Kirsty Wark Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

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Inhaltsangabe zu „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ von Kirsty Wark

Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands, lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat. Kurze Zeit später erlebt Martha die Überraschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht.

ich fand es ein trauriges Buch!

— Goldammer
Goldammer

Einfach ein wundervolles Buch

— Kelo24
Kelo24

zauberhaft, sanft, die Landschaft vor meinen Augen durch die Geschichte zweier Frauen. Zu schön!

— Schokolatina
Schokolatina

Was für ein zauberhafter Roman!!! Bin geflasht!!!!!

— Dion
Dion

Ein Buch, das mich irgendwie traurig zurücklässt...

— daneegold
daneegold

Die Erzählung plätschert angenehm vor sich hin - kein hoher Spannungsfaktor, aber durchaus interessante Figuren.

— parden
parden

Ein warmherzig und flüssig geschriebenes Debut - lesenswert, nicht nur für Schottland-Fans ;-)

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Über das Leben zweier unterschiedlicher Frauen, unterschiedlicher Generationen und wie sie das Leben doch zusammenführt

— michasbuechertraeume
michasbuechertraeume

Ein wenig geheimnisvoll, voller Gefühle, einfach eine wirklich tolle Geschichte.

— Buchraettin
Buchraettin

Das Bindeglied der Geschichte ist das Haus. In dem Geschehen werden 2 verschiedene Handlungsstränge dargestellt. Zwei Frauen – zwei Leben.

— baronessa
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  • Gemütliches, bezauberndes Entdecken alter Geheimnisse

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Dion

    Dion

    23. February 2016 um 16:25

    Anna, die demente Mutter von Martha, erbt ein altes Haus in Arran/Schottland von Elizabeth Pringle. Martha tritt das Erbe im Namen ihrer kranken Mutter an und lernt auf der Insel Arran Wegbegleiter der geheimnisvollen Miss Pringle kennen und nebenbei noch so einiges über die Geschichte der Insel. Gemeinsam mit den neuen Freunden deckt sie die Geheimnisse der Elizabeth Pringle auf. Absolut zauberhaft geschrieben hat mich dieser Roman von Anfang an gefesselt. Wunderschöne Beschreibungen und eine sehr emotionale Schreibweise haben mich begeistert.  Einfach nur empfehlenswert!!!!

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  • Eine nette Sommerlektüre...

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    parden

    parden

    EINE NETTE SOMMERLEKTÜRE... Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands, lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat. Kurze Zeit später erlebt Martha die Über­raschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht. Da Anna krank ist und kann ihr Erbe nicht antreten kann, beschließt Martha, sich selbst auf den Weg zu machen. Sie fährt nach Arran - auf die sturmumtoste Insel, auf der sie früher als Kind mit ihrer Mutter so glückliche Tage verbracht hat. Martha verliebt sich sofort in das Haus, das voller Geheimnisse um die vorherige Besitzerin ist. Wer war Elizabeth Pringle, und warum hat sie ihr Haus ausgerechnet Anna vermacht? "Ich sitze hier am Fenster und schreibe. Doch es ist nicht das Schreiben selbst, das mich ermüdet, sondern die Intensität der Erinnerungen." Erzählt wird der Roman aus der Sicht zweier Frauen: der alten Elizabeth Pringle, die am Ende ihres Lebens ihre Memoiren schreibt und so dem Leser nach und nach Einblick in ihre Vergangenheit gewährt - und von Martha, einer Frau, die sich nach einer gescheiterten Beziehung um ihre demenzkranke Mutter kümmern muss und ein wenig orientierunglos durchs Leben gleitet. Als Martha beschließt, sich um das Haus auf der Insel zu kümmern, damit vielleicht ihre Mutter Anna dort mit ihr ihren Lebensabend verbringen kann, lernt sie auch die Bewohner der Insel kennen - und mit deren Erinnerungen auch Elizabeth Pringle, deren Geist noch in den Räumen des kleinen Häuschens zu schweben scheint. "Ich bin nun beim letzten Kapitel meines Lebens angelangt. Und mein Herz fühlt sich so schwer an wie ein Stein. Doch ich kann es nicht länger hinauszögern..." Klar ist, dass da womöglich mehr als ein Geheimnis gelüftet werden muss. Die Tatsache des überraschenden Erbes wirft die Frage auf, was die alte Elizabeth Pringle zu diesem Schritt bewogen haben könnte. Und stets umgab die alte Frau ein geheimnisumwobener, einsamer, auch niedergedrückter Zug, der sich erst am Ende des Romans wirklich erklärt. Die Erzählung plätschert recht angenehm vor sich hin - sie besitzt keinen hohen Spannungsfaktor, aber durchaus interessante Figuren. Für meinen Geschmack hätte es gerne spannungsreicher sein dürfen, aber für laue Sommerabende ist dieser Roman ein harmloses und unterhaltsames Lesevergnügen. Der Schreibstil ist angenehm und leicht und schaukelt einen auf leisen Wellen durch das Geschehen. Die Geschichte strahlt eine Ruhe aus, die sich letztlich auch auf den Leser überträgt. Ein nettes, wenig spannendes Lesevergnügen, das mit einer Familiengeschichte ein paar angenehme Stunden bereitet. © Parden

