Klaus-Jürgen Wrede Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller“ von Klaus-Jürgen Wrede

Ein toter Freund. - Ein gestohlenes Meisterwerk. - Verschlüsselte Botschaften im berühmten Genter Altar - Und eine ominöse Organisation … Als Daniel seinen Freund ermordet in dessen Wohnung findet, wird er unweigerlich in die rätselhaften Geschehnisse rund um einen aufsehenerregenden Kunstraub von 1934 hineingezogen. Mit Hilfe der undurchschaubaren Mara stößt er auf mysteriöse Botschaften in der bis heute verschollenen Tafel des Genter Altars und entdeckt ein unfassbares Geheimnis … Basierend auf historischen Ereignissen rund um einen der spektakulärsten Kunstdiebstähle aller Zeiten entwickelt sich ein spannungsreicher Thriller, der von Köln über Gent quer durch Europa und tief in das immer noch ungelöste Rätsel des bekannten Genter Altars der Brüder van Eyck führt … "Ein großartiger Roman des Spieleautors Klaus-Jürgen Wrede ("Carcassonne"). Spannend bis zur letzten Seite.

das Thema ist interessant, die Umsetzung leider stellenweise überzeichnet udn sehr konstruiert

— mrs-lucky

Eine wirklich gelungene Schatzsuche mit vielen Geheimnissen und leider einem unnötigen Ende.

— Wolly
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  • Für mich "überkonstruiert" und einfach zu viel...

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    Readi

    23. January 2016 um 08:02

    Das Buch führt uns zuerst zu einer Hinrichtung im Jahr 1314, dann zu einem legendären Kunstraub im Jahr 1934 und letztlich ins Köln der Gegenwart. Fragt man sich Anfangs noch, wie diese Ereignisse miteinander verbunden sein mögen, lernt man das Geheimnis Stück für Stück kennen und begleitet die Hauptpersonen, Mara und Daniel, auf ihren Abenteuern. Anfangs sind noch ein paar vereinzelte Zeitsprünge zwischen 1934 und der Gegenwart, bis dann letztendlich die komplette Geschichte in der heutigen Zeit Fahrt aufnimmt. Der Roman ist bis zum Rand gefüllt mit Fakten über Gemälde, alte Städte, Kunstwerke, die Verbindung der Templer etc. Der Autor hat diese Fakten gewürzt mit jeder Menge Spekulationen und daraus eine Geschichte gebastelt, die durchaus ihre Spannung hat. Mich hat das Ganze in soweit inspiriert, als dass ich gerne mal nach Gent fahren würde, um mir den berühmten Altar selbst mal anzusehen. Die beiden Hauptpersonen, Mara und Daniel, sind sympathisch und beeindrucken durch ihr vielfältiges Wissen! So kennen sich beide einigermaßen mit Kunst und Geschichte wie auch im Bereich der Sprachen aus.  Das Cover ist von einer düsteren Stimmung und passt gut zur Geschichte, zeigt es doch ein Abbild des Genter Altars und die Silhouette einer Stadt. Letztendlich konnte mich die Geschichte leider nicht 100%ig fesseln, da mir der Ablauf zu bemüht konstruiert war. Der Autor hat akribisch versucht, alles genau aufzuschreiben und Dinge zu erklären. Leider habe ich dadurch irgendwie noch mehr als sonst darauf geachtet, wo mögliche 'Fehler ' oder Ungereimtheiten stecken könnten. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich nicht so darauf geachtet hätte, wenn vielleicht ein paar 'Rechtfertigungen ' weniger dabei gewesen wären. (So z.B. die Verwechslung von Joelle und Mara auf Seite 151 oder von Vincent, der versehentlich Victor genannt wird auf Seite 204 etc.)

