Aller Anfang ist Apulien

von Kirsten Wulf 
3,6 Sterne bei52 Bewertungen
Aller Anfang ist Apulien
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Positiv (30):
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Italo pur

Kritisch (6):
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Sehr oberflächliche Geschichte mit italienischem Flair

Alle 52 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Aller Anfang ist Apulien"

Eine einzige Postkarte kann alles verändern
Als sie an ihrem Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, ist Elena erst mal weg: Sie packt ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich im Palazzo ihres Onkels Gigi ein. Dort lernt sie Michele kennen, einen jungen Maler aus Rom, der ebenfalls neu in der kleinen Stadt ist - und seiner Familiengeschichte auf der Spur. Auf einem nächtlichen Spaziergang machen die beiden eine Entdeckung, die das Leben in der kleinen Stadt auf den Kopf zu stellen droht - und die mehr mit ihnen zu tun hat, als sie ahnen.
Eine brisante Affäre, ein lang gehütetes Familiengeheimnis und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte - der Roman einer großen Entscheidung unter dem azurblauen Himmel Süditaliens.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462044973
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:14.02.2013
Teil 1 der Reihe "Apulien"
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.02.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...Urlaubslesestoff...

    Elena ist vierzig Jahre alt und erfährt, dass sie ihr Mann mit seiner Sekretärin betrügt. Jetzt will sie nur noch weg. Zusammen mit ihrem Sohn fährt sie zu ihrem Onkel Gigi nach Apulien. Dort lern sie Michele kenne, der auf der Suche nach Antworten ist. Ein toller Roman. Ideale Urlaubslektüre, mich begeistern ja solche Bücher, die im wunderschönen Italien spielen sehr.  „Aller Anfang ist Apulien“ hat alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, Affären, Familiengeheimnisse und eine zarte Liebesgeschichte.

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    L
    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...ideal für den Urlaub...

    Ein toller Roman! Ideale Urlaubslektüre! Bin ein totaler Italienfan und alleines deshalb hat mir das Buch schon so gut gefallen. "Aller Anfang ist Apulien" macht Lust Apulien als nächstes Reiseziel zu buchen! Es ist alles enthalten, was ein gutes Buch braucht! Spannung eine zarte Liebesgeschichte, Affären und ein Familiengeheimnis!!!

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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Italo pur
    Ein bißchen Liebe, ein bißchen Krimi und gaaannnz viel Italien.

    Ich fand das Buch wirklich gut. Es ist von allem ein bißchen was dabei und vor allem ganz viel Italien. Die Geschichte ist zudem sehr akutell, da das Buch auch das Flüchtlingsthema behandelt. Die Personen und vor allem die Gegend sowie "La dolce vita" werden sehr gut beschrieben. Es ist wirklcih schön zu lesen ;-)

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr oberflächliche Geschichte mit italienischem Flair
    Abgründe in Italien

    Es gibt in dieser Geschichte zwei Protagonisten-Michele und Elena. Michele,ein junger Maler aus Rom, hat im Nachlaß seiner verstorbenen Mutter eine Postkarte aus dem süditalienischen Lecce gefunden.Er macht sich auf den Weg dorthin ,um mehr über seine Wurzeln zu erfahren. Elena ist mit Aron verheiratet und Mutter eines fünfjährigen Sohnes.An ihrem 40.sten Geburtstag entdeckt sie ,daß ihr Mann sie mit seiner Sekretärin betrügt.Sie beschließt eine Auszeit von der Ehe zu nehmen und fährt mit ihrem Sohn nach Lecce.Dort wird sie von ihrem Onkel Gigi aufs Herzlichste begrüßt.Er bietet ihr Unterkunft in seinem ,erst kürzlich erworbenen Palazzo an,welcher sich als Baustelle erweist. Onkel Gigi ist Antiquitätenhändler,Hobbykoch und Lebenskünstler.Obwohl er selbst eine Krise durchlebt,sein Lebensgefährte hat sich von ihm getrennt,tut er alles um Elenas Leben wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Als Michele und Elena sich kennenlernen,sind sie sich auf Anhieb sympathisch. Ich hatte nach der Leseprobe und Kurzbeschreibung eine Geschichte mit italienischem Flair erwartet,das erwies sich als falsch.Die Story plätscherte so dahin,ohne wirklich mitzureißen.Zu den typisch italienischen Zutaten(Mafia ,Korruption) kamen noch Menschenhandel und Zwangsprostitution ,trotzdem kam bei mir keine wirkliche Spannung auf. Meiner Meinung nach wurden zu viele Themen zu oberflächlich abgehandelt. Was ich positiv erwähnen möchte ist das schöne Cover. Buchtitel: Aller Anfang ist Apulien