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    • 6
    Sabine17

    Sabine17

    18. August 2015 um 11:26
  • Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    19. May 2015 um 17:32

    "Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands. lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat. Kurze Zeit später erlebt Martha die Überraschung ihres Lebens. Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht." (Buchrückentext) Das Cover mit maritimen Elementen deutet auf den Bezug zum Meer, hier des Atlantiks um die schottische Insel Arran hin, die im Roman wunderschön und detailliert beschrieben wird, so dass der leser direkt in die Geschiche um das schöne alte Haus der Elizabeth Pringle hineingezogen wird... Meine Meinung: Bei dem Débutroman der schottischen Autorin Kirsty Wark (*1955 in Dumfries, Schottland) handelt es sich um einen sehr unterhaltsamen Frauenroman und ein Geheimnis, das Elizabeth sich vor ihrem Tod von der Seele schreibt... Die Geschichten von Martha, deren Mutter oft auf Arran war und der Besitzerin des für sie schönsten Hauses auf der Insel, Elizabeth Pringle, verknüpfen sich, als die Mutter Martha's dieses Haus erbt, das ihr als junge Frau so gut gefiel... Die Lebensgeschichten von Elizabeth und Martha, der Tochter Annas, die zu diesem Zeitpunkt an Demenz erkrankt ist, entrollt sich immer in abwechselnder Erzählperspektive, ein stilistisch reizvoller Ansatz, der die Spannung beim Lesen erhöht. Den Schreibstil der Autorin habe ich als zutiefst menschlich und warmherzig empfunden, die Story und die Charaktere der Hauptprotagonisten sind sehr detailliert gezeichnet und so kann man Elizabeth verstehen, dass sie in ihrer tiefen Liebe zur Insel Arran (die hier ebenfalls eine Hauptrolle spielt!) der Liebe ihres Lebens nicht nach Australien folgen kann.... Das Leben auf der Insel während der letzten 80 Jahre beschreibt die Autorin sehr beschaulich und Elizabeth geht, besonders nach dem Tod ihrer Mutter, unverheiratet und kinderlos, in ihrer Berufung als Lehrerin auf; im zweiten Weltkrieg rückt auch das Kriegsgeschehen näher und Elizabeth, die die Liebe ihres Lebens hat ziehen lassen, fühlt sich zu einem US-Soldaten, der auf Arran stationiert ist, hingezogen... Während Elizabeth ihre Biographie schreibt und das Geheimnis ihres Lebens offenbart, leitet Martha, Annas Tochter, alles in die Wege, um im Haus von Elizabeth das gemeinsame Leben fortzuführen und auf Arran glücklich zu sein... Fazit: Dieser sehr unterhaltsam und flüssig geschriebene, zutiefst menschliche Débutroman sei allen empfohlen, die sich im Genre Frauenliteratur/Familiengeheimnisse zu Hause fühlen und eine Affinität zu Schottland haben: Hier wird die Lust, sich Arran und Brodick Castle selbst anzusehen, diese hübsche schottische Insel zu besuchen, noch geschürt ;-) Insgesamt ein stimmiger, zu Herzen gehender Frauen- und Familienroman, der 4 verdiente Sterne und 87° auf der Werteskala von mir - mit einer Leseempfehlung verbunden - erhält.

