Totenwald

von Klaas Kroon 
4,3 Sterne bei7 Bewertungen
Totenwald
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M

Super Spannend, tolle Geschichte ich konnte meinen Reader kaum weg legen daher wurde das lesen bis in die Morgenstunden. Ich empfehle es seh...

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Spannend und lesenswert

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Inhaltsangabe zu "Totenwald"

In einem Wald bei Lüneburg werden die halbverwesten Leichen eines Ehepaares entdeckt. Während die Polizei ermittelt, geschieht der zweite Doppelmord. Wieder ein Ehepaar. An fast der gleichen Stelle. Die Taten erinnern fatal an eine Mordserie am gleichen Ort aus den 80er Jahren. Polizeikommissarin Marie Gläser und ihr neuer Chef Stephan Weide stehen vor der Frage: Werden hier die Taten des legendären, 1993 verstorbenen Göhrde-Mörders nachgeahmt? Warum? Und von wem? Die Kommissare müssen tief in die Vergangenheit ungelöster Fälle gehen, um den Täter zu stoppen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839112830
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:356 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:05.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und lesenswert
    Totenwald

    In Lüneburg werden in einem Wald zwei Leichen entdeckt. Wer hat das Ehepaar ermordet? Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf. Doch noch bevor der Fall aufgeklärt werden kann, gibt es einen weiteren Doppelmord. Die Taten erinnern an eine Mordserie aus den 80er Jahren. Wird der damalige Göhrde-Mörder, der 1993 verstarb, nachgeahmt? Die Kommissarin Marie Gläser und ihr neuer Chef Stephan Weide geben alles, um den Täter zu fassen.

    Dieser Thriller gefiel mir sehr gut und hat mir, insbesondere aufgrund des realen Hintergrundes, so manche Gänsehaut beschert.
    Die Ermittler Marie Gläser und Stephan Weide wurden beide sehr gut gezeichnet. Es gab auch private Einblicke, die mir beide nahe brachten und sie menschlich machten. Die Ermittlungsarbeiten fand ich spannend geschrieben. Ich konnte den Gedanken und Überlegungen sehr gut folgen und war so immer mittendrin.
    Neben den aktuellen Mordermittlungen gibt es immer wieder Rückblicke zu dem Göhrde-Mörder ins Jahr 1989 und zu dessen damaligen Taten. Die Einblicke in den Täter sind bestens gelungen und zeigen, wie gestört der Täter ist. Durch diese Rückblicke werden die Gemeinsamkeiten der Taten von damals und heute erschreckend deutlich.
    Eine kleine Kritik gibt es von mir nur zu den Wechsel der Zeitebenen. Hier hätte ich mir entsprechende Überschriften gewünscht, um die Zeitsprünge sofort besser erkennen und auseinanderhalten zu können. Denn gerade anfangs kam ich da ein wenig durcheinander und musste nochmals nachlesen und überlegen, was meinen Lesefluss unterbrach.
    Der Spannungsbogen wurde sehr gut aufgebaut und hielt mich gespannt und gefesselt bis zum Ende am Buch fest.

    Ein spannender Thriller mit realem Hintergrund. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    echs avatar
    echvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Solider Auftakt einer neuen Krimi-Reihe mit interessanten Ermittlern und reichlich Potential
    Solider Auftakt einer neuen Krimi-Reihe mit interessanten Ermittlern und reichlich Potential

    Mit Marie Gläser und Stephan Walde schickt der Autor Klaas Kroon zwei Ermittler ins Rennen, die absolut das Zeug zu Serienfiguren haben. Ihr erster Auftritt konnte mich auf jeden Fall vom Potential der Figuren überzeugen.

    Als in einem Wald bei Lüneburg die verwesten Leichen eines Ehepaares gefunden werden, übernehmen Kriminalkommissarin Marie Gläser und ihr neuer Chef Stephan Walde die Ermittlungen in dem Mordfall, dem kurz danach ein weiterer Doppelmord folgt. Die Taten erinnern auffallend an eine Serie aus dem Jahr 1989, die dann mit dem Tod des Täters endete. Ist hier ein Nachahmungstäter am Werk. Oder will der Mörder die Ermittler nur in die Irre führen ?

    Die clever aufgebaute Geschichte weist einen durchgehenden Spannungsbogen auf, der die Geschichte über die volle Länge trägt, und kann zudem durch einen packenden Schreibstil punkten.
    Auch die Charakterisierung der Protagonisten kann man nur als insgesamt gelungen bezeichnen. Dabei steht Stephan Walde allerdings lange Zeit ein wenig im Schatten seiner Kollegin, gewinnt dann aber im Laufe der Geschichte an Kontur hinzu und kann insbesondere durch seine persönliche Geschichte punkten.
    Erzählt wird die Geschichte in zwei parallel verlaufenden Erzählsträngen mit unterschiedlichen Zeitebenen, die zum einen die aktuellen Ermittlungen und zum anderen den Mörder Jens-Peter Bragmeier und seine Taten aus den Jahren 1989 bis 1993 in den Mittelpunkt rücken. In einem spannenden Showdown führt der Autor schließlich die beiden Ebenen zusammen und liefert dabei eine überzeugende Auflösung der aktuellen Mordserie. Ein etwas zu abruptes Ende gehört dabei zu den wenigen Kritikpunkten, die am Ende übrigbleiben.

    Solider Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, die aber für die weiteren Bände durchaus noch ein wenig Steigerungspotential hat.

