Klara Kamlah , Dorothea Ackroyd Tinka Stinka zeigt es allen

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Inhaltsangabe zu „Tinka Stinka zeigt es allen“ von Klara Kamlah

Stinktiere stinken – das weiß doch wirklich jedes Kind! Komisch, selbst kann der kleine Fuchs Max aber gar nichts riechen, als das Stinktiermädchen Tinka in die Jahreszeitenschule kommt. Doch das hält die anderen Tierkinder nicht davon ab, sich über sie lustig zu machen. Max findet das ziemlich gemein. Aber dann ist es Tinka, die es den Anderen mal so richtig zeigt!

Ein Bilderbuch zum Thema Ausgrenzung und Mobbing aber auch deren Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut.
Die Geschichte und die Illustrationen des Kinderbuchs sind geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Ein wundervolles Buch mit einer klaren, sehr reinfühlsamen Geschichte zum Thema Ausgrenzung mit ebenso tollen Bildern

— Kinderbuchkiste

Das Buch beschreibt Mobbing aus der Sicht eines Außenstehenden, die zum Nachdenken anregt. Mit schönen Bildern untermalt.

— Chris_86

Über Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut,

— Tanzmaus

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  • Ein wundervolles Buch mit einer klaren, sehr reinfühlsamen Geschichte zum Thema Ausgrenzung mit eben

