Kjell Eriksson Der Tote im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Der Tote im Schnee“ von Kjell Eriksson

Kjell Eriksson ist der neue schwedische Krimistar Ann Lindell, die forsche und ein bißchen unkonventionelle Kommissarin, steckt mitten in den Weihnachtsvorbereitungen, als Ola Haver bei ihr zu Hause vorbeischaut. Er leitet die Untersuchungen im Mordfall Jonsson und hofft auf den Rat der erfahrenen Kollegin. Lindell, die ihre Arbeit ebenso vermißt wie ihre Kollegen, mischt sich wider besseres Wissen ein und ermittelt auf eigene Faust. "Kjell Eriksson schlägt Henning Mankell. Sein neuer Roman kommt düster daher, nebelverhangen und mit einem klirrend kalten Ton." Darmstädter Echo "Mehr als nur ein spannender Krimi." Freundin

Nur 4 Wortfehler habe ich im Buch gefunden (Aufbau-Taschenbuch-Verlag 1. Auflage 2005)

— Wurmli
Wurmli

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  • Rezension zu "Der Tote im Schnee" von Kjell Eriksson

    Der Tote im Schnee
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    03. October 2011 um 10:32

    Der zweite Ann Lindell Krimi: "Ann Lindell, seit der Geburt ihres Sohnes im Mutterschaftsurlaub, steckt mitten in den Weihnachtsvorbereitungen, als Ola Haver bei ihr zu Hause vorbeischaut. Er leitet die Untersuchungen im Mordfall Jonsson und hofft auf den Rat der erfahrenen Kollegin. Lindell, die ihre Arbeit vermisst wie ihre Kollegen, mischt sich wider besseres Wissen ein: sie ermittelt auf eigene Faust. " Soweit der Klappentext. Ich habe den Krimi schon vor längerer Zeit gelesen, und nachdem mir der erste Fall sehr gut gefallen hat, war ich hier ein wenig enttäuscht, dieser Band war mir zu langatmig. Dennoch schreibt Eriksson gut und der Plot war auch überzeugend.

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  • Rezension zu "Der Tote im Schnee" von Kjell Eriksson

    Der Tote im Schnee
    Wurmli

    Wurmli

    22. February 2010 um 20:53

    Ein "klassischer" Krimi, an dem ich etwas länger gelesen habe als üblich, da er mich nicht wirklich gefesselt hat. Das lag weniger an dem Fall, der durchaus spannend aufbereitet ist und den Leser so manches mal auf die falsche Fährte führt, sondern an den schwach gezeichneten Charakteren (vor allem das Ermittlerteam rund um Ann Lindell konnte ich mir weder optisch noch charakterlich richtig vorstellen) und der etwas schleppenden Erzählweise. Mehr als drei Sterne mag ich hier nicht vergeben.

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  • Rezension zu "Der Tote im Schnee" von Kjell Eriksson

    Der Tote im Schnee
    Wortklauber

    Wortklauber

    11. September 2008 um 18:30

    Uppsala, kurz vor Weihnachten: Ein Toter wird gefunden - der "kleine John", kein Unbekannter für die Polizei. Sein Bruder Lennart ist bereits mehrmals auffällig geworden. Offenbar ist John vor seinem Tod gefoltert worden. Sein Bruder, seine Frau Berit und der halbwüchsige Sohn Justus sind fassungslos, können sich nicht erklären, wer John Böses gewollt hätte. Er war Schweißer, seit einiger Zeit arbeitslos, sein Lebensinhalt waren afrikanische Buntbarsche. In seinem Wohnzimmer steht ein 300 Liter-Aquarium. Während die Polizei sich auf die Suche nach dem Täter macht - mit der Leitung ist Ola Haver befasst; Ann Lindell ist seit 9 Monaten im Erziehungsurlaub, greift aber quasi inoffiziell in den Fall ein - lernt der Leser Vincent Hahn kennen. Er streift durch die Straßen Uppsalas, auf der Suche nach ehemaligen Mitschülern, die ihm als Kind das Leben zur Hölle gemacht haben. So wird er zum Stalker einer früherer Mitschülerin. Da nicht nur aus der Perspektive einer einzigen Figur erzählt wird, lernt der Leser mehrere Figuren quasi "intim" kennen, wenn mal Vincent, mal Lennart, mal Berit, mal Ola, mal Ann ... "hinter die Stirn geguckt" wird. So werden dem Leser langsam die Verbindungen unter den Figuren klar. Eine spannende Herangehensweise, geschickt gemacht, finde ich. So widerwärtig Vincent Hahn geschildert wird - trotzdem gibt es Stellen, wo man beinahe mit ihm mitleidet. Derweil macht sich Lennart auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder. Auch sein Sohn, der weiß, dass sein Vater eine große Veränderung für die Familie plante, wird schließlich aktiv. Und Ola und Ann entdecken eine Zuneigung füreinander, die sie sich beide nicht vollständig eingestehen wollen. Eigentlich ist es eine unspektakuläre Geschichte. Selbst der Psychopath - obwohl er mehrere Opfer macht - ist kein Klischee, der reihenweise seine Rachegelüste in die Tat umsetzt. Eine Geschichte von kleinen Leuten. Kleine Leute, die nicht viele Perspektiven im Leben haben, mit Geldproblemen kämpfen, Lebensträume haben, welche den Bach runtergehen. Ich fand den Roman äußerst spannend, die Figuren lebendig und nachvollziehbar, sehr lebensecht. Ein "Reißer" ist's freilich nicht! Eher ein Buch, das es ruhiger angehen lässt. Trotzdem - oder gerade deshalb? - ist es auch mehrmals ausgezeichnet worden.

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