Kjetil Johnsen

 4 Sterne bei 1,502 Bewertungen

Alle Bücher von Kjetil Johnsen

Sortieren:
Buchformat:
Dark Village - Das Böse vergisst nie

Dark Village - Das Böse vergisst nie

 (500)
Erschienen am 15.06.2013
Dark Village - Dreht euch nicht um

Dark Village - Dreht euch nicht um

 (317)
Erschienen am 01.09.2013
Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

 (262)
Erschienen am 01.11.2013
Dark Village - Zu Erde sollst du werden

Dark Village - Zu Erde sollst du werden

 (163)
Erschienen am 01.05.2014
Dark Village 4: Zurück von den Toten

Dark Village 4: Zurück von den Toten

 (140)
Erschienen am 01.03.2014
Dark Village - Zurück von den Toten

Dark Village - Zurück von den Toten

 (62)
Erschienen am 01.02.2014
Das Lazarusphänomen

Das Lazarusphänomen

 (20)
Erschienen am 01.06.2011
Die Carringtonkatastrophe

Die Carringtonkatastrophe

 (5)
Erschienen am 01.02.2012

Neue Rezensionen zu Kjetil Johnsen

Neu
kyubileins avatar

Rezension zu "Dark Village - Das Böse vergisst nie" von Kjetil Johnsen

Gefühle, Emotionen, Tote & noch mehr Gefühle
kyubileinvor 6 Monaten

Das Jugendbuch „Dark Village-das Böse vergisst nie“, geschrieben von Kjetil Johnson erschien im Juli 2013 im Coppenrath Verlag.
In dem ersten Band der Buchreihe geht es primär um die vier Freundinnen Nora, Benedicte, Trine und Vilde, die sich schon von klein auf kennen. Das erste Kapitel startet mit einem OH-MEIN-GOTT-MOMENT: In einem See wird eines der Mädchen tot aufgefunden, nackt und in Plastikfolie eingewickelt. Es wird nicht klar, wer sie findet oder wer sie, die Tote ist. Dieses Geheimnis zieht sich durch alle Kapitel bis zum Ende hin durch.
So und was ist meine Meinung dazu?
Fangen wir mal ganz oberflächlich an; das Buchcover hat mich nahezu magisch angezogen und ich habe mich sofort gefragt: Okay, was für geheime Welten birgst du in dir?
Geschwind nahm ich die wenigen Worte des Klappentextes in mir auf und überlegte nicht lange: Dich nehme ich mit, einen Versuch bist du gelbes Wunder bestimmt wert.
Und tatsächlich; So war es! Der durch viele Anglizismen geprägte, teils sogar mit englischen Sprichwörtern benetzte, Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und entspannt herunterlesen. Für den nötigen Spannungsbogen sorgt von vornherein die Frage nach der Identität der Toten. Hinzukommend bringt der häufige Wechsel der Erzählperspektive einen Moment des Aufschreckens, des Innehaltens in sich; ob das jedoch gut, ist (um dran zu bleiben) oder eher schlecht ist, weil man als Leser aus seinem Lese-flow gerissen wird, kann ich nicht sagen, das kommt wohl auf jeden Leser an sich an. Mich zumindest hat es manchmal gestört, dass man hektisch von einer Perspektive in die andere geworfen wurde. Erfrischend war es nichtsdestotrotz!
Hier einmal ein grooooßes Kompliment an die Art und Weise der detaillierten, wechselnden Perspektivbeschreibungen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das eine unglaubliche Denk-und Fummel-Arbeit ist. Kjetil Johnson führt das Ganze einfach mit sechs Perspektiven durch! Unglaublich gut! Unglaublich Komplex! Unglaublich raffiniert!
Nach und nach erhält man immer mehr Informationen und ein Gefühl für die einzelnen Charaktere, jedoch ist da noch eine Menge Platz nach oben, was heißen soll, dass ich mich auf den zweiten Band der Reihe freue. Einerseits natürlich, um hoffentlich bald zu erfahren, wer ermordet wurde und andererseits, weil jeder einzelne Charakter tiefe Geheimnisse und Geschichten in sich verbirgt, die ich am liebsten sofort ergründen und aufdecken wollen würde! Neugierde Ahoi! Good Job book.
