Klara Kamlah , Dorothea Ackroyd Tinka Stinka zeigt es allen

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Inhaltsangabe zu „Tinka Stinka zeigt es allen“ von Klara Kamlah

Stinktiere stinken – das weiß doch wirklich jedes Kind! Komisch, selbst kann der kleine Fuchs Max aber gar nichts riechen, als das Stinktiermädchen Tinka in die Jahreszeitenschule kommt. Doch das hält die anderen Tierkinder nicht davon ab, sich über sie lustig zu machen. Max findet das ziemlich gemein. Aber dann ist es Tinka, die es den Anderen mal so richtig zeigt! Ein Bilderbuch zum Thema Ausgrenzung und Mobbing aber auch deren Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut. Die Geschichte und die Illustrationen des Kinderbuchs sind geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

Das Buch beschreibt Mobbing aus der Sicht eines Außenstehenden, die zum Nachdenken anregt. Mit schönen Bildern untermalt.

— Chris_86
Chris_86

Über Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut,

— Tanzmaus
Tanzmaus

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  • Ein lesenswertes Kinderbuch zum Thema Mobbing

    Tinka Stinka zeigt es allen
    Chris_86

    Chris_86

    03. September 2017 um 21:24

    Aufmachung des BuchesDas Buch hat einen Hardcover Umschlag. Die Seiten sind stabil – wenn man sein Kind umblättern lassen möchte, kann man das gerne machen. Das Papier ist matt, nicht glänzend. Hierdurch reflektieren die vielen farbigen Bilder deutlich weniger Licht, was die Betrachtung angenehmer macht.UmsetzungThemen wie Andersartigkeit und Mobbing und wie man damit umgeht, sind immer aktuell. Kinder begegnen ihnen im Alltag. Dieses Buch greift das Thema Ausgrenzung aus der Sicht eines Außenstehenden auf. An der Seite von Max erfährt man wie Tinka, ein Stinktier, gehänselt wird.Dass die Geschichte aus der Sicht von Fuchs Max erzählt wird, eröffnet meiner Meinung nach verschiedene Blickwinkel auf die Situation. Es geht nicht nur darum, wie sich ein Mobbingopfer fühlt oder was es gegen seine Situation tun kann, auch das Umfeld wird in die Betrachtung einbezogen.Max hängt Vorurteilen nicht nach, im Gegenteil. Er selber kann keinen Geruch bei Tinka feststellen, weshalb er gar nicht erst in die Hänseleien einstimmt. Für ihn ist sie einfach eine neue Mitschülerin, die er kennenlernen möchte. Doch Torben sieht das anders. Seiner Meinung nach stinken Stinktiere und schnell stimmen die anderen Tierkinder in die Hänseleien ein. Max fühlt sich schrecklich, denn er sieht wie verletzt Tinka ist und er macht sich Vorwürfe, nicht mutig genug zu sein, um den anderen zu sagen, dass das was sie tun falsch ist.Die Bilder sind detailreich. Egal ob in der Klasse, wo einige Kinder Zahlen und Notizen aufschreiben, während andere Papierflieger kreisen lassen oder draußen auf dem Schulhof, wo mit Eicheln gespielt wird. Es gibt vieles zu entdecken.FazitDas Buch ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Max zeigt Kindern, dass sie sich selbst eine Meinung bilden sollten, anstatt Vorurteilen nachzuhängen und das es manchmal Mut braucht, um nicht tatenlos zuzusehen, wenn jemand ausgegrenzt wird.Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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  • Über Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut,

    Tinka Stinka zeigt es allen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    27. August 2017 um 10:27

    Stinktiere stinken! Das muss man nicht riechen, das weiß man einfach. Selbst als Kind weiß man, dass Stinktiere nicht gerade angenehm riechen.   Als Tinka Stinktier neu an die Schule von Helga Eule kommt, verhalten sich gleich einige Tiere sehr seltsam ihr gegenüber. Andere dagegen sind reserviert. Tinka, die nach einem Umzug eh schon verschüchtert ist, stößt auf eine Wand der Ablehnung.   Gemeinsam mit seinem Freund dem Igel Paul macht sich Hase Torben über Tinka lustig. Max, der Fuchs und Henri Bär verstehen das nicht, würden Tinka gerne helfen, aber trauen sich nicht, da sie Angst haben, selbst ins Fadenkreuz der beiden zu geraten.   Einige Tage gehen ins Land, während derer Tinka leidet und Max verzweifelt, doch dann geschieht etwas, was alles ändert.   Das Bilderbuch wird für kleine Leser zwischen 4 und 10 Jahren empfohlen. Alleine diese Altersspanne hat nicht zu Beginn verwirrt. Nachdem ich allerdings in das Buch hineingesehen und es gelesen hatte, musste ich zustimmen.   Die Illustrationen sind sehr ansprechend, detailliert, kindgerecht und farbenfroh gestaltet, so dass ein 4jähriges Kind viel Spaß beim Betrachten der Bilder haben wird. Den Text dagegen finde ich für Kinder dieses Alters für zu schwierig. Neben dem Satzbau, dürften kleine Kinder auch von der Fülle des Textes wie auch der Namen regelrecht erschlagen werden. Dies ist aber für ältere Kinder wiederum interessant. Sie können den Text besser aufnehmen und auch mit der Fülle an Namen zurecht kommen.   Meine Empfehlung ist daher, für kleinere Kinder den Text nicht komplett vorlesen, sondern vielmehr erzählen, die Bilder genauer betrachten und analysieren, bei älteren Kindern dann den Fokus auf den Text legen. Die Botschaft des Buches, Ausgrenzung, Mobbing, Überwindung, Freundschaft, Toleranz und Mut lässt sich in jeder Altersklasse übermitteln.   Meine große Tochter ist 6 Jahre alt. Sie fällt daher weder in die eine, noch in die andere Kategorie. Bei ihr mache ich eine Mischung aus Text und Bildbetrachtung. Derzeit ist das Thema Ausgrenzung, „anders sein als andere“ und „daher ohne Freunde zu sein“ aktuell. Sie macht sich sehr viele Gedanken dazu und das Buch greift dieses Thema wunderbar auf. Von daher ist das Buch an sich für sie sehr interessant, die Illustrationen gefallen ihr, wir diskutieren, was man auf den Bildern erkennen kann und was man tun kann.   Fazit: So gesehen handelt es sich bei dem Buch um ein Buch, das mitwächst. Der Themenbereich ist in jeder der angesprochenen Altersklassen aktuell, so dass es schön ist, wenn  man ein Buch hat, das man nicht nur kurz, sondern längerfristig verwenden kann.

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