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  • Die Templer und das Geheimnis des Genter Altars

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    misswinniepooh

    Im Prolog des Buches wird in sehr anschaulichen und beklemmenden Bildern die Hinrichtung des 23zigsten und letzten Templergroßmeisters Jacques de Molay und des Präzeptors des Templerordens in der Normandie Geoffrey de Charnay am 18.3.1314 geschildert. Als nächstes lernt man den Filmemacher Daniel kennen, der auf dem Weg nach Hause ist, um dort seinen Freund und Nachbarn Juri zu treffen, der über irgendetwas sehr beunruhigt und nervös war. Doch die Antwort darauf bleibt im Juri schuldig, den Daniel findet seinen Freund erdrosselt in dessen Wohnung. Doch als die Polizei vor Ort erscheint, ist die Leiche verschwunden, und Juri´s Wohnung gleicht einem Schlachtfeld. Was hat der Mörder nur bei ihm gesucht? Hat es etwas mit seiner Entdeckung zu tun über die Juri Daniel am Telefon nichts sagen wollte?. Als dann noch seine Schwester Mara ebenfalls durch eine mysteriöse Mail von Juri aufgeschreckt auftaucht, machen sich die Beiden auf die Suche nach Hinweisen, und Juri hat ihnen so einige versteckte Hinweise hinterlassen, die alle auf den Genter Altar hinweisen. Insbesondere auf die 1934 gestohlenen und bis heute verschollene Altartafel „Die Gerechten Richter“. Wo ist die Tafel und welches Geheimnis hütet sie? Stutzig werden die Beiden als sie auf der Nachbartafel einen Streiter Christi mit dem roten Tatzenkreuz auf weißem Grund entdecken. Einen Tempelritter! Auf einer Altartafel die 1432 fertiggestellt wurde, lange nach der Zerschlagung des Templerordens im Jahre 1312. Die Suche nach der Lösung des Geheimnisses führt Mara und Daniel quer durch Europa bis ins tiefe Südfrankreich, in das Gebiet um das kleine Dörfchen Rennes-le-Chateau, das selbst so einige Geheimnisse hütet, und welches Geheimnis hüten die Templer bis über ihren Tod und Zerschlagung des Ordens hinaus? Der Autor schildert die Ereignisse im bildreichen Erzählton und durch die Genauigkeit der Beobachtungen in atmosphärischer Dichte fühlt man sich direkt in die Geschichte hineingezogen. Der Spannungsbogen wird durch die wohldosiert eingefügten und schlüssigen historischen Fakten durchweg gehalten. Wer gerne spannende Romane mit historischem Hintergrund liest ist hier genau richtig.

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    • 3
  • Interessantes Thema, leider teilweise zu überzeichnet und unglaubwürdig

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    mrs-lucky

    07. September 2015 um 11:16

    Der Thriller "Das Geheimnis des Genter Altars" versucht im Rahmen eines spannenden Abenteuerromans dem Geheimnis eines mysteriösen Raubes auf die Spur zu kommen. Im Jahr 1934 wurde tatsächlich eine Tafel des Genter Altars, die "Gerechten Richter", aus der Genter Kathedrale gestohlen und ist nie wieder aufgetaucht. Der Autor Klaus-Jürgen Wrede gereift einerseits historische Fakten auf, entwickelt aber auch einige gewagte Theorien dazu. Der Thriller beginnt mit ein paar historischen Rückblicken, hauptsächlich spielt sich die Handlung jedoch in der Gegenwart ab. Der Journalist Daniel findet seinen Freund Juri ermordet in dessen Wohnung vor. Entsetzt flieht er aus der Wohnung, um die Polizei zu alarmieren. Als diese eintrifft, ist Juris Leiche jedoch verschwunden, so dass die Polizei keinen weiteren Handlungsbedarf sieht. Daniel aber ist alarmiert und stellt auf eigene Faust Ermittlungen an. Kurze Zeit später taucht Mara bei ihm auf, Juris bislang unbekannte Schwester. Gemeinsam suchen die beiden in Juris Wohnung nach Hinweisen und stellen fest, dass dieser sich offenbar mit dem Geheimnis des Genter Altars beschäftigt hat und auf Hinweise zum Verbleib der verschwundenen Tafel gestoßen ist. Mara und Daniel begeben sich auf eine gefährliche Reise, als sie Juris Nachforschungen beenden wollen. Der Roman bietet einige spannende und interessante Hintergrundinformationen zum Genter Altar und auch zur Geschichte der Templer. Diese Abschnitte haben mir am besten gefallen. In anderen Passagen wirkt der Roman jedoch sehr überzeichnet und unglaubwürdig. Zeitweise war ich an die "Indiana Jones"-Filme erinnert, nur dass diesem Buch leider der augenzwinkernde Humor fehlt, der die Filmreihe auszeichnet. Während des ersten Drittel des Buches war ich fast versucht, es beiseite zu legen, da die temporeichen Action-Szenen einfach zu konstruiert wirken. Spannung wird in erster Linie dadurch erzielt, dass die Hauptfigur Daniel sämtliche Warnungen ignoriert und sich fahrlässig bewusst in Gefahr begibt. Später wird das Buch zum Glück etwas ruhiger und schlüssiger. Aber auch im weiteren Verlauf gibt es einige Unstimmigkeiten. Die Hauptfiguren geraten in bedrohliche Situationen, die ihnen schwere physische und physische Schäden zufügen müssten. Sie begeben sich jedoch unverzüglich weiter auf ihre anstrengende Reise. Und wenn sie aufgrund von Bedrohungen nicht in Ihre Unterkünfte zurück können, haben sie dennoch auf wundersame Weise ständig ihr Gepäck mit dabei. Leider beruht auch der Schlüssel zur Lösung des Geheimnisses auf einer unglaubwürdigen Entdeckung. Weshalb sollten zwei Laien wie Mara und Daniel mit ihren eingeschränkten Möglichkeiten nach nur wenigen Tagen etwas entdecken, wozu die Wissenschaftler seit 80 Jahren nicht in der Lage waren? So ist der Thriller zwar spannend und informativ, konnte mich insgesamt aber nicht wirklich überzeugen und begeistern.

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  • Eine gelungene Schatzsuche ala Indiana Jones

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    Wolly

    31. August 2015 um 15:44

    Inhalt: Als Daniel nach Hause kommt, spürt er schnell das etwas nicht stimmt. Bei seinem Freund und Nachbarn Juri ist es ungewöhnlich still. Als er dessen Wohnung betritt, findet er neben einem riesigen Chaos seine Leiche. Mit dem Ableben Juris tauchen Geheimnisse auf die lange im Verborgenen lagen. Mit Hilfe von Juris Schwester Mara begibt sich Daniel auf eine lange und gefährliche Reise um die Rätsel zu lösen, die ihren Anfang am Genter Altar nehmen und quer durch Europa führen. Meinung: Das Buch basiert auf tatsächlichen historischen Fakten. Rund um diese Fakten schafft der Autor eine Schatzsuche ala Indiana Jones. Actionreich, spannend und informativ mit vielen geschichtlichen Daten. Der Spannungsbogen nimmt kontinuierlich zu und macht wirklich Freude zu lesen. Der Leser fiebert und rätselt fleissig mit. Die Hauptcharaktere bleiben während der langen Reise leider ein wenig ausdruckslos, aber trotzdem sympathisch. Für das gesamte Buch gilt aber meiner Meinung nach, etwas weniger wäre mehr gewesen. Gerade das Ende hat mir gar nicht gefallen, dafür gab es den Stern abzug. Fazit: Eine spannende und atmosphärische Reise quer durch Europa um ein lange gehütetes Geheimnis zu lüften. Für mich eine Leseempfehlung für Freunde von Verschwörungstheorien und Action.

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  • Das Rötsel der "Gerechten Richter"

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    solveig

    26. August 2015 um 09:38

    Wredes Roman knüpft an einen im Jahre 1934 tatsächlich begangenen Kunstraub an: damals wurde das Bild der „Gerechten Richter“ , eine Außentafel des berühmten Genter Altars der Brüder van Eyck, entwendet. Das Original ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Der Autor verbindet die starke Symbolhaftigkeit, die in den Gemälden mehr oder weniger verborgen ist, mit geheimnisvollen Vorgängen aus der Zeit Tempelritter im Mittelalter und mit aktuellen Bemühungen einflussreicher verbrecherischer Organisationen, die gestohlene Tafel aufzuspüren und ihr Geheimnis zu lüften. Der gewaltsame Tod ihres Adoptivbruders Juri in Köln bringt die Künstlerin Mara in Verbindung zu dessen Freund Daniel. Beide suchen ein Motiv für die Mordtat und stoßen dabei auf Hinweise, die sie zunächst nach Gent führen und schließlich weiter nach Südfrankreich. Doch auf ihrer Suche nach der Wahrheit schweben sie stets in Lebensgefahr…   Geschickt verwebt der Autor historische Ereignisse mit Fiktion. Zu Beginn erlebt der Leser Historie hautnah und der jeweils erzählten Epoche atmosphärisch angepasst. Wredes flüssige Erzählweise  zieht den Leser leicht ins Geschehen und hält ihn in Atem. Das Setting zeigt sich fantasievoll, die Landschaft in Frankreich gut beschrieben. Allerdings gerät so manche Episode für meinen Geschmack dann zu fantastisch und konstruiert und es fallen einige Ungereimtheiten auf. Die Romanhelden bleiben trotz ausführlicher Schilderung ein wenig farblos, wirken nicht sehr echt. Dennoch fühlt sich der Leser gut unterhalten und der genau recherchierte geschichtliche Tatsachen-Hintergrund gibt der Geschichte einen interessanten Touch.

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  • Etwas zu viel Spannung

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    Lese-Bienchen

    25. August 2015 um 20:42

    Am Anfang steht ein Mord. Eine Leiche ist verschwunden jedoch sieht Daniel hierin sofort, dass etwas nicht stimmt. Die Schwester des Ermordeten, Mara, sucht ihn auf und beide gehen sie auf eine spektakuläre Reise auf der Suche nach dem Geheimnis des Genter Altars. Leider ist die Reise zeitweise etwas zu spektakulär. Schon nach den ersten 200 Seiten könnte man davon ausgehen, die beiden haben nicht nur immer Glück sondern das ewige Leben. Aus jeder noch so gefährlichen Lage befreien sie sich. Dann wird es mal ein paar Seiten etwas ruhiger und leider erfahren wir, dass wohl das Geheimnis gar kein so richtiges Geheimnis ist. Die beiden Reisen nach Gent und von dort weiter nach Frankreich. Und auch am Ende ihrer Reise wird es leider unglaubhaft gefährlich. Zu viel Unvorstellbares passiert. Natürlich bekommen wir am Ende des Buches das Geheimnis dann auch gelüftet, aber auch hier finde ich, dass da zu viel zusammen kommt. Das ganze erinnert ein bisschen an die Bücher von Dan Brown nur leider alles viel extremer. Auch kann ich das Buch kategorisch schwer einordnen, ist vielleicht eher ein Jugendbuch und nicht so für Erwachsene. Da die beiden Hauptprotagonisten auch noch ziemlich jung sind. Das Buch hat mich hauptsächlich interessiert, da der Autor der Erfinder des Spiels Carcassonne ist, das ich sehr gerne spiele. Leider ist sein erstes Buch meines Erachtens nicht so ein Welterfolg wie das Spiel, was jedoch noch werden kann. Und es steht auch außer Frage, dass es in Frankreich natürlich in der Nähe von Carcassonne spielt. Diese Verknüpfung hat mir persönlich gut gefallen. Auch die eigentliche Idee ist sehr gut, nur wie bereits erwähnt, etwas zu spektakulär in Szene gesetzt. Halb so viele Geschehnisse mit dem Ringen um den Tod der beiden hätten auch genüge getan.

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  • Dan Brown trifft auf Indiana Jones

    Das Geheimnis des Genter Altars: Thriller

    katze-kitty

    24. August 2015 um 19:35

    Daniel findet seinen Freund und Nachbarn Juri tot in dessen Wohnung. Als die Polizisten eintreffen ist die Leiche weg. Zusammen mit Mara, Juris Schwester, einer Kunsthistorikerin begibt er sich auf die Suche nach dem Geheimnis, dem wohl auch Juri auf der Spur war: Das Geheimnis des Genter Altars. "Das Geheimnis des Genter Altars" von Klaus-Jürgen Wrede ist ein spannender Thriller und der erste Roman des Autors, der sich sonst als Spieleerfinder einen Namen gemacht hat. Die Geschichte ist eine Mischung aus einer Verschwörungstheorie á la Dan Brown und Action wie bei Indiana Jones. Diese Mischung endet in einem spannenden Thriller vor dem historischen Hintergrund der gestohlenen Tafel aus dem Genter Altar. Die Auflösung des Buches und damit des Geheimnisses war mir persönlich zu weit hergeholt und unglaubwürdig und der Showdown ein bisschen übertrieben. Ansonsten bin ich ein großer Fan von Verschwörungsromanen und die historischen Fakten und daraus hervorgehende Theorien sind immer wieder interessant. Der Schreibstil ist gut zu lesen und für Nichtkenner sind die geschichtlichen Fakten gut erklärt und nachvollziehbar. Mein Fazit: Das Buch ist eine spannende Mischung aus Verschwörungsthriller und Actionroman. Leider war mir das Ende zu übertrieben, unglaubwürdig und zu weit hergeholt.

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