Sterben einer Kulturlandschaft Eisenbahn Land Brandenburg

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Inhaltsangabe zu "Sterben einer Kulturlandschaft Eisenbahn Land Brandenburg"

Kulturlandschaft Eisenbahn − Land Brandenburg
Der 1. Bericht 2014 hat die aktiven Personenbahnhöfe, der 2. Bericht die Güterbahnhöfe 1838-2015 und der 3. Bericht die Anschlussgleise als Schwerpunkt. In den „Kulturpolitischen Berichten“ werden umfassende Dokumentationen publiziert. 2014 bis 2016 wurden jedes Jahr auf jeweils 200 Seiten vielfältige Themen angesprochen. Dazu zählen: Gütertransport, Industrielandschaft, Militär, private Bahngesellschaften, Kulturgeschichte, Demokratie, Umweltschutz, öffentliche Räume, Systemtheorie, Digitalisierung, politische Diskussion, regionale Wirtschaftskreisläufe, Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft, Philosophie, Menschenrechte, Service, Architektur und Raum, Medien, moderne Archäologie, Öffentlichkeit und Bewusstsein, Mobilitätsstrategie, VBB, Monopolkommission, Kulturlandschaft Eisenbahn usw. Viele der Sachthemen sind zum ersten Mal diskutiert und in einer teilweise polemischen Weise beschrieben worden. Neben der Polemik stand die Sammlung von über 100.000 Fakten im Mittelpunkt des Interesses. Faktensammlungen sind vorhanden für: Bahnhöfe und ihre aktuelle Funktionalität, klassische Güterbahnhöfe und ihre Stilllegung, Einstellung des Service, Struktur der Betriebsführung im Bahnnetz, Ausstattung der neu gestalteten Bahnsteige, Entwicklung der Gleisanschlüsse, Stand der gegenwärtigen sozialen, kulturellen und politischen Diskussion. Folgende Zahlen aus der Geschichte und Gegenwart des Landes Brandenburg sind bisher annähernd gesichert: 1017 Personenbahnhöfe, 784 Güterbahnhöfe, 12 Gütereisenbahnzentren, 1000 Gleisanschlüsse und über 100 Betriebsbahnhöfe der Bahn. Heute gibt es keine Güterbahnhöfe mehr, nur noch Güterzentren und Ladestellen, 322 Haltepunkte und 20 Bahnhöfe mit eingeschränktem Service, ca. 150 Anschlussgleise mit abnehmendem Aufkommen und fast kein Personal vor Ort für die Kunden auf den Bahnsteigen.

Auszug aus dem Abschnitt (Seite 49) „Philosophie, Bahn und Politik − Systemtheorie“:

Welche Systemfragen und Probleme spielen eine Rolle?
Fragmentierung des Systems Bahn (Eigentum, Organisation)
Enthauptung der menschlichen Dienstleistung
Abkopplung der demokratischen Mitbestimmung (Bahn)
Entwicklung (kulturell) wird für die Zukunft gestoppt
Raum als öffentlicher Raum wird entkernt (Bahnhof)
Eisenbahner wird zu einem einfachen Mitarbeiter
Diskussion auf allen Ebenen wird eingestellt
Reden oder Artikel haben nur eine Alibifunktion
Zentralisierung und Spezialisierung in jedem Bereich
Umbau des Systems Bahn nach neuen Kriterien
Übernahme der Leitung durch die Industrie
Wirtschaftlichkeit als zentrales Kriterien der Leitung
Internationalisierung der gesamten Bahn
Rückzug aus der Fläche (Land Brandenburg)
Infrastruktur der Eisenbahn wird systematisch zerstört
Zusammenarbeit mit dem Mittelstand wird reduziert
System Eisenbahn ist zur Ausplünderung freigegeben
Reisende werden auf den „Bahnhöfen“ allein gelassen
Information wird zur Propaganda heruntergestuft
Visionen zum System Bahn sich nicht vorhanden
Basis (materiell und menschlich) wird überspannt
Ergebnisse des Umbaus sind nicht mehr rückbaufähig
Politik als Gestaltungsmöglichkeit hat versagt
Autoindustrie (Individualverkehr) hat erste Priorität
Werbung einseitig auf das Auto zugeschnitten
Presse: Funktion nicht wahrgenommen (Zukunft)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960142171
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:232 Seiten
Verlag:winterwork
Erscheinungsdatum:06.12.2016

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