Kit Whitfield Wolfsspur

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Inhaltsangabe zu „Wolfsspur“ von Kit Whitfield

Was wäre, wenn neunzig Prozent der Erdbevölkerung Werwölfe sind ... Stellen Sie sich eine Welt vor, in der der überwiegende Teil der Bevölkerung Werwölfe sind. Und stellen Sie sich vor, Sie sind einer der wenigen verbliebenen »echten« Menschen. Und dann stellen Sie sich vor, dass einer Ihrer Freunde ermordet wird - von einem Werwolf -, und Sie werden beauftragt, diesen Mord aufzuklären ... Kit Whitfields »Wolfsspur« ist ein Roman, wie es ihn so noch nie gab. Er zieht den Leser in eine Welt, wie sie faszinierender nicht sein könnte.

Ein Buch, das sich nicht entscheiden kann, welchem Genre-Faden es folgen will - einerseits spannend, einerseits etwas enttäuschend

— TamiraS
TamiraS

Eines der wenigen Bücher die aus meinem Bücherregal verbannt wurde. Idee klasse, Story eher schlecht, grauenvoller Hauptcharakter.

— Fukurou
Fukurou

Langweiliger ging es nicht mehr.Die Protagonistin hat mich depressiv gemacht mit ihrem Rumgejammer. In diesem Buch gibt es keinen Höhepunkt.

— JennaLightwood77
JennaLightwood77

Düster, authentisch. Mehr davon, bitte!

— Kasia86
Kasia86

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  • Genre-Hopping: Zwischen Werwölfen und Verschwörungstheoretikern

    Wolfsspur
    TamiraS

    TamiraS

    21. July 2017 um 22:46

    Gerade im Bereich der Phantastik stöbere ich gern in den Listen der nominierten Autoren für den World Fantasy Award, dem Nebula- oder dem Hugo-Award, um neue und, hoffentlich, tolle Autoren zu entdecken. Ich weiß nicht mehr genau, von welchem Roman ich gelesen habe, doch für irgendeinen Award war Kit Whitfield nominiert. Und Wolfsspur klang wie ein Buch, das außerhalb jeglicher Klischees spielt - was mich sehr angesprochen hat.In der Geschichte begleiten wir die Icherzählerin Lola. Sie ist Anwältin in der Organisation Asüla und, wie der Großteil der Bevölkerung sie und ihre Leidensgenossen nennen, eine "Glatthaut". Denn Lola ist ein Mensch in einer Welt, in der mehr als 95% der Weltbevölkerung Werwölfe sind. Diese Werwölfe, oder Luneure, wie sie genannt werden, verwandeln sich - eigentlich ganz klassisch - einmal monatlich in ein wolfähnliches Wesen. Damit sie während dieser Zeit nicht die Städte in Schutt und Asche legen, sind die normalen Menschen dafür verantwortlich, in den Vollmondnächten für Ordnung zu sorgen und Streuner einzusammeln, die sich, entgegen dem geltenden Gesetz, nachts außerhalb eines Schutzraums befinden. Die Asüla ist eine Organisation, die alle normalen Menschen der Welt beschäftigt. Und sobald die Luneure in Wolfsform Gewalt gegenüber diesen Menschen tun, werden sie - ganz außerhalb des sonstigen Gesetzes - von der Asüla angeklagt und auch verteidigt. Lola erhält das Mandat für die Verteidigung eines Mannes, der dafür verantwortlich ist, dass ein guter Freund eine Hand während einer Vollmondnacht verloren hat. Als wenig darauf ihr Freund ermordet - oder wie sie glaubt, "aus dem Weg geschafft" wird - kommen die Steine ins Rollen und Lola auf die Spur von einer Verschwörung ...Die Geschichte spielt in einer Alternativwelt - die Autorin nimmt unsere Welt, unsere Geschichte und Vergangenheit und stellt die Frage: Was wäre, wenn es mehr Werwölfe als Menschen auf der Welt gäbe? Einen großen Teil der Geschichte nimmt die Rassendiskriminierung ein, die in einer solchen Form mal ganz anders aussieht. (True Blood hat ein ähnliches Szenario, nur da dort die Vampire weniger sind als die Menschen, läuft es eher anders herum ...)Kommen wir nun zu  meiner Meinung.Die Geschichte hat mir gefallen, das kann ich ganz klar sagen. Ich war aber der ersten Seite sehr auf das Szenario gespannt und fand es auch - größtenteils - gut, was die Autorin daraus gemacht hat. Allerdings hätte ich mir hier ein wenig mehr außergewöhnliches gewünscht. Ein wenig mehr Werwölfe. Ein wenig mehr Fantasy.Die Geschichte folgt jedoch weniger diesem Aspekt, als den Fragen der Diskriminierung, Ethik und landet dann eher im Fahrwasser eines politischen Kriminalromans, als im Phantastikbereich zu bleiben. Denn außer der Tatsache, dass es Werwölfe sind, gibt es nicht viel Unterschiede zu unserer Welt. Trotzdem: Die Handlung ist spannend, wenn auch nicht nervenaufreibend und der Twist ist nichts, was einen aus den Schuhen wirft. Schlecht ist es aber keineswegs.Die meisten der Kritiker haben wohl das größte Problem mit der Protagonistin Lola. Sie ist launisch, dünnhäutig  und pessimistisch. Ich verstehe, dass viele sie nicht mögen. In der Realität hätte sie es auch nicht leicht.Ich dagegen fand sie als Protagonistin toll - denn sie war sehr authentisch und das sieht man so selten bei Fantasy-Romanen. Die Autorin lässt Lola zum Leben erwachen, denn entgegen unzähliger anderer Fantasy-Romane, in denen die Protagonistinnen heiße, Pflokschwingende Vampirjägerinnen sind, hat Lola einen riesigen Stein an ihrem Bein festgebunden, der ihr in Form der Organisation Asüla, sowie ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit, alles sehr schwer macht. Auch als sie sich verliebt, ist sie oft beleidigend und sehr unfair zu ihrem Freund. Das alles macht sie nicht sehr sympathisch. Andererseits jedoch ist sie stark und clever und scheut sich nicht davor, auch einmal das Gesetz nicht allzu ernst zu nehmen.Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten. Ich fühlte mich mit Lola verbunden (auch ich bin dünnhäutig und kann jedes Wort auf die Goldwaage legen), mochte es allerdings nicht so gern, welchen Verlauf die Handlung nahm. Ich hätte mir ein wenig mehr Drama und Fantasy erwartet.Allerdings ist das Buch sehr speziell und hat es sicher schwer, Leser von sich zu überzeugen, da es viele Genres streift, ohne sich wirklich einem zugehörig zu fühlen.

