Klara Winterstein Beginenhochzeit

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Inhaltsangabe zu „Beginenhochzeit“ von Klara Winterstein

Flandern um 1500: Nach einer harten Zeit voller Entbehrungen lebt Agnes unter dem Schutz der frommen Frauen auf dem Beginenhof in Brügge. Dort arbeitet die eigenwillige Begine als Pförtnerin. Doch als eine ihrer Mitschwestern ums Leben kommt und eine reiche Kaufmannsfamilie den Beginen droht, ist die Ruhe dahin. Dann erfährt Agnes von der Vergangenheit einer Novizin, die sie selbst betrifft, und es beginnt für sie ein Kampf um Gerechtigkeit und ihre eigene Zukunft…

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  • Klara Winterstein - Beginenhochzeit

    Beginenhochzeit
    Perle

    Perle

    24. March 2014 um 10:34

    Klappenhochzeit: Flandern um 1500: Nach einer harten Zeit voller Entbehrungen lebt Agnes unter dem Schutz der frommen Frauen auf dem Beginenhof in Breügge. dort arbeitet die eigenwillige Begine als Pförtnerin. doch als eine ihrer Mitschwestern plötzlich stirbt, ist die Ruhe auf dem Hof dahin: Es entbrennt ein heftiger Streit um das Testament, und der Advokat, der die Beginen unterstützt, gefällt Angnes besser, als ihr zunächst lieb ist. Als dann auch noch eine junge Novizin auf den Hof kommt, die ein Geheimnis zu verbergen scheint, nimmt Agnes` Leben eine ungeahnte Wendung. Eigene Meinung: Ich habe bis jetzt höchstens zwei Historische Romane gelesen, da sie nicht so ganz mein Fall sind und auch schwer zu lesen sind. Aber dieses Buch mit 410 Seiten konnte man flüssig und schnell lesen. Ich hatte mich auch gut eingelesen, bis auf paar Seiten, die mir nicht so gefielen oder die man hätte weglassen können, war ich echt beeindruckt von den Beginen im Kloster in Brügge. Am Anfang kamen mir viele Gedanken, über das Leben im Kloster. Meine Mutter wollte früher immer gerne ins Kloster gehn, hat sie dann doch nicht gemacht, sonst wäre ich ja nicht da. Aber sie erzählte mir schon öfters davon und so ging mir vieles durch den Kopf, auch in Bezug auf mein Leben. Ich schaute mir sogar die Stadt Brügge im Internet bei Wikipedia an und las einiges darüber. Auf Anhieb gefiel sie mir und bekam großes Interesse dort einmal hinzufahren. Meine Mutter erzählte mir, dass meine Großonkels dort mal mit dem Bus eine Tagestour machten, es ist nicht allzu weit von uns entfernt. Ich hatte schon mal von dieser Gegend gehört. Dadurch gefiel mir der Roman ganz gut und mir lag besonders die Novizin Maria am Herzen sowie der Maler Clemens, Mit Agnes Geschichte wurde ich erst später warm. Es waren auch einige Schreibfehler drin, doch meistens wusste man, was es heißen sollte, fand es aber sehr schade darum. Trotzdem sah ich fast die ganze Story in lebenden Bildern. Der Schluss gefiel mir leider nicht ganz so, hatte mir was anderes vorgestellt unter dem Titel "Beginenhochzeit". Vielleicht komme ich ja bald mal nach Brügge/Belgien und kann mir die Gegend dort einmal genauer anschauen und werde dann an diesen Historischen Roman zurückdenken, welcher vor über 500 Jahren stattfand. Ich versuche jetzt des öfteren mal einen Historischen Roman zu lesen, doch ich tu mich da sehr schwer mit. Vergebe immerhin 3 Sterne dafür.

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  • Rezension zu "Beginenhochzeit" von Klara Winterstein

    Beginenhochzeit
    mabuerele

    mabuerele

    08. August 2012 um 17:52

    Es ist das Jahr 1500. Im Beginenhof zu Brügge findet Agnes, die die Aufgabe der Pförtnerin versah, Schwester Seraphine tot in ihrer Hütte. Die Schwester stammt aus einem reichen Haus. So hoffen die Beginen auf Geld, um ein Spital für Aussätzige einrichten zu können. Doch der große Teil des Erbes geht an den Neffen der Verstorbenen. Da den Beginen ein anderes Testament vorliegt, legen sie Widerspruch ein. Währenddessen geht das Leben auf dem Beginenhof weiter. Es werden Novizinnen aufgenommen und die Kirche wird frisch gestrichen. Der Malerjunge aber zeichnet ein Gemälde aller Beginen. Die Autorin zeichnet ein authentisches Bild vom Leben der Beginen. Im Beginenhof fanden Frauen Schutz und Arbeit. Es galten strenge Regeln, aber auch ein Verlassen des Hofes war möglich. Am Beispiel von Agnes lernen wir das Leben von Frauen kennen, die in Dienst treten, von dem Dienstherrn geschwängert werden und dann ihren Weg allein gehen müssen. Doch auch das Leben der Handwerker war nicht immer einfach. Brügge verlor gegenüber von Amsterdam zunehmend an Bedeutung. Die Einnahmen schwanden. Der Roman ist über weite Strecken spannend geschrieben. Er liest sich flott. Der meist nüchterne Stil beschreibt die Zeitverhältnisse genau. Zu Beginn jedes Kapitels werden Auszüge aus den Regeln der Beginen veröffentlicht. Dadurch wird das Handeln der Frauen verständlich. Im Nachwort wird ein Einblick in die Quellen gegeben. Das ist ein zusätzlicher Pluspunkt für das Buch.

