Kjell Ola Dahl

 3.5 Sterne bei 189 Bewertungen
Autor von Sommernachtstod, Die Frau aus Oslo und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kjell Ola Dahl

Skandinaviens Thriller-Szene: Kjell Ola Dahl, geborem am 4. Februar 1958 in Gjovik, ist ein norwegischer Krimi-Autor. Er gab seine Anstellung als Lehrer auf, um sich auf das Schreiben von Kriminalromanen zu spezialisieren. 

Für seine herausragende Arbeit wurde er bereits zweimal mit dem norwegischen Riverton-Preis (Skandinaviens beste Krimiauszeichnung), dem En liten gyllen ring und dem Brageprisen ausgezeichnet. Seine Werke wurden zahlreiche Sprachen übersetzt und machten ihn international bekannt. Heute lebt der Autor zusammen mit seiner Familie in Askim.

Neue Bücher

Die Frau aus Oslo

 (31)
Neu erschienen am 29.05.2020 als Taschenbuch bei Lübbe.

Alle Bücher von Kjell Ola Dahl

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Cover des Buches Schaufenstermord9783404269624

Schaufenstermord

 (27)
Erschienen am 12.05.2009
Cover des Buches Die Frau aus Oslo9783404179923

Die Frau aus Oslo

 (31)
Erschienen am 29.05.2020
Cover des Buches Tödliche Investitionen9783404155477

Tödliche Investitionen

 (17)
Erschienen am 15.08.2006
Cover des Buches Blutfeinde9783404164271

Blutfeinde

 (13)
Erschienen am 19.04.2010
Cover des Buches Lügenmeer9783404154265

Lügenmeer

 (14)
Erschienen am 13.12.2005
Cover des Buches Knochengrab9783404158409

Knochengrab

 (12)
Erschienen am 11.03.2008
Cover des Buches Rein wie der Tod9783404160709

Rein wie der Tod

 (10)
Erschienen am 15.08.2011

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Neue Rezensionen zu Kjell Ola Dahl

Neu

Rezension zu "Sommernachtstod" von Kjell Ola Dahl

Ein Krimi der in Oslo spielt, mit einem Polizeiteam dass sich sehr gut versteht
bookdragonvor 6 Monaten

Katrine Bratterud ist ermordet aufgefunden worden worden,an einem Strand außerhalb von Oslo. Sie war eine ehemalige Drogenabhängige.Die Leiterin ihres Kollektivs(ein therapeutisches Institut für Drogensüchtige)hat sie als vermisst gemeldet.Das ruft die beiden Kriminalbeamten Frøhlich und seinen Chef Gunnarstranda auf den Plan.

War es Ole,ihr jetziger Freund,der sehr eifersüchtig werden konnte? Aber es sind auch noch andere Bekannte da,von denen es einige sein könnten.

Die zwei Kommissare sind ein eingespieltes Team. Das merkt man gleich.Sie sind sehr unterschiedlich,auch was das Privatleben angeht.

Da dieser Krimi in Oslo spielt, bekommt man auch einiges von dieser Stadt zu lesen.

Die Verhöre von den Verdächtigen sind zum Teil ruhig,aber es geht auch mal lauter zu.Frøhlich und Gunnarstranda gefallen mir in ihrer Rolle sehr gut.

Fazit: Die Verhöre,die Ermittlungen gehen immer in eine andere Richtung. Sie biegen ab,gehen wieder zurück, biegen wieder ab.So weiß man nie genau ,wer der Täter sein könnte. Das gefiel mir an diesem Krimi.Die Detektive arbeiten akribisch,suchen bis ins letzte Detail,was sich manchmal in die Länge zog. Trotzdem bin ich sehr angetan von diesem Buch. 



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Rezension zu "Die Frau aus Oslo" von Kjell Ola Dahl

Turid, die schöne Göttin
mapefuevor 8 Monaten

Kjell Ola DAHLs „Die Frau aus Oslo“ ist seine literarische norwegische Vergangenheitsbewältigung. Von Oslo Oktober 1942, über Stockholm Dezember 1942 und Oslo November 1967, bis Oslo August 2015.

