Kjell Westö Vom Risiko, ein Skrake zu sein

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 38 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(5)
(8)
(7)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vom Risiko, ein Skrake zu sein“ von Kjell Westö

„Dieses Buch ist mein Versuch, das 20. Jahrhundert Finnlands anhand einer Familie einzufangen, deren Männer Spezialisten darin sind, am falschen Ort zur falschen Zeit das Falsche zu tun.“ Kjell Westö1952 ist ein denkwürdiges Jahr in Finnland: In Helsinki findet die Olympiade statt, Coca-Cola kommt auf den Markt und die finnische Schönheitskönigin wird Miss Universum. Man sollte annehmen, dass in einem solchen Jahr selbst für die Familie Skrake – deren männliche Linie das Ungeschick gepachtet zu haben scheint – alles glatt laufen sollte. Weit gefehlt: Am Tag der feierlichen Cola-Parade kippt Werner Skrake versehentlich einen Laster der kostbaren Fracht um – sein Sohn Wiktor hat noch Jahre später mit der Familienschmach zu kämpfen …

Ansprechende Geschichte, gute Charaktere, sehr sympathisch.

— makaay343
makaay343

Stöbern in Romane

Töte mich

Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

ameliesophie

Vom Ende an

Wow. Dieses Buch ist ungewöhnlich aber wirklich ein unglaublich gutes Buch. So wenig Worte vermögen eine solche Atmosphäre zu schaffen.Mega!

LadyIceTea

Underground Railroad

Der Wunsch nach Freiheit

Jonas1704

Heimkehren

Eine schmerzhafte Geschichte, feinfühlig erzählt, die manchen die Augen öffnen wird.

Lovely_Lila

Als wir unbesiegbar waren

Die Freundschaft als Sinn im Leben

Jonas1704

Die Tänzerin von Paris

Wahre Geschichte, Cover thematisch irreführend

nicekingandqueen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Vom Risiko, ein Skrake zu sein" von Kjell Westö

    Vom Risiko, ein Skrake zu sein
    DieRaberin

    DieRaberin

    28. April 2012 um 20:08

    Nach etwa der Hälfte des Buches habe ich aufgehört zu lesen. Die Sprache des Buches gefällt mir, aber irgendwie habe ich nicht richtig in die Geschichte hineingefunden.

  • Rezension zu "Vom Risiko, ein Skrake zu sein" von Kjell Westö

    Vom Risiko, ein Skrake zu sein
    Bibliophil

    Bibliophil

    24. April 2011 um 18:40

    Nachdem mir der Roman „Wo wir einst gingen“ von Kjell Westö so gut gefallen hat, besorgte ich mir schnell ein weiteres Buch dieses genialen Erzählers. Und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Der Roman „Vom Risiko, ein Skrake zu sein“ ist eine warmherzige, rührende Erzählung. Nach langer Abwesenheit kehrt Wiktor Skrake zurück an den Ort, an dem er aufgewachsen ist und mit seinen Eltern gelebt hat, zurück in das leerstehenden Elternhaus, das jetzt ihm gehört. Lange Zeit hat er nicht gewusst, was er mit dem Haus anfangen sollte, aber verkaufen mochte er es auch nicht. Jetzt alleine in diesem Haus, beginnt er die Geschichte seiner Familie, eben die Familie Skrake, seinen Vorfahren aufzuschreiben. Er schreibt vor allem über seinen Vater, Walter Skrake, der nach der Meinung seines Sohnes, in der falschen Zeit gelebt hat. Walter Skrake, ein treuer Fan von Elvis Presley, war ein besessener Träumer: besessen von der 60-Meter-Linie beim Hammerwerfen, besessen vom Fischen. Aber nichts gelingt ihm so richtig in seinem Leben und immer wieder war er zur falschen Zeit am falschen Ort. Aber Wiktor erzählt auch von seinen Grosseltern Bruno und Maggie Skrake (die auch einen Auftritt in dem Roman „Wo wir einst gingen“ haben) und von seinem Grossonkel Leo, Lehrer und romantischer Träumer, der den Glauben an das Gute sein ganzes Leben nicht verloren hatte. Die Geschichte spielt in und um Helsinki, in der Zeit der 50-er Jahre bis in die heutige Zeit, was auf mich einen besonderen Reiz ausübte. Da ist einmal die amüsante Geschichte der Einführung von Coca-Cola in Finnland oder die Geschichte, in der Walter Skrake von einem Amerikaner den Auftrag ( und die Chance reich zu werden) bekam, das Popcorn dem Finnischen Volk näher zu bringen, was ihm aber ziemlich misslang und mich zu einem Lachanfall brachte. Später erinnerte mich dann vieles an meine Kindheit, wie zum Beispiel die Tatsache, dass die kleinen Vororte rund um Helsinki zu grossen Wohnsilos wurden. Eine wunderschöne Erzählung einer fast ganz normalen Familie, warmherzig, zum Lachen, zum Nachdenken, melancholisch und unbedingt lesenswert.

    Mehr
  • Rezension zu "Vom Risiko, ein Skrake zu sein" von Kjell Westö

    Vom Risiko, ein Skrake zu sein
    grummelgnom

    grummelgnom

    24. November 2010 um 21:50

    Rock and Roll auf finnisch! Wer an Finnland denkt, hat oftmals ein Bild von Schnee und Eis, riesigen Wäldern und unberührter Natur im Kopf. Doch auch dort hat die Zeit ihre Spuren in den Menschen hinterlassen. Das Schicksal der Skrake-Männer ist ganz unterschiedlich geartet, doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind ihrer Zeit voraus und bestechen durch ihre Andersartigkeit. Anhand von einzelnen Auszügen aus der Chronik der Skrake-Männer entspinnt sich ein farbiges Bild vom Leben zwischen Lachsforellen, Hammerwerfen und ein bisschen Rock and Roll im hohen Norden Europas. Im schwedisch-finnischen Teil Finnlands lässt Kjell Westö eine Familien-Saga der etwas anderen Art lebendig werden, die auf sehr humorvolle und manchmal auch melancholische Weise einen Einblick in die Geschichte unserer finnischen Nachbarn gewährt. Eine liebevolle, schrullige Erzählung für die regnerischen Tage des Jahres.

    Mehr
  • Rezension zu "Vom Risiko, ein Skrake zu sein" von Kjell Westö

    Vom Risiko, ein Skrake zu sein
    Replica

    Replica

    05. September 2007 um 10:51

    Der Klappentext lässt eine lustige Familiengeschichte erwarten; es handelt sich jedoch um einen sehr schwermütigen Roman um die Fragen, wer man ist und warum man kein Anderer sein kann. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, doch dann wurde ich immer mehr gefesselt. Insgesamt sehr empfehlenswert!