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  • Rezension zu "Beginenhochzeit" von Klara Winterstein

    Beginenhochzeit
    Büchermona

    Büchermona

    17. June 2010 um 19:11

    Kurzbeschreibung: Flandern um 1500: Nach einer harten Zeit voller Entbehrungen lebt Agnes unter dem Schutz der frommen Frauen auf dem Beginenhof in Brügge. Dort arbeitet die eigenwillige Begine als Pförtnerin. Doch als eine ihrer Mitschwestern plötzlich stirbt, ist die Ruhe auf dem Hof dahin: Es entbrennt ein heftiger Streit um das Testament, und der Advokat, der die Beginen unterstützt, gefällt Agnes besser, als ihr zunächst lieb ist. Als dann auch noch eine junge Novizin auf den Hof kommt, die ein Geheimnis zu verbergen scheint, nimmt Agnes‘ Leben eine ungeahnte Wendung. Ein detailreicher Einblick in das Beginenleben… Agnes ist seit 15 Jahren Pförtnerin vom Beginenhof in Brügge. Sie hat eine schwere Zeit mit dem Anlegen der schlichten Beginengewänder hinter sich gelassen. Sie möchte einfach nur vergessen und fortan möglichst fromm durchs Leben gehen. Das gelingt ihr auch. Sie ist zuverlässig und vollkommen mit sich im Reinen und eine der folgsamsten Schwestern in der Gemeinschaft. Das ändert sich mit dem Tag, als sie den Advokaten Dietz kennen lernt. Die beiden treffen wegen eines Erbschaftsstreits aufeinander. Eine alte Begine ist erst kürzlich aus dem Leben geschieden, hat lange Zeit in der Mitte ihrer Schwestern verbracht und soll nun trotzdem ihr gesamtes Vermögen der Familie verschrieben haben? Noch dazu ist dieses Dokument erst jüngst, vollkommen ohne Zeugen verfasst worden. Es existiert eine ältere Version, in welcher die Beginen den gesamten Besitz bekommen und dieses Testament ist auch von Zeugen unterschrieben. Doch welches ist jetzt recht? Warum sollte die fromme Schwester ihre Meinung geändert haben? Ging dies vielleicht nicht mit rechten Dingen zu? Agnes hat den Kopf voll und jetzt kommen auch noch neue Novizinnen ins Kloster. Die Beginen bemerken schnell die frappierende Ähnlichkeit zwischen einer Novizin und ihrer Schwester Agnes. Nur ihr selbst fällt es nicht auf. Wer kann diese ganzen Geheimnisse lüften und wann wird wieder Ordnung in das Leben auf dem Beginenhof Brügge einziehen? Die Geschichte erlebt einige Perspektivenwechsel, was ich als Leser sehr angenehm empfunden habe. Die Sorgen und Ängste erreichen den Leser so besser und er fühlt sich in keiner Situation zurückgestellt oder nicht offen genug behandelt. Alle Kapitel beginnen mit einem Ausschnitt aus dem Regelwerk für Beginen. Es ist sehr umfangreich und komplex und wirklich jeder Ablauf, jeder Schritt und jedes Wort wird den Frauen erst erklärt, bevor sie es anwenden dürfen. Ob es die Magistra ist, die das höchste Amt ausübt und auf jede kleinste Handlung ein Augenmerk hat und für alles und jedes erst eine Erlaubnis zu erteilen hat. Oder ob es die Essensregeln für Kranke, die Beherbergungsregeln für Gäste oder die Handhabung von Männern ist, alles hat in diesen Regeln seinen Platz. Der Leser erhält dadurch einen fast schon intimen Einblick in die Lebensweise der Beginen. Denn an diese Regeln hatten sie sich zu halten, es sei denn, die Magistra hatte etwas anderes angeordnet. Für mich war der Begriff „Begine“ an sich schon neu. Da war diese wirklich lückenlose Unterweisung ein großes Plus. Was manchmal etwas langatmig geworden ist, war die Handlung. Teils könnten einige Sachen weggelassen werden, so würde sich beim Leser mehr Spannung aufbauen. Aber sonst.: Die Figurenzahl ist überschaubar, die Orte plastisch dargestellt und die Stimmung jeweils sehr authentisch. Eine Empfehlung zum Kennen lernen einer völlig anderen Lebensweise gut geeignet und von mir gerne weiterempfohlen!

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