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    I
    Insel56vor 3 Jahren
    elena und Michele

    Elena entdeckt durch eine SMS, die an ihren Mann gerichtet gewesen ist, das dieser sie betrügt, was er auch zugibt. Für Elena bedeutet es sofort das "Aus" bwz. eine Ruhepause von einem Jahr und sie verschwindet mit ihrem Sohn Ben in die Heimat ihrer Mutter zu ihrem Onkel nach Italien. Fast gleichzeitig trifft mit ihr Michele, eine junger Mann aus Rom, in Lecce ein. Dieser hat beim Ordnen des Nachlasses seiner Mutter festgestellt, dass diese ihn wohl belogen hat und er wohl doch Verwandtschaft hat.
    Der Roman beschreibt äußerst lebendig die handelnden Personen wie Elena,Gigi,Michele, Ben, Micheles Onkel und Tante, Gigis Schwester - die strenge Ordensfrau, Gigis Freund,..

    Der Roman weckt allein bei der Beschreibung des Essens --Hunger! Gigi habe ich sofort vor Augen und kann ihn mir prima vorstellen. Der Roman insgesamt hat leider zu viele Themen auf einmal..... Liebe, Prostitution, Menschenhandel,.... Verlogenheit "ehrbarer" Bürger, Schutzgelderpressung und mir ist sicherlich jetzt noch nicht alles eingefallen. Erwartet habe ich einen Roman, der über Liebe und Italien und von Familiengeheimnissen handelt. Bekommen habe ich dies alles nur "angerissen", jedoch mit den im vorherigen Satz erwähnten Themen hinzugefügt. Dieser Roman hat Stoff für mehrere Romane...leider ist mehr nicht unbedingt mehr.... Deswegen eher 3 Sterne.....

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Dubiose Machenschaften in Apulien

    *INHALT*
    Elenas 40. Geburtstag begann nicht besonders toll und steigert sich zur Katastrophe, als sie heraus findet, dass ihr Ehemann sie mit seiner Sekretärin betrügt. Kurzerhand packt sie ihre Sachen und fährt mit ihrem 3-jährigen Sohn Ben nach Lecce in Apulien, zu ihrem Onkel Gigi, um ein Jahr Auszeit aus ihrer Ehe zu nehmen.
    Zur gleichen Zeit kommt auch Michele in Lecce an. Er hat in einer Schublade seiner kürzlich verstorbenen Mutter eine merkwürdige Postkarte gefunden, die aus Lecce stammt und in der von einem Bruder die Rede ist. Wieso hat sie ihm nie gesagt, dass er einen Onkel hat?
    Durch Zufall begegnen sich die beiden, doch was anfgangs aussieht wie eine romantische Liebesgeschichte im sonnigen Süden Italiens entwickelt sich schnell zu einer rasanten Geschichte, die mit Intrigen, dubiosen Machenschaften und der Vergangenheit von Michele zu tun hat, die einflussreiche Männer mit allen Mitteln unter Verschluss behalten wollen..

    *MEINE MEINUNG*
    Der Schreibstil der Autorin hat mich gleich von Anfang an begeistert: Sie beschreibt viel und bildlich und hat so sehr schnell eine liebevolle Szenerie und Atmosphäre für ihre Protagonisten geschaffen. Dadurch, dass sie viele italienische Worte in ihren Text einbaut - die aber kursiv geschrieben und daher als solche schnell erkennbar sind - unterstützt sie dieses Flair noch.
    Auch die Protagonisten fand ich sehr sympathisch, allerdings war ich von der Wendung in der Story sehr überrascht. Ich bin auf Grund des Titels und des verträumten Covers davon ausgegangen, dass sich zwischen Elena und Michele eine Romanze entspinnt, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Das im Klappentext erwähnte "Geheimnis" deutet ja an, dass mehr hinter der Geschichte steckt, doch die Wendung, die das Buch letztendlich nimmt, hätte ich nicht erwartet. So überraschte mich die Autorin mit einem aktuellen und wichtigem gesellschaftlichen Thema, für das die Szenerie in Apulien wie geschaffen scheint.

