist, rasch auf sich ändernde Situationen zu reagieren und sich darauf einzustellen, erscheint es doch glaubwürdig. Einzig Theresa hat mich in ihre gutgläubigen Naivität manches mal doch etwas genervt. Selbst als manche böse Absicht offenbar wurde, wollte sie diese nicht zur Kenntnis nehmen. Andererseits zeigt sie, daß man auch heute im ganz normalen Alltag christliche Werte leben kann. Zum Ende hin wird dann nochmals richtig spannend und man weiß nicht so recht, wie es denn nun wirklich ausgehen wird. Dabei gibt es dann die eine oder andere Überraschung und vor allem auf jeden Fall für uns Leser witzige Szenen. Am Ende sind alle offenen Fragen geklärt und ich konnte das Buch zufrieden zuschlagen. Das war zwar mein erstes Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein Letztes. Kurzfassung In der Extremsituation nach einem Flugzeugabsturz müssen sich die Figuren zusammenraufen und bewähren, um Überleben zu können. Ein gut lesbarer Roman, der sich als „Pageturner“ entpuppte, und auch Themen wie Religion, Gruppenzusammenhalt und Vertrauen beinhaltet. Klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Spannend vom Anfang bis zum Schluß

    Aus heiterem Himmel
    vielleser18

    vielleser18

    08. October 2015 um 11:48

    Theresa ist Fremdsprachensekretärin und hat mit Max Tanner einen wahren Kotzbrocken zum Chef, am liebsten würde sie sich eine neue Stelle suchen, aber bisher hat sie nichts ins Aussicht. Genausowenig wie einen Mann zum Heiraten, inzwischen ist sie 34 und selbst als sie beginnt Annoncen aufgibt bzw. auf andere antwortet gerät sie immer an die Falschen. Dramatisch wird es, als ihr Chef sie mitten in der Nacht anruft um ihr mittzuteilen, dass eine überraschende Dienstreise nach Australien ansteht, und dass auch gerade mal 6 Stunden später. Doch die beiden werden nie ankommen, denn zwischen Singapur und Brisbane kommt es zu einem Flugzeugunglück. Die beiden gehören zu den wenigen, die sich auf einer einsamen Insel retten konnten.... Zitat: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt, hatte Jesus gesagt. Und auch wenn sie wusste, dass das "Ende der Welt" eigentlich zeitlich zu verstehen war, klang es heute etwas anders in ihren Ohren und sie dachte: Wo bitte schön, ist wohl das Ende der Welt, wenn nicht genau hier? Zitatende, S. 323 Es ist ein echter Wälzer, dass muss man schon sagen. 640 Seiten. Aber ich glaube, ich habe nichtmal vier Tage dafür gebraucht, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat alles, was für ein gutes Buch notwendig ist: Spannung, Humor, ein toller Schreibstil der Autorin, Konflikte, Reibereien unter den Protagonisten, ein richtiger Pageturner, denn es wurde niemals langweilig beim Lesen. Kirsten Winkelmann lässt einem die Geschichte regelrecht miterleben, man fühlt sich bei ihren Beschreibungen auf diese Insel versetzt und alles klingt so real, so dass man alles in seinem Kopf vor Augen hat. Dazu hat sie es geschaffen, dass sich ihre Protagonisten entwickeln, verändern, alle möglichen menschlichen Gefühle, Aktionen - negativ, wie positiv- entfalten können, dass sie so lebendig wirken. Es wirkt alles lebensecht. Ein Buch, dass eine tolle Vorlage für einen Film abgibt. Gefallen hat mir auch, dass oft durch Theresa der Glaube an Gott mit in die Geschichte eingeflossen ist. Christliche Werte werden hier gar nicht so nebenbei vermittelt und eingeflochten. Wer diese Mischung aus Spannung, Liebe und christlichem Leben mag, der muss dieses Buch unbeding lesen. Überrascht war ich auch, wie schnell 100 Seiten verfliegen, so abwechslungsreich ist die Geschichte.  Und auch wenn man am Ende denkt, nun hat sich alles gefunden, setzt die Autorin noch etwas obendrauf. Von mir gibt es daher nur eine eindeutige Leseempfehlung, Daumen hoch und die volle Punktzahl mit 5 Sternen!!!!!