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  • Ein Buch zum entspannen

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Nady

    Nady

    27. March 2015 um 11:09

    Klappentext: Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands, lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat. Kurze Zeit später erlebt Martha die Überraschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht. Meine Meinung: Cover: Ein unheimlich schönes Cover, welches sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Sehr romantisch und macht neugierig auf mehr. Inhalt: Wir lernen in diesem Roman Elizabeth Pringle kennen, eine über 90ig jährige Dame, die ganz alleine in einem Haus auf Arran in Schottland lebt. Als sie spürte das sie bald sterben wird, beschließt sie, ihr Leben und ihr lang gehütetes Geheimnis niederzuschreiben. Sie beschließt, ihr Haus einer Frau zu hinterlassen, die vor vielen vielen Jahren jedes Jahr mit ihrer kleinen Tochter auf Arran Urlaub machte und die damals so begeistert von Elizabeths Haus war. Dann lernen wir Martha kennen. Sie betreut ihre Mutter, die unter Demenz leidet und erfährt plötzlich, dass ihre Mutter ein Haus auf Arran geerbt hat und das von einer Frau, von der Martha noch nie etwas gehört hat. Sie weiß nur, dass sie und ihre Mutter, als sie noch ein Kind war, immer Urlaub auf Arran machte. Fazit: Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diesen Roman, den ich vom Knaur Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich kam auch unheimlich schnell in die Story hinein und es lies sich leicht lesen. Man erfährt die Geschichte um Elizabeth und Martha aus zwei Erzählperspektiven. Doch ich habe einfach etwas anderes erwartet. Der ganze Roman plätschert so vor sich hin, ohne dass irgendetwas aufregendes passiert. Wer einfach zur Entspannung ein Buch lesen möchte, dass weder Höhen noch Tiefen, jedoch gefühlsvolle Momente, beinhaltet, der hat hier einen wunderbaren Roman. Doch mir war er einfach zu unspektakulär. Sterne: 3 von 5

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  • Super für Zwischendurch

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    michasbuechertraeume

    michasbuechertraeume

    24. March 2015 um 11:36

    Cover: Das Cover wirkt mit seinen Blau- und Grüntönen und den Muscheln mediterran und erinnert ans Meer. Perfekt passend zur Story! Außerdem ist es viel schöner als das englische Original. Erster Satz: Sehr geehrte Mrs. Morrison, Sie haben mir vor beinahe vierunddreißig Jahren einen Brief geschrieben, in dem Sie mich baten, mich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, sollte ich jemals vorhaben, mein Haus zu verkaufen. Meine Meinung: Marthas Mutter Anna leidet unter starker Demenz als sie eines Tages Post von einem Anwalt bekommt. Martha fällt aus allen Wolken als dieser ihr eröffnet, dass ihre Mutter, wenn sie denn möchte, ein Haus auf der Insel Arran geerbt hat. Von der alten Elizabeth Pringle, der Anna vor vielen Jahren geschrieben hatte, dass sollte sie jemals verkaufen, sie an Anna und ihre Familie denken soll. Weil Martha aufgrund von Annas gesundheitlichem Zustand Verfügungsberechtigte ist, muss nun diese entscheiden... Die Journalistin Martha ist eine direkt sympathische Protagonistin. Man merkt ihr an wie nahe ihr die Krankheit ihrer Mutter geht. Sie möchte für diese aber nur das Beste und als herauskommt, dass sie das Haus auf Arran erben könnte, sagt sie zu. Dort wandelt sie dann auf den Spuren von Elizabeth und findet irgendwie auch wieder mehr zu sich selbst. Elizabeth ist zu einer ganz anderen Zeit aufgewachsen und man merkt wie der Krieg sie geprägt hat. Sie hat die schottische Insel nie verlassen und am Ende ihres Lebensweges eben dieses aufgeschrieben. So erlebt man also rückblickend ihre Geschichte, die nicht immer einfach, voller Verzicht und dramatischer Ereignisse war.  Die Autorin erzählt einfühlsam die Familiengeschichten zweier unterschiedlicher Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten aufwuchsen. Die ruhige, aber immer interessante Geschichte regt mit ihren Themen wie etwa dem Krieg oder aber der Krankheit Demenz auch zum nachdenken an. Sehr gefallen haben mir auch die detailreichen Beschreibungen wie zum Beispiel von der Insel, sodass man sich einerseits immer toll einfinden konnte und andererseits in schönem Kopfkino schwelgen konnte. Fazit: „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ über das Leben zweier unterschiedlicher Frauen, unterschiedlicher Generationen und wie sie das Leben doch irgendwie auf der idyllischen, schottischen Insel Arran zusammenführt. Das Buch schlägt leise Töne an, ist aber trotzdem interessant und geheimnisvoll. Abwechselnd erzählen beide Frauen aus ihren Leben. Eine schöne Geschichte mit einem runden Abschluss für einen gemütlichen Sofaabend oder für Zwischendurch!  Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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  • "Genau Meins" - hol dir exklusive Sommer-Leseboxen aus dem Knaur Verlag!