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor einem Jahr
    Thriller mit realem Hintergrund

    In einem Wald bei Lüneburg entdecken Jugendliche die halb verwesten Leichen eines Ehepaares. Bald geschieht ein zweiter Doppelmord an beinahe der gleichen Stelle. Die Taten erinnern an eine Mordserie in diesem Wald aus den achtziger Jahren, die Goehrde- Morde. Der Täter wurde aber gefasst und hat 1993 Selbstmord begangen. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter oder wurde der Falsche verurteilt? Polizeikommissarin Marie Gläser und ihr neuer Chef Stephan Weide scheinen ratlos...


    Marie ist eine richtige Pfundsfrau, groß und wuchtig. Sie lebt mit einer Frau und zwei Männern in einer WG, alle mehr als zehn Jahre jünger als sie. Oft fühlt sie sich wie eine alleinerziehende Mutter dreier verhaltensauffälliger Kinder. 
    Stephan ist mit einer vermögenden Frau verheiratet und hat eine Tochter. Er hat sich kürzlich versetzen lassen. Den Grund erfahren wir erst sehr spät.
    Beide Ermittler blieben für mich eher blass und waren mir nicht besonders sympathisch. Stephans Erkrankung wurde mir viel zu wenig thematisiert, um mich zu berühren.
    Der Täter hingegen wirkte authentisch und ließ mir immer wieder einen Schauer über den Rücken jagen. Seine kranken Gedanken sind perfekt herausgearbeitet.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Ermittler und des Täters der achtziger Jahre erzählt. Die Passagen aus der Sicht von Jens sind grob, brutal und in derber Sprache erzählt, passend zu seiner Persönlichkeit. Allgemein fand ich den Schreibstil aber nicht besonders herausragend. Es gibt viele Wortwiederholungen und die große Spannung fehlte mir an mancher Stelle doch. Das Ende hat mich etwas enttäuscht, es kam abrupt und ist nicht wirklich rund. Dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, hat mir wiederum gut gefallen.
    Die Zeitsprünge waren nicht gekennzeichnet und haben mich teilweise sehr verwirrt. Ich musste mehrmals nachlesen, um zu erkennen, ob wir uns in der Gegenwart oder Vergangenheit befinden.


    FAZIT:
    Ein Thriller mit spannendem Hintergrund, der mich aber nicht vollends überzeugen konnte.

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    Tinkens avatar
    Tinkenvor einem Jahr
    Ich bin begeistert

    "Totenwald" ein Thriller von Klaas Kroon ist am 18.10.17 im BoD Verlag erschienen.

    Polizeikommissarin Marie Gläser trifft an einem Tatort auf ihren neuen Chef Stephan Weide. Ein Doppelmord mitten im Wald. Die Identität der Toten ist schnell geklärt, aber was das Motiv? Von Seiten der Presse werden erste Vergleiche zu einem Fall aus Ende der 80er Jahre gezogen. Darauf will sich Stephan Weide, aus Düsseldorf stammend, nicht gleich festlegen lassen. Als ein zweiter Doppelmord geschieht, kann man die Ähnlichkeiten, selbst des Tatortes, nicht mehr leugnen. Aber der Täter von damals hat sich 1993 suizidiert...

    In der personalen Erzählform geschildert, lässt uns der Autor die Ermittlungen verfolgen. Diese werden rasant und mitreißend beschrieben. In manchen Kapiteln begleiten wir aber auch mal den Mörder von 1989. Mit grausiger Faszination habe ich einen kurzen Abstecher in sein Leben und seine Gedankenwelt gemacht.

    Die Charaktere der Ermittler waren gut gezeichnet, haben Ecken und Kanten, und ich hatte sie vor Augen. Marie kam ich etwas näher, Stephan scheint noch ein kleines Geheimnis zu haben, was er nicht nur vor Marie verbirgt. Selbst der noch anfangs namenlose Mörder wurde in meinem Kopf lebendig.

    "Totenwald" bezieht sich auf die Göhrde-Morde von 1989. Es war auch der historische Hintergrund, der mich an diesem Buch gereizt hat. Ich lebe in dieser Gegend und die Morde hatten damals natürlich großen Einfluss auf unser Leben.

    Ich finde, es ist Herrn Kroon großartig gelungen, hier Geschichte und Fiktion miteinander zu verbinden. Er hat die Spannung durchgängig halten können, um sie am Ende immer weiter zu steigern. Ein paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und kurze Alibipausen runden alles ab.

    Ich bin begeistert, grandioses Lesevergnügen und absolute Leseempfehlung.

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    M
    Mona-Berlinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Super Spannend, tolle Geschichte ich konnte meinen Reader kaum weg legen daher wurde das lesen bis in die Morgenstunden. Ich empfehle es seh...
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    Christoph_Elbernvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Packend, hintergründig und verblüffend. Inspiriert von einem Serienkiller der 80er Jahre in Lüneburg.
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    Yogines avatar
    Yoginevor 6 Monaten

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    C
    In einem Wald bei Lüneburg entdecken Jugendliche die halb verwesten Leichen eines Ehepaares. Während die Polizei ermittelt, geschieht der zweite Doppelmord. Wieder ein Ehepaar. An beinahe der gleichen Stelle. Die Taten erinnern fatal an eine Mordserie in diesem Wald aus den achtziger Jahren. Polizeikommissarin Marie Gläser und ihr neuer Chef Stephan Weide hadern mit sich und den Fällen: Ist es überhaupt eine Serie? Zufall? Ahmt jemand den legendären, 1993 verstorbenen Göhrde-Mörder nach? Hat das Organisierte Verbrechen seine Finger im Spiel – und was hat Kommissar Weide wirklich im Kopf?
    nellsches avatar
    Letzter Beitrag von  nellschevor einem Jahr
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