    Mehr
  • Spannender und unterhaltsamer Roman

    Aus heiterem Himmel
    yari

    yari

    Theresa, eine Fremdsprachensekretärin, führt eigentlich ein beschauliches Leben. Wenn da nur nicht Max Tanner, ihr Chef, der ein richtiges Ekelpaket ist, und ein Stalker, der sie verfolgt, wären. Außerdem wünscht Theresa sich nichts mehr als eine Familie und eine erfüllte Liebe. Dass sie eines Tages mit Max auf eine Geschäftsreise nach Australien muss, kommt ihr gerade recht, denn so kann sie dem Stalker entgehen. Doch das Flugzeug in dem Max und Theresa sitzen, stürzt aus unerklärlichen Gründen zwischen Indonesien und Australien ab. Die beiden überleben mit viel Glück den Flugzeugabsturz und können sich mit einigen anderen Passagieren auf eine einsame Insel retten. Aber das Leben auf der Insel muss organisiert werden, was sich nicht als leicht herausstellt, vor allem nachdem die Rettung ausbleibt.... "Aus heiterem Himmel" ist ein spannender Roman, in dem der Glaube eine große Rolle spielt. Kirsten Winkelmann versteht es gut, den Spannungsbogen bis zum Ende der Handlung zu steigern. Auch  der Plot war schlüssig und durchdacht. Die Charaktere der Protagonisten sind gut und ausführlich gezeichnet. Theresa verliert nie den Mut, da sie an Gott glaubt und nach der christlichen Lehre handelt. Im Laufe der Handlung entwickelt sie sich weiter, indem sie über sich und ihr Leben nachdenkt und an sich arbeitet. Auch die Wandlung von Max, dem Ekel, in einen sympathischen und mitfühlenden jungen Mann ist gut gelungen. Die Abgründe, welche sich in einer solchen Ausnahmesituation auftun können, sind auch wunderbar beschrieben. So gibt es in der Gruppe der Überlebenden Personen, die nur an sich und ihr Wohl denken, aber auch Personen, für die das Allgemeinwohl an erster Stelle steht. Ich habe mich mit diesem Roman gut und spannend unterhalten gefühlt, und deswegen vergebe ich fünf Sterne.

    Mehr
    • 3
    Smilla507

    Smilla507

    02. October 2015 um 17:05
  • in Krisenzeiten erkennt man erst wirkliche Stärke

    Aus heiterem Himmel
    gusaca

    gusaca

    02. October 2015 um 14:17

    Theresa arbeitet als Fremdsprachensekretärin mit MAX zusammen, der ein richtiges Ekelpaket sein kann. Bei einer Geschäftsreise stürzt ihr Flugzeug ab und beide finden sich zusammen mit 26 anderen Überlebenden auf einer einsamen Insel wieder. Als es um ihrer aller Überleben geht, erkennt man erst die wahren Charaktere der einzelnen Überlebenden und so manche lebensgefährliche Überraschung wartet auf den LEser. Der Schreibstil der Autorin und die vielschichtige Handlung hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Die erstaunliche Entwicklung der Charaktere wird wunderbar in eine spannende und emotionsgeladenen HAndlung eingebettet. Theresa entwickelt sich von einer unsicheren , sehr auf das Wohl und Ansehen der Anderen bedachten , aber immer tiefgläubigen Frau zu einer mutigen Lebensretterin, die ihre große Liebe und innere Erfüllung findet. Max erkennt im Laufe der Geschichte seine wahren Beweggründe für sein früheres Handeln und wandelt sich sehr zum positiven hin. Der tiefe Glaube Theresas trägt im Laufe der Geschichte reiche Früchte und hat Einfluss auf den Fortgang der Handlung. Aber es gibt auch Lügner, Flugzeugentführer , Mörder, Egozentriker und Machtbessessene  die immer wieder in den Vordergrund treten. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und auch zum NAchdenken gebracht. Ich werde mich sofort nach anderen Büchern der Autorin umsehen, weil ich einfach begeistert bin.

    Mehr
  • Glück fällt nicht vom Himmel... oder doch?

    Aus heiterem Himmel
    Smilla507

    Smilla507

    22. September 2015 um 11:46

    Als ich die Inhaltsangabe das erste Mal gelesen habe dachte ich sofort: „Das klingt ja wie die amerikanische Serie ‚LOST’!“ Und war sofort Feuer und Flamme! Und was soll ich sagen... Dieses Buch ist zwar nicht so mystisch angehaucht, wie LOST, aber genauso spannend! Von der ersten Seite an bin ich in diesen dicken, mitreißenden Wälzer abgetaucht. Theresa Krug wurde mir sofort sympathisch. Sie kämpft mit den Tatsachen, dass sie keine Modelfigur hat und mit ihren 34 Jahren noch nicht verheiratet ist. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine eigene Familie! Stattdessen muss sich die Fremdsprachensekretärin mit ihrem Chef Max Tanner auseinander setzen, der sie alles andere als freundlich behandelt. Im Büro wird er auch gerne hinter vorgehaltener Hand „Big Mac“ oder „Kotzbrocken“ genannt. Eines Nachts klingelt Theresas Handy: Sie soll sofort ihre Koffer packen, verkündet ihr Max Tanner. In wenigen Stunden geht ihr Flug nach Australien. Wenige Stunden später sitzen beide im Flugzeug, doch es wird niemals in Down Under landen... Das Flugzeug stürzt ab, nur 27 Menschen überleben. Eine der Überlebenden ist Theresa, die sich hin- und hergerissen fühlt durch die beiden Gruppen, die entstehen. Während die Überlebenden sich mit den für sie neuen Umständen kämpfen, die auf der Insel herrschen, beginnt es zwischen den beiden Gruppen zu kriseln und Theresa gerät zwischen die Fronten. Theresa ist eine überaus gläubige junge Frau, die ihren Glauben offen lebt. Doch die Insel gibt ihr die Chance über ihre eigenen „Baustellen“ nachzudenken, Gott arbeitet an ihr. Das hat mir sehr imponiert. Alle weiteren Charaktere sind facettenreich herausgearbeitet worden und obwohl doch einige Romanfiguren vorkommen hatte ich nie Schwierigkeiten, sie auseinander zu halten (das will was heißen!). Das Tolle an diesem Buch ist, dass hier Menschen beschrieben werden, die völlig natürlich und realistisch rüber kommen, mit ihren Macken, Stärken und Schwächen. Auch der Schreibstil ist wunderbar flüssig. Nicht nur der Spannung war es geschuldet, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Eine süße Liebesgeschichte ist in die Handlung eingewoben worden, die ab ca. der Hälfte des Buches für Romantik sorgt. Für den einen oder anderen mag sie kitschig sein, mir hat sie aber ausnehmend gut gefallen. Mehr sei nicht verraten. Für mich gehört dieses Buch ab sofort zu meinen Lieblingsromanen und ich hoffe, das wird auch noch vielen weiteren Lesern so gehen. :)

    Mehr
  • Ein Flugzeugabsturz und seine Folgen....

    Aus heiterem Himmel
    Arwen10

    Arwen10

    20. September 2015 um 07:13

    Den Leser verschlägt es in diesem Buch an den Ort eines Flugzeugabsturzes. Die Sekretärin Theresa ist mit ihrem Chef Max Tanner auf einer Geschäftsreise nach Australien. Irgendwo zwischen Indonesien und dem Ziel Australien stürzen sie in der Nähe einer einsamen Insel ab. Nur 27 Menschen überleben den Flugzeugabsturz. Neben dem "Überleben" gibt es noch ganz andere Probleme, die das Zusammenleben zunehmend schwieriger machen. Zuersteinmal muss ich sagen, dass mir Theresa sehr gut gefällt. Endlich mal eine Heldin , die nicht perfekt ist. Die nicht wunderschön, superreich und makkellos ist. Ihr Chef Max Tanner ist zu Anfang ein richtiges Ekel. Als Leser erfährt man ein wenig Vorgeschichte, bevor der Absturz passiert. Theresa ist Single und auf der Suche nach dem richtigen Mann. Leider gerät sie an seltsame Typen und wird u.a. von einem Stalker verfolgt. Ihr Chef Max Tanner macht ihr das Leben schwer und Theresa sucht schon eine neue Arbeitsstelle. Max Tanner hingegen scheint ein unmöglicher Chef zu sein, hat dauern neue Dates und eine sehr herrschsüchtige Mutter. Nach dem Flugzeugabsturz  geht es um Leben und Tod. Hier kommen erstmal die guten und die schlechten Seiten der Passagiere hervor. Diese Entwicklung finde ich sehr gelungen. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Ich habe zweimal beinahe wichtige Termine verpasst. So etwas passiert mir normalerweise nicht. Man fliegt nur so durch die Seiten, obwohl es ein recht dickes Buch ist. Unbedingt möchte man wissen, wie es weitergeht. Insgesammt finde ich auch dieses Buch von Kirsten Winkelmann wieder sehr gelungen, Ich kenne alle ihre Bücher und auch dieser Roman ist wieder so ungewöhnlich wie ihre anderen Bücher. Gut fand ich, dass hier der christliche Glaube eine Rolle spielt. Theresas Handeln wird davon bestimmt. Man erkennt, dass dies wie im wahren Leben auch einen Unterschied im Handeln ausmacht. Bis auf ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht gefallen haben, zum Beispiel dass am Schluss manches recht schnell abgehandelt wurde ,vergebe ich gerne volle 5 Sterne. Den Leser erwartet spannende Unterhaltung mit Tiefgang und einem Schuß Romantik, da es auch wieder eine Liebesgeschichte im Roman gibt. Die Absturzproblematik wird sehr gut dargestellt, man kann sich das Szenario recht gut vorstellen. Fazit: Ein Roman für alle Fans von Kirsten Winkelmann und alle, die es werden möchten.

    Mehr
  • weitere