Kjell Ola Dahl Schaufenstermord

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Inhaltsangabe zu „Schaufenstermord“ von Kjell Ola Dahl

Es ist ein eiskalter Tag ═ Oslo liegt frosterstarrt im fahlen Winterlicht. Antiquitätenhändler Reidar Folke Jespersen nutzt diesen Tag, um es sich mit seinen Mitmenschen gründlich zu verderben: Er droht seiner Frau, kündigt einem Angestellten und tritt den Hund seines Bruders fast zu Tode. Am Tag darauf wird er im Schaufenster seines Ladens tot aufgefunden ═ nackt, auf groteske Weise entgestellt. Die Kommissare Gunnarstranda und Frølich nehmen die Ermittlungen auf und erkennen bald, dass viele Grund hatten, diesen Mann zu hassen ...

Ein schwieriger Fall mit verblüffenden Wendungen und ein tolles Ermittlerteam machen diese Reihe wieder spannend.

— sommerlese

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  • Der Antiquitätenhändler

    Schaufenstermord

    sommerlese

    22. August 2017 um 17:29

    Der skandinavische Krimi "Schaufenstermord" von Kjell Ola Dahl ist der dritte Band einer Reihe um das Ermittlerteam Gunnarstranda und Frølich. Der Krimi erschien 2005 bei Bastei Lübbe. Antiquitätenhändler Reidar Folke Jespersen scheint ein fieser Charakter zu sein, denn er geht mit seinen Mitmenschen nicht gerade gut um. Er droht seiner Frau, kündigt einem Angestellten und tritt den Hund seines Bruders fast zu Tode. Am Tag darauf wird er im Schaufenster seines Ladens tot aufgefunden. Er ist völlig nackt und auf groteske Weise entstellt. Doch Jespersens Frau hatte einen jüngeren Geliebten, liegt hier eventuell das Mordmotiv? Ich mag skandinavische Krimis und war von K. Ola Dahls erstem Band "Tödliche Investitionen" sehr gefesselt. Vor allem das Ermittlerteam hat es mir angetan.  Der kauzige Kommissar Gunnarstranda und sein gutmütiger Kollege Frølich sind einfach ein Dreamteam und bei diesem Buch stehen sie vor mehr als einem Rätsel. Die Verdächtigen sind zahlreich und es gibt mehrere Motive, die sich in der Vergangenheit erklären lassen. Hier geht es wie schon im ersten Band mit recht rüdem Umgangsjargon zur Sache und auch die Vorfälle sind grausam. Die Kapitel führen von Szene zu Szene und das allein steigert die Spannung immer mehr. Das ganze Buch ist geprägt von einer melancholischen Stimmung, die durch die Beschreibung der herrschenden Eiseskälte noch verstärkt wird. Dabei machen die realitätsnahen Charakterbeschreibungen aller beteiligten Personen den Hauptreiz des Buches aus. Ein gut geschriebener Krimi, der nicht oberflächlich ist und in die Tiefe der Charaktere vordringt. Gunnarstranda und Frølich sind ein Dreamteam, ich mag ihre Streitereien und ihre Frauengeschichten sind unterhaltsam, aber besonders ihre aufwändigen Ermittlungen sind sehr professionell.   Der Erzählton gefällt mir gut, es geht hier alles ruhig zu und über der Geschichte liegt der Hauch von Melancholie. Die Dialoge und Ermittlungen ziehen sich allerdings etwas in die Länge. Dennoch fesselt mich das Buch.   Wieder hatte ich einen Krimi vor mir, der mich gefesselt hat, auch wenn dieses Mal die Ermittlungen doch sehr ausführlich geraten sind. Gunnastrada und Frølich müssen in der Vergangenheit zu Kriegszeiten Norwegens wühlen. Dafür führen sie recht detailgenaue Verhöre, die manchmal etwas langwierig erscheinen, aber sie bringen auch einige unerwartete Dinge ans Licht.    Auf den letzten Seiten erfolgt die Auflösung recht überraschend und sie wirkt logisch konzipiert. Auch wenn die Spannung durch die Ermittlungen etwas leidet, mag ich diese Reihe und die Ermittler.   Ein schwieriger Fall mit vielen Überraschungen und verblüffenden Wendungen, der das gewisse Etwas durch die skandinavische Kälte und die tollen Ermittler bekommt.