    Bleibt das Resümee, dass Kirsten Wulf mit ihrem Debut ein wunderschöner, tiefsinniger Roman gelungen ist, und die Befürchtung, dass viele potentiell begeisterte Leser ihn nicht wahrnehmen werden, weil sie ihn wohl auf den ersten Blick dem falschen Genre zuordnen.

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    Norskehexs avatar
    Norskehexvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Elena kommt einem Menschenhändlerring auf die Spur.
    Aller Anfang ist Apulien

    Betrachtet man das Cover des Buches, erwartet man eine Sommerromanze mit viel Schmalz und Dolce Vita. Gut, beides bekommt man, aber noch viel mehr. Das Cover des Buches täuscht einen ein bisschen über den Inhalt. Elena, eine Deutschitalienerin, findet an ihrem 40. heraus, dass ihr Mann sie betrügt und packt kurzerhand ihren kleinen Sohn und fährt nach Lecce in Apulien zu ihrem lebenslustigen Onkel Gigi. Gigi ist hocherfreut über ihren Einzug, hat er doch grad Probleme mit seinem Lebensgefährten, einem Opernstar, und ist froh über ein bisschen Abwechslung. Außerdem ist ja auch bald Weihnachten. Zeitgleich taucht in Lecce noch ein weiterer Neuankömmling auf, Michele. Der stolze Römer fährt nach dem Tod seiner Mutter nach Lecce, um mehr über sie und ihr Leben und seine eigenen Wurzeln zu erfahren. Da seine Mutter in Rom ein Restaurant hatte, heuert er bei seinem (anfangs noch unbekannten) Onkel als Kellner an, der aber grade Schwierigkeiten mit der Mafia hat und deshalb eigentlich keinen Kellner brauchen kann. Deshalb zieht Michele ins Hinterzimmer von Gigis Antiquitätenhandel. Elena beginnt mit der Renovierung der Wohnung neben Gigis und lebt sich langsam in Lecce ein, dabei behilflich ist ihr ihre Freundin, eine leicht neurotische und sehr herzliche Frau aus der Upper-Class von Lecce, die mit ihren Beziehungen zu allerlei Persönlichkeiten der Stadt noch als hilfreich erweisen wird. Deren Haushälterin kommt aus Afrika und sorgt sich um ihre Schwester, die illegal nach Italien kam und jetzt verschwunden ist. Zusammen mit Michele sucht die ehemalige Journalistin Elena nach der Afrikanerin und stößt auf einen Menschenhändlerring. Und plötzlich sind Elena und Michele selbst in Gefahr. Außerdem wurde die große Freiluftkrippe des Ortes mutwillig zerstört – wer tut nur so was?!

    Das Buch zeigt das Friede-Freude-Eierkuchen-Italien der Reiseprospekte mit Olivenhain und Espresso und verknüpft es mit dem Italien der Gangsterfilme mit Mafia, Menschenhandel und Prostitution. Alles in allem ist es aber ein lustiges Buch mit viel italienischem Lebensgefühl, einem herrlich komischen, sehr italienischen Onkel Gigi, der Mafia und einer Freundin, die immer ihren Willen bekommt. Einer alternden Hure, die schließlich das Geheimnis um Michele lösen kann und einem Kirchenmann, der nicht so fromm ist wie er sich gibt. Außerdem gibt´s natürlich noch einen Commissario, der ebenfalls mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick meint. Elena entdeckt immer mehr ihre italienische Seite und ihr kleiner Sohn fühlt sich bei Onkel Gigi auch wohl. Und was ist das ein Gefühl, das Elena für Michele hat? Obwohl er doch jünger ist als sie. Und was macht eigentlich der Ex, der sich plötzlich doch wieder auf seine Familie besinnt?

    Ein herrliches Buch, um das Grau des Herbstes zu vertreiben und noch einmal ein bisschen Sonne zu tanken.