Außerdem auffällig ist der immer wiederkehrende Bezug zur Musik und Songtexten, die vor gewissen Szenen und Kapiteln genannt werden. Falls man diese, so wie ich, parallel zum Buch gehört hat, bekommt man als Leser ein viel besseres Gefühl für Situation, Emotion, für Handlungen und dargestellte Szenen. Eine gute Idee an sich, ja, ganz klar, aber vielleicht wäre etwas weniger, letztendlich doch mehr gewesen. Für mich fühlte es sich etwas überladen an.
Aber wie Benedicte so schön sagen würde>> So what?! >>
Okay, bis jetzt denkt man sich als Leser dieser Rezension bestimmt: Wow, klingt doch eigentlich nicht schlecht, vielleicht sollte ich mal reinlesen. Aber nicht so voreilig! Das war noch nicht alles meine lieben Freunde…
Natürlich gibt es da auch einige Punkte, die ich kritisch betrachte. Einerseits ist das Buch extrem sexuell angehaucht. Klar, ist es nicht ungewöhnliches, dass Jugendliche in diesem Alter unglaublich viel und häufig an Sex denken, sich ausprobieren und ihre ersten Erfahrungen sammeln, alles schön und gut. Was mich eher stört, ist die enorme Präsens in gefühlt je-dem Satz und die, meiner Meinung nach zu detaillierten, bildhaften Beschreibungen einiger erster sexueller Begegnungen. Das Buch ist ein Jugendbuch und „darf“ ab dem 14. Lebensjahr gelesen werden. Die Grenzen zwischen Jugend-und-Erwachsenen Büchern sind heutzutage in vielen Bereichen verschwommen & gehen seit dem Harry Potter-Kult immer mehr ineinander über. Die einzigen, tatsächlichen Abgrenzungen liegen im Themenbereich Gewalt und Pornographische Erzählungen. Ich habe kein Problem mit solchen Schilderungen, würde sogar sagen, dass sie dem ganzen ab und an etwas Würze geben können. Nur finde ich, dass es ein wenig krass für ein Jugendbuch geworden ist.
Hinzukommt, dass der Schreibstil sich zwar gut runterlesen lässt, gerade aber vielleicht das stört; es ist sehr einfach geschrieben und ich bin mir sicher, dass das ein negativ angesehener Faktor sein könnte, welches den Ruf des ganzen Buches hinabziehen könnte. (Aber ich formuliere nicht umsonst im Konjunktiv, das ist nur meine Vermutung 😊)
Ein Buch über Tennies, die nur an Sex denken, mit einer Toten, um es spannend wirken zu lassen…
So soll das nicht rüberkommen! „Das böse vergisst nie“, besitzt seinen eigenen Tiefgang und behandelt durchaus Problematiken, die Jugendliche nun einmal haben und über die geredet werden muss!
Aber ich verstehe auch Leser/innen, die das alles nicht ernst nehmen können und sich davon abwenden.
Mein Fazit:
Alles in allem ist das Buch ein durchaus gelungenes, mit Komplexen Erzählstrukturen, raffiniert angewendeten Cliffhängern, flüssigem Schreibstil und einer wichtigen Thematik & einem Problembewusstsein.
Kritisch zu hinterfragen ist die „Prise“ der sexuell durchtränkten Szenen und des doch relativ einfachen Schreibstil Johnsons.
Ich kann euch diese Buchreihe ans Herz legen, wenn ihr gern in die emotionalen Gefühlswelten von Tennies eintauchen wollt, kein Problem mit extrem detailliert beschriebenen sexuellen Tätigkeiten habt und wenn euch bei Krimis ein Lächeln auf die Lippen gezaubert wird.
Drei Sterne von mir und ich stürze mich jetzt mit glänzenden Augen auf den zweiten Teil der Buchreihe.
Euch wünsche ich ganz viel Spaß & Freude, bleibt euren Büchern treu und danke, dass ihr es bis hierhin geschafft habt :D
Eure Kyubi




