Kirsty Gunn Der Junge und das Meer

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Inhaltsangabe zu „Der Junge und das Meer“ von Kirsty Gunn

Es ist Sommer, und der fünfzehnjährige Ward verbringt die Ferien mit seinem Vater am Meer. Die Luft flimmert, tiefblau hängt der Himmel über dem heißen Sand. Die Zeit scheint angehalten, das Leben ist leicht und voller Verheißung. Wards Freunde wollen surfen gehen, während die Mädchen der Clique eine Party vorbereiten. Die Jungen stürzen sich mit ihren Brettern in die Brandung. Ward folgt ihnen nur zögerlich. Um ihn herum rauscht das Meer, lockt und flüstert: „Komm zu mir.“ Ward weiß, dass ihn sein Vater beobachtet, der auf der Veranda hinter ihm mit den Mädchen flirtet, in deren Anwesenheit er selbst immer nur hilflos um Worte ringt. Doch in diesem Sommer wird das Meer alles verändern. Mit "Der Junge und das Meer" hat Kirsty Gunn ein literarisches Juwel von hypnotischer Kraft und lyrischer Schönheit geschaffen, das vom Aufruhr des Herzens erzählt: zärtlich, erotisch und geheimnisvoll.

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  • Rezension zu "Der Junge und das Meer" von Kirsty Gunn

    Der Junge und das Meer
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    Ward ist Fünfzehn. Fünfzehn. Das Meer. Das Meer. Die Wellen. Die Dünung. Sein Vater, ein alternder Surfstar sitzt in kurzen Hosen auf der Veranda vor dem Haus. Er sollte das nicht tun. "Na, wen haben wir denn da? Oh, Beth. Welch ein schöner Name!" Er sollte nicht mit diesen Mädchen herumflirten. Mit den Mädchen, die mit Ward in eine Klasse gehen. Mit kurzen Hosen. Herumflirten. Die ihn anhimmeln, die Mädchen. Die sich präsentieren. Das Meer. Das Meer. Die Wellen. Es flüstert. "Komm... komm.." Es ist wunderschön. Ward ist Fünfzehn. Ward ist ein Einzelgänger, bis auf seinen Freund Alex hat er niemanden, den er einen Freund nennen könnte. Das Meer. Immer das Meer. Warum fällt es ihm nur so schwer, Worte zu finden, sich einfach zu unterhalten mit den Anderen? Ward ist Fünfzehn. Sein Vater, ja, der ist cool. Ward ist ein Einzelgänger. Alison ist neu in seiner Klasse. "Na..?" "Na."" Fast, dicht nebeneinander, fast berührt sich ihre Haut. Das Meer. "Junge, was unternimmst du heute? Gehst du raus, heute? Startklar?" Natürlich. Mit Alex surft er auf den Wellen, hält seine Hand und seinem Blick stand. Er soll mit auf diese Party, seine Augen haben Schwierigkeiten, sich an die Dunkelheit in diesem Raum, der gefüllt ist mit Menschen, mit Menschen die er kennt, seit Jahren kennt, zu gewöhnen. Der Raum, der jetzt aber gefüllt ist mit den Mädchen, die sich von den Jungs ansehen lassen, die zusammen rauchen, die sich anfassen lassen, während Beth's Eltern über das Wochenende verreist sind Das Meer. Das Meer. Der Wetterbericht sagt, sie wird kommen. Eine Zwanziger. Oder eine Dreißiger. "Komm... komm.." Alles was das Meer will, nimmt es sich. Da draußen, auf dieser Welle, so eine hat er noch nie gesehen, er rennt ins Wasser, der Sand unter seinen Füßen, wie in Form gegossen. Nimmt sein Brett.. Es ist sein Vater. "Komm... komm..." Das Meer. "...mach es wie ich. Ich will stolz auf Dich sein.." Alles verändert sich, Ward, Alex, Alison. Nur das Meer. Das Meer verändert sich nicht.

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