    Das Lavendelzimmer
    Daniliesing

    Daniliesing

    Du suchst noch nach der perfekten Lektüre für den Lesesommer? Dann solltest du unbedingt einen Blick auf die neue "Genau Meins"-Kollektion des Knaur Verlags werfen. Reise mit "Als wir unsterblich waren" von Charlotte Roth zurück ins Westberlin des Jahres 1989, begleite den Buchhändler Jean Perdu in "Das Lavendelzimmer" von Nina George auf der Suche nach einer vergangenen Liebe oder begib dich mit Kirsty Warks Roman "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" auf die sturmumtoste Insel Arran, im Westen Schottlands. Der Sommer kann also definitiv kommen und passend dazu haben wir uns eine schöne Aktion überlegt, bei der du die Möglichkeit hast, eine von 5 exklusiven "Genau Meins"- Leseboxen zu gewinnen. Jede Box hat 3 Schubladen, in denen sich jeweils die oben vorgestellen Bücher befinden. Ein wahres Schatzkästchen an Büchern also! Hier mitmachen! Wichtig bei deiner Teilnahme ist, dass du unsere "Genau Meins"-Aktionsseite über einen der Facebook-, Twitter- oder Google+-Buttons auf der Seite teilst. Poste danach hier in einem neuen Beitrag den Link zu deinem Posting bei Facebook, Twitter oder Goolge+ und beachte dabei, dass du die Seite öffentlich teilst, da wir sonst leider nicht nachprüfen können, ob du die Seite wirklich geteilt hast. Bitte verlinke hier direkt auf dein Posting und nicht auf deinen allgemeinen Account bei den genannten sozialen Netzwerken. Natürlich sind wir neugierig, auf welches der 3 Bücher du schon am gespanntesten bist! Verrate uns, wenn du hier deinen Link postest, doch gleich mit, für welches Buch du dich entscheiden würdest, wenn du die Qual der Wahl aus diesen drei Romanen hättest! In den "Genau Meins"-Leseboxen sind später trotzdem alle Bücher enthalten.

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    • 443
  • Ein zauberhaftes Buch, eine Familiengeschichte um zwei Frauen, die berührt.

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    24. September 2014 um 21:58

    Im Januar 2006 schreibt die auf der Insel Arran lebende fast 95 Jahre alte Elizabeth Pringle einen Brief an eine Mrs. Morrison und teilt ihr mit, dass sie ihr das Haus „Homlea“ vermacht. Vor über 34 Jahren hatte Anna Morrison ihr Interesse an diesem bekundet, falls Elizabeth es jemals verkaufen würde. Viel Zeit ist seitdem vergangen und Anna inzwischen an Demenz erkrankt, sodass ihre Tochter Martha Verfügungsberechtigte ist. Verwundert folgt Martha der Bitte eines Anwalts. Dieser eröffnet ihr, dass die Mutter nunmehr Besitzerin des Hauses auf Arran sei. Martha muss entscheiden, was mit dem Haus passieren soll. Behält sie es oder? Wenn nicht, dann tritt eine weitere Verfügung von Elizabeth in Kraft. Martha erinnert sich an wunderbare Ferien während ihrer Kindheit, die sie auf der Insel verbracht hatte. Also fährt sie nach Arran und schaut sich das Haus an. Dort lernt sie zwei Menschen kennen, die Martha zeigen, dass das Leben auf Arran ihr gefallen würde. Es gibt einiges zu regeln, bevor Martha endgültig Edinburgh verlässt. Ihren Job als Journalistin hatte sie eh gerade verloren und war arbeitslos. Dass das Haus auf Arran ein Geheimnis hütet, stellt Martha während der Umbauarbeiten fest. Wer war diese Elizabeth Pringle, die ihrer Mutter das Haus vererbt hatte? „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“, ein passender Titel für den Debütroman der Autorin Kirsty Wark. Der Leser kann sich von Anfang an wie in einem Boot sitzend durch die Handlung tragen lassen, ohne dass er durchgeschüttelt wird. Es ist eine eher ruhige Geschichte, ohne stürmischen Seegang. Die Kapitel werden zum einen von Elizabeth, die ihre Lebensgeschichte mitteilt und von Martha in der Gegenwart  erzählt. Das Leben von Elizabeth war nicht einfach. Der Krieg prägte halt damals die Menschen. Von daher kann man sagen, dass die Handlung durch die Rückblenden von Elizabeth getragen wird. Die Beschreibungen vom Land, der Insel wecken Sehnsüchte und manwünscht sich an den Ort, die Insel, um dort noch einmal diese wunderbare Lesereise zu genießen. Das Gesamtwerk strahlt eine Ruhe aus, die sich auf den Leser überträgt. „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ – ein zauberhaftes Buch, eine Familiengeschichte um zwei Frauen, die berührt. Wer Spannung sucht, wird diese hier nicht finden.