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    Alchemillas avatar
    Alchemillavor 4 Jahren
    Aller Anfang ist Apulien

    Die Einleitung:
    „Aller Anfang ist Apulien“ ist eines dieser Bücher, das mich sofort angesprochen hat.
    Es spielt tausende von Kilometern entfernt im süditalienischen Apulien, mitten auf dem „Absatz“ des italienischen Stiefels.
    Da meine Familie väterlicherseits von dort stammt, war ich natürlich umso neugieriger auf das Buch, doch als ich dann auch noch las, dass das Buch in Lecce spielt und einer der Protagonisten Gigi heißt, war es um mich geschehen und ich musste das Buch unbedingt lesen.
    Schließlich ist mein Vater in Copertino, einer kleinen Stadt bei Lecce geboren und aufgewachsen und trägt den Spitznamen Gigi, was eine Kurzform für Luigi ist.
    In „Aller Anfang ist Apulien“ ist Gigi allerdings eine Kurzform für Giuseppe.

    Die Autorin:
    Kirsten Wulf, 1963 in Hamburg geboren, arbeitete als Journalistin in Mittel- und Südamerika, Portugal und Israel.
    Seit 2003 lebt und schreibt sie in Italien.

    Fakten zum Buch:
    Das Taschenbuch erschien im Februar 2013 beim Kiepenheuer & Witsch-Verlag (kiwi-Verlag).
    Das Buch umfasst 320 Seiten und ist im Buchhandel für 8,99 Euro zu haben.
    Es ist auch als Hörbuch erhältlich.
    Diesen Monat erschien mit „Tanz der Tarantel“ ein weiterer Apulien-Krimi rund um die sympathische Journalistin Elena Eschenburg aus der Feder von Kirsten Wulf.

    Der Verlag über das Buch:
    Als Elena herausfindet, dass ihr Mann sie betrügt, flüchtet sie mit ihrem kleinen Sohn in den tiefen Süden Italiens.
    Ihr geliebter Onkel Gigi, ein extravaganter Antiquitätenhändler  und begeisterter Koch, nimmt die beiden in seinem barocken Palazzo auf – der Anfang einer turbulenten Wohngemeinschaft, zu der noch Michele stößt.
    Der junge Maler aus Rom sucht nach dem Absender einer alten Postkarte, die sein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat.
    Elena und Michele entdecken ein Geheimnis, das die kleine apulische Stadt erschüttert und mehr mit ihnen zu tun hat, als sie ahnen."

    Die Gestaltung des Buches:
    Das Cover des Buches weckt bei mir Fernweh und Erinnerungen an unzählige Sommerferien meines Lebens, die ich in Copertino bei meinen Großeltern verbracht habe.
    Im Zentrum des Covers sieht man einen Teil von einem typischen apulischen Palazzo aus hellgelbem Sandstein.
    Unter dem Balkon des Palazzos blühen unter anderem lila Glockenblumen und verstärken dadurch den mediterranen Charakter des Bildes.
    Der Himmel ist in einem zarten Blauton gehalten und auf dem Dach des Palazzos wachsen kleine Sträucher, die mich an jene erinnern, die ich beim Strandspaziergang entdeckt habe.
    Des Weiteren finden auf dem Cover der Name der Autorin und der des Verlages einen Platz.
    Darunter steht in verspielter Schreibschrift der Buchtitel, welcher farblich gut mit den lila Glockenblumen harmoniert.
    Mir gefällt die Gestaltung des Buches sehr gut.
    Sie versetzt mich sofort gedanklich nach Apulien und lässt Urlaubsstimmung aufkommen.