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  • Wie kann ein Hauptdarsteller so schrecklich sein?

    Wolfsspur
    Fukurou

    Fukurou

    29. April 2015 um 18:15

    Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen, bei dem mich der Hauptcharakter so sehr genervt hat. Sie hat einen furchtbaren und merkwürdig verdrehten Charakter, ist total verstört und nur am meckern. Man möchte diese geniale Story-Idee geniessen, aber dank des Hauptcharakters macht einen das Buch nur depressiv und man möchte gar nicht wissen, was sie als nächstes anstellt. Diese Charakter muss ja gewollt so geschrieben sein, aber frage ich mich ... warum? Ich kann es trotz der eigentlich genialen Story-Idee nicht empfehlen. Es ist auch gleich nach dem lesen bei mir aus dem Regal geflogen.

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  • Es ist eines der langweiligsten Bücher die ich je gelesen habe.

    Wolfsspur
    LuluNightwood

    LuluNightwood

    17. December 2014 um 14:26

    Der Roman lässt sich flüssig lesen. Das war es aber auch schon... Es ist eines der langweiligsten Bücher die ich je gelesen habe. Es wird einfach alles was interessant sein könnte viel zu oberflächlich beschrieben oder teilweise gar nicht darauf eingegangen. Bei einem schlechten Film hätte ich nach ein paar Minuten einfach umgeschaltet, bei diesem Buch hingegen habe ich, in der Hoffnung das es besser wird, ein paar Stunden verschwendet ... Keine Kaufempfehlung.

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  • Lykos, Glatthäute und Vollmonddienst