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  • Gute Unterhaltung

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Caillean79

    Caillean79

    17. September 2014 um 21:35

    Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt: es gibt die Geschichte von Martha, deren demenzkranke Mutter Anna plötzlich Erbin eines Hauses auf der schottischen Insel Arran ist, obwohl eine Verbindung zwischen Anna und der Verstorbenen scheinbar nicht besteht. Martha spürt dem Geheimnis nach… Und die zweite Geschichte beschreibt das wechselhafte und entbehrungsreiche Leben von Elizabeth Pringle, die ihr Haus der scheinbar wildfremden Anna vermacht. Gerade im ersten Teil war dieses Springen zwischen den Geschichten (und Zeiten) etwas verwirrend, da es beide Male um das Verhältnis von der Tochter zur Mutter geht. Ich musste viel mehr mitdenken als ich das von solchen Romanen sonst gewöhnt bin, damit ich die Personen und ihre Erlebnisse richtig „sortiert“ bekam. Der zweite Teil des Buches war dann aber richtig fesselnd (und auch nicht mehr verwirrend) und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ein kleiner Kritikpunkt noch – hat aber nichts mit der Handlung zu tun und geht eher an den Verlag: Ich hätte das Buch im Laden wahrscheinlich kaum eines genaueren Blickes gewürdigt. Das Cover ist ja ziemlich schlicht Ton in Ton gehalten und der Titel in einer Schrift gefasst, die sehr „old-fashioned“ rüberkommt. Das Stillleben mit dem Seestern und den Muscheln ist zwar ganz hübsch, hat aber beim mir als potentiellem Leser überhaupt keine Aufmerksamkeit erregt. Ich bin auf das Buch nur durch eine Aktion in einem Online-Forum aufmerksam geworden. Und so hätte ich dieses gut geschriebene Buch fast verpasst… wäre echt schade drum gewesen.

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  • Eine einsame Frau

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    baronessa

    baronessa

    Elizabeth weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Sie ist dabei, ihre Erinnerungen aufzuschreiben und ihr Leben ins Reine zu bringen. Für das Haus ist gesorgt, sodass sie ihre letzten Tage im Altenheim zubringen kann. Als sie verstirbt, flattert Martha ein Brief für ihre demenzkranke Mutter ins Haus. Nach vielen Jahren hat sie die Möglichkeit das damals ersehnte Haus zu erhalten. In Martha kommen viele Erinnerungen hoch, als sie als Kind, mit ihren Eltern auf der schottischen Insel Arran ihre Ferien verbrachte. Martha nutzt die Chance und fährt auf die Insel, um das Haus zu besichtigen. In einem Hotel lernt sie Catriona und ihren Bruder Naill kennen. Sie freunden sich an und bald muss sie erkennen, dass ihr das Leben auf der Insel gefallen würde. Martha fährt nach Edinburgh zurück, um sich mit ihrer Schwester auszusprechen. Gleichzeitig stellte sie eine Pflegekraft ein, damit ihre kranke Mutter versorgt wird. Martha löste ihre Wohnung auf und zieht nach Arran. Bei Umbauarbeiten im Haus findet sie eine kleine Tür im Dachvorsprung. Dort findet sie einen alten Koffer und in ihm die Erinnerungen und das Geheimnis von Elizabeth Pringle.   Eine bewegende Lebensgeschichte einer einsamen Frau, deren Liebe mehr der Heimat, als einem Menschen gehört. Die Autorin hat nicht nur die Atmosphäre der schottischen Insel eingefangen, sondern auch einen Einblick in die Auseinandersetzung der Figuren mit dem ersten und zweiten Weltkrieg gegeben. Gleichzeitig nimmt sie sich dem Thema der Demenz an und wie die Beteiligten damit umgehen, denn es ist und bleibt ein Kampf gegen das Vergessen. In dem Buch gibt es zwei Erzählperspektiven, die von Elizabeth und die von Martha. Indem Martha das Leben von Elizabeth aufarbeitet, stellt sie Betrachtungen zu ihrem eigenen Leben an. Der Schluss ist zwar traurig, aber auch realitätsfremd. So einfältig und ahnungslos ist Elizabeth doch gar nicht. Das Cover passt zur Geschichte. Das Buch ist ein typischer Frauenroman

