Klaus-Jürgen Wrede Das Geheimnis des Genter Altars

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Genter Altars“ von Klaus-Jürgen Wrede

Ein toter Freund. – Ein gestohlenes Meisterwerk. – Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar – Und eine ominöse Organisation …

Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen.
Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis …

Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt …

„Ein großartiger Roman des Spieleautors Klaus-Jürgen Wrede („Carcassonne“). Spannend bis zur letzten Seite.“

Ich finde die Geschichte gut umgesetzt, mir hat die Lektüre sehr gut gefallen, war spannend und bildhaft ...

— HEIDIZ

Idee sehr gut, an der Umsetzung ist es leider gescheitert.

— arizonancy

Ich mochte die grundsätzliche Idee, die Umsetzung aber nicht. Zu viel Unlogisches, nicht Nachvollziehbares, Grammatikfehler. Schade!

— Zandrana

Im Großen und Ganzen ein gelungener Thriller, der uns an der Jagd nach einem verschollenen Meisterwerk teilhaben lässt.

— oztrail

Ultimativ, genial und absolut Intelligent. Ein bekannter Spieleautor (Carcassonne) veröffentlicht seinen ersten Thriller! 1A

— Floh

Eine geballte Ladung Kunsthistorik vermischt mit Legenden, Action und einer Schnitzeljagd durch Europa

— Phantasienreisen

Eine gute Mischung aus Thriller und Liebesroman, gespickt mit viel Spannung und Kunstgeschichte.

— HappySteffi

Ein Spieleautor schreibt einen teils historischen Thriller mit viel Phantasie, Übertreibungen und gewagten Verbindungen bis in die Neuzeit.

— Buecherspiegel

Eine spannende, mysteriöse Geschichte vom erfolgreichen Spieleautor (Carcassonne)

— DonnaVivi

Absolut grossartig. Sehr gute Storry mit Geschichtlichem Hintergrund.

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  • Das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    nati51

    03. May 2017 um 16:22

    Im Jahre 1314 werden auf der sogenannten Judeninsel in Paris zwei Männer grausam verbrannt. Im Angesicht des Todes schwören sie vor Gott, dass sie unschuldig sind und verfluchen ihre Verfolger. Weiter geht die Zeitreise und führt den Leser nach Gent ins Jahr 1934. Bei einem Beutezug beobachtet der Gelegenheitsdieb Pierre Renard zwei Männer, die in die Kathedrale eindringen und in der St. Johannes-Kapelle sich am berühmten Altar der Gebrüder Eyck zu schaffen machen. Dort entwenden sie die Tafel der „Gerechten Richter“. Trotz Erpresserbriefe und einer nicht vollständigen Geldübergabe laufen die Ermittlungen ins Leere.Die Gegenwart beginnt in Köln. Daniel entdeckt in der verwüsteten Wohnung seines Nachbarn und Freundes Juri, dessen Leiche. Er stürzt zurück in seine Wohnung und ruft die Polizei. Doch als die Polizei kommt ist die Leiche verschwunden. Überraschend bekommt Daniel Besuch von Juris Schwester Mara, die von Juri eine mysteriöse E-Mail bekommen hatte. Beide wollen den Tod von Juri aufklären und stoßen auf das Geheimnis der verschwundenen Tafel des Genter Altars. Doch was hat Juri damit zu tun?Beim Lesen wurde ich an die Bücher von Dan Brown erinnert. Um die verschwundene Tafel der „Gerechten Richter“ des Genter Altars ranken sich seit an Beginn Legenden und um den angeblich im Bild versteckten Schlüssel zu einem großen Mysterium. Bis heute ist diese Tafel verschwunden. Der Roman liest sich flüssig, trotz der zum Ende hin gehäuften geschichtlichen Fakten. Die Beschreibungen sind sehr detailliert ausgeführt ohne langatmig zu sein. Sehr schnell entstand in meinem Kopf ein Bild der jeweiligen Situation. Mir gefiel ganz besonders, dass Klaus-Jürgen Wrede in seinem Roman zahlreiche historische Fakten und Ereignisse mit verarbeitet hat. Dazu gibt er zusätzliche Erläuterungen in seinen Anmerkungen am Ende des Buches. Neben der angenehmen Unterhaltung durch das Buch habe ich auch noch einiges wissenswertes erfahren.

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  • Rundherum gelungen

    Das Geheimnis des Genter Altars

    HEIDIZ

    10. January 2017 um 11:32

    Ich war letzten Herbst in Frankfurt zur Buchmesse, während unseres Rundganges fiel mir am Stand des Acabus-Verlages ein Buch auf, welches mich sofort ansprach. Klaus-Jürgen Wrede war mir bisher als Autor nicht bekannt, "nur" als Erfinder des Spiels "Carcassone" - umso interessierter war ich, als ich vom Buch um das Geheimnis des Genter Altars las.   Rückentext:   Ein toter Freund. - Ein gestohlenes Meisterwerk. - Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar - Und eine ominöse Organisation ....   Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen. Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis ...   Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt ...   Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht verraten - um die Spannung nicht vorwegzunehmen und wichtige Teile vom Inhalt - wäre zu schade, wenn man das nicht selbst erkunden würde.   Leseprobe: ======== Es war niemand an der Tür zu sehen. Er wagte sich näher heran und war sich nun sicher, dass die Geräusche, die eher metallisch klangen, einen menschlichen Ursprung jenseits der Türhaben mussten. Aber das machte doch keinen Sinn! Schlosser, die nachts an der Kirchentür arbeiteten? Er stand jetzt unmittelbar vor der Tür, als er plötzlich ein ihm bekanntes Geräusch hörte: das Einschnappen des Schlosses, wenn die richtige Stellung für die Entriegelung gefunden war. Im nächsten Moment bewegte sich auch schon die dicke Eisenklinke nach unten. Pierre konnte sich gerade noch hinter dem nächsten Mauervorsprung verbergen, als sich die schwere Eichentür Stück für Stück öffnete. Vorsichtig spähte er hinter seinem steinernen Versteck hervor, sah aber nur die ihm zugewandte Tür, welche sich jetzt langsam wieder schloss.   Meine zusammenfassende Meinung zum Buch: ==================================   Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen, ich fand während des Lesens, dass die wahren Elementen mit den fiktiven sehr gut verbunden wurden. Die gesamte Handlung ist sehr glaubwürdig authentisch und von Beginn bis Ende absolut spannend geschrieben. Dichte Handlung und detailliert bildhafte Beschreibungen der Charaktere und Szenen haben mich außerdem überzeugt und für Buch und Autor eingenommen.   Wir steigen mit dem Prolog, der im März 1314 in Paris angesiedelt ist, in die Handlung ein. Kapitel 1 bringt uns in das Gent des Jahres 1934. Der Autor verzettelt sich nicht in Unwichtigkeiten, sondern bringt auf den Punkt, wo man es sich als Leser wünscht, geht aber in die Tiefe, wo es nötig ist für das Verständnis der Handlung und der historischen Fakten.   Rundherum gelungenes Romanprojekt, als Thriller bezeichnet, vielleicht ein wenig übertrieben, historischer Krimi würde es auch treffen, aber Thriller kann man es natürlich auch nennen. In jedem Fall ein absolut spannender historischer Roman - den ich nur zu gern empfehle.

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  • Übertrieben konstruierter Thriller mit Langeweile-Effekt

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Amelien

    03. July 2016 um 19:33

    Die Tafel des Genter Altars wurde 1934 gestohlen, von nun an Ranken sich Mythen und Geschichten um die selbige. Als Daniel seinen Freund Tod in dessen Wohnung auffindet, wird er unaufhaltsam in diesem mysteriösen Kunstraub hineingezogen. Ein Thriller der auf den ersten Blick nach mystischen Abenteuern klingt und vom einem Hauch "Sakrileg- Spurenrätselsuche" umweht wird, enttäuscht leider bei genauerem hinsehen.Zunächst findet der geneigte Leser sich in der Vergangenheit wieder, welches das Jahr 1314 schreibt und wohnt einer Hinrichtung bei. Kurz darauf springt man in das Jahr 1934 als die Tafel des Genter Altars gestohlen wird. Auf den nächsten Seiten befindet man sich schon in der Gegenwart und man trifft auf den ungewollten Helden Daniel. Sein Abenteuer beginnt damit, dass er seinen besten Freund Juri ermordet in dessen Wohnung auffindet. Doch als er die Polizei ruft ist die Leiche unter ominösen Umständen verschwunden. Als Juris Schwester Mara auftaucht machen die beiden sich daran diesen Fall aufzuklären.Dabei treffen sie auf Hinweise und Rätsel die sie lösen müssen, um dem Fall auf die Spur zu kommen, doch die Rätsel sind so durchschaubar und die beiden können sie mit Leichtigkeit und ohne großes Aufhebens lösen. Diese haarsträubenden Details und das ständige springen in der Zeit haben erheblich den Lesefluss gestört. Schon beim entschlüsseln der Email, wusste ich nicht, ob ich das Buch besser zur Seite lege oder mich weiter darüber aufrege. Die Charaktere reagieren meiner Meinung nach offensichtlich einfältig und -schwupps wissen sie doch wie sie es lösen müssen. Es wirkte alles so strukturiert und gewollt, als wollte der Autor die Protagonisten unbedingt in diesen Ablauf zwingen, ob es für die Story stimmig ist oder nicht. Auch die Dialoge fand ich furchtbar und teilweise unpassend. Leider sagt mir dieses Buch überhaupt nicht zu, weshalb ich es eine Ewigkeit zur Seite gelegt habe und auch jetzt konnte ich es noch nicht bis zum Ende lesen.Randnotiz: Ich muss sagen, dass ich schon nach fünfzig Seiten das Interesse verloren habe. Was eigentlich wirklich Schade ist, da diese Geschichte eigentlich das Zeug zu einem guten Buch hatte. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Charaktere zu platt, aufgesetzt und ohne Tiefe fand. Vielleicht aber auch daran das diese erzwungene Spannung eben erzwungen war und dadurch überhaupt nicht spannend. Ich kann nicht genau sagen woran es liegt, aber das Buch konnte keine Lesefreude in mir wecken.*

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  • Rezension - "Das Geheimnis des Genter Altars" von Klaus-Jürgen Wrede

    Das Geheimnis des Genter Altars

    arizonancy

    14. April 2016 um 19:06

    • Die Eckdaten •   Titel: “Das Geheimnis des Genter Altars”, Reihe: /, Autor: Klaus-Jürgen Wrede, Verlag: acabus Verlag, Seitenanzahl: 438, Genre: Thriller, Broschierte Ausgabe für 14,90€  • Der Klappentext • Rückseite: “Ein toter Freund. – Ein gestohlenes Meisterwerk. – Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar – Und eine ominöse Organisation … Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen. Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis … Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt …”• Meine Meinung • Während des Lesens hatte ich leider zunehmend das Gefühl, dass sich der Autor zwar intensiv mit den grundlegenden Fakten rund um den Genter Altar beschäftigt und recherchiert hat, im gleichen Zug allerdings die Geschichte an sich und den Schreibstil etwas hat schleifen lassen. Das erste Kapitel, in dem es um die Judenverbrennung in Paris 1314 geht, war so gut geschrieben und hat mir richtig Hoffnungen auf einen anspruchsvollen Schreibstil gemacht. Jedoch musste ich feststellen, dass dieser Stil im Verlauf des Buches nicht gehalten werden konnte. Die Szenen aus der Gegenwart wirkten, auch bedingt durch den Schreibstil, sehr konstruiert und gewollt. Dadurch, dass man die Charaktere kaum richtig kennen gelernt hat, konnte man ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Ein bisschen, oder auch ein bisschen mehr Tiefe hätten Daniel und Mara, die im Endeffekt nicht zu Sympathieträgern der Geschichte wurden, wirklich gut getan. Abgesehen davon fiel es mir schwer, Wrede abzukaufen, dass nach jahrhundertelanger erfolgslosen Jagd nach den Geheimnissen um den Altar und was damit einhergeht, plötzlich ein paar Studenten, die sich seit ein paar Tagen damit beschäftigen, alles auflösen können. Des Weiteren waren durch den Stil Wredes und seine konstruierten Szenen einige Hinweise einfach viel zu deutlich dargestellt und am Ende gab es meiner Meinung nach zu wenig Schockmomente. Lediglich die Wendung zum Schluss konnte einen großen Spannungsmoment erzeugen, was bei solch einer Geschichte mit einem derartig geheimnisvollen Hintergrund sehr schade ist.• Fazit • Wie bereits erwähnt, die Recherchearbeit des Autors ist beeindruckend, denn auch die Geheimnisse um den Genter Altar sind spannend. Jedoch fehlt das „Drum-Herum“, das heißt eine gute und spannende Storyline, mit authentischen und ausgeschmückten Charakteren. Was das angeht, muss Wrede meiner Meinung nach ein bisschen üben. Das Gespür für eine gute Basis für einen Roman hat er definitiv, aber als „Thriller“-Autor präsentiert er sich mit „Das Geheimnis des Genter Altars“ eher schwach! Leider nur knappe ♥♥♥ dafür :/

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  • Das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    natti_ Lesemaus

    20. January 2016 um 19:57

    Wieder einmal ein toller Buchgewinn, den ich schnell durch hatte, denn ich mag Historische Romane. Der Klapptext hatte neugierig gemacht und die Leseprobe vorweg war auch schon interessant. Im Prolog liest man, wie zwei Männer 1314 auf einer Insel mitten im Fluss dem Feuer übergeben werden. Noch bevor es brennt, verflucht der eine Mann seine Verfolger. 1934 dann beobachtet ein kleiner Einbrecher, wie Männer etwas aus einer Kathedrale tragen. Mit dem Gedanken an Diebstahl schleicht er sich selbst in die Kirche und muss sich vor den Männern verstecken. Später wird er als Zeuge befragt, denn die Männer haben eine Tafel des Genter Altars gestohlen, Die gerechten Richter! Dann ist da noch Daniel, der seinen besten Freund tot in dessen Wohnung auffindet, was ist da passiert? Ein mysteriöser Kunstraub! Thriller, Krimi, Historisches in einem. Es wird von Tempelrittern, Räubern, Verbrennungen, Kunstraub und anderem berichtet. Von 1314 bis in heutige Jahr, eine Schnitzeljagd über Jahrzehnte und Länder hinweg. Eine tolle Idee und spannend zu lesen.

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  • Das Gehemnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Engelsgesicht77

    17. January 2016 um 10:14

    Klapptext: Ein toter Freund. – Ein gestohlenes Meisterwerk. – Verschlüsselte Botschaften im berühmten „Genter Altar“ – Und eine rätselhafte Organisation. Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die Geheimnisse eines rätselhaften Kunstraubs von 1934 hineingezogen. Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis. Rund um den rätselhaftesten Kunstraub aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der auf tatsächlichen Ereignissen basiert und quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Geheimnis des berühmten Genter Altars führt … Meine Meinung: Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und man konnte sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Es war teilweise spannend, aber dennoch war das Buch nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Aber danke, dass ich ein Freiexemplar bekommen durfte. Besonders zum Ende des Roman wurde es mir zu viel des Guten und für mich total absurd. Die Suche nach dem Geheimnis fand ich sehr interessant. Die Protagonisten Daniel und Mara waren mir vom ersten Augenblick sympathisch, auch wenn ich manchmal bei Mara unsicher war, ob sie zu den Guten oder Bösen gehört. Eigentlich mag ich solche Geschichten über die Suche der Bundeslade, Heiligen Gral oder Tempelritter. Wahrscheinlich habe ich mir nur den falschen Zeitpunkt zum Lesen des Buches ausgesucht. Aber was ich gut fand, dass die Geschichte auf teilweise wahren Begebenheiten beruht. Cover und Überschrift waren für mich beides passend. Obwohl das Cover im Buchladen bestimmt nicht mein Interesse geweckt hätte, zumal ich zuvor noch nie was über den Genter Altar gehört habe. Nach Recherchen im Internet stelle ich mir das Genter Altar als sehr schön vor und es ist bestimmt sehr beeindruckend, wenn man davor steht. Ich würde das Buch nur eingeschränkt weiterempfehlen, d. h. nur für Leute die den Autor kennen oder Interesse an der Geschichte von Jesus und Tempelrittern haben.

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  • Das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    echidna

    Das Buch befasst sich mit dem geheimnisumwobenen Genter Altar, dessen Platte der "Gerechten Ritter" nach einem Kunstraub im Jahr 1934 bis heute als unauffindbar verloren gilt. Nach dem Mord an seinem Nachbarn und Freund Juri macht sich Daniel zusammen mit Juris Schwester Mara auf die Reise, das Geheimnis des Altars zu ergründen. Eine interessante Geschichte, aus der man viel hätte machen können. Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können. Die Erzählung hat mich stellenweise sehr an Dan Brown erinnert, von der Handlung als auch den Charakteren her. Über Dan Brown mag man denken, was man möchte, doch er weiß, wie man Spannung erzeugt. Hier wirkt die Geschichte eher konstruiert und die Charaktere farblos. Der Spannungsbogen ist insgesamt zwar nicht sehr hoch, doch episodenweise steigt sie an und als Leser hofft man, dass es für die Charaktere doch noch gut ausgeht, auch wenn es schlecht aussieht. Leider fand ich die Handlungen der Charaktere manchmal unrealistisch und schwer nachzuvollziehen. Mir ist auch nie wirklich klar geworden, warum es für die beiden so wichtig war, dieses Geheimnis zu finden. Bei Mara ist es natürlich ihre Familie, die sie damit verbindet. Das ist mir schon klar, doch trotzdem ist es mir schwergefallen, die Motive der beiden nachvollziehen zu können. Wahrscheinlich lag dies zum großen Teil daran, dass ich nie wirklich warm mit den Charakteren geworden bin. Sie erschienen mir ohne Tiefe, wie Schablonen und manchmal wie ferngesteuert, ihre Handlungen erzwungen, um die Geschichte weiterzutreiben. Genau so die Dialoge, besonders in der zweiten Hälfte des Buches. Die beiden kommen an einem neuen Ort an und der erste Satz von einem der beiden: "Wollen wir uns hier mal ein wenig umsehen?", zwei Seiten weiter: "Wollen wir uns dort mal in die Kirchenbank setzen und das Infoblatt durchlesen?". Das wirkt sehr konstruiert. Auch die Art und Weise, wie geschichtliche Informationen an den Leser weitergegeben werden, nämlich durch Gespräche zwischen den beiden. Eigentlich ein gutes Mittel, doch hier wirkt es oft gestellt und unnatürlich. Die Geschichte an sich ist gut und stellenweise auch spannend, es wirkt nur insgesamt ein wenig ungeschickt umgesetzt. Zum Ende hin habe ich den Eindruck bekommen, dass das Buch schnell fertig werden musste, denn Logik- und der ein oder andere Rechtschreibfehler häufen sich hier vermehrt. Besonders da es sich hier um einen Debütroman handelt, wäre es gut gewesen, wenn das Buch noch ein Mal mehr Korrektur gelesen worden wäre. Ich würde das Buch nur bedingt weiterempfehlen an Leser, die sich für die Geschichte der Templerritter und der damit verbundenen Geheimnisse interessieren.

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    Das Geheimnis des Genter Altars

    Zandrana

    07. January 2016 um 11:03

    Lesegefühl Klaus-Jürgen Wrede kennt der gemeine Brettspieler eigentlich als Autor des Legespiels Carcassonne. Dass von ihm ein Thriller herausgekommen ist, machte mich da natürlich neugierig. Insbesondere, da Kunst und Religion eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Man mag die gute Recherche zu historischen Hintergründen und die spannenden Passagen anerkennen, doch für mich reicht das einfach nicht, um das Buch als gelungen zu bezeichnen. Formal gesehen gab es auffällig viele Rechtschreib- und Grammatikfehler. Das ließe sich noch ignorieren, aber dass ich dann auch noch über Sätze stolpern muss, bei denen irgendwie der Bezug verloren geht und ich überlegen muss, was jetzt gemeint ist, ist eigentlich traurig. Leider gefiel mir das Buch inhaltlich nicht. Es fängt dabei recht vielversprechend mysteriös an. Viele Fragen werden aufgeworfen, es passiert einfach sehr viel. Im Mittelteil lässt der Plot spannungstechnisch nach wie ein durchhängendes Seil, nur um mich dann am Ende mit einem furios übertriebenen und unglaubwürdigen Schluss zurück zu lassen. Ohne groß ins Detail zu gehen: Die Hauptfiguren sind recht eindimensional gestrickt und machen Dinge, die ein normaler Mensch schon aus Vernunft nie tun würde. Niemals! (Der Klassiker: Daniel und Mara tauchen fast unbekleidet durch ein unbekanntes Höhlensystem mit eiskaltem Wasser. Ohne Ausrüstung, ohne eine Ahnung, wo der Tauchgang endet und ob ihnen die Luft reicht! Und der männliche Part hat nichts besseres zu tun, als dem weiblichen auf den Po zu starren.) Ach ja, und würde eine Frau bei einem Mann übernachten, der neben ihrem kurz zuvor ermordeten Bruder wohnt? Es ist so schade, dass ich hier auch noch erwähnen muss, wie sehr mich die Logikfehler im Buch gestört haben und wie sehr ich enttäuscht war, dass manche Fragen einfach offen geblieben sind. Und das, obwohl der Autor im Laufe der Geschichte immer wieder bestimmte Sachverhalte aufgreift. (Der Klassiker: oft erwähnte Visionen, welche den Protagonisten und einen Dieb aus der Vergangenheit heimsuchen. Es wird nie aufgelöst, was diese bedeuten, warum sie auftauchen.) So, und jetzt eine Runde Carcassonne!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. November 2015 um 14:50
  • Das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    oztrail

    31. October 2015 um 12:23

    Das Cover sticht ins Auge. Das Motiv des Genter Altars als Blickfang, dahinter eine Stadt, Gent. Der Bucheinband passt sehr gut zum Inhalt des Thrillers. Kurz der Inhalt: Der Thriller beginnt mit einem Prolog, über die Hinrichtung zweier Männer im Paris des 14. Jahrhunderts. Die Hinrichtung natürlich auf dem Scheiterhaufen. Der Einstieg hat es schon in sich, gleich zu Beginn diese Dramatik. Dann der Sprung ins 20. Jahrhundert, nach Gent , genauer gesagt in die Kathedrale von Gent. Ein kleiner Dieb beobachtet einen schicksalhaften Kunstraub, gestohlen wurde eine Tafel aus dem Genter Altar, die Tafel " Gerechten Richter". Die Tat wurde von Bruder Quentin am nächsten Tag entdeckt. Diese Tafel ist bis heute nicht mehr aufgetaucht, es ranken sich Geschichten und Mythen um dieses Stück. Zurück in die Gegenwart. Daniel findet seinen Freund Juri, ermordet in dessen Wohnung. Er ruft die Polizei, die beim Betreten der Wohnung keine Leiche mehr auffinden. Wo ist der Juri hin? Dann taucht auch noch Mara auf, die sich als Juris Schwester ausgibt. Das Ganze geht sehr mysteriös und oft auch undurchschaubar weiter. Es tauchen Geheimbünde auf die aus der Fantasie entspringen aber auch die Templer sind daran beteiligt. Was folgt, erinnert an einen sehr bekannten Roman der auch verfilmt wurde. Jagden durch Deutschland und Belgien bis nach Frankreich. Mehr wird hier nicht verraten, da ist selbst lesen angesagt. Mein Fazit: Ein Thriller der durchwachsen geschrieben ist. Teils sehr spannend und mitreißend, dann wieder langatmig. Es werden Details verarbeitet, die wie ich finde nur Buchseiten füllen sollen, damit das Buch 400 Seiten vollkriegt. Das ist mein persönlicher Eindruck. Im Großen und Ganzen ein gelungener Thriller, der uns an der Jagd nach einem verschollenen Meisterwerk teilhaben lässt. Ein Thriller den man empfehlen kann, auch wenn nicht literweise Blut fließt.

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  • Höchst intelligenter Nervenkitzel mit wahren Begebenheiten eines berühmten Kunstraubs! WOW.

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Floh

    Autor Klaus-Jürgen Wrede ist den meisten Leuten wohl eher als Erfolgreicher Spieleautor und Schöpfer erfolgreicher Strategiespiele und komplexer Denksportspiele bekannt. Als ich in einem Zeitungsartikel über seinen ersten Thriller las, hat mich nicht nur das Buch an sich sehr neugierig gemacht, sondern auch das Können und Umsetzen der spannenden Thematik zu einem packenden Thriller. Für mich war es sehr spannend zu erleben, ob der talentierte Spieleautor ein genauso großartiger Thrillerautor werden kann?! Ich wurde nicht enttäuscht, dieser Autor versteht sein Können und sein Genre, er mischt Fiktion mit wahren Elementen und beschwört eine sehr fesselnde und höchst intelligente Spannung heraus, die die Nervenenden und den Geist beleben und zum Zucken bringen! Wow!!! Mit „Das Geheimnis des Genter Altars“, seinem ersten Buch (und das gleich als Thriller, Hurra!) habe auch ich einen neuen Lieblingsautor hinzugewonnen. In diesem packenden Thriller a la Dan Brown und größter Verschwörungen und Verstrickungen legt der Autor den Grundstein einer möglichen erfolgreichen Schriftstellerkarriere. Vierteilig, hochbrisant, thematisch aktuell und grandios anspruchsvoll. Fiktiv und Real. Erschienen im Acabus Verlag (http://www.acabus-verlag.de/#&panel1-1) Inhalt: "Ein toter Freund. – Ein gestohlenes Meisterwerk. – Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar – Und eine ominöse Organisation … Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen. Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis … Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt …" Zum Schreibstil: Der deutsche Autor Klaus-Jürgen Wrede war mir bisher nur durch seine erfolgreichen Strategie- und Gesellschaftsspiele bekannt. Nun bin ich durch einen Zeitungsbericht auch auf seine erste Buchveröffentlichung aufmerksam geworden. Von einem Spieleautor erwartet man regelrecht viel Potential an Ideenreichtum, Fantasie, Komplexität und Facette. Mir stellte sich die Frage, ob der Autor diesen hohen Erwartungen gerecht werden kann?! Ja, er kann. Definitiv!!! Neben realen Ereignissen eines bekannten Kunstraubs und großer geschichtlicher Ereignisse, paart der Autor einen sehr spannend und komplex verwobenen Mordfall. Nach und nach entblättert sich hier ein perfider Antrieb, bestialische menschliche Abgründe und unvorstellbare Motivationen. Der Thriller wirft seine Schatten zunächst weit zurück ins Jahr 1314 ins tiefste Mittelalter und entblößt schon dort die barbarischen Rituale indem zwei Menschen auf einem Scheiterhaufen brennen. Ein Sprung in das 20. Jahrhundert ins Jahr 1934 erklärt den bekannten Kunstraub der „Tafel der gerechten Ritter“. Die damaligen Ermittlungen und die Berichte um den Genter Altar. In der Gegenwart lernen wir dann Juri, Mara und Daniel kennen. Ein unschönes Ereignis beschattet die Harmonie in Köln. Daniel findet seinen toten Freund Juri in seiner Wohnung. Eine Suche nach Antworten und Verstrickungen beginnt. Wie routiniert begibt sich der Autor an die drei Handlungsstränge und findet sich in jeder Zeit gut recherchiert zurecht. Er paart Historisches mit der Gegenwart und bringt ein komplexes und intelligentes Bild zustande. Schnell wird man als Leser mit Spannung gepackt und kann sich kaum noch von den verworrenen Ereignissen lösen. Der Autor besitzt eine sehr gewählte und intelligente Sprache. Er streut Anekdoten, Floskeln und formt erfrischende Dialoge ohne das Spannungsniveau einbrechen zu lassen. Sehr komplex, facettenreich und genial. Klaus-Jürgen Wrede bedient sich schauderhafter Elemente der kranken und geschundenen Seelen, der Machtgier und der Geldgier, Politik, Terror und Korruption. Er treibt es auf die Spitze des Thrillers, er schockiert und überrascht. Er trifft den Geschmack der Leser, die auf der Suche nach fesselnder Spannung und packenden Thrillern sind. Seine Story, seine Schauplätze, die Charaktere...alles scheint bis ins kleinste Detail recherchiert und durchdacht zu sein. Einzigartig und bemerkenswert. Klaus-Jürgen Wrede spannt seine Leserschaft auf die Folter, denn das Buch ist ein zerreißendes Wechselspiel aus Spannung und noch mehr Spannung. Erholung gibt es lediglich in den kleinen Ruheoasen aus Alltäglichkeiten, wie Essen- und Trinken, Schlaf und nachhängenden Gedanken. Der Thriller nimmt gleich zu Beginn richtig Fahrt auf und lässt sich dann kaum noch halten, dieser Umstand wird tatsächlich bis zum Ende durchgezogen! Durch sämtliche Jahrhunderte. Dies verdankt es sicherlich auch den brisanten Schauplätzen, den Kulturstätten, das alte Paris und das moderne Köln und eine Betroffenheit nahezu um den ganzen Globus. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt. Ein Schreibstil, der für unerträgliche Spannung, Neugier, Wissensdurst und Entsetzen sorgt. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze verdient der Autor Klaus-Jürgen Wrede weitere Sterne. Er hat einen rasanten Thriller erschaffen, der mit einer fast erschlagenen Vielzahl an Kulturen, Ländern und einer sehr treffenden Auswahl an Schauplätzen im Bereich Kunst, Geschichte, Politik, Macht und Geld rund um den Globus glänzt. Klaus-Jürgen Wrede definiert seine Schauplätze mit Details, das Buch erzeugt Bilder und erinnert stark an Verschwörungsfilme und großes Kino. Seine Recherche zahlt sich stimmig aus. Hut ab! Orte und Epochen, an denen ich als Leser noch nie war, werden mir so nahe gebracht wie meine eigene Hosentasche. Dennoch gibt Klaus-Jürgen Wrede nur so viel preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Dieser Umstand beflügelt die Fantasie der Leser sehr und nimmt ihn mit in die beklemmende und kaltblütige Welt der Kunst und gemälde. Viele atemberaubende Sequenzen bringen den Leser aufgrund der Facette und des Wirkens zum Atemstillstand und zum Adrenalinkick! Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere beweist der Autor ein gutes Händchen, dennoch hätte ich mir gerade hier mehr Tiefe gewünscht. Mara und Daniel fühlen sich verantwortlich im Namen von Juri Antworten zu finden und das Rätsel zu lösen. Zwar sind mir die beiden als „Laienermittler“ sympathisch und ganz nah, dennoch störe ich mich hier an einigen Fehltritten und etwas Blauäugigkeit. Dieser Thriller ist so intelligent und geballt, dass diese Naivität irgendwie nicht so recht ins Gesamtkonzept passt. Aber das wird Geschmackssache sein. Dennoch muss ich dem Autor zu Gute geben, dass er einen sehr stimmigen und komplexen Pool aus Haupt- und Nebenrollen erschaffen hat und diese stets stimmig und rund in Einklang bringt. Da einige Aktionen von Mara und Daniel etwas überzogen wirkten und daher kaum real geglückt sein könnten, muss ich hier leider einen Stern abziehen. Thrillerautor Klaus-Jürgen Wrede hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer, stets der Epoche angepasst, nicht wirken können. Gerade die Hauptrollen, gar Heldenrollen, werden hier eher den laienhaften und unerfahrenen „ Ermittlern“ zugeteilt, das überrascht, das ist neu, das muss man mögen. Sein Team zieht alle Register und wird den Leser fesseln und verblüffen, mit dessen Handeln und dessen Folgen, sorgt für viel Spannung und unvorhersehbare Ereignisse, aber auch für zu viele Zufälle und Schicksalsfügung. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten und bietet zusätzlich eine gelungene Auswahl an Nebenrollen. Manche wird man bis zum Ende nicht mögen, manche werden den Leser überraschen, und manche sind im großen Showdown gar nicht mehr am Leben. Gerade die Kunstwelt und die Skrupellosigkeit der Obrigkeiten, der Unterwelt und der Drahtzieher lassen den Leser nicht mehr los. Tief und eindringlich wird hier jeder Charakter vorgestellt. Gekoppelt mit einer tragischen Entdeckung und einer dramatischen Tragödie, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Thriller, mit viel Nervenkitzel, ausgesprochener Recherche, viel Hintergrund und Rasanz. Grandioser Anspruch, zeitlose Thematik. Hier liest man das Wissen und die Erfahrung des Autors durch seine Recherchen. Mainstream? Fehlanzeige. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Hier gibt es Hochspannung auf großem Niveau in vielerlei Hinsicht! Komplex und überraschend! Die Tiefe der Korruption, Verstrickung und der Kunstkultur muss man jedoch mögen. Vielleicht nicht immer von leichter Kost. Man merkt hier in jeder Zeile, wie der Autor mit seiner Story lebt und sich seine Welt aus Fiktion und realen Ereignissen zusammengewoben hat. Sehr geschickt lässt er drei Handlungsstränge zu einem großen Komplott zusammenlaufen. Sehr schlau und talentiert gelöst. WOW, von diesem Autor möchte ich unbedingt mehr lesen! Kritikpunkt: Der Autor Klaus-Jürgen Wrede schafft ein stimmiges und atemberaubendes Bild an Charakteren und Protagonisten. Gerade Mara und Daniel spielen hier eine starke Rolle. Leider wirkten gerade diese beiden Antihelden auf mich an einigen Punkten sehr laienhaft und unvorsichtig. Daher wirkten ihre Aktionen oft zu überspitzt und zu sehr von Zufall und Schicksal geprägt. Menno, dass ist der einzige Kritikpunkt in dem sonst so genialen Thriller mit dieser intelligenten Thematik und Umsetzung! Da wäre mir ein ebenso berechnendes und geniales Ermittlerteam lieber gewesen. Aber nicht zum Trotz mochte ich auch Mara und Daniel sehr gern. Schade, dass sie mit Juri einen sehr guten Freund durch solch üble Umstände verlieren mussten. Der Autor: "Klaus-Jürgen Wrede wurde 1963 in Meschede geboren. Er studierte Musik und Theologie sowie Komposition und Klavier. Wrede ist Gymnasiallehrer, seit 2000 jedoch nebenberuflich als Spieleautor tätig. 2001 gewann sein Spiel „Carcassonne“, das bisher über 10 Mio. Mal in über 30 Sprachen verkauft wurde, den „Deutschen Spielepreis“ und wurde zum „Spiel des Jahres 2001“ gekürt. Seit 2009 ist Klaus-Jürgen Wrede hauptberuflich als Spieleautor tätig und hat bisher mehr als 30 Spiele veröffentlicht." Zum Cover: Das Cover ist sehr eindringlich und bestechend. Gefällt mir richtig gut und passt natürlich ideal zur Handlung! Mit großem Wiedererkennungswert. Das Buch wirkt absolut hochwertig und liegt wunderbar in der Hand! Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, hohen Anspruch und Einblicke in die Kunst, Historie, Politik und Macht nicht scheut, sich von gelungener Recherche fesseln lassen will, der muss dieses Buch lesen. 4 mehr als verdiente Sterne!!!

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    • 9
  • Das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars

    HappySteffi

    Broschiert: 444 Seiten Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (3. August 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3862823679 ISBN-13: 978-3862823673 Als Daniel den toten Juri in dessen durchwühlter Wohnung findet, beginnt für ihn eine Reise ins Ungewisse. Daniel geht zusammen mit Juris Schwester Mara den Hinweisen, die Juri hinterlassen hat nach und kommen dem Geheimnis des Genter Altars immer nähr. Doch nicht sie allein sind auf der Suche. Ihre Verfolger kennen keine Skurpel und jagen Mara und Daniel durch Belgien bis nach Südfrankreich, wo die Fährte sie auf die Spur der Templer bringt. Die Charaktere sind sehr sympathisch und obwohl sich für mich über die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere – im Besonderen von Daniel – noch ein paar Wolken bilden finde ich beide sind für den Handlungsraum des Buches gut ausgearbeitet und handeln natürlich. Sie machen nicht alles perfekt, als wäre jeder ihrer Schritte hervorgesehen und besonders das finde ich sehr authentisch und menschlich. Flüssig und sehr anschaulich erzählt Wrede die Geschichte um Daniel und Mara, derren Handlung zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht. Meine Neugier für den Genter Altar und die Templer ist absolut geweckt. Da ich vom Genter Altar zuvor noch nichts gehört oder gelesen hatte, hat mir sehr gefallen, wie gut umschrieben alles war. Bildlich konnte man sich in die Situationen hineinversetzen und mit den Figuren mitfühlen. In meinen Augen ist „Das Geheimnis des Genter Altars“ eine sehr gelungene Mischung aus Thriller, Liebesroman und Spannung, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Kunstgeschichte und bietet daher einen tollen Mehrwert für den Leser. Ich mag Bücher, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und dazu verleiten sich vermehrt mit einer Thematik auseinander zu setzen. Genau das hat dieses Buch bei mir geschafft, denn ich werde mich in Zukunft nach Romanen um die Templer umschauen.

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    • 4

    Floh

    15. October 2015 um 09:33
    HappySteffi schreibt Freut mich, das sie dir gefällt :-) Ja, also ich habe das Buch auf keinen Fall bereut.

    ich auch nicht! Ich musste es mir einfach besorgen und habe jede Zeile mit Spannung verfolg.

  • Ideale Lektüre für kunsthistorisch Interessierte und Rätselfans

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Phantasienreisen

    Eines muss ich gleich vorweg gestehen: Beim normalen Stöbern durch Buchhandlung und Co. wäre ich an „Das Geheimnis des Genter Altars“ womöglich ohne mit der Wimper zu zucken vorbeigegangen. Krimis und Thriller sind nicht gerade Genres, in die ich mich öfters voller Euphorie hineinstürze und in Buchhandlungen ignoriere ich diesen Bereich für gewöhnlich. Auf „Das Geheimnis des Genter Altars“ wurde ich lediglich durch den Namen des Autors neugierig: Klaus-Jürgen Wrede. Die (Viel-)Spieler unter euch werden nun vielleicht wissend nicken, für alle anderen an dieser Stelle ein kurzes Briefing: Klaus-Jürgen Wrede ist der Autor der sehr erfolgreichen Spiele-Serie „Carcassonne“, die unangefochtener Favorit in unserer heimischen Spielesammlung ist. Nicht verwunderlich also, dass ich wissen wollte, ob Klaus-Jürgen Wrede mich mit einem Roman ebenfalls zu fesseln vermag. Nun, mit der carcassonne’chen Idylle hat „Das Geheimnis des Genter Altars“ als Thriller natürlich nichts gemeinsam. Trotzdem durfte ich mich als Liebhaber des Spiels während der Lektüre über den ein oder anderen Querverweis zu Carcassonne freuen. Gut unterhalten fühlte ich mich außerdem, denn es wird gemordet und gefoltert, gejagt und geflohen; es gibt Action, eine riesige Ladung an historischen Fakten und Mythen, aber auch eine aufkeimende Liebe. Doch worum geht es in Wredes Romandebüt eigentlich? Kameramann Daniel findet seinen Nachbarn, Kollegen und Freund Jury tot in dessen durchwühlter Wohnung. Als Daniel später mit der Polizei an den Tatort zurückkehrt, ist Jurys Leiche jedoch verschwunden. Stattdessen trifft Daniel aber kurz darauf auf Mara – Jurys Schwester, die nach einer ominösen Nachricht Jurys aus Amsterdam anreiste. Statt darauf zu warten, dass die Ermittlungen der Polizei Licht ins Dunkel bringen, beginnen Mara und Daniel eigene Nachforschungen. Schnell entdecken sie Dateien und eine Botschaft, die Jury für sie kurz vor seinem Tod hinterlassen hat. Schlauer werden sie daraus jedoch kaum, stattdessen tauchen immer mehr Fragen auf, denn alles deutet darauf hin, dass Jury einem großen Geheimnis auf der Spur war, einem Geheimnis, das mit dem legendären Genter Altar zusammenhängt. Kurzerhand nimmt Daniel ein paar Tage Urlaub und bricht mit Mara nach Belgien auf, in der Hoffnung, dort das Rätsel um Jury und den Altar lösen zu können. Eh sie sich’s vesehen, geraten die beiden ins Visier der Menschen, die es bereits auf Jury abgesehen hatten. Sie werden verwickelt in die Aufklärung eines der größten Kunstraube der Geschichte, eines Falls, der bereits Jurys und Maras Vater das Leben kostete und dessen Objekt – eine Tafel des Genter Altars – ein Geheimnis birgt, zu dessen Aufklärung Mara und Daniel zunächst die Rätsel und Geheimnisse von Kunst- und Bauwerken aus mehreren Jahrhunderten aufdecken müssen. Für mich als Leserin war die Aufklärung des Geheimnisses des Genter Altars das Element, welches mich beim Lesen am meisten fesselte. Mit jedem Fortschritt, den Mara und Daniel machten, wurde ich neugieriger, was es mit der 1934 gestohlenen Tafel auf sich hat, gleichzeitig schwirrte mir immer mehr der Kopf, weil sich das Rätsel geografisch und kunsthistorisch immer weiter ausdehnte und so manches Mal fragte ich mich, ob ein Geheimnis, das in einem Bild versteckt wurde, in der Realität wirklich auf so komplexe und mysteriöse Weise mit anderen Kunstwerken und Orten verflicht wäre und wie wahrscheinlich es wäre, dass nach so vielen Jahrhunderten – der Altar entstand im 15. Jahrhundert – ein derart verstricktes Rätsel auch nur ansatzweise gelöst werden könnte. Zugegeben, ich bezweifel, dass das möglich wäre, nichtsdestotrotz macht es Spaß, wieder und wieder mit Mara und Daniel zu grübeln, auch wenn ich gestehen muss, dass die beiden mir immer Welten voraus waren. Hin und wieder konnte ich ihren Gedankengängen und Schlussfolgerungen nicht mehr folgen und was Mara und Daniel an Allgemeinwissen vorzuweisen haben, ließ mich erstaunt und, ja, gelegentlich auch ungläubig zurück. Überhaupt entsteht beim Lesen oft der Eindruck, dass unseren beiden Helden – trotz aller lebensbedrohlichen Situationen, die sie durchleben müssen – das Glück oft in die Hände spielt: Ihr Allgemeinwissen und ihre Logikfähigkeiten ergänzen einander perfekt, sodass sie selbst nach kürzester Zeit Passwörter ermitteln und geheime Codes knacken können; sie kennen immer irgendwen, der irgendwen kennt, der ihnen in dem mysteriösen Fall durch technische Ausrüstung, Codierkenntnisse oder Fachwissen weiterhelfen kann; alle wichtigen Leute haben sofort Zeit für Daniel und Mara; überhaupt ist der Alltag eher nebensächlich, Daniel kann von heute auf morgen Urlaub nehmen und bekommt sogar von seinem Chef die Schlüssel für sein zufällig in Belgien liegendes Ferienhaus. Ihr merkt schon: Irgendwie scheint alles allzu zufällig zu sein. Vielleser denken dann natürlich schnell, dass der Autor ein schlechter Geschichtenerzähler ist und würden „Das Geheimnis des Genter Altars“ vielleicht unvollendet beiseite legen. Aber: Tut das nicht und lest weiter! Denn die allzu zufälligen Zufälle entspringen nicht schlechter Schriftstellerei, sondern weben sich – bis auf wenige Ausnahmen – geschickt in das mysteriöse Netz um den Genter Altar ein, denn natürlich ist auch in Klaus-Jürgen Wredes Thriller nicht jeder das, was er vorgibt zu sein. Dennoch merkt man dem Roman an, dass er ein Debüt ist: Die Dialoge sind oft noch zu hölzern, wirken unnatürlich. Im Laufe des Buches entwickelt sich Wredes Schreibstil jedoch deutlich weiter. Darüber hinaus sind die Passagen, die in der Vergangenheit spielen, überaus gelungen und stecken voller Atmosphäre, sodass ich in diesen Teilen der Geschichte gerne noch länger verweilt hätte. Insgesamt bietet „Das Geheimnis des Genter Altars“ trotz mancher Imperfektionen eine spannende Geschichte, die vor allem durch die umfangreichen (kunst-)historischen Hintergründe und Informationen überzeugt. Wer gerne knobelt oder Schnitzeljagden mag, ist bei diesem Roman an der richtigen Adresse. Aber auch Actionliebhaber dürften in Anbetracht der diversen Verfolgungsjagden auf ihre Kosten kommen. Fazit: Aus rein literarischer Sicht ist das erste Buch aus der Feder des Spieleautors Klaus-Jürgen Wrede zwar durchaus ausbaufähig, doch die Fülle an (kunst-)historischen Informationen und Legenden in Verbindung mit einer actionreichen Handlung machen „Das Geheimnis des Genter Altars“ zu einer unterhaltsamen und informativen Lektüre für alle, die beim Lesen eines Buches auch gerne selber miträtseln.

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    • 2
  • einfach klasse

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Dominique1502

    Das ist seid langem mal wieder ein sehr sehr gutes Buch, wo ich jedem der Spannung mag und auch ein bischen den Historischen Charakter mag, muss dieses Buch unbedingt lesen! Der absolute Hammer. Ein Buch über Macht, Geld, geheime Organisationen und auch die Liebe kommt nicht zu kurz! Es ist durch und durch spannend. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe sogar gestern Nacht überlegt noch mal auf zu stehen!    :-) Aber der Reihe nach. Das Cover ist toll, es zeigt gleich das es einen Kirchlichen, Historischen Hintergrund hat. Es ähnelt ein bisschen dem Buch: das Sakrileg. Wobei ich sagen muss, das dieses hier spannender ist. Die Story ist super, der Schreibstil sehr gut. Man spürt die Leidenschaft zum schreiben. Auch wenn es sein erstes Buch ist! Ich hoffe da kommen noch mehr solcher Romane. Nach etwas mehr als die Hälfte kommen viele Erklärungen, Zahlen, Fakten die auch einen Realen Hintergrund haben. Ich finde es toll, wenn man um die Fakten drumherum eine so gute Geschichte aufbaut. Die Personen und Orte sind sehr gut beschrieben, man kann sich zu allem ein sehr gutes Bild machen. Also ich kann nur sagen: auf jeden Fall lesen! Ich bin begeistert. 

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    • 2
  • Von Jesus Christus über die Tempelritter zu Hitler und schließlich zu Gewaltverbrechern des Balkans.

    Das Geheimnis des Genter Altars

    Buecherspiegel

    21. September 2015 um 19:28

    „Das Geheimnis des Genter Altars“ von Klaus-Jürgen Wrede, auch Spieleautor, hat es in sich. Der zeitliche Rahmen umfasst an die 2000 Jahre, wobei die Zeit der Tempelritter eine der entscheidenden ist. Kunst und Kultur, Rätsel und und merkwürdige Todesfälle prägen diesen Thriller. Wobei dem nicht in Geschichte bewanderten Leser manchmal nicht ganz klar ist, wo die Phantasie beginnt beziehungsweise die historischen Gegebenheiten aufhören. Eines ist gewiss: Der Autor greift tief in die Legenden- und Mythenkiste und und lässt hierbei nichts aus. Der studierte Theologe lässt seine jungen Protagonisten wie nichts lateinische Inschriften übersetzen und begreifen, als hätten diese noch nie etwas anderes gemacht. Dass die Geschichte die großen Geheimnisse des Christentums lösen will, bis hin zur Überführung von Kriegsverbrechen der Neuzeit ist ein gewagtes Unterfangen. Aber von vorn: Ein junger Mann, Daniel, findet seinen Freund, Juri, tot in dessen völlig verwüsteter Wohnung vor. Verstört hastet er in seine eigene Wohnung, die genau gegenüber liegt und verständigt die Polizei. Als diese vor Ort ist, ist aber der Tote nicht mehr auffindbar. Und hier beginnt der versierte Kriminalromanleser am Kommissar zu zweifeln: Der Tote hat angeblich geblutet, doch wo sind die Spuren? Und warum unterlässt es die Polizei, nicht auch in dessen Keller nachzusehen, ob nicht dort eine Spur zum Verbrechen zu finden ist? Daniel kommt nach einer weiteren Aussage nach Hause, da sitzt die Schwester des Toten, Mara, vor seiner Tür. Mit ihr macht er sich nun auf die Suche nach der Ursache des Chaos. Juri war einem Geheimnis auf der Spur, doch er traute niemandem. Doch mithilfe der ersten Hinweise, einem umgehängten Bild und einem Speicherchip, kommen sie seinen Recherchen zum Genter Altar auf die Spur. Da ist es doch gut, wenn Mara entsprechendes studiert hat und so vieles zum Lösen des Rätsels beitragen kann. Nach und nach, mit der Hilfe vieler Freunde, kommen sie dahinter, was es mit dem Genter Altar auf sich hat und kommen so in große Gefahr. Denn die Lösung des Rätsels soll viel Macht, Ruhm und Geld bedeuten, was zwielichte Gestalten auf den Plan ruft. Diese sind allerdings ebenfalls schon lange an der Lösung dran und wollen sich nicht von Daniel und Mara in die Suppe spucken lassen. Warum aber einer der umgedrehten Freunde in dessen jetzige Situation gekommen ist und auch er Böses mit Daniel und Mara vorhat, bleibt ein Geheimnis des Autors. Wrede setzt schon ein gewissen Faible für die Tempelritter, theologische Rätsel und Latein voraus. Als Spieleautor lässt er die Leser wie in einem Computerspiel von Level zu Level springen. Das ist, bis auf wenige Seiten, spannend umgesetzt. Einige sprachliche Eigenheiten irritieren zwar manchmal, wie die kredenzten Speisen in einem Bistro, absorbierten Schaumflocken von Handtüchern und so weiter, aber das schmälert das Lesevergnügen nicht. Daniel und Mara müssen mit immer mehr Blessuren die Rätsel versuchen zu lösen und haben kaum Zeit sich zu erholen. Das ist einer der Gründe, warum mir das Ende nicht so ganz gefallen mag.

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