Klara Sinn

 4 Sterne bei 35 Bewertungen
Klara Sinn

Lebenslauf von Klara Sinn

Klara Sinn lebt mit Mann, Tochter und Hund in Hessen. Mit Mitte Vierzig hatt sie fast alles ausprobiert oder erreicht, was sie sich in ihrer Sturm-und-Drang-Zeit so vorgenommen hatte: Sie hatte wissenschaftlich gearbeitet (u.a. Politikwissenschaft und Germanistik studiert), als freie Mitarbeiterin einer Lokalzeitung journalistische Erfahrungen gesammelt, und sie war in ihrem Traumberuf als Lehrerin angekommen. Sollte es das nun gewesen sein? Plötzlich rückte ihr ein weiterer langgehegter Wunsch wieder ins Bewusstsein: das Schreiben. Von Ehemann und Tochter milde belächelt, packte es sie im Herbst 2012. Fortan waren die Ferien nicht nur erduldete Korrekturzeiten, sondern auch herbeigesehnte Schreibzeit. Als ihr erster Roman dann tatäschich fertig geworden und von der Familie ausreichend heftig bejubelt worden war, entschied sie sich, eine Verlagsveröffentlichung zu versuchen.

Alle Bücher von Klara Sinn

Liebling, ich geh dann mal

Liebling, ich geh dann mal

 (35)
Erschienen am 14.09.2016

Neue Rezensionen zu Klara Sinn

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Rezension zu "Liebling, ich geh dann mal" von Klara Sinn

Ich habe ein ganz anderes Buch erwartet und bin enttäuscht
mysticcatvor einem Jahr

„Liebling, ich geh dann Mal“ ist das Erstlingswerk der Autorin Klara Sinn und 2016 als E-Book only im Digital Publishers Verlag erschienen.

Covergestaltung und Titel haben mich angesprochen – ich habe auf Chicklit getippt. Bei der Beschreibung „Frauen über 30 mit Familie“ habe ich mich wiedergefunden und auf einen unterhaltsamen Roman für Frauen in den besten Familienjahren gerechnet.

Bei der Protagonistin Johanna Holm, 45, anscheinend Deutschlehrerin (und was noch?) hätte ich leicht eine Identifikationsfigur finden können. Sie ist zwar älter als ich, jedoch ist die familiäre Situation generell ähnlich, abgesehen davon, dass ich ein gutes Jahrzehnt jünger bin und naturwissenschaftliche Fächer unterrichte.

Vom Luxus, mich nach 6 Unterrichtsstunden eine (!!!) Stunde schlafen legen zu können, träume nicht nur ich, sondern auch sämtliche Kolleg*innen von mir in allen Altersgruppen. In meiner Einschätzung hat die Protagonistin scheinbar extrem viel Freizeit, denn in einer Woche würde ich (neben Schule und meinen häuslichen Pflichten) keine Mehrfachbesuche bei meiner Freundin plus Zumba und Ausgehen danach plus aktive Wochenendgestaltung mit Mann oder Familie schaffen. Und woher sie das Geld nimmt, um in jeden Ferien zu verreisen, das frage ich mich auch – wo sie doch als Hauptverdienerin nebenher Haus, Auto, Hund, Garten und Teenagertochter zu erhalten hat. Falls man in Deutschland tatsächlich so unfassbar gut verdient: haltet mir ein Plätzchen frei, dann komme ich auch! Denn nebenher scheint es auch noch massenhaft Freizeit zu geben und mit dem Kollegium oder den Schüler*innen befasst man sich scheinbar auch nicht näher, so dass man seinen Egotrip perfekt ausleben kann.

Den „Veränderungsplan“ der Protagonistin finde ich lediglich selbstsüchtig – und so gar nicht zu ihrer linken Grundeinstellung passend. Eher hätte ich mir hier ehrenamtliches Engagement erwartet – doch so wird der Gewerkschaft beigetreten und beim Maiaufmarsch marschiert – und das war es dann auch schon mit Nächstenliebe. Weder von nachhaltigen Gedanken, noch von tatsächlich fairer Arbeit findet sich etwas in diesem Buch. Hier hätte sie zumindest kontrollieren müssen, aus welchem Land der sexy Fummel besteht und nachfragen müssen, ob die Haarfarbe beim Frisör nicht im Tierversuch getestet wurde. Dann hätte ich ihr die Grundhaltung zumindest abgenommen, aber so bleibt sie für mich ein oberflächlicher mieser Charakter, der nur an sich selbst denkt und der sich während der gesamten Handlung nicht weiter entwickelt.

Weder das Cover noch den Titel für die Handlung finde ich passend, da es immerhin – VORSICHT – SPOILERGEFAHR! Bis zum Nachwort braucht, um tatsächlich zu gehen. HIER hätte für mich die eigentliche Geschichte, die ich zu lesen erwartet habe, begonnen.

Von diesem Buch war ich enttäuscht, da ich etwas ganz anderes erwartet habe und der leichte Schreibstil alleine das Buch auch nicht rettet. Schade!

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Rezension zu "Liebling, ich geh dann mal" von Klara Sinn

Liebling, ich geh dann mal von Klara Sinn
madamecurievor 2 Jahren

Buchcover:Johanna Holm ist 45, glücklich verheiratet und engagiert in ihrem Beruf als Lehrerin. Doch dann tut sie etwas, was ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt: Sie wagt den Aufbruch und entwirft ihren persönlichen 6-Punkte-Plan, um in eine erfüllte zweite Lebenshälfte zu starten.
Der entscheidende, sechste Punkt: „Erstmals im Leben mit einem anderem als dem eigenen Mann schlafen.“
Ein humorvoller Roman für alle Frauen ab 30, die ihren Mr. Right schon gefunden haben, aber irgendwo zwischen Beruf, Ehemann und Kindern immer noch – oder nun erstmals – auf der Suche nach ihrer persönlichen Glücksformel sind.


Das war ein schönes Lesevergnügen für zwischendurch wo man hin und wieder laut Lachen mußte.Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte ,obwohl ich etwas lange gebraucht habe.

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Rezension zu "Liebling, ich geh dann mal" von Klara Sinn

Was tun wenn man älter wird?
niknakvor 2 Jahren

Inhalt:
Johanna Holm ist verheiratet, hat eine Tochter und liebt ihren Beruf. Trotzdem kommt sie mit 45 Jahren darauf, dass sie langsam älter wird. Um das Älter werden besser zu verarbeiten und nicht vollkommen in die Midlife Crisis zu kommen, entwirft sie einen 6 Punkte Plan, der ihr in der zweiten Lebenshälte weiterhelfen soll.
Wie es ihr dabei ergeht und was ihre Freunde / Familie dazu sagen, müsst ihr selbst lesen.

Mein Kommentar:

Klara Sinn hat einen flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch schnell und leicht lesen lässt. Sie hat die Geschichte aus Sicht von Johanna in der Ich Perspektive erzählt. Somit bekommt man als Leser alles von ihren Gedanken und Gefühlen mit und kann sie sehr gut verstehen und mit ihr mitfühlen.
Auch die anderen Personen sind recht gut beschrieben, aber meist erfährt man alles aus Johannas Sichtweise. Beim Leser kommen auch die anderen Charaktere gut an.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Geschichte nie langweilig wird und man auch immer wieder zum Lachen kommt.
Johanna war mir sehr sympatisch und sie hat trotz all ihrer eigenen Probleme immer auch an ihre Freundin gedacht, da auch diese in einer Krise steckt. Dadurch wurde sie auch von ihren eigenen Problemen abgelenkt. Das finde ich macht ein wenig nachdenklich, dass man nicht nur an sich selbst denken soll, sondern auch an andere.
Johanna ist Lehrerin von Beruf und man erfährt als Leser auch einiges darüber wie es ihr dabei ergeht und wie sie den Alltag mit Schülern und Kollegen meistert. Auch diese Erzählungen fand ich teilweise recht lustig.
Das Ende war etwas überraschend und schnell und ich hätte mir gewünscht, dass es etwas genauer beshrieben ist. So konnte sich der Leser allerdings noch einige offene Fragen selbst beantworten und sich eine eigene Meinung dazu bilden.

Mein Fazit:
Ein etwas anderes Buch über die Midlife Crisis einer Frau mit 45 Jahren, das nicht alles immer ganz ernst nimmt, sondern mit Humor betrachtet. Eine nette Lektüre für Zwischendurch.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Das E-Book "Liebling, ich geh dann mal" von Klara Sinn ist ein humorvoller Roman für alle Frauen ab 30, die ihren Mr. Right schon gefunden haben, aber irgendwo zwischen Beruf, Ehemann und Kindern immer noch – oder nun erstmals – auf der Suche nach ihrer persönlichen Glücksformel sind.

Neugierig? Dann macht mit!

Wir verlosen 20 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016.

Worum es geht? Johanna Holm ist 45, glücklich verheiratet und engagiert in ihrem Beruf als Lehrerin. Doch dann tut sie etwas, was ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt: Sie wagt den Aufbruch und entwirft ihren persönlichen 6-Punkte-Plan, um in eine erfüllte zweite Lebenshälfte zu starten. Der entscheidende, sechste Punkt: „Erstmals im Leben mit einem anderem als dem eigenen Mann schlafen.“





Die Autorin: Klara Sinn ist Jahrgang 1967 und lebt mit Mann, Tochter und Hund in Hessen. Mit Mitte Vierzig hatte sie fast alles ausprobiert oder erreicht, was sie sich in ihrer Sturm-und-Drang-Zeit so vorgenommen hatte. Plötzlich rückte ihr ein weiterer lang gehegter Wunsch wieder ins Bewusstsein: Das Schreiben. Von Ehemann und Tochter milde belächelt, packte es sie im Herbst 2012. Als der Roman tatsächlich fertig geworden und von der Familie ausreichend heftig bejubelt worden war, entschied sie sich, eine Verlagsveröffentlichung anzustreben.

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