Klaus-Peter Wolf Licht am Ende des Tunnels

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Inhaltsangabe zu „Licht am Ende des Tunnels“ von Klaus-Peter Wolf

Auf wen soll man hören, wenn man niemandem auf der Welt vertrauen kann?Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll.Gefangen in einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer Bergen, versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

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  • Wenn die Klügeren immer nachgeben, werden die Schwachköpfe irgendwann die Welt beherrschen.

    Licht am Ende des Tunnels
    Sanieinsanity

    Sanieinsanity

    16. November 2016 um 12:56

    Schönes Buch. Gute Einstellung des Opas. Mit Humor, spannend bis zum Schluss, flüssig, kein unnötiger Kitsch, spirituell angehaucht, realistisch. Doofes Ende, der arme Junge :/Alles schön zu lesen bis auf einen oberflächlichen Kommentar über eine Frau, roter Lippenstift, etc, und er denkt sich, schöne Frau oder so. Immer dieses Reduzieren von Frauen aufs Äußere, bei Männern wird das fast nie gemacht. Total unfair. Und sowieso - unnatürliche Frauen mit falscher auffälliger Farbe im Gesicht, wo nichts mehr natürlich aussieht, sollen schön sein? Ohje... In welcher Welt leben wir da.. =(Gute Zitate :Wenn die Klügeren immer nachgeben, werden die Schwachköpfe irgendwann die Welt beherrschen. Nur Idioten haben keine Angst. Angst ist wichtig. Sie macht uns vorsichtig. Sie hält uns wach. Ohne Angst, überfahren zu werden, würden die Leute einfach über die Straße laufen, ohne nach linke und rechts zu gucken. Solange die Angst dich wachsam macht, ist sie dein Freund. Aber wenn Angst zu groß wird, macht sie einen kopflos. Dann ist sie dein Feind. Autor: Klaus-Peter Wolf

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  • Licht am Ende des Tunnels

    Licht am Ende des Tunnels
    Schatzdose

    Schatzdose

    31. January 2016 um 22:38

    Mir hat das Buch am Anfang sehr gefallen. Der Autor vermittelt mit seiner Geschichte, dass man auch in scheinbar ausweglosen Situationen noch Hoffnung haben kann. Und das stellt er sehr schön über die enge Beziehung Roberts zu seinem (verstorbenen) Großvater dar. Bevor ich diese Rezension geschrieben habe, habe ich beim kurzen Überfliegen festgestellt, dass viele andere auch Probleme mit dem Ende haben. Es mag sein, dass ich im Moment sehr dünnhäutig bin, aber dieses Ende, bei dem nicht klar ist, ob der eigene Vater an Roberts Entführung der Drahtzieher war, finde ich für Jugendliche absolut ungeeignet. Mir war richtig schlecht, als ich am Ende angekommen war.

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  • Eine neue Lebensaufgabe?

    Licht am Ende des Tunnels
    badwoman

    badwoman

    31. January 2016 um 17:54

    Das Buch, aus der Sicht des jugendlichen Entführungsopfers Robert erzählt, ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Von einem Mitarbeiter seines reichen Vaters entführt, erlebt Robert schlimme Tage in einer einsamen Berghütte mit einem Entführer, der immer nervöser und damit auch brutaler wird. Nur der "Kontakt" zum verstorbenen Großvater gibt Robert die Kraft und die Motivation zum Überleben. Nach seiner Flucht und Rettung wächst in ihm das Misstrauen gegen den eigenen Vater. Hat der etwas mit dem Verbrechen zu tun? Dieses Buch liest sich so leicht, dass ich es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Bis zum Schluss ist es spannend und das offene Ende lässt einen wirklich zweifeln: Hat Robert und damit auch der mitfiebernde Leser einfach zuviel Fantasie? Ich glaube ihm und seinem Opa gern, dass der Schutz seiner kleinen Schwester vor dem zwielichtigen Vater seine (Lebens-)Aufgabe ist. Diesen Thriller kann man mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

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  • ein spannendes Jugendbuch