Von der Besatzungszeit der Deutschen Armee, den Judenverfolgungen der SS, den Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen, den nach Schweden Geflohenen, den Überlebenden (und den Toten) in Oslo nach 25 und 73 Jahren. Von Åse und Ester, zwei Judenmädchen, von Gerhard und dessen Tochter Turid (schöne Göttin) und einem Goldarmband mit einem Edelstein.

Dieses Armband gehörte einst der Familie von Ester, die von der SS deportiert und von Gerhard 25 Jahre später am Arm von Turid entdeckt wurde. Diese gibt es ihrem Vater Gerhard als Andenken, wieder im Besitz von Ester gibt sie es ihrem Sohn Jonatan weiter. Am Ende (des Romans) gelangt es wieder in den Besitz von Turid. Insofern schließt sich der Kreis.

Die ersten Seiten wecken Spannung, denn es geht um den Verbleib des Armbandes und die letzten Seiten bieten mit der Auflösung des Rätsels nochmals Spannung. Die 350 Seiten dazwischen bieten Aneinanderreihung von Szenen, die den Leser mehr ermüden, als zum spannungsgeladenen Weiterlesen ermuntern. Nicht nur einmal stellt man sich die Frage; Was? Wie? Und Warum? Sätze wie „als er Stockholm verließ, muss er ja ein Reiseziel gehabt haben!“ rufen mehr Verwunderung als Euphorie hervor. Der Mittelteil - Ester und Gerhard, ein ehemaliges und wieder aufgewärmtes Liebespaar belauern sich, spielen bis zum bitteren Ende „Katz und Maus“ - liest sich sehr zäh und vermittelt den Eindruck eines breit gewalzten Teiges. Der Plot verwirrt den Leser in einer Weise, wie wenn man sich zweimal im Kreis um die eigene Achse dreht und danach nicht mehr weiß wo Nord und Süden ist.

Die Besatzungszeit Norwegens während des II. Weltkrieges und der Bewältigung deren Nachwehen sind ein beliebtes Thema der norwegischen Literatur. Das Jahr 2015 ist deshalb bemerkenswert, weil Kjell Ola DAHLs „Die Frau aus Oslo“ als bester Krimi Norwegens ausgezeichnet wurde. Ich teile diese Auszeichnung nicht, Norwegen hat viel bessere Krimis zu bieten. Kjell Ola DAHL werde ich mir nicht merken. 

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Rezension zu "Die Frau aus Oslo" von Kjell Ola Dahl

Potential verschenkt
buecherwurm1310vor einem Jahr

Die Stadt Oslo ist 1942 von Nazis besetzt. Die Jüdin Esther hat sich dem Widerstand angeschlossen, doch sie wird verraten und kann gerade noch nach Schweden fliehen. Ihre Familie wird deportiert. Gerhard Falkum, der Mann ihrer Freundin Åse, flieht mit der Hilfe von Sverre ebenfalls nach Schweden. Er wird verdächtigt, seine Frau umgebracht zu haben, doch Gerhard bestreitet die Tat. All das beschäftigt Esther noch viele Jahre. Im Jahr 1967 taucht der totgeglaubte Gerhard wieder in Norwegen auf. Er will seine Tochter Turin ausfindig machen, die damals adoptiert wurde. Aber es ist viel Zeit vergangen und niemand ist begesitert von Gerhards Auftauchen.

Im Jahr 2015 entdeckt Turid in der Zeitung ein Foto von einem Armband, das versteigert werden soll. Es ist das Armband ihrer Mutter, welches ihr 1967 gestohlen wurde und Turid möchte es unbedingt zurückhaben.

Die Buchbeschreibung klang so vielversprechend, aber wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Eigentlich mag ich so etwas, aber hier habe ich mich etwas schwergetan, vielleicht weil mich die Geschichte nicht so gepackt hat. Nach und nach ergibt sich ein Bild, was damals geschehen ist.

Die Charaktere hatten für mich nicht genügend Tiefe. Nur mit Esther konnte ich mitfühlen, die anderen kamen mir nicht nahe.

Auch wenn die Geschichte Potential hatte, so kam dennoch keine Spannung auf und die Figuren blieben zum größten Teil blass. Auch die Fragen wurden nicht alle beantwortet. Schade!

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Zusätzliche Informationen

Kjell Ola Dahl wurde am 04. Februar 1954 in Gjøvik (Norwegen) geboren.

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