    Die Geschichte und meine Meinung dazu:
    Das Buch beginnt damit, dass der Maler Michele in Rom beim Ausräumen der Wohnung seiner verstorbenen Mutter Lucia eine geheimnisvolle Postkarte findet.
    Seine Mutter hatte ihn zur Ehrlichkeit erzogen, daher trifft es ihn umso mehr, dass sie offensichtlich Geheimnisse vor ihm hatte.
    Die Postkarte wurde vor 28 Jahren in Lecce / Apulien abgeschickt.
    Die rätselhafte, mit M. unterschriebene Nachricht darauf bringt ihn auch nicht weiter und so tappt Michele im Dunkeln, was seine Mutter mit Lecce zu tun hatte.
    Irgendwann ist er des Rätselns müde und macht sich kurzerhand selbst auf dem Weg in die italienische Provinz, um dem Geheimnis seiner Mutter auf die Spur zu kommen.
    Ehe ich erfahre, wie es mit Michele weitergeht, wechselt die Szenerie zu Elena von Eschenburg.
    Diese ist gerade 40 Jahre alt geworden und fragt sich in stiller Verzweiflung, was aus der abenteuerlustigen Fotoreporterin geworden ist, die mit ihrem Mann einfach so in den Tag hinein lebte.
    Inzwischen versauert sie in der Bildredaktion einer Reisezeitschrift und ist seit Jahren vor allem Mama.
    Ihr Leben läuft wie eine Waschmaschine, immer der gleiche Ablauf.
    Das Leben, das Abenteuer, das hat ihr Mann.
    Er verreist, macht Karriere und betrügt Elena, wovon diese bis zu ihrem Geburtstag nichts ahnte.
    Während es in ihr noch brodelt, weil sie von ihrem Gatten ein geschmackloses Geschenk im immer gleichen Geschenkpapier bekommen hat, erfährt sie von seiner Untreue.
    Kurz entschlossen greift sie zum Telefonhörer und ruft ihren Onkel Gigi an.
    Nun sucht sie mit ihrem kleinen Sohn Ben Asyl bei Gigi, welcher die Beiden mit Freuden in seinem barocken Palazzo in Lecce aufnimmt.
    Ihr neues Heim befindet sich in der Nähe eines Nonnenklosters, in dessen Schatten Huren wohnen.
    Was für ein starker Kontrast zum ihrem bisherigen Leben in einer Hamburger Doppelhaushälfte am Stadtrand!
    Elena möchte einfach ein Jahr Abstand zu Aron und ihr Leben neu sortieren.
    Trotz der unerschütterlich guten Laune des Onkels fühlt sie sich erstmal von den Problemen die auf sie zukommen überrollt.
    Sie kommt kaum dazu ihrer unglücklichen Ehe mit dem lieblosen Ehemann nachzutrauern, denn die Ereignisse überschlagen sich.
    Zuerst sind es nur kleinere Übel wie die Tücken des baufälligen Palazzos und das Treiben gelangweilter Jugendlicher.
    Doch dann steckt die neugierige Elena mitten drin im dubiosen Treiben der Mafia.
    Verbissen versucht sie herauszufinden, was mit der aus Afrika angereisten Grace, der Schwester von Elisabettas afrikanischer Hausangestellten Blessing passiert ist. 
    Wurde sie abgeschoben?
    Ist sie jemals in Lecce angekommen und wo steckt sie überhaupt?
    Der für meinen Geschmack zu nette Don Francesco Quarta könnte helfen, doch ob er wirklich der richtige Ansprechpartner ist?
    Im Gegensatz zu Commissario Pantaleo Cozzoli, der sich seine neue Stelle in Lecce eigentlich ruhig und ungefährlich vorgestellt hat, ahnt Elena nicht, in welche Gefahr sie sich bei ihren Recherchen begibt.
    Reiche und bekannte Lecceser Familien bewahren dunkle, kriminelle Geheimnisse, die sie mit aller Macht zu verbergen versuchen.
    Illegale Immigranten kämpfen ums Überleben während Frauenhandel und Prostitution im Verborgenen geschehen und weite Kreise ziehen.
    Der Maler Michele ist indes in Lecce auf der Suche nach seinem Onkel, mit dem Allerweltsnamen Rizzo und als er ihn findet, gerät er zunehmend in Erklärungsnot.
    Soll er sich ihm zu erkennen geben?
    Was verschlägt einen Römer mitten im Winter in die italienische Provinz nach Lecce?
    Der Onkel erkennt schnell, wen er da vor sich hat und da er ihn schon als Kellner eingestellt hat, behält er ihn auch gleich.
    Als dieser dringend eine Unterkunft benötigt, bittet der Wirt Gigi um Rat und der Kreis schließt sich.
    Während Elena nach Grace sucht, versucht Michele herauszufinden, wer M., die geheimnisvolle Absenderin der Postkarte ist, um von ihr mehr über das Leben seiner Mutter zu erfahren.
    Diese hatte zu Lebzeiten Schlafstörungen und lebte in Angst.
    Nun möchte Michele endlich wissen, was sie so geängstigt hat.
    Nicht nur Michele hat Geheimnisse, sondern auch sein Onkel.
    Die Gestalt des habgierigen Avvocato hängt wie ein dunkler Schatten über der Onkel-Neffe-Idylle und auch Michele begibt sich in Gefahr.
    Eine spannende Geschichte voller überraschender Wendungen nimmt ihren Lauf.