Kommentieren0
1
Teilen
LaLectures avatar

Rezension zu "Dark Village 4: Zurück von den Toten" von Kjetil Johnsen

Langsam wird es zu viel
LaLecturevor 8 Monaten



Inhalt


Nora trauert Nick hinterher, der sich seiner Vergangenheit stellen will. Derweil führen diverse Spuren die Polizei zu ihm. Benedicte ist sich unsicher, was sie von ihrem Vater halten soll, der in der Nacht eines Mordes mit blutiger Kleidung nach Hause gekommen ist. Und der Mörder hat noch nicht genug.


Meinung


Im vierten Band geht die Reihe weiter ihren gewohnten Gang.

Man erfährt einige überraschende Dinge über die Vergangenheit, die zum Teil jedoch auch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen wirken. Immerhin klären sich dadurch einige Dinge auf und ergeben einen Sinn und bauen zudem Spannung für den finalen Band auf.

Lucas scheint plötzlich in alles in diesem Buch verwickelt zu sein, was mehr als übertrieben wirkt. Dafür bringt dies Benedicte in einen wirklich interesssnten Konflikt.

Nora ist immer noch die mit Abstand nervigste Figur der ganzen Reihe. Sie ist weiterhin unglaublich oberflächlich, nur auf ihren Körper, Jungs und Sex fixiert, wobei man sich wirklich fragt, wer einer 15-Jährige sowas beigebracht hat.
Auch ihre „Liebesgeschichte“ mit Nick wirkt völlig übertrieben in Anbetracht der Tatsache, dass beide sich gerade mal zwei Monate kennen.


Fazit

Die Spannung wird weiterhin durch Enthüllungen über die Vergangenheit und die Verwicklung einiger Figuren in die Dramen gesteigert, doch Nora nervt auch weiterhin tierisch und vieles wirkt ziemlich übertrieben.

Kommentieren0
0
Teilen
LaLectures avatar

Rezension zu "Dark Village - Niemand ist ohne Schuld" von Kjetil Johnsen

Spannender, verwirrender und dennoch noch nicht perfekt
LaLecturevor 8 Monaten


Achtung: Bei diesem Buch handelt es sich um Band 3 einer Reihe. Sowohl meine Inhaltsangabe als auch meine Rezension können daher Informationen über die Handlung der ersten beiden Bände enthalten.


Inhalt

Die Leiche einer der vier Freundinnen wurde im See gefunden - nackt und in Plastikfolie eingewickelt. Die ganze Stadt ist in Aufruhr, während Benedicte schon einen Verdacht hat, wer der Mörder sein könnte. Doch an Beweise zu kommen, könnte gefährlich sein.
Die Polizei hat unterdessen noch eine andere Spur: Eine Pistole, die sie aus dem See gefischt haben, und die mit Nicks dunkler Vergangenheit zu tun hat.



Meinung

„Dark Village“ und mich verbindet eine Art Hassliebe. Einerseits möchte ich die Reihe unbedingt beenden, weil es dem Autor wunderbar gelingt, Spannung aufzubauen und zu halten, indem er es zu immer neuen Enthüllungen kommen lässt und immer neue Figuren verdächtig werden lässt. Andererseits nerven mich die Figuren, viele Handlungselemente wirken einfach zu gezwungen, es wird zu viel Drama auf einmal ausgegraben und gleichzeitig kommt die Geschichte nicht zu Potte.

So ähnlich geht es auch im Band 3 weiter. Die Handlung geht hier zum Teil ziemlich schnell voran und es kommt unter anderem zu spannenden Momenten mit Wolfman, den Benedicte nach seiner Drohung in Band 2 verdächtigt, der Mörder ihrer Freundin zu sein, und der sich überraschend verhält.
Gleichzeitig erfährt man viel Interessantes über Nicks Vergangenheit, eine neue Perspektive kommt hinzu und man erfährt etwas über eine bisher unauffällige Figur, das sie nun mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit stellt.