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  • Eine Leiche im Schaufenster

    Schaufenstermord

    Daphne1962

    31. May 2016 um 17:33

    Es ist einfach spannend und unterhaltsam so hin und wieder mal einen Krimi zu lesen. Eigentlich liebe ich Krimis. Vor allem die skandinavischen haben es mir angetan. Kjell Ola Dahl, ein norwegischer Autor gehört seit kurzem dazu gelesen zu werden. Antiquitätenhändler Reidar Folke Jespersen hat an besagtem Freitag, dem 13. furchtbar schlechte Laune und verdirbt es sich mit einigen Mitmenschen in seinem Umfeld. Tags darauf wird er tot im Schaufenster seines Geschäfts, entstellt und nackt aufgefunden. Hat er es übertrieben mit seinem Zorn? Wen hat er sich zum Feind gemacht, dass er derart zugerichtet wurde? Die Kommissare Gunnarstranda und Frølich nehmen die Ermittlungen auf und erkennen bald, dass viele Grund hatten, diesen Mann zu hassen. Ist der Täter in der Familie zu suchen? Das Verhältnis zu Sohn und Schwiegertochter ist auch nicht das Beste. Oder seine Frau hatte einen Liebhaber, mit dem sie sich jede Woche getroffen hat. Einen Angestellten hat er rausgeworfen. Seine Brüder wollten endlich das Geschäft verkaufen, aber Reidar stemmte sich vehement dagegen. Im Gegensatz zu Knochengrab fand ich diesen Krimi etwas langatmig. Zu detailliert, so das man immer Angst hatte was zu überlesen. Die ganze Geschichte spielt im Winter. Man spürt quasi die Kälte, unter der die Ermittler leiden. Jede Menge Verdächtige, einige unerwartete Handlungen, ein durchschnittlicher Krimi.

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  • Rezension zu "Schaufenstermord" von Kjell Ola Dahl

    Schaufenstermord

    Winterzauber

    27. April 2010 um 22:22

    Sehr guter Schreibstil, teilweise witzig und manchmal etwas zäh, habe lange für das Buch gebraucht. Die beiden ungewöhnlichen Ermittler haben großen Charme und die Frauengeschichten der beiden sind sehr unterhaltsam. Alles in allem Gute Unterhaltung.

  • Rezension zu "Schaufenstermord" von Kjell Ola Dahl

    Schaufenstermord

    airedale

    18. February 2009 um 08:28

    guter, interessanter Scandinavien Krimi

  • Rezension zu "Schaufenstermord" von Kjell Ola Dahl

    Schaufenstermord

    Bokmask

    31. August 2008 um 13:55

    Meine Meinung Dieses Buch ist für mich das zweite von Kjell Ola Dahl gewesen. Mein Exemplar ist ein Buch aus der Weltbild Sammel Edition Midsommer Tode. Diese Reihe gibt einen guten Querschnitt über skandinavische Autoren wieder. Der Roman spielt im klirrendkalten winterlichen Norwegen. Reidar Folke Jespersen, ein fast 80 jähriger Antiquitätenhändler wird Tod in seinem eigenen Schaufenster von einer Zeitungsausträgerin entdeckt. Aber er ist nicht nur tot, er ist auch noch splitterfasernackt. Und sein Körper wurde beschriftet. Nun stellt sich für Kommissar Gunnastrada und seinem Kollegen FrØlich die Frage, wer und warum wurde Reidar Folke Jespersen auf diese Weise aus dem Leben nehmen? Es war eine sehr verzweigte Geschichte, bei der einige Personen allen Grund gehabt haben ihn zu töten. Aber die Leiche auch noch zu schänden, passte bei keinem Verdächtigen so recht ins Bild. Die Ermittlungen von Gunnastrada und seinem Kollegen gehen zurück bis in die Kriegswirren in Norwegen. Und das Ende habe ich so nun wirklich nicht erwartet. Dieser Roman hat wieder etwas von dieser skandinavischen Melankolie, aber nicht soviel wie bei manch anderen Autoren. Die Protagonisten werden erst im Laufe der Geschichte Stück für Stück transparent. Bis man am Ende eigentlich jeden und dessen Handeln verstehen kann, und so jeden doch recht gut kennen lernt. Diese 508 Seiten hat diese Story wirklich gebraucht um ganz in seiner Tragweite verarbeitet zu werden. Das einzige was mich ein wenig gestört hat, war das ewige ganz ausschreiben der langen Namen der Protagonisten. Der Schreibstil ist sehr ruhig und nachdenklich und passt gut dazu, da aus der Sicht vom Kommissar Gunnastrada erzählt wird, der ja nun wirklich eine Menge zu denken bekommen hat bei diesem Fall. Gefehlt hat mir ein wenig eine Beschreibung der Stadt in dem dieser Fall spielt, um es sich ein wenig plastisch vorstellen zu können wo nun was passiert. Im Großen und Ganzen ist es aber nicht so relevant. Ich habe diese fesselnde Geschichte deren Spannung immer weiter zunahm sehr gerne gelesen. Im Gegensatz zu dem ersten Roman eine klasse Steigerung vom Autor Für dies Buch vergebe ich 4 Sterne von 6

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