    Tinka Stinka zeigt es allen

    Kinderbuchkiste

    24. September 2017 um 19:25

    Thema Ausgrenzung / Mobbing Tiere Geschichten, Alltagssituationen von Kindern erleben zu lassen das ist im Bilderbuch häufig zu finden. Tiere sind ansprechender und niedlicher für Kinder so dass sie sich oft schneller mit ihnen identifizieren können und leichter einen Zugang zur Geschichte bzw. der Botschaft finden.Dank der wunderbaren Illustrationen von Dorothea Ackroyd , die die Tiere so unglaublich gut vermenschlicht darstellt und dennoch ihre eigenen Charaktere als Tier nicht vernachlässigt.Der nicht verkitschte Niedlichkeitsfaktor spricht Kinder wie Erwachsene sofort an, macht offen für die Geschichte, in die man gern einsteigt weil uns die Bilder ansprechen.Da sehen wir Tinka Stinka das schwarz weiße Stinktiermädchen mit ihrem netten rosa Trägerkleid und einige Tiere die ihr etwas zuzurufen scheinen.Ob es etwas Nettes oder Böses ist können wir aus dieser Darstellung noch nicht erkennen, aber genau dies macht uns neugierig.Wir treffen alle gleich auf der ersten Bilderbuchseite wieder.Vor der Jahreszeitenschule von Helga Eule herrscht reges Treiben. Erster Schultag nach den langen Ferien, da freut man sich auf seine Freunde und hat sich viel zu erzählen.Der kleine Fuchs Max steht mit seinem besten Freund dem Bären Henri vor der Schule und beobachten ein kleines Stinktiermädchen, das von seinen Eltern verabschiedet wird. Eine Neue!Und dann noch ein Stinktier. Max ist neugierig, freut sich aber Hase Torben ist entsetzt. Ein Stinktier, die stinken doch.Die Lehrerin stellt Tinka kurz vor. Als Neue in eine Klasse zu kommen ist immer blöd und wenn man dann noch ein Stinktier ist kennt man die Reaktionen der anderen schon.  So auch Tinka. Max und Henri finden das Verhalten der anderen blöd.So ein blödes Vorurteil, das Stinktiere stinken.Schließlich hat noch keiner von ihnen zuvor Bekanntschaft mit einem Stinktier gemacht. Zum Leidwesen von Tinka aber auch von Henri und Max geht in  der Pause geht das Gestänker von Hase Torben und Igel Paul weiter.  Henri und Max finden das blöd trauen sich aber auch nicht Tinka zu verteidigen, denn mit Paul und Torben möchten sie sich lieber nicht anlegen.Ist das feige?Ja,  die beiden sehen es so. Sie trauen sich nicht obwohl ihnen Tinka leid tut und überhaupt müsste eigentlich doch jeder bemerken, dass Tinka überhaupt nicht stinkt.Auch nach der Schule geht der Spießrutenlauf für Tinka weiter. Wieder trauen sich weder Henri noch Max zu Tinka zu halten, die weinend weg läuft.Am Abend trifft Max auf Tinka, die traurig unter einem Baum hockt. Die beiden kommen ins Gespräch. Tinka findet es nicht gut, das Max ihr nicht geholfen hat und Max erklärt ihr, das er sein Verhalten auch nicht toll fand. Ist das der Beginn einer neuen Freundschaft?Am nächsten Morgen gehen die Hänselleien weiter doch dieses Mal bezieht Max klar Stellung und verteidigt Tinka. Wie befürchtet zieht er sich damit nur den Unmut von Torben und Paul zu. Richtig geholfen hat es Tinka nicht denn die tritt den Rückzug an, läuft weg.Auch in der Pause ist Tinka nicht zu entdecken. Dafür hören alle furchtbare, seltsame Geräusche, die immer schneller näher kommen und dann ist es ganz nah. Ein riesiges Wildschwein läuft auf die Tierkinder zu. Wagemutig taucht plötzlich Tinka direkt vor dem Wildschwein auf.Was nun passiert verrate ich hier noch nicht aber ich denke viele ahnen es.Mit dieser Aktion hat sich Tinka bei allen Respekt verschafft. Selbst Torben und Paul sind auf einmal still.Was genau passiert sollte jeder selbst lesen, doch eins ist klar. nun gehört auch Tinka zu ihnen.*Tinka hatte Glück im Unglück. Sie konnte mehr oder weniger durch Zufall helfen, was ihr Anerkennung verschaffte.Doch Kindern in einer ähnlichen Situation, die ausgegrenzt werden, mit Vorurteilen belegt werden kommt solche ein Zufall oft nicht zur Hilfe, hier hätte ich mir etwas mehr an Strategien gewünscht wie Tinka ihre Position ohne den Zufall hätte stärken können, den "Gegnern" den Wind aus den Segeln nehmen könnte.Dennoch ist es eine wundervolle Geschichte, die für die Problematik der Ausgrenzung sensibilisiert. Besonders schön ist Fuchs Max innerliche Auseinandersetzung mit seinem eigenem Verhalten, das er selbst nicht gut findet. Sprachlich und inhaltlich wird diese Zerrissenheit wunderbar dargestellt, genauso wie Tinkas Empfindungen aber auch das der Widersacher Torben und Paul.Durch die Visualisierung der Emotionen, in den Bildern verstärkt sich bim Betrachter das Gefühl für die jeweilige Situation. Man nimmt sowohl die Mimik als auch die Gestik aller Beteiligten sehr bewusst war und sieht in den Illustrationen den gesamten Handlungsstrang in derb Übersicht.Das Auge kann zwar für einen Moment den gewählten Ausschnitt fokussieren z.B. den Fokus auf Tinka legen, nimmt aber schnell wieder den Blick auf das gesamte Bild auf. Durch diese Möglichkeit steuern wir intuitiv unsere Betrachtung und erfahren so eine Menge unterschiedlicher Eindrücke, Emotionen und Gefühle, die wir mit vielleicht schon selbst gemachten Erfahrungen verbinden können.*Es ist ein Buch, das mit einer gefühlvollen und klaren Sprache und ebensolchen Illustrationen sensibilisiert und überzeugt.*Unsere Lesekinder haben Tinka, Max und Henri von Anfang an ins Herz geschlossen und eine Antipati für Hase und Igel entwickelt. Man merkte beim Vorlesen genau wie die Kinder in der Geschichte mit gingen und mit Tinka mit fühlten.Als Torben und Paul in den Matsch fielen und nicht nur matschig sondern auch stinkend heraus kamen waren die Meinungen deutlich. "Geschieht ihnen recht!" riefen einige.Solche Äußerungen machen deutlich, das die Kinder ganz bewusst in der Geschichte mit gehen.*Wir haben nach der Vorlesestunde noch lange mit den Kindern über die Thematik gesprochen und dabei feststellen können, dass erstaunlich viele Kinder schon einmal in einer ähnlichen Situation wie Tinka waren. Eigentlich erschreckend wie schon kleine Kinder Gruppen bilden und wenn auch mit Sicherheit nicht immer bewusst andere , aus welchen Gründen auch immer, ausgrenzen. Daher sind Geschichten wie diese so wichtig um Kindern den richtigen Weg zu zeigen.*

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  • Ein lesenswertes Kinderbuch zum Thema Mobbing

    Tinka Stinka zeigt es allen

    Chris_86

    03. September 2017 um 21:24

    Aufmachung des BuchesDas Buch hat einen Hardcover Umschlag. Die Seiten sind stabil – wenn man sein Kind umblättern lassen möchte, kann man das gerne machen. Das Papier ist matt, nicht glänzend. Hierdurch reflektieren die vielen farbigen Bilder deutlich weniger Licht, was die Betrachtung angenehmer macht.UmsetzungThemen wie Andersartigkeit und Mobbing und wie man damit umgeht, sind immer aktuell. Kinder begegnen ihnen im Alltag. Dieses Buch greift das Thema Ausgrenzung aus der Sicht eines Außenstehenden auf. An der Seite von Max erfährt man wie Tinka, ein Stinktier, gehänselt wird.Dass die Geschichte aus der Sicht von Fuchs Max erzählt wird, eröffnet meiner Meinung nach verschiedene Blickwinkel auf die Situation. Es geht nicht nur darum, wie sich ein Mobbingopfer fühlt oder was es gegen seine Situation tun kann, auch das Umfeld wird in die Betrachtung einbezogen.Max hängt Vorurteilen nicht nach, im Gegenteil. Er selber kann keinen Geruch bei Tinka feststellen, weshalb er gar nicht erst in die Hänseleien einstimmt. Für ihn ist sie einfach eine neue Mitschülerin, die er kennenlernen möchte. Doch Torben sieht das anders. Seiner Meinung nach stinken Stinktiere und schnell stimmen die anderen Tierkinder in die Hänseleien ein. Max fühlt sich schrecklich, denn er sieht wie verletzt Tinka ist und er macht sich Vorwürfe, nicht mutig genug zu sein, um den anderen zu sagen, dass das was sie tun falsch ist.Die Bilder sind detailreich. Egal ob in der Klasse, wo einige Kinder Zahlen und Notizen aufschreiben, während andere Papierflieger kreisen lassen oder draußen auf dem Schulhof, wo mit Eicheln gespielt wird. Es gibt vieles zu entdecken.FazitDas Buch ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Max zeigt Kindern, dass sie sich selbst eine Meinung bilden sollten, anstatt Vorurteilen nachzuhängen und das es manchmal Mut braucht, um nicht tatenlos zuzusehen, wenn jemand ausgegrenzt wird.Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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  • Über Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut,

    Tinka Stinka zeigt es allen

    Tanzmaus

    27. August 2017 um 10:27

    Stinktiere stinken! Das muss man nicht riechen, das weiß man einfach. Selbst als Kind weiß man, dass Stinktiere nicht gerade angenehm riechen.   Als Tinka Stinktier neu an die Schule von Helga Eule kommt, verhalten sich gleich einige Tiere sehr seltsam ihr gegenüber. Andere dagegen sind reserviert. Tinka, die nach einem Umzug eh schon verschüchtert ist, stößt auf eine Wand der Ablehnung.   Gemeinsam mit seinem Freund dem Igel Paul macht sich Hase Torben über Tinka lustig. Max, der Fuchs und Henri Bär verstehen das nicht, würden Tinka gerne helfen, aber trauen sich nicht, da sie Angst haben, selbst ins Fadenkreuz der beiden zu geraten.   Einige Tage gehen ins Land, während derer Tinka leidet und Max verzweifelt, doch dann geschieht etwas, was alles ändert.   Das Bilderbuch wird für kleine Leser zwischen 4 und 10 Jahren empfohlen. Alleine diese Altersspanne hat nicht zu Beginn verwirrt. Nachdem ich allerdings in das Buch hineingesehen und es gelesen hatte, musste ich zustimmen.   Die Illustrationen sind sehr ansprechend, detailliert, kindgerecht und farbenfroh gestaltet, so dass ein 4jähriges Kind viel Spaß beim Betrachten der Bilder haben wird. Den Text dagegen finde ich für Kinder dieses Alters für zu schwierig. Neben dem Satzbau, dürften kleine Kinder auch von der Fülle des Textes wie auch der Namen regelrecht erschlagen werden. Dies ist aber für ältere Kinder wiederum interessant. Sie können den Text besser aufnehmen und auch mit der Fülle an Namen zurecht kommen.   Meine Empfehlung ist daher, für kleinere Kinder den Text nicht komplett vorlesen, sondern vielmehr erzählen, die Bilder genauer betrachten und analysieren, bei älteren Kindern dann den Fokus auf den Text legen. Die Botschaft des Buches, Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut lässt sich in jeder Altersklasse übermitteln.   Meine große Tochter ist 6 Jahre alt. Sie fällt daher weder in die eine, noch in die andere Kategorie. Bei ihr mache ich eine Mischung aus Text und Bildbetrachtung. Derzeit ist das Thema Ausgrenzung, „anders sein als andere“ und „daher ohne Freunde zu sein“ aktuell. Sie macht sich sehr viele Gedanken dazu und das Buch greift dieses Thema wunderbar auf. Von daher ist das Buch an sich für sie sehr interessant, die Illustrationen gefallen ihr, wir diskutieren, was man auf den Bildern erkennen kann und was man tun kann.   Fazit: So gesehen handelt es sich bei dem Buch um ein Buch, das mitwächst. Der Themenbereich ist in jeder der angesprochenen Altersklassen aktuell, so dass es schön ist, wenn  man ein Buch hat, das man nicht nur kurz, sondern längerfristig verwenden kann.

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