Ansonsten widmet sich das Buch, gerade in der ersten Hälfte, vor allem dem Umgang der Figuren mit dem Tod ihrer Freundin. Diese Momente sind sehr emotional, zum Teil aber auch dahingehend realistisch, dass die Figuren sich dennoch Gedanken über ihr anderen, im Vergleich dazu unwichtigeren Probleme machen und sich deshalb wiederum schlecht fühlen.


Teilweise zieht sich das Buch, auch wegen der vielen Perspektiven, die sich mit demselben Thema auseinandersetzen, dadurch aber auch sehr, da die Thriller-Handlung und die polizeilichen Ermittlungen kaum vorankommen. Besonders der letze Teil des Buches war für mich eher langweilig, da darin ohne erkennbaren Grund ein und derselbe Tag aus mehreren Perspektiven erzählt wird.

Generell wirkt die Erzählweise in diesem Buch nicht so ganz durchdacht. Während die ersten beiden Bände zeitlich relativ gut dadurch strukturiert wurden, dass die Abschnitte mit „.. Tage vor dem Mord“ betitelt waren, wechselt dieser Band zu Beginn zwischen Momenten vor und nach dem Fund der Leiche, ohne dies wirklich kenntlich und somit verständlich zu machen.

Teilweise gibt es in diesem Band auch „Enthüllungen“, die mehr aufgebauscht wurden, als es nötig gewesen wäre, beispielsweise die Identität von Wolfman, die man schon in Band 2 ziemlich schnell erraten konnte.

Auch mit den Figuren werde ich weiterhin einfach nicht warm.
Nora ist weiterhin enorm oberflächlich und denkt gefühlt nur an Nick, wobei sie sich enorm kindisch verhält und alles, was er tut, auf sich bezieht, als gäbe es keine anderen Probleme in seinem Leben.
Vilde dagegen macht immer noch ein Drama aus ihrer sexuellen Orientierung und verliebt sich direkt nach Trines Tod sofort in die nächste, was nicht wirklich realistisch wirkt, dafür, dass sie Trine angeblich so geliebt hat.
Generell gibt es zu viel privates Drama in diesem Buch und zu wenig richtigen Inhalt. Warum fragt sich beispielsweise keine der Freundinnen, wie und warum Trine gestorben ist?



Fazit

Kjetil Johnsen hält auch in Band 3 seiner „Dark Village“-Reihe durch geschickt eingeführte Enthüllungen und Andeutungen über seine Figuren die Spannung aufrecht. Leider sind die Figuren noch immer schrecklich nervig und die Handlung wird zu sehr von privaten Dramen aufgehalten.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Niobs avatar
Hallo zusammen!

In der Gruppe "Serien-Leserunden" haben wir beschlossen gemeinsam "Dark Village - Das Böse vergisst nie" zu lesen.

Bücher gibt es leider keine zu gewinnen, aber wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen :)

Los geht´s am 22.03.15
weinlachgummis avatar
Letzter Beitrag von  weinlachgummivor 4 Jahren
Zur Leserunde
LeseeuleNataschas avatar
 Hey ihr,
Ich werde keine Bücher zur verfügung stellen, aber jeder der Lust hat und das buch hat kann gerne mitlesen :) Ich freue mich über jeden!
Bitte schreibt mir in die Kommentare ob ihr mitlesen wollt. Am samstag um 8 Uhr beginnen wir dann mit lesen;)
Zur Leserunde
Red-Sydneys avatar
Hallo,

ich verlose zuerzeit auf meinem Blog drei verschiedene Bücher in einem Paket: Erebos von Ursula Poznanski, Der Wolkenatlas von David Mitchell und Dark Village 01: Das Böse vergisst nie von Kjetil Johnsen (jeweils 1 Buch). Bis zum 27.10.2013 könnt ihr mitmachen und die drei Bücher im Paket gewinnen. Wer also die Bücher gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2013/10/blog-gewinnspiel-teil-3.html Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!
Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück!

Lg
Red-Sydney
Sterny88s avatar
Letzter Beitrag von  Sterny88vor 5 Jahren
Zur Buchverlosung

Community-Statistik

in 949 Bibliotheken

auf 307 Wunschlisten

von 30 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks