Klaus-Jürgen Bremm

 4,3 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor*in von 70/71, 1866 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Klaus-Jürgen Bremm

Das Spezialgebiet des Historikers und Publizisten Klaus-Jürgen Bremm ist die Technik- und Militärgeschichte. Von ihm stammt die erste Darstellung zum Deutsch-Österreichischen Krieg »1866. Bismarcks Krieg gegen Habsburg« (2016). Daneben veröffentlichte Bremm zahlreiche sehr erfolgreiche Sachbücher wie »70/71. Preußens Triumph über Frankreich und die Folgen« (2019) und »Die Türken vor Wien« (2021).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches 70/71 (ISBN: 9783534275939)

70/71

Neu erschienen am 27.01.2023 als Taschenbuch bei wbg Paperback in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg).
Cover des Buches Die größten Schlachten der Geschichte (ISBN: 9783806245820)

Die größten Schlachten der Geschichte

Erscheint am 27.02.2023 als Gebundenes Buch bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg).

Alle Bücher von Klaus-Jürgen Bremm

Cover des Buches 70/71 (ISBN: 9783806240191)

70/71

 (6)
Erschienen am 07.10.2019
Cover des Buches 1866 (ISBN: 9783534273508)

1866

 (3)
Erschienen am 25.08.2021
Cover des Buches Die Waffen-SS (ISBN: 9783806237931)

Die Waffen-SS

 (2)
Erschienen am 26.09.2018
Cover des Buches Die Schlacht (ISBN: 9783534272303)

Die Schlacht

 (2)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Die Türken vor Wien (ISBN: 9783806241327)

Die Türken vor Wien

 (2)
Erschienen am 06.10.2021
Cover des Buches Normandie 1944 (ISBN: 9783806244885)

Normandie 1944

 (1)
Erschienen am 10.10.2022
Cover des Buches Propaganda im Ersten Weltkrieg (ISBN: 9783806227543)

Propaganda im Ersten Weltkrieg

 (1)
Erschienen am 18.09.2013
Cover des Buches Karl Schmidt-Rottluff: Junge Kunst 21 (ISBN: 9783943616330)

Karl Schmidt-Rottluff: Junge Kunst 21

 (1)
Erschienen am 29.09.2016

Neue Rezensionen zu Klaus-Jürgen Bremm

Cover des Buches Normandie 1944 (ISBN: 9783806244885)
Sikals avatar

Rezension zu "Normandie 1944" von Klaus-Jürgen Bremm

Entscheidungsphase des Zweiten Weltkrieges
Sikalvor einem Tag


 

Der Historiker und Publizist Klaus-Jürgen Bremm gilt als Militärexperte. Als solcher hat er hier kenntnisreich und beeindruckend die Operation Overlord analysiert und gibt uns einen umfassenden Einblick in sämtliche Stadien des Sturms auf Westeuropa.

 

Anfangs erhalten wir einen groben Überblick über Kriegsstrategien, geplante Angriffe und die Formation der Alliierten. Detailliert werden die einzelnen Schritte dokumentiert wie Deutschland in die Enge getrieben werden soll. Doch auch wenn diverse Frontlinien und Schlachten genauestens geschildert werden, ist es keine Minute langweilig und man folgt mit Spannung dieser entscheidenden Schlacht des Krieges. Wobei es einiges an Interpretationsspielraum gibt, ob es tatsächlich eine Entscheidungsschlacht war oder eher doch nicht.

 

Das Buch ist 1A recherchiert. Was besonders hervorzuheben ist, dass hier keine einseitige Darstellung zu finden ist sondern sachlich die jeweilige Entwicklung der Lage aufgezeigt wird.

Vielen offenen Fragen geht der Autor nach. Welche unterschiedlichen Strategien die Alliierten forcierten, stehen ebenso zur Debatte wie der Angriffszeitpunkt. Einige Übersichtskarten zeigen die jeweiligen Frontverläufe an unterschiedlichen Tagen.

 

Ein rundum gelungenes Geschichtsbuch, das ich sehr gerne weiterempfehle. 5 Sterne

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Cover des Buches Die Schlacht (ISBN: 9783534272303)
Motzbecks avatar

Rezension zu "Die Schlacht" von Klaus-Jürgen Bremm

Gescheiterter Anlauf Napoleons zur Rückkehr an die Macht
Motzbeckvor 7 Monaten

Nach Niederlagen und erzwungener Abdankung und Exil auf Elba kommt Napoleon zurück, was ihm durch die Unbeliebtheit des erneut auf den französichen Thron installierten Boubonenregimes einfach gemacht wird. In einem wahren Siegeslauf durchquert er Frankreich gen Norden, wobei sich ihm immer mehr seiner ehemaligen Generäle samt ihrer Truppen anschließen. Die aufgeschreckten Siegermächte, die ja bekanntlich auf dem Wiener Kongress bereits an einer Nachkriegsordnung basteln, befürchten, dass Napoleon mit der Eroberung Brüssels ein Achtungserfolg gelingen könnte, der seine Position innerhalb Frankreichs und Europas stärken könne, weshalb sie diese um jeden Preis verhindern möchten. So kommt es zur Schlacht von Waterloo, einem geographisch wie auch inhaltlich eigentlich falschem Begriff. Denn tatsächlich handelte es sich um mehrere Schlachten, wobei keine davon im namensgebenden Ort stattfand. Dennoch ist dieses weltgeschichtliche Ringen, an dem insgeasmt 180000 Soldaten aus Preußen, England, den Niederlanden und Frankreich teilnahmen, unter diesem Namen in die Historie eingegangen. 

Bremm schildert die Auseinandersetzungen an den verschiedenen einzelschauplätzen minutiös in all ihren Einzelheiten. Er spart nicht an Kritik an Fehlentscheidungen der einzelnen beteiligten Feldherren, weist ihnen aber letztendlich keine entscheidende Auswirkung zu. Am Ende der Schlacht ist Napoleon allerdings endgültig Geschichte, dens seine Truppen, insbesondere die Garde imperialé, sindt aufgerieben, so dass ein erneuter Einmarsch der Allianztruppen in Paris nur eine Frage der Zeit gewesen wäre. Andererseits stellt sich die bei Bremm gar nicht aufgekommene Frage, was passiert wäre, wenn Napoleon als Sieger aus der Schlacht hervorgegangen wäre. Aber sein Nimbus als unbesiegbarer Feldherr war ja bereits schon zuvor gebrochen, und der Verlust, den seine Truppen in der Schlacht erlitten hatten, wäre ja ebenso enorm gewesen. Also vermutlich hätte ein Sieg bei Waterloo lediglich das unvermeidbare Ende Napoleons hinausgezögert, ohne es verhindern zu können. Opfer dieses gescheiterten Versuchs der Rückkehr zur Macht sind vor allem die zahlreichen Toten und Verwundeten, deren Leid Bremm eindringlich beschreibt.

Ein lehrreiches Buch für alle, die sich für das Zeitalter der Napoleonischen Kriege interessieren, aber auch für die, die sich all zu schnell in naiver Heldenverklärung verirren.

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Cover des Buches Die Türken vor Wien (ISBN: 9783806241327)
Kristall86s avatar

Rezension zu "Die Türken vor Wien" von Klaus-Jürgen Bremm

Typisch Bremm
Kristall86vor einem Jahr

Klappentext:

„Der Kampf Europas mit dem Osmanischen Reich


Über Jahrhunderte schickten die Sultane ihr Heer nach Europa. Sie machten dem Oströmischen Reich 1453 durch die Eroberung Konstantinopels ein Ende und blieben danach bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Balkan präsent. Doch das lag nicht, wie so oft behauptet, am stetigen Imperativ des Heiligen Krieges. Klaus-Jürgen Bremm zeigt mit seinem Buch, dass die Kriege vielmehr aus Gründen der Staatsräson und der Expansion geführt wurden. Er analysiert die Bündnisse der europäischen Mächte mit den Herrschern am Bosporus und stellt zudem die damals in Europa vorherrschenden ›Türkenbilder‹ in allen Einzelheiten dar.


Das Osmanische Reich - ein elementarer Teil der Geschichte Europas bis zum I. Weltkrieg“


Für die, die in Geschichte nicht ganz so aufgepasst haben, wird der Buchtitel erstmal Verwirrung stiften. Türken vor Wien? Oh ja. Und nicht nur da…

Autor Klaus-Jürgen Bremm, welcher eine ganz besondere Art hat, Geschichte dem Leser näher zu bringen, beleuchtet hier sehr ausführlich und typisch seinem Gusto auch spannend diese Wege der Türken. Seine Schreibweise ist dabei wieder sehr gut verständlich und wie gesagt, sogar wirklich spannend zu verfolgen. Bremm erklärt dabei die Hintergründe der Türken aber eben auch den Widerstand ihrer Gegner. Interessant hier sei, dass Bremm viele Züge und Entwicklungen auf die Völker an sich legt und weniger auf die religiösen Unterschiede, Missverständnisse etc. sprich also, auf den Religionskonflikt (denn den gan es damals auch schon!) an sich. Da ich Bremm bereits durch andere Werke kenne, gibt er dem Leser aber dennoch genug Raum für eigene Gedankengänge und legt sich somit auf nichts fest bzw. wertet gewisse Dinge nicht. Wie bei anderen Rezensenten ebenfalls bemerkt wurde, fehlt es dem Buch an Kartenmaterial und eben Bildern. Die, die im Buch zu finden sind, sind nämlich höchst faszinierend und interessant und Klaus-Jürgen Bremm macht einem als wissensdurstiger Leser immer wieder die Nase lang.

Fazit: ein sehr gutes Werk welches 4 von 5 Sterne verdient.

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