    Licht am Ende des Tunnels
    razeruebe

    razeruebe

    30. May 2013 um 14:35

    Inhalt: Auf wen soll man hören, wenn man niemandem auf der Welt vertrauen kann? Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll. Gefangen in einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer Bergen versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet. Fazit: Für Jugendliche ist dieses ein spannendes Buch, da es in der Ich-Form geschrieben ist und in seinen Gedanken werden sich viele Jugendliche wiederfinden. Für Erwachsene finde ich das Buch nicht so gut, da es doch recht vorhersehbar ist, da Robert sich nicht wie ein Kind seines Alters verhält, sondern wie ein Erwachsener, der schon alles erlebt hat. Die Geschichte beginnt mit der Beerdigung von Roberts Opa, zu dem dieser eine innige Bindung hatte. Diese scheint auch über den Tod hinaus zu gehen, denn Robert "spricht" mit seinem Opa bzw. dessen Seele. Das beginnt bei dessen Beerdigung, geht über Roberts Unfall, wo er lange im Koma gelegen hat bis zu seiner Entführung, wo sein Opa ihm immer Mut macht und ihn an Dinge erinnert, die die beiden zusammen gemacht haben und nun Robert dadurch Ratschläge geben, wie er seinen Entführer einwickeln und zu guter Letzt auch entkommen kann. Auch klärter ganz alleine so hopplahopp den Hintergrund seiner Entführung auf, nachdem er wieder zuhause ist, leider viel zu glatt und ohne Ecken und Kanten.   Die Geschichte ansich ist gut und flüsssig zu lesen, leider ist das Verhalten von Robert überhaupt nicht seinem Alter angemessen. Das gibt der Geschichte wieder einen faden Beigeschmack, die sich ansonsten flott an einem Abend lesen lässt. Es fehlt nicht an Spannung und Action, die durch Roberts vorhersehbares Verhalten immer wieder minimiert wird.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Pageturner

    Pageturner

    17. March 2013 um 18:34

    Inhalt: Robert Sonntag ist Sohn eines Millionärs, der Vater geschäftlich viel unterwegs. Engste und wichtigste Bezugsperson für Robert war sein Opa, der jedoch nicht mehr lebt. Der Tod des Großvaters ist ein Schock für Robert, doch er stellt fest, dass der Großvater nicht ganz verschwunden ist, sondern ihm weiterhin in Notsituationen und bei Schwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine Nahtoderfahrung lässt Robert das Licht am Ende des Tunnels finden, nach dem er sich immer wieder sehnt, wenn das Leben zu kompliziert scheint. Eines Tages wird er vom Angestellten seines Vaters entführt, es geht um eine Lösegelderpressung. Von nun an muss Robert sehr stark und mutig sein und mit Hilfe der mystischen Anwesenheit/Gegenwart seines Großvaters durchhalten, überleben und versuchen zu fliehen, bevor er möglicherweise umgebracht wird. Meinung: Dieses Buch ist Jugendbuch und Thriller zugleich. Der mitreißende Schreibstil nimmt einen gefangen, so dass man das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen möchte. Durch die Ich-Perspektive an der Entführung teilzunehmen, ist ein spannendes Stilmittel. Man durchleidet mit Robert die Situation und kann seine Gefühlslage realistisch nachempfinden. Das Buch wird somit zum Vermittler. Lehrt es eine schwierige Situation zu meistern, den Mut nicht zu verlieren und letztendlich Durchhaltevermögen zu zeigen. Hier kann sicherlich sowohl die Jugend von den erfahrenen Menschen lernen, als auch umgekehrt. Der Ansatz, dass auch nebenbei die Themen Nahtoderfahrung, der Tod an sich und die familiäre Trauerbewältigung eine große Rolle spielt, hat mir an diesem Buch gut gefallen. Zum Teil finde ich Roberts Dialoge jedoch nicht wirklich seinem Alter entsprechend. Diese philosophischen Ansätze passen meiner Meinung nach nicht zu einem Jugendlichen, den ich altersmäßig zwischen 12- 15Jahren einschätzen würde. Cover und Titel: Die Covergestaltung gefällt mir für einen Thriller sehr. Der Blick durch das Schlüsselloch, durch das fahles Licht fällt, steht wunderbar für das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels. Der Titel nimmt Bezug auf den Inhalt des Buches und erklärt sich somit beim Lesen selbst. Auch für sich genommen, zeigt der Titel einen Weg auf. Fazit: Das Buch bleibt aus meiner Sicht durchgehend spannend, die Erzählperspektive ist gut gewählt und es bleibt am Ende Raum für die eigene Interpretation, da das Ende halb offen ist. Eine mögliche Fortsetzung kann in Betracht gezogen werden.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Ivonnsche