    Mein Fazit:
    Dem Cover und dem Klappentext nach hätte ich „Aller Anfang ist Apulien“ eher als Liebesgeschichte eingestuft, doch der erste Eindruck täuscht.
    Das Buch ist für mich zum Einen die abenteuerliche Reise einer betrogenen Frau zu sich selbst.
    Zum Anderen ist es die Geschichte von Michele, der auf der Suche nach der Wahrheit über das Leben seiner Mutter seiner eigenen Lebensgeschichte auf die Spur kommt und nebenbei einen großen Skandal aufdeckt.
    Das Buch steckt voller spannender und überraschender Wendungen und vereint viele Elemente in sich.
    Es ist Roman, Liebesgeschichte und Krimi in Einem.
    Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen.
    Der Schreibstil der Autorin ist locker und humorvoll.
    Sie beschreibt Land und Leute in Apulien so lebhaft, dass ich es vor meinem inneren Auge sehen kann und zieht tolle Vergleiche z.B. den, dass Elenas Leben wie eine Waschmaschine ist, die immer das gleiche Programm abspult.
    Die Charaktere im Buch sind vielseitig und voller Kontraste, wodurch sie immer wieder Abwechslung in das bunte Geschehen bringen.
    Elena ist eine impulsive Frau mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, die mit 40 plötzlich ihr Leben überdenken muss.
    Im Gegensatz zu ihrem Sohn Ben, der im Nu Italienisch lernt und sich schnell an die neue Situation gewöhnt, fällt es ihr sichtlich sich schwer mit den Widrigkeiten, die sich ihr in den Weg stellen zu arrangieren.
    Für Andere ist sie Feuer und Flamme und sofort bereit sich in Gefahr zu begeben, aber für sich selbst hat sich noch nicht den richtigen Weg gefunden.
    Ich muss zugeben, ein wenig war ich sogar erfreut darüber, dass ihr Mann sie betrogen hat, denn wer weiß, ob sie sonst dieses spannende Abenteuer zusammen mit Michele, Zio Gigi und vielen anderen erlebt hätte.
    Einen starken Kontrast, der zeigt, wie unterschiedlich Freundinnen sein können, bilden Elisabetta und Elena.
    Die Beiden stammen aus sehr unterschiedlichen sozialen Schichten.
    Die moderne, angepasste Elisabetta entstammt einer sehr reichen, sehr alten Lecceser Familie.
    An ihrem Beispiel wird gut deutlich, wie schwer es für eine Italienerin ist, gegen die Regeln und Gebräuche der Familie zu handeln.
    Zio Gigi fällt im katholischen Lecce ein wenig aus der Reihe.
    Er ist ein homosexuelles Ex-Model mit einem exzentrischen Kleidungsstil, ein begnadeter Hobbykoch, der die italienische Küche liebt, ein Weinkenner und Antiquitätenhändler.
    Sein Optimismus, seine Großzügigkeit, sein Humor und seine ständige gute Laune bilden einen guten Gegenpol zu Elena, die schier verzweifelt, als die Wohnung im barocken Palazzo sich als Baustelle entpuppt.
    Sein Partner, der Opernsänger Ettore, wohnt in Genua und hält es keine zehn Tage in Lecce aus, dabei sollte er eigentlich in Elenas Wohnung einziehen.
    Gigi hingegen liebt Lecce und hatte vor Jahren den damals verfallenen Palazzo im Herzen der Altstadt gekauft und ihn restauriert.
    Mir war der rücksichtsvolle, gut gelaunte Hobbykoch sofort sympathisch und ich wäre gerne ein Mal bei ihm zum Essen eingeladen, alleine schon um endlich mal wieder richtige „polpette“ (ital. Fleischbällchen) zu essen.
    Der homosexuelle Gigi und seine Schwester, die Nonne Suora Benedetta mit den strengen Moralvorstellungen könnten unterschiedlicher nicht sein.
