Klaus-Dieter Sedlacek

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Klaus-Dieter Sedlacek

Lebenslauf von Klaus-Dieter Sedlacek

Der Naturwissenschaftler Dipl.-Math. Klaus-Dieter Sedlacek, Jahrgang 1948, studierte in Stuttgart neben Mathematik und Informatik auch Physik. Nach fünfundzwanzig Jahren Berufspraxis in der eigenen Firma widmet er sich nun seinen privaten Forschungsvorhaben und veröffentlicht die Ergebnisse in allgemein verständlicher Form. Darüber hinaus ist er der Herausgeber mehrerer Buchreihen unter anderem der Reihen 'Wissenschaftliche Bibliothek' und 'Wissen gemeinverständlich'.

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Rezension zu "Unsterbliches Bewusstsein" von Klaus-Dieter Sedlacek

Rezension zu "Unsterbliches Bewusstsein" von Klaus-Dieter Sedlacek
HeikeGvor 8 Jahren

Bewusstsein ist der fundamentale Baustein von allem was existiert
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Hat das Leben einen Sinn? Wenn ja, worin besteht er?
Diese Frage treibt die Menschheit seit Ewigkeiten um. Vielleicht offenbart sich der Sinn des Lebens auch darin, herauszufinden, was hinter dem Sinn liegt, wer wir selbst sind eingebettet im großen Ganzen. Vielleicht gibt es gar keinen Sinn. Oder vielleicht liegt er darin, unser Potential zu entfalten, uns zum Ausdruck zu bringen und zu erkennen wer oder was wir nicht sind.
Was ist überhaupt Sinn? Sinn ist im Grunde genommen nur ein anderes Wort für Bedeutung. Erst das sich durch Denken und Entscheidungen entwickelnde Bewusstsein gibt Bedeutung oder Sinn. Bewusstsein ist offensichtlich das Primäre oder Umfassende, Bedeutung und Information „nur“ ein Teil davon.
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Mit diesen und einer Reihe mehr Fragen beschäftigt sich der Mathematiker und Informatiker Klaus-Dieter Sedlacek in seinem Buch „Unsterbliches Bewusstsein“. Worin besteht die Realität? Was ist das Wesen von Geist und Materie? Verfügt der Mensch über einen freien Willen? Was ist der Sinn des Lebens? Überlebt unser individuelles Bewusstsein den persönlichen Tod?
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Auf den ersten Blick mutet sein Titel recht esoterisch an. Doch weder geht es um Glauben, noch um jedwede sibyllinische Deutungen. Seine Beweisführung praktiziert Sedlacek in der klassischen Form, die bei Aufstellung einer wissenschaftlichen Theorie angewandt wird. Es muss:
1. ... eine Wirklichkeit logisch widerspruchsfrei beschrieben werden, einschl. den Voraussetzungen dieser Wirklichkeit
2. ... diese Wirklichkeit logisch erklärt werden und ggf. müssen weitere Schlussfolgerungen abgeleitet werden (= Hypothese)
3. ... eine unnötige komplizierte Erklärung vermieden werden, wenn es auch einfacher geht (Ockhams Rasiermesser!)
4. ... Die Hypothesen müssen prinzipiell fasifizierbar sein (= Überprüfung auf Falschheit)
5. ... empirisch entschieden werden, ob die Wirklichkeit zu den Hypothesen passt (falsifizieren und verifizieren)
6. Es müssen Ableitungen solcher Vorhersagen gemacht werden, die praktische Bedeutung haben
7. Es muss empirisch entschieden werden können, ob die Vorhersagen richtig sind (falsifizieren oder verifizieren)
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Anhand dieser sieben Kriterien tastet der Autor sich langsam an die große Bewusstseinsfrage und ihr Unsterblickkeitspotential heran. Dabei beruft er sich auf viele unerklärliche Phänomene aus der Experimentalphysik - z. B. den Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts oder die spukhafte Fernwirkung des Zwei-Photonen-Experiments -, sucht dazu die passende metaphysische Erklärungen der Wirklichkeit, baut aus den Zutaten eine Theorie und benutzt die Phänomene zur Verifikation der Hypothese, um am Ende die Grundfrage unserer Existenz zu beantworten.
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Neurologie, Quantenphysik, Psychologie, Philosophie, Mathematik und Verhaltensforschung integriert Sedlacek in seine Abhandlung und kommt letztendlich zu der Aussage, dass unser Gehirn zwar Bewusstsein zeigt, aber nicht dessen Ursprung ist. In Wirklichkeit gehören zumindest Teile des menschlichen Bewusstseins einer anderen Ebene an, die er im Buch „das Vakuum“ nennt und eine Energieart sein könnte. Die Seele wiederum ist die am höchsten motivierte und am stärksten mit Energie geladene Bewusstseinseinheit.
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Fazit:
Die von Klaus-Dieter Sedlacek gewählte Rahmenhandlung - eine vor Fachexperten strotzende Lehrgangsveranstaltung, deren Beteiligte allerdings nur mit mäßigem Allgemeinwissen, dafür aber allerorts mit einem „Bitte Herr Professor“ und „Danke Herr Dr.“ aufwarten - wirkt zwar etwas „itzi-bitzi“ und strapaziert einen an wissenschaftliche Sachbücher gewohnten Leser zuweilen recht arg, aber der Inhalt ist erstaunlich logisch, faszinierend und wissenschaftlich fundiert aufbereitet. Der Autor packt abstrakte Beweise in ein allgemein verständliches Format, um sie für jeden Interessierten nachvollziehbar zu machen.
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„Entwickeln Sie die Welt durch Ihre Gedanken und bewusste Entscheidungen und haben Sie keine Angst, was nach dem physischen Ende sein wird, denn der Mensch besitzt ein unsterbliches Bewusstsein!“ (K.-D. Sedlacek)

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Klaus-Dieter Sedlacek wurde am 28. Juni 1948 in Bad Rothenfelde (Deutschland) geboren.

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