Klabund

 4,3 Sterne bei 44 Bewertungen

Lebenslauf von Klabund

Der deutsche Schriftsteller Alfred Henschke verfasste von 1912 bis 1927 unter dem Pseudonym Klabund mehr als drei Dutzend Dramen und Romane sowie zahlreiche Nachdichtungen und Gedichte. Sein größter Erfolg war eine Nachdichtung aus dem Chinesischen. Das 1925 veröffentlichte Drama „Der Kreidekreis“ wurde zum meistgespielten Bühnenstück der Weimarer Republik. Zwanzig Jahre später inspirierte es Berthold Brecht zu seinem Werk „Der kaukasischen Kreidekreis“. Auch Klabunds Nachdichtungen aus dem Japanischen, wie „Das Kirschblütenfest“, erfreuten sich großer Beliebtheit bei der Leserschaft und beim Theaterpublikum.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Klabund

Cover des Buches Das Leben lebt (ISBN: 9783423206419)

Das Leben lebt

 (6)
Erschienen am 01.07.2003
Cover des Buches Borgia: Roman einer Familie (ISBN: B00CEMXFKE)

Borgia: Roman einer Familie

 (4)
Erschienen am 17.04.2013
Cover des Buches Borgia (ISBN: 9783436025045)

Borgia

 (3)
Erschienen am 01.01.1977
Cover des Buches Li-Tai-Pe (ISBN: 9783458082019)

Li-Tai-Pe

 (2)
Erschienen am 01.05.1997
Cover des Buches Wo andre gehn, da muß ich fliegen ... (ISBN: 9783442722679)

Wo andre gehn, da muß ich fliegen ...

 (2)
Erschienen am 01.09.1998
Cover des Buches Chinesische Gedichte (ISBN: B002C2PFRM)

Chinesische Gedichte

 (2)
Erschienen am 01.01.1958
Cover des Buches Störtebeker (ISBN: 9783862671663)

Störtebeker

 (2)
Erschienen am 24.05.2011
Cover des Buches Romane der Leidenschaft (ISBN: 9783865115126)

Romane der Leidenschaft

 (2)
Erschienen am 21.07.2005

Neue Rezensionen zu Klabund

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Cover des Buches Borgia (ISBN: 9783436025045)Buchgespensts avatar

Rezension zu "Borgia" von Klabund

Grausame Machtspiele
Buchgespenstvor einem Jahr

Rodrigo Borgia tat alles, um seine Macht und seinen Einfluss in der Kirche zu mehren. Er riss hohe Kirchenämter an sich, besetzte Schlüsselpositionen mit Verwandten und Bastarden, bis er als Papst Alexander VI. schließlich zum Stellvertreter Gottes auf Erden wurde und seine Schreckensherrschaft allumfassend wurde. Keine Sünde, die er nicht beging – uns seine Kinder Cesare und Lukrezia waren für ihn gleichermaßen Schachfiguren und Partner.

Ein erschütterndes, historisches Gemälde einer düsteren und doch faszinierenden Zeit. In Form eines sachlichen, emotionslosen Berichtes wird man von den gnadenlosen Intrigen und kaltblütigen Schachzügen dieser legendären Familie gefesselt. Der Ton des Romans ist gewöhnungsbedürftig. Schwankend zwischen sachlichem Bericht, übergangsloser allegorischer Theaterszenen, die tiefer blicken lassen als hundert Seiten ausufernder Ausschmückungen es je könnten, und mythologischer Überspitzung brennt sich die ganze Grausamkeit aber auch bis heute anhaltende Faszination der schauerlichen Ereignisse bis hin zu bitterbösem Humor in das Bewusstsein des Lesers und klingt dort noch lange nach.

Auf nur wenigen Seiten hat Klabund es geschafft eine fesselnde, erschütternde und informative Geschichte zu erschaffen, die die perfekte Illusion eines unvoreingenommenen Berichterstatters erschafft.

Nicht aus der Hand zu legen!

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Cover des Buches Bracke. Ein Eulenspiegel-Roman - 1918 (ISBN: B005TLE8R6)

Rezension zu "Bracke. Ein Eulenspiegel-Roman - 1918" von Klabund

Rezension zu "Bracke. Ein Eulenspiegel-Roman - 1918" von Klabund
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Dieses Buch habe ich im Rahmen der 120-Jahre-Challenge gelesen, ohne zu wissen, was mich erwartet. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Bracke, einem Menschen, der von seiner Umgebung als Sonderling wahrgenommen wird. Bracke will eigentlich nur eines: Dass alle Menschen miteinander menschlich umgehen. Niemand den anderen herabsetzt oder verletzt. Er ist ein Narr und Sonderling, der allen Menschen den Spiegel hinhält. Er ist auf seine Art weise, aber die Welt spielt Bracke immer wieder übel mit, so dass er gegen Ende seines Lebens verbittert ist, bevor er einen letzten Frühling erlebt und sich schliesslich, nach einem Gesprach mit einer Vogelscheuche (auch Bäume und Tiere sprechen mit Bracke) in den Schnee legt und stirbt.
Es ist ein Episodenroman, kleine Schnippsel und Geschehnisse werden beschrieben in einer oft sehr, sehr blumigen, ausschweifenden Sprache, mit vielen Vergleichen.
Im Roman versucht Bracke den Kurfüsten zur Abdankung und zur Beendingung aller Kriegerischen Handlungen zu bewegen. Das Gleiche, das Klabund mit seinem Offenen Brief an Kaiser Wilhelm II bezweckte.
Die Zerstückelung des Romans hat mir Mühe bereitet. Auch scheinen mir die Episoden je länger desto metaphysischer zu werden, womit ich nicht sehr viel anfangen kann.

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