    Suora Benedetta erinnert mich an wenig an Zia Gina, die Tante meines Vaters, die für den Pfarrer im Ort arbeitet.
    Die offenherzige alte Hure Cosima fand ich ganz besonders toll, da ihre unverblümte, trinkfreudige Art so manche trostlos erscheinende Situation auflockerte.
    Michele war außer Elena einer der Charaktere, mit dem ich besonders mitfieberte.
    Die Spannung, die Nervosität als er plötzlich leibhaftig seinem Onkel gegenüberstand, von dem er nicht einmal gewusst hatte, dass es ihn gab.
    Der Zorn, als er erfuhr, was seiner Mutter widerfahren wer und wer dabei eine wichtige Rolle spielte.
    Die Autorin legt den verschiedenen Charakteren typische apulische Redewendungen in den Mund und verwendet Begriffe wie Nonno (ital. für Opa).
    Dadurch wirkt die Geschichte auf mich umso authentischer und erinnert mich an meine Verwandten in Apulien.
    Für Kenner von Apulien, Rom und Lecce ist das Buch ein besonderer Leckerbissen, da die Autorin im Buch Orte verwendet, die es tatsächlich dort gibt, z.B. die Piazza Navona in Rom, in welcher Micheles Mutter die „Osteria Fichi D`India“ besessen hatte oder die Piazza Sant`Oronzo in Lecce, die ich vor Jahren einmal mit eigenen Augen gesehen habe.
    Auch das Verhalten der Apulier gibt sie sehr glaubhaft wieder.
    Die überschwängliche Begrüßung mit vielen Küssen und Umarmungen kenne ich so auch von meinen italienischen Verwandten.
    Auch die verwinkelte Gassen, die teilweise so eng sind, dass sich Männer an die Hauswände drücken müssen, damit ein Auto weiter fahren kann, kommen mir sehr bekannt vor.
    Ich saß immer staunend im Auto, wenn wir zu einem der Obst- und Gemüseläden in der Nähe des Castellos (der Burg) von Copertino fuhren und dabei die engen Gassen passierten.
    Die italienische Mentalität scheint die Autorin gut zu kennen.
    Die für Außenstehende oft unklaren Verkehrsregeln und das pünktliche Einnehmen eines gemeinsamen Mittagessens kommen ebenso zur Sprache, wie die Tatsache, dass Männer in Italien den Frauen helfen und sie keine schweren Sachen tragen lassen.
    Auch die Tatsache, dass kurz vor Weihnachten keiner kommt, um eine Heizung zu installieren, kann ich mir dort sehr gut vorstellen.
    Als ich von dem in Lecce aufgebauten Krippenspiel las, wurde ich fast ein wenig wehmütig.
    Ich war noch nie an Weihnachten in Apulien, aber ich habe mir sagen lassen, dass es zwar sehr kalt, aber auch sehr schön sein soll.
    Die Feste in Copertino und Umgebung haben viel mit Heiligen zu tun und ich fand sie immer sehr schön, weil sie ein Stück der Kultur Apuliens lebendig erhalten und so an die nächsten Generationen vermitteln.
    Beim Lesen des Buches fühlte ich mich mehr als einmal zurück in die unzähligen Sommer in Copertino bei Lecce versetzt, obwohl die Geschichte im Winter spielt.
    Ich wünsche mir, dass es das Buch auch in italienischer Übersetzung geben wird, denn ich bin mir sicher, dass meinen beiden Tanten auch gut gefallen würde.
    Elena machte sich als übereifrige Deutsch-Italienische Amateurdetektivin ganz gut, hatte aber Glück, dass es da noch den scheinbar untätigen Kommissar gab, der ihr unter die Arme griff.
    Die Szenen wechseln zwischen Elena und Michele, bis die beiden schließlich zusammen arbeiten.
    Der Schluß bringt die spannende Geschichte zu einem gelungenen Ende und macht gleichzeitig Hoffnung auf eine Fortsetzung, die es in „Tanz der Tarantel“ sicherlich geben wird.

    Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia

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    robbertas avatar
    robbertavor 4 Jahren
    Italien-Provinz-Liebes-Krimi

    Aller Anfang ist Apulien von Kirsten Wulf

    Als Elena an ihrem 40.Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, packt sie ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich bei ihrem Onkel Gigi ein.
    Michele aus Rom, der ebenfalls neu in der kleinen Stadt ist, ist einem Familiengeheimnis auf der Spur. Es kommt anders als man zuerst denkt.

    Die Personen sind, bis auf die Antagonisten, sympathisch. Alles wird durch das Süditalien-Flair aufgelockert. Allerdings ist es kein Roman um Liebe und  Midlife-Crisis wie der Klapptext vermuten lässt. 
    Die Liebesgeschichte rückt immer mehr in den Hintergrund. 

    Es steht nicht nur ein Familiengeheimnis im Vordergrund, sondern ein Italien-Provinz-Krimi , für Spannung inklusive falscher Fährten ist gesorgt.


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    robbertavor 4 Jahren
    Italien Apulien

    Aller Anfang ist Apulien von Kirsten Wulf

    Als Elena an ihrem 40.Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, packt sie ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich bei ihrem Onkel Gigi ein. Michele aus Rom, der ebenfalls neu in der kleinen Stadt ist, ist einem Familiengeheimnis auf der Spur. Es kommt anders als man zuerst denkt. Die Personen sind, bis auf die Antagonisten, sympathisch. Alles wird durch das Süditalien-Flair aufgelockert.
    Allerdings ist es kein Roman um Liebe und  Midlife-Crisis wie der Klapptext vermuten lässt.  Die Liebesgeschichte rückt immer mehr in den Hintergrund.  Es steht nicht nur ein Familiengeheimnis im Vordergrund, sondern ein Italien-Provinz-Krimi , für Spannung inklusive falscher Fährten ist gesorgt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen.

    Aktuelle oder demnächst startende Aktionen:












    Laufende und beendete Aktionen:


    Ablauf der Debütautoren Aktion:

    Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt.

    Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen.

    Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren.
    Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken!

    'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint!

    Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen.

    Wie kann man mitmachen?


    Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an.

    Weitere Informationen

    • Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich!
    • Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim!
    • Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen.
    • Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude!


    Für Autoren:

    Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen.


    Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier:

    http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png
    http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png

    Teilnehmer- und Statusliste:

    Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen!
    --

    PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-)

    Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion
    :

    dieFlos avatar
    Letzter Beitrag von  dieFlovor 4 Jahren
    Jetzt habe ich es gelesen : letztes Jahr ... Ach Gott
    Zum Thema
    K
    Buon giorno aus Italien!

    Wie wär’s mit einem Ausflug in den Süden des Südens? Ich freue mich, die Leserunde über “Aller Anfang ist Apulien” zu eröffnen - benvenuti!

    Der Titel trifft übrigens nicht nur auf die Protagonisten des Romans zu - auf Elena, die aus dem Hamburger Himmelgrau flüchtet, oder auf Michele, den jungen römischen Maler, der in dem barocken Provinzstädtchen Lecce sein Familiengeheimnis lüftet. Auch für mich ist dieser Roman ein Neuanfang: Ich habe mir als Journalistin zum ersten Mal die Freiheit genommen, eine Geschichte zu erfinden. Daraus ist dieses Buch geworden.


    Die Handlung ist - wie sollte es anders sein - inspiriert von meinen Erfahrungen in Italien. Dort lebe ich seit zehn Jahren - oh, wie romantisch? Oder: "wie kannst du nur in Berluscolandia ...?” Beides ist richtig. Hier gibt es nicht nur geniales Eis, überraschendes Design oder - immer noch - unangestrengt gute Laune, sondern eben auch Mafia, Vetternwirtschaft, Korruption ... beide Listen lassen sich beliebig fortsetzen. Deshalb und trotz allem lebe ich in Italien, in guten wie in schlechten Zeiten und gedenke auch weiterhin darüber zu schreiben. 

    Ich bin gespannt auf eure Gedanken, Anregungen und Kritik zu meinem Roman,

    saluti
    Kirsten Wulf

    PS:
    Zu gewinnen gab es das Buch hier schon in einer Verlosung.
    Eine weitere Gewinnmöglichkeit gibt es bei Facebook.
    Zur Leserunde

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