Kitty Crowther Der Besuch vom kleinen Tod

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Inhaltsangabe zu „Der Besuch vom kleinen Tod“ von Kitty Crowther

Kleiner Tod ist verzweifelt: nirgends ist er willkommen. Die Menschen sind schrecklich traurig, wenn er zu ihnen kommt. Bis er eines Tages Elisewin begegnet, die schon auf ihn gewartet hat. "Da bist du ja endlich!", begrüßt sie ihn freudestrahlend. Eine Geschichte vom Ende - und von dem Beginn einer ganz besonderen Freundschaft!

Es handelt sich eher um ein Buch für Erwachsene, als für Kinder.

— Osilla

Kitty Crowthers "Der Besuch vom kleinen Tod" gibt Antworten auf schwierige Fragen in einer wundervoll erzählten Geschichte, die mit ihrem Op

— Kinderbibliothek

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  • „Der Tod ist eine reizende kleine Person. Doch das weiß niemand.“

    Der Besuch vom kleinen Tod

    Osilla

    05. April 2017 um 17:06

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht hier der Kleine Tod. Er ist traurig, denn niemand will ihn bei sich haben. Alle haben sie Angst vor ihm. Doch eigentlich will er die Menschen doch nur auf einem neuen unbekannten Weg begleiten. Doch alles ändert sich eines Tages, als er das Kind Elisewin abholen kommt. Sie freut sich auf ihn, begrüßt ihn freundlich, geradezu überschwänglich. Diesmal muss nicht der Kleine Tod den Weg anführen, nein das übernimmt das Mädchen selbst. Und so erinnert sich Kleiner Tod daran, dass er selbst ein Kind ist. Die beiden unterhalten sich, spielen und lachen miteinander. Doch irgend wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Elisewin das Totenreich verlassen und in ein neues Leben aufbrechen muss. Kleider Tod ist traurig, aber er lässt sie gehen. Kurz darauf kommt das Mädchen als Engel wieder. Von nun an begleiten beide zusammen die Toten auf ihrem Weg und die Verstorbenen haben keine Angst mehr vor dem Tod. „Elisewin ist nicht mehr da.Der Tod fühlt sich sehr allein.Alles erscheint ihm sinnlos.“ Dieses Buch wurde mit dem Astrid Lindgren Memorial Award ausgezeichnet. Es hat mich sofort angesprochen, allerdings wollte meine Tochter es sich nie genauer anschauen. Das Cover lädt kleinere Kinder wohl eher nicht dazu ein, diese Geschichte zu entdecken. Die Bilder sind zwar auch durchaus mit Farbe und Helligkeit versehen, allerdings wirken sie etwas düster und gruselig. Interessant finde ich hier aber die Wendung der Geschichte. Wo sonst die Hinterbliebenen der Toten trauern und Einsamkeit verspüren, ergeht es hier dem Tod ganz genauso. Auch er fühlt sich ohne Elisewin einsam und verlassen. Die Beschreibung der Trauer um einem Verlust der  etwas anderen Art ist auch hier gelungen, wobei ich es eher als ein Buch für Erwachsene empfehlen würde.

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  • Starkes Buch über den Tod

    Der Besuch vom kleinen Tod

    Kinderbibliothek

    19. November 2014 um 19:52

    Inhalt: Der kleine Tod erfüllt seine Pflicht. Leise und behutsam kommt er zu den Sterbenden. Nur sie weinen, sind verängstigt, obwohl der kleine Tod alles tut, damit es ihnen gut geht. Jedoch eines Tages trifft er auf Elisewin, und dann wird alles anders. Meinung: Was ist der Tod? Wie stirbt man? Tut Sterben weh? Kann Sterben eine Erlösung sein? Und was passiert nach dem Sterben? Es sind starke Fragen, auf die zu antworten wohl den allermeisten Erwachsenen schwer fällt. Vielleicht verheddern sie sich oder schweigen ganz. In eine Bilderbuchgeschichte hat Kitty Crowther ihre Antworten gefunden und erzählt sie uns. Es ist ein tief beeindruckendes Werk entstanden, das mit seiner klaren Geschichte anrührt. Völlig unverkrampft, überraschend erzählt die Autorin vom Tod. Sie personalisiert ihn, macht ihn greifbar, auch wenn er einfach der Tod bleibt. Sie gibt ihm etwas Menschliches, macht deutlich, daß er ein Teil des Lebens ist. Eine entscheidende Rolle spielt dabei Elisewin. Durch ihr Schicksal, ihr Handeln erhält der Plot eine beeindruckende Tiefe. Crowther zeigt, daß der Tod nicht immer etwas Schreckliches ist, sondern auch erlösend sein kann. So stark wie der Plot ist, schafft es Crowther mit ihrer klaren, direkten Sprache, jede Berührungsangst sofort im Keim zu ersticken. Völlig unverkrampft benennt sie die Dinge so, wie sie sind. Genau diese Direktheit ist der Zugangsschlüssel für die Kinder. Graphisch, schnörkellos, klar sind ihre Illustrationen. Der pointierte Umgang mit den Todessymbolen und -farben, dazu die Fröhlichkeit von Elisewin, das Spiel von Schwarz, Weiß und Farben, die gut erkennbaren Gesichtsausdrücke vom kleinen Tod und Elisewin fangen ein ohne aufdringlich zu sein. Kitty Crowthers "Der Besuch vom kleinen Tod" gibt Antworten auf schwierige Fragen in einer wundervoll erzählten Geschichte, die mit ihrem Optimismus am Ende sehr viel tröstendes und frohes hat.

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  • Rezension zu "Der Besuch vom kleinen Tod" von Kitty Crowther

    Der Besuch vom kleinen Tod

    nana_what_else

    06. February 2013 um 13:48

    Der Tod ist eine reizende kleine Person. Doch das weiß niemand. Ein klein wenig zum Inhalt: Der Tod ist eine kleine, freundliche Person. Doch niemand weiß das. Die Leute fürchten sich, keiner spricht mit ihm, niemand freut sich, wenn er kommt. Dies ändert sich erst, als Kleiner Tod Elisewin holen kommt - denn sie freut sich ihn zu sehen, weil er ihr die Schmerzen nimmt und sich liebevoll um sie kümmert. Zum ersten Mal erlebt Kleiner Tod Freundschaft. Zum ersten Mal fühlt er sich lebendig. Umsetzung: Dieses Kinderbuch kommt mit nur wenigen Worten aus, jedes davon ist jedoch mit Bedacht gewählt. Die farbigen Bilder, die auf den ersten Blick schlicht wirken, dominieren die Seiten des Buches und lassen den Leser miterleben und nachfühlen wie es Kleiner Tod geht, wie hart er mit den Ängsten der Sterbenden zu kämpfen hat und wie viel ihm die Freundschaft mit Elisewin bedeutet. Trauer, Angst, Mitleid, Freude und unsagbares Glück - von all dem erzählt die Geschichte "Der Besuch vom kleinen Tod". In einer wunderbaren Geschichte wird dem jungen Leser der Tod als eine friedliche, ja sogar überaus sympathische Instanz vorgestellt, die ebenso Leid, Trauer und Glück empfindet wie wir. Dieses Buch ist in jeder Hinsicht wertvoll: literarisch, zeichnerisch, moralisch. Ein wunderbares Buch für Eltern und Kinder zum gemeinsamen Lesen! Gestaltung: Schlicht und dennoch mit vielen, kleinen Details bestechen die wunderbaren Illustrationen des schmalen Hardcover-Büchleins. Dem Thema entsprechend wird stark mit den Kontrasten hell - dunkel gearbeitet, die Mimik der Protagonisten lässt besser auf deren Gefühle schließen, als Worte jemals verdeutlichen könnten und die dargestellten Räume (zB: das Totenreich) lassen der Phantasie den nötigen Spielraum. Fazit: Ein Buch das Ängste nimmt und Mut macht. Ein Plädoyer an die Freundschaft und ein Appell Vorurteile immer und überall zu hinterfragen - denn auf den zweiten Blick erscheint vieles anders als gedacht. Ein berührendes Kinderbuch, das nicht umsonst mit dem Astrid Lindgren Memorial Award ausgezeichnet wurde! 5 von 5 Sternen Meine Ausgabe erschien im CARLSEN Verlag. Im Januar 2013 wurde "Der Besuch vom kleinen Tod" im Aladin-Verlag neu aufgelegt! Gebundene Ausgabe: 24 Seiten Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren

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  • Rezension zu "Der Besuch vom kleinen Tod" von Kitty Crowther

    Der Besuch vom kleinen Tod

    Katjes

    16. December 2011 um 15:01

    Ein ganz tolles Bilderbuch zum Thema Tod, die Illustration sind toll und das Buch zeigt uns, dass wir keine Angst vorm Tod haben sollten.

  • Rezension zu "Der Besuch vom kleinen Tod" von Kitty Crowther

    Der Besuch vom kleinen Tod

    Quantaqa

    21. May 2011 um 19:11

    Kitty Crowther gibt Eltern mit diesem Buch die Möglichkeit, Kinder ab 5 Jahren mit dem Thema Tod vertraut zu machen und ihnen zu zeigen, dass dieser im Grunde „eine reizende kleine Person“ ist, vor der man sich nicht zu fürchten braucht.

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