    Ivonnsche

    18. March 2012 um 17:30

    Ein recht kurzer und kurzweiliger Entführungsthriller aus Sicht des gekidnappten Jungen Robert. Roberts Eltern lassen sich gerade scheiden, seine utter hat einen neuen, er wird in ein Schweizer Internat abgeschoben. Eines Tages holt ihn ein Geschäftskumpel seines Vaters ab. Schnell merkt Robert, dass etwas nicht stimmt und er ein Entführungsopfer ist. Doch der Täter handelt nicht alleine. Wer sind seine Komplizen? Obwohl die Ängste des Jungen recht eindringlich beschrieben sind, und er die Situation nur meistert indem er mit seinem toten Opa spricht, bleibt doch etwas Spannung zurück. Die Handluing wäre durchaus ausbaufähig gewesen. Viel zu schnell ist alles vorbei. Statt dem offenen Ende hätte man ruhig etwas Farbe bekennen und so mehr Spannung erzeugen können. Ansonsten recht kurze Kapitel und sehr flüssig geschrieben, insgesamt aber nur kurzweilig.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2011 um 20:05

    Robert lebt als Sohn reicher Eltern in einem Eliteinternat in der Schweiz. Eines Tages wird er von einem Geschäftsfreund seines Vaters abgeholt und entführt. Es beginnt ein spannender Kampf ums überleben, bei dem Robert immer wieder Unterstützung seines bereits verstorbenen Großvaters erhält, zu dem er eine enge Bindung hatte. Bei Klaus-Peter Wolfs Roman „Licht am Ende des Tunnels“ überrascht zu erst einmal die Aufmachung. Das Buch kommt in einer Box und das Licht am Ende des Tunnels gibt es auch noch dazu. Auch wenn es sich bei dem Buch um einen Jugendroman handelt, lässt es sich auch als Erwachsener gut lesen. Besonders gut gefallen hat mir die einfache, jedoch flüssige Sprache des Autors. Die meiste Zeit fand ich das Buch sehr vorhersehbar, dies hat der Spannung jedoch keinen Abbruch getan. Und durch das offene Ende bleiben viele Fragen dann doch ungeklärt, so dass es gar nicht so vorhersehbar ist wie gedacht. Während seiner Entführung erhält Robert immer wieder Unterstützung von seinem verstorbenen Großvater. Ich habe immer wieder überlegt, ob er die Stimme seines Opas jetzt wirklich hört oder sich dies nur einbildet. Auch dies lässt das Ende offen. Die Botschaft des Großvaters nicht aufzugeben und zu kämpfen hat mir gut gefallen. Ich finde es gut, dass es in diesem Buch nicht nur um die spannende Thrillerhandlung geht sondern eben auch darum, dass man manchmal viel mehr Kraft hat als man denkt und so auch Dinge erreichen kann, die vorher unmöglich erschienen.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. September 2010 um 14:31

    Der Roman "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf wurde mir freundlicherweise vom arsEdition-Verlag zur Verfügung gestellt, worüber ich mich wieder herzlich bedanken möchte. Ich habe dieses Buch gestern in einem Rutsch durchgelesen und da ich mittlerweile das besondere Verantwortungsgefühl, das der Verlag gegenüber Kindern und Jugendlichen zeigt, kenne und schätze, bewerbe ich diesen Thriller gerne. Das Wort thriller in der ursprünglichen Wortbedeutung umfasst ja nicht, wie leider heute oft üblich, Krimis, die vor sinnloser Gewalt und Blut triefen, sondern to be thrilled bedeutet angeregt, aufgeregt, aufgerüttelt sein...und das erreicht dieser Roman, der eigentlich sogar zwei Stories beherbergt, die dem Leser keineswegs das eigene Denken und Fühlen abnehmen, sondern gerade dazu anstacheln. Mehr kann und sollte ein gutes Buch ja wohl auch kaum leisten. Zum Inhalt in Kürze: Peter Sonntag, Sohn eines einflußreichen Großfabrikanten von sanitären Einrichtungen, wird im Alter von 10 Jahren durch den Tod seines Opas zum Millionenerbe, da dieser das Unternehmen seinem Enkel direkt überschrieb und dessen Vater nur so lange weiter als Geschäftsführer einsetzte, bis Robert volljährig sein wird. Zwischen Opa und Enkel bestand schon seit jeher eine tiefe Beziehung, ja im Grunde war der Großvater für das Kind die einzige Bezugsperson, da seine Eltern ihn zwar mit materiellen Dingen beglückten, sich ansonsten aber nie wirklich Zeit für ihn nahmen. Schon auf der Beerdigung hat Robert das Gefühl, sein Opa sei nicht gänzlich von ihm gegangen, sondern kommuniziere als eine Art Schutzgeist noch weiterhin mit ihm, besonders in gefährlichen Situationen. Eine solche tritt dann auch tatsächlich bei einem Reitunfall ein: Robert stürzt schwer und fällt ins Koma. Wie in vielen Berichten von Komapatienten schon zu lesen war, sieht auch er einen dunklen Tunnel mit einem verheißungsvollen Licht am Ende. Robert verspürt den unwiderstehlichen Wunsch, zu diesem Licht zu kommen, doch sein Opa erscheint ihm und bittet ihn, diesen Weg noch nicht zu gehen, da er noch eine Aufgabe zu erfüllen habe. Robert kommt voller Vertrauen in seinen Großvater dieser Bitte nach und erwacht wieder aus dem Koma. Sein Körper erholt sich auch schnell wieder von den Folgen des Reitunfalls, seine Seele erscheint ihm aber vom Körper abgetrennt. Ja, es kommt ihm vor, als stünde er ständig neben sich und sei nie wirklich ganz bei der Sache. Mit niemandem kann er über seine Nahtoderfahrung wirklich reden, manchmal kommt es ihm sogar selbst so vor, als bilde er sich alles nur irgendwie ein. Mit 14 Jahren schieben ihn seine Eltern, die mittlerweile durch allzu viele eigene Probleme noch weniger Ambitionen zeigen, sich mit ihrem Kind wirklich auseinander zu setzen, in ein schweizer Internat ab. Doch da geschieht es: Robert wird von einem ehemals engen Mitarbeiter seines Vaters entführt und in einer abgelegenen Berghütte ohne jeglichen gewohnten Komfort in einer Bretterkiste, die einem Sarg gleicht, gefangen gehalten. Als eine Übergabe des geforderten Lösegeldes scheitert, dreht der Entführer völlig durch und läßt Robert in der Bretterkiste allein zurück. Nur durch hohe eigene Lebenswillenskraft und den massiven Mutzuspruch des Geistes seines Opas gelingt ihm völlig entkräftet die Flucht. Doch wiedereinmal kann er niemandem wirklich klar machen, was ihm tatsächlich geholfen hat und er muss zusätzlich feststellen, dass mit seiner Entführung offenbar auch nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Seine eigene Mutter ist offenbar von einem anderen Mann schwanger, von dem sie sich aber nach Roberts Rettung trennt, um äußerlich wieder eine heile Familie ab zu geben, in Wahrheit gehört allerdings ihre volle Konzentration nur noch ihrem ungeborenen Töchterchen. Es bestehen außerdem starke Indizien dafür, dass Roberts eigener Vater aus materiellen Gründen die Entführung nicht nur inszeniert, sondern auch den eventuellen Tod seines einzigen Sohnes billigend in Kauf genommen hat. An dieser Stelle endet der Roman und überläßt dem Leser jede weiterführende Spekulation. Robert ist allerdings nach der Geburt seiner Schwester klar geworden, worin die Aufgabe besteht, von der sein Opa gesprochen hatte. Ich finde dieses Buch toll. Zum einen halte ich nichts davon, Kinder in Watte zu packen, um sie vor jeglichen (auch schlimmen) Erfahrungen zu schützen und macht-und habgierige Menschen (die auch mal der eigene Vater sein können) gibt es nun einmal in dieser Welt. Die Entführung ist von dem Autor so geschrieben, dass man als Jugendlicher mitdenkt und mitfiebert, ob Robert die Flucht gelingt, aber unterschwellig schon ahnt, dass es klappen wird. Einige Überraschungen sind allerdings auch unvorhersehbar und machen die Geschichte dadurch nur glaubwürdiger. Zum anderen hat das Buch einen sehr guten ethischen Ansatz, über den man sich nicht nur als Jugendlicher Gedanken machen kann. Ob man nun an Wiedergeburt, Seelenwanderung etc. tatsächlich glaubt oder nicht, ob sich Robert - wie er selbst manchmal glaubt - den seelischen Mutmacher in Form des Geistes seines Großvaters nur eingebildet hat oder es so etwas tatsächlich gibt. Auf jeden Fall hat es dem entführten Robert geholfen, seine Situation realistischer einzuschätzen und sich zur Wehr zu setzen. Der Glaube daran, dass man sein Leben ohne zu große lähmende Ängstlichkeit selbst meistern kann und muss und die Hoffnung darauf, dass die eigene Seele sich durch mehrfache Wiedergeburten vervollkommnen kann, schaden niemanden - im Gegensatz zu so manchen einengenden, bevormundenden und somit bedrückenden, unfrei machenden religiösen Glaubensvorstellungen, die oft mit ihren sinnlos angedrohten Strafandrohungen allerhöchstens Menschen unterdrücken wollen, aber ganz sicher nicht zu einem eigenständig gewachsenem Selbstbewußtsein und innerer Stärke führen. Kurzum: Ich denke, es wäre eