Phuh, naja, man merkt halt, dass das Werk 2002 erschienen ist. Einige Ausdrücke lesen sich heute nur mit "instant eye itch", und würden zum Glück 2026 so kein Lektorat mehr passieren (hoffe ich halt!). Ich spreche hier von sexistischen und massiv objektifizierenden Beschreibungen - you guessed it - von Frauen. Wer Beispiele will, schreibt mir gerne eine Nachricht, ich verbreite diese Ekelhaftigkeiten hier nämlich nicht auch noch.
Davon abgesehen:
So gemütlich wie das Ermittlerduo, aus einem alten (Gunnarstranda) und einem mittelalten Mann (Frank Frølich), erscheint auch der Schreibstil. Die beiden versuchen, in Oslo den Mord an der jungen, exdrogenabhängigen Katrine Bratterud aufzuklären. "Leise" spannende Story, die an einigen Stellen etwas unrund ist.
Woher kennt Haugom zB. überhaupt Skau, geschweige denn dessen Adresse? Auch dass ein früher - anscheinend zu recht - Verdächtiger im zweiten Teil gar nicht mehr erwähnt wird, wirkt seltsam.
