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    • 2
    Floh

    Floh

    03. September 2014 um 11:10
  • Ein sehr stimmungsvoller Roman

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Nirena

    Nirena

    20. August 2014 um 18:12

    Romane, die in Irland, oder wie hier, in Schottland spielen, haben meines Erachtens schon aufgrund der Kulisse eine wunderbare Möglichkeit, stimmungsvoll zu sein. Dann liegt es am jeweiligen Autor, ob er diese besondere Stimmung, die die dortige Landschaft unweigerlich hervorzurufen scheint, in die jeweilige Geschichte transportiert bekommt. In "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" ist Kirsty Wark dies wunderbar gelungen und so wird der Leser bereits nach kurzer Zeit von dieser Stimmung ergriffen und sieht die Landschaft Arrans praktisch vor sich. Erzählt wird die Handlung in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen: zum einen durch Martha und deren gegenwärtige Erlebnisse. Martha ist ein sympathischer Charakter, hätte von mir aus aber gern noch etwas tiefgreifender aufgebaut sein können. Nichts desto trotz mag man Martha beim Lesen und nimmt Anteil an ihrem Leben, das gerade ziemlich durcheinander ist, da die Demenz ihrer Mutter rasant fortschreitet, ihr Vater bereits gestorben ist und sich ihre Schwester in Dänemark aufhält. Schön ist der Gegensatz der Atmosphäre, der einem direkt mitteilt, ob man sich mit Martha in Glasgow oder in Arran aufhält. Zum anderen lesen wir Elizabeth Pringles Leben, welches sie kurz vor ihrem Tod aufzeichnet, um es sich von der Seele zu schreiben und ihren Frieden zu finden. Ich weiß nicht warum, aber ich habe die Stimme der alten Dame in meinem Kopf gehört, wie sie ihre Lebensgeschichte nicht nur aufschreibt, sondern sie mir praktisch vorliest - die Gegenwart der alten Dame war wirklich bemerkenswert, auch wenn Elizabeth in ihrem Leben wahrlich nicht nur Schönes erlebt hat. Zusammengenommen ist "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" ein fesselnder Roman, der durch Atmosphäre und Stimmung lebt und den Leser für ein paar Stunden auf die kleine Insel Arran in Schottland entführt - durch über acht Jahrzehnte.

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  • Genau das richtige für den Strand

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    05. August 2014 um 10:59

    Leseeindruck: Kirsty Wark lässt diese Geschichte um Familiengeheimnisse auf einer scheinbar sehr wunderschönen Insel aus zwei Perspektiven erzählen. Einmal aus Elizabeths Sicht, die hier eine Art Lebensbeichte schreibt. Und einmal aus der Sicht von Martha, die als Vormund ihrer demenzkranken Mutter das Erbe antritt, das Elizabeth hinterlässt. In den Kapiteln in denen es um Elizabeth geht, wird erzählt wie sie als Kind auf der Insel aufwächst und schon damals viel mitmachen musste, als ihr Vater in den Krieg zieht. Wie sie sich dann als junge Lehrerin in einen Mann verliebt und versucht ein Leben aufzubauen. Was dann alles passiert will ich hier gar nicht weiter verraten, denn es ist wirklich interessant. Nur soviel; Heimatliebe, Krieg und Selbstfindung machen aus Elizabeths Leben meine persönliche Lieblingsstory von beiden. Diese Frau hat sehr viel mitmachen müssen und ich habe mit ihr gelitten und geliebt. Marthas Story ist die, die eigentlich alles ins Rollen bringt. Wie schon erwähnt vermacht Elizabeth ihr Haus Anna, Marthas Mutter. Da diese aber an Demenz erkrankt ist, kann sie das Erbe nicht selber antreten. Doch da dieses Haus scheinbar immer der Wunsch von Anna war, möchte Martha ihr dort ein schönes zu Hause bieten in dem sie besser aufgehoben ist als in einem Heim. Gemeinsam mit Leuten die sie auf der Insel kennenlernt und mit denen sie sich anfreundet, lernt sie Elizabeth, ihr Haus und ihre Geschichte kennen. Und auch etwas, an das sie nicht gedacht hätte findet sie auf dieser Insel. Mein Fazit: Dieses Buch ist für den Sommer wie ich finde gerade richtig. Leicht zu lesen und mit einer Story die einen wissen lassen will, wie es weitergeht und was es noch so alles zu entdecken gibt. Und wenn man mit nichts besonderem mehr rechnet, dann kommt am Ende doch noch etwas ans Licht, womit man niemals gerechnet hätte.

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  • Genau das richtige für den Strand

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    05. August 2014 um 10:59

    Leseeindruck: Kirsty Wark lässt diese Geschichte um Familiengeheimnisse auf einer scheinbar sehr wunderschönen Insel aus zwei Perspektiven erzählen. Einmal aus Elizabeths Sicht, die hier eine Art Lebensbeichte schreibt. Und einmal aus der Sicht von Martha, die als Vormund ihrer demenzkranken Mutter das Erbe antritt, das Elizabeth hinterlässt. In den Kapiteln in denen es um Elizabeth geht, wird erzählt wie sie als Kind auf der Insel aufwächst und schon damals viel mitmachen musste, als ihr Vater in den Krieg zieht. Wie sie sich dann als junge Lehrerin in einen Mann verliebt und versucht ein Leben aufzubauen. Was dann alles passiert will ich hier gar nicht weiter verraten, denn es ist wirklich interessant. Nur soviel; Heimatliebe, Krieg und Selbstfindung machen aus Elizabeths Leben meine persönliche Lieblingsstory von beiden. Diese Frau hat sehr viel mitmachen müssen und ich habe mit ihr gelitten und geliebt. Marthas Story ist die, die eigentlich alles ins Rollen bringt. Wie schon erwähnt vermacht Elizabeth ihr Haus Anna, Marthas Mutter. Da diese aber an Demenz erkrankt ist, kann sie das Erbe nicht selber antreten. Doch da dieses Haus scheinbar immer der Wunsch von Anna war, möchte Martha ihr dort ein schönes zu Hause bieten in dem sie besser aufgehoben ist als in einem Heim. Gemeinsam mit Leuten die sie auf der Insel kennenlernt und mit denen sie sich anfreundet, lernt sie Elizabeth, ihr Haus und ihre Geschichte kennen. Und auch etwas, an das sie nicht gedacht hätte findet sie auf dieser Insel. Mein Fazit: Dieses Buch ist für den Sommer wie ich finde gerade richtig. Leicht zu lesen und mit einer Story die einen wissen lassen will, wie es weitergeht und was es noch so alles zu entdecken gibt. Und wenn man mit nichts besonderem mehr rechnet, dann kommt am Ende doch noch etwas ans Licht, womit man niemals gerechnet hätte.

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  • eBook Kommentar zu Der Gesang der Wellen nach dem Sturm von Kirsty Wark

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Regula Imboden

    Regula Imboden

    16. June 2014 um 20:39 via eBook 'Der Gesang der Wellen nach dem Sturm'

    ein ergreifendes Buch, spannend geschrieben und dargestellt!

  • Ich fand es nicht lesenwert.

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Bookilicious

    Bookilicious

    08. May 2014 um 20:06

    Inhalt Auf der kleinen sturmumtosten Insel Arran, im Westen Schottlands, lebt Elizabeth Pringle. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es an der Zeit ist, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und sich von der Seele zu schreiben, woran sie seit Jahrzehnten so schwer zu tragen hat. Kurze Zeit später erlebt Martha die Über­raschung ihres Lebens: Eine Unbekannte namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter ein Haus auf Arran vermacht. (Kurzbeschreibung von www.amazon.de) Erster Satz des Buches "Sehr geehrte Mrs. Morrison, Sie haben mir vor beinahe vierunddreißig Jahren einen Brief geschrieben, in dem Sie mich baten, mich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, sollte ich jemals vorhaben, mein Haus zu verkaufen." Fazit  "Der Gesang der Wellen nach dem Sturm" ist ein Roman der Autorin Kirsty Wark. Dieses Buch bekam ich zugesandt, da ich als Buchflüsterer "tätig" bin und immer wieder unverhofft neue Bücher erhalte.  Zu Beginn dieses Romanes war ich recht optimistisch gestimmt und freute mich schon aufs Lesen dieses Buches. Als ich jedoch die ersten paar Seiten hinter mich gebracht hatte, ließ die Begeisterung schnell nach, da ich mich weder für den Inhalt, noch für den Sprachstil an sich erwärmen konnte.  Die Geschichte spielt auf der Insel Arran und wir begegnen den beiden Damen Elizabeth Pringle und Martha. Martha ist die Tochter einer demenzkranken Frau, der Elizabeth Pringle ihr Haus vererbt hat. Durch einen Zufall findet Martha die Memoiren der verstorbenen Elizabeth und so erhalten wir einen Einblick in das Leben der alten Dame. Dabei kommt natürlich auch ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht - wie könnte es auch anders sein.  In "Der Gesang der Wellen" geht es um die Schicksaler zweier komplett fremder Frauen, die durch nichts weiter verbunden sind, als ein Haus, auf einer Insel. Die beiden erzählen abwechselnd von ihrem Leben und so bekommen wir einen Einblick in die Geschichte zweier Damen, ganz unterschiedlichen Alters. Ich persönlich fand den kompletten Roman eher schleppend und langweilig und musste mich quälen, um überhaupt ans Ende zu gelangen. Die Personen erschienen mir blass und farblos, ohne großartig Charakter zu haben und die Geschichte aufgesetzt und lieblos dahingeschrieben. Insgesamt konnte ich diesem Roman nur wenig abgewinnen, kann ihn daher also auch nicht weiterempfehlen. Für Leser, die es gerne mit seichten Frauenromanen zu tun haben, könnte dieser Roman vielleicht eine Anlaufstelle sein, mir persönlich gefiel er jedoch leider nicht.  Wertung: 1 von 5 Sternen!

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  • Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

    Der Gesang der Wellen nach dem Sturm
    Mine_B

    Mine_B

    07. May 2014 um 10:26

    Der Roman aus der der Feder von Kirsty Wark namens „Der Gesang der Wellen nach dem Sturm“ spielt in Schottland und kann als einzelner Roman angesehen werden.   Inhalt (Quelle: Klappentext): Auf der kleinen Insel Arran an der Westküste Schottlands wächst Elizabeth Pringle auf. Sie verbringt ihr ganzes Leben auf dieser Insel. Die alte Dame weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und es Zeit wird endlich ihre Vergangenheit abzuschließen. Seit Jahrzehnten hat sie schwer daran zu tragen. Kurze Zeit später erlebt Martha eine Überraschung. Eine Dame namens Elizabeth Pringle hat ihrer kranken Mutter Anna ein Haus auf Arran vermacht.   Der Erzählstil von Kirsty Wark ist sehr angenehm und leicht. Man wird quasi in die Geschichte hineingetragen – auf sanften Wellen. Die Geschichte wird aus mehreren Erzählperspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Martha, welche sich um ihre Demenzkranke Mutter sorgt. In der anderen Perspektive erzählt Elizabeth Pringle von ihrem Leben, was sie erlebt hat, was sie bewegt hat. Die beiden Perspektiven sind durchaus interessant und geben einen guten Einblick in die jeweiligen Charaktere. Ich fand beide Seiten durchaus lesenswert. Aber interessanter fand ich eigentlich den Erzählstrang von Elizabeth Pringle – es war interessant, ihre Lebensgeschichte zu lesen. Leider bin ich von der Geschichte an sich nicht überzeugt. So richtig spannende Momente habe ich vermisst, es ist eher so, als ob die Geschichte so vor sich hinplätschert – ein eher seichteres Lesevergnügen. Die Geschichte spielt auf der Insel Arran. Von dieser ist am Anfang des Buches auch eine Karte beigefügt, welche ich sehr hilfreich finde und durchaus eine bessere Vorstellung von den Örtlichkeiten der Insel zur Folge hat. Das Cover passt recht gut zum Inhalt des Buches. Es ist maritim, aber nicht wie die turbulente See, sondern verströmt eher Ruhe.   Mein Fazit: ein eher seichter, aber auch unterhaltsamer Frauenroman – mit einem Geheimnis. Leider haben mir die spannenden Momente gefehlt. Es trifft nicht ganz meinen Lesegeschmack, daher kann ich nur 2,5 Sterne von 5 möglichen vergeben. Aber Leser(innen) von Frauenromanen haben an diesem Buch bestimmt mehr vergnügte Lesestunden als ich.

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