PDF bietet viele Facetten. Die ganze Familie im Buch darzustellen ist eine riesige Aufgabe, wobei hier die eBook-Version besprochen wird. Kann diese mit der Printausgabe mithalten?
Redaktioneller Hinweis: Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Geliefert werden folgende Formate: Print, PDF, ePub und mobi
Meine Meinung:
Die PDF-Ausgabe lässt sich aus meiner Sicht gut am PC lesen, die Varianten als ePub und mobi entsprechend auf den entsprechenden Readern, die dieses Format unterstützen. Während die Printausgabe auch neben einem schnellen Vorblättern das Einfügen mehrerer Lesezeichen ermöglicht, wird diese Funktion bei eBook natürlich elektronisch unterstützt mit dem Vorteil, dass sowohl in entsprechende Kapitel gesprungen werden kann, als auch die Suchfunktion schneller brauchbare Ergebnisse liefert.
Zum Buch selbst:
Neben dem Einstieg in die Theorie und den Grundlagen zur Barrierefreiheit werden aus meiner Sicht alle relevanten Themen beleuchtet. Zwar könnte das Buch komplett durchgearbeitet werden, jedoch ist es oftmals auch hilfreich, dieses riesige Gesamtwerk nur dann mit Stichworten zu füttern, wenn es pressiert und entsprechend gezielt Informationen abzurufen. Es ist somit Nachschlagewerk und Grundlagenbuch zugleich.
Besonderheiten werden in Screenshots farbig leicht hervorgehoben und werden auch bei der Suchfunktion des eBooks gefunden.
Sofern eher unübliche Worte Verwendung fanden, werden diese erläutert und hierunter fällt selbst der Begriff ‚Barrierefreiheit‘, der in einer sehr schönen Ausführung nicht eine feststehende Meinung benennt, sondern generell zum Vorteil Stellung bezieht ein barrierefreies Dokument für alle zu erzeugen!
Ausführungen zu InDesign und Hinweise zum freien LibreOffice runden das Buch ab.
Fazit: Ich ziehe die eBookausgabe vor, da ich schnell dort suchen kann und auch hier das digitale Gewicht des über 600 starken Buches ein entspanntes Lesen der eBookausgabe in jeder Lage ermöglicht.