    Wolfsspur
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 16:18

    In der Welt der 28jährigen Lola May Galley herrscht eine Zweiklassengesellschaft: über 90% der Bevölkerung sind Werwölfe, der Rest sind sogenannte Non-Lykos, die sich in den Vollmondnächten nicht in Luneure verwandeln. Diese Menschen haben in den Augen der zahlreicheren Lykos eine Behinderung und werden als Glatthäute beschimpft. Alle Nons müssen in der ASÜLA-Behörder arbeiten, dem Amt für die Überwachung der Leuneur-Aktivitäten.  Anwältin Lola wird der Fall Richard Ellaway anvertraut: er hat Lolas Kollegen Johnny beim Vollmonddienst eine Hand abgebissen, und nur Wochen später wurde Johnny hinterrücks erschossen. Lola will das Verbrechen auf jeden Fall aufklären...  Kit Whitfields Schreibstil ist sehr flüssig und flott zu lesen. Und die Idee der 2-Klassen-Gesellschaft aus Werwölfen und "normalen" Menschen hat mir sehr gefallen. Das ganze Buch lässt sich in wirklich kurzer Zeit lesen, trotz der gut 600 Seiten. Kurze, spannende Kapitel fördern den Lesefluss noch.  Zur Hauptprotagonistin Lola habe ich zwiespältige Gefühle. Sie hat es als Glatthaut von Kindesbeinen an schwer, doch manchmal verbeisst sie sich einfach in ihre Sturheit und verletzten Gefühle, dass kein vernünftiges Reden mit ihr möglich ist. Einige der Nebendarsteller (Paul, Bride) waren mir jedoch sofort sympathisch.  Was mir eher negativ aufgefallen ist, sind die kaum vorhandenen Erklärungen und Beschreibungen. Einiges über die Horte ihrer Kindheit erfährt man im Laufe der Geschichte, doch so vieles bleibt offen: warum war Johnny mehr als nur ein normaler Kollege für Lola (außer dass sie hin und wieder Squash zusammen spielten)? Was hat das Verhältnis zu Lolas Schwester Becca so verkompliziert?  Auch Ortsbeschreibungen findet man in Roman eher selten.  Während dem Lesen habe ich auch mein Zeitgefühl für die Geschichte verloren. Wie viele Tage, Wochen sind denn nun vergangen?  Doch die Schwächen tun der Spannung bis zum überraschenden Ende keinen Abbruch.  Das Vollmond-Cover passt jedoch meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte, er findet sich auch in den einzelnen Kapiteln wieder.  Fazit: Eine gute Geschichte, die noch Potential nach oben hätte. Doch trotz der Schwächen ein spannendes Buch, darum nur geringer Punktabzug.

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  • Rezension zu "Wolfsspur" von Kit Whitfield

    Wolfsspur
    Angelheart76

    Angelheart76

    06. September 2011 um 11:08

    Es klang so vielversprechend und interessant. Die Menschheit besteht zu 90 Prozent aus Werwölfen, "normale" Menschen bilden die Minderheit und bekämpfen das vermeintlich böse und es gilt einen Mord aufzuklären. Eine Mischung aus Fantasy, Thriller und Liebesroman. Die Idee fand ich klasse, an der Umsetzung haperte es aber leider. :-( Obwohl mir der Schreibstil recht gut gefallen hat, weil sehr flüssig, kommt die Geschichte überhaupt nicht in Fahrt. Es plätschert so dahin und die Hauptprotagonistin, die mit sich, ihrem Job und der Welt nicht zufrieden ist und daher irgendwie dauerfrustriert rüberkommt, hat mich irgendwann eigentlich nur noch genervt. Die Handlung ist teils mehr als unlogisch und Spannung kommt nicht auf. Eigentlich schade um die Lesestunden

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  • Rezension zu "Wolfsspur" von Kit Whitfield

    Wolfsspur
    zugroaster

    zugroaster

    04. September 2010 um 18:20

    Ich weiß nicht, aber aus der Story hätte man mehr machen können.
    Anstatt auf die Morde wird mehr auf die Entwicklung der Beziehung der Hauptpersonen eingegangen.
    Ich hätte mir eine schnellere Entwicklung des Krimi Teils und viel mehr Action gewünscht.

  • Rezension zu "Wolfsspur" von Kit Whitfield

    Wolfsspur
    Emily_Byron

    Emily_Byron

    17. August 2010 um 12:04

    Ist schon drei Jahre her, dass ich das Buch im Italienurlaub am Strand gelesen habe. Es war recht komplex und keine leichte Kost, hat jedoch einen positiven Eindruck hinterlassen, da hier die Thematik des Werwolfs von hinten aufgezäumt wird. In der hier beschriebenen Gesellschaft sind Werwölfe - wenn auch weiterhin geächtet - die 'normale' Spezies, und diejenigen, die sich nicht verwandeln können, in der Minderheit. Trotzdem dominiert die Minderheit die Masse. Hieraus entstehen zahlreiche Konflikte und die Heldin des Romans kommt einem unfassbaren medizinisch-gesellschaftlichen Skandal auf die Spur, der das Geheimnis um die Entstehung der beiden Spezies Stück für Stück enthüllt. Für schaurig spannende Nächte, besonders bei Gewitter und Sturm, zum empfehlen ;-)

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