Kitty Hart Wo die Hoffnung erfriert.

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Inhaltsangabe zu „Wo die Hoffnung erfriert.“ von Kitty Hart

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    Wo die Hoffnung erfriert.

    cadishacat

    08. November 2010 um 20:51

    Kitty Hart.Moxon beschreibt in ihrem Buch ihren schier unglaublichen Lebensweg, der sie unter anderem in das Konzentrationslager Auschwitz führte. Schonungslos offen und ehrlich beschreibt sie das Lagerleben, das man als "Leben" gar nicht mehr bezeichnen kann. War ihr Lebensweg bis Auschwitz schon hart, von Entbehrungen und dem ständigen Kampf ums Überleben geprägt, auseinandergerissen von der Familie (nur ihre Mutter blieb bis zum Schluss bei ihr), so übertraf Auschwitz ihre schlimmsten Alpträume. Mord aus Willkür, Quälereien durch SS-Aufseher und auch durch die eigenen Leute, systematische Judenvernichtung, Hunger, Läuse, Typhus und Kälte - so lebte Kitty zwei Jahre lang. Aber sie überlebte. Um anschließend auf den Todesmarsch geschickt zu werden, dem sie jedoch auch trotzig die Stirn bot und trotz Schädelbruch auch diese Strapaze hinter sich brachte. Kitty beschönigt in ihrem Buch nichts und berschreibt, wie gegen Ende des Krieges die Gaskammern und Krematorien in Auschwitz auf Hochtouren liefen und pro Tag etwa 10 000 Menschen ermordet wurden. Als das Pensum nicht mehr zu schaffen war, wurden die Menschen sogar lebendig verbrannt. Kitty musste in ihrer Zeit in Auschwitz eine Schlafkoje, die eigentlich für zwei Personen gedacht war, mit sieben anderen Frauen teilen. Als Toilette diente ein Eimer - für etwa 1000 Frauen. Als Verpflegung gab es eine stinkende Brühe, die als "Suppe" tituliert wurde und der Gift beigemischt war, um die KZ-Insassen ruhigzustellen. Waschmöglichkeiten gab es nicht, was zur Folge hatte, dass sich ganze Läusekolonnien auf den Menschen herumtrieben. Typhus und Cholera grassierten, wurden schon zur Alltäglichkeit. Kitty beschreibt so einige Begebenheiten aus dem KZ-Alltag, bei denen sich der Leser denkt: "Das kann doch nicht sein. So grausam kann doch kein Mensch sein." Es ist wichtig, dass Leute wie Kitty ihre Lebenserfahrungen aus dem dritten Reich niederschreiben, damit niemals in Vergessenheit gerät, was damals geschah und es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen diese Bücher lesen. Was mich an dem Buch ziemlich genervt hat, waren die vielen Rechtschreibfehler, Satzbaufehler, doppelte Wörter,...... da scheint das Lektorat wirklich richtig geschlampt zu haben, denn diese Menge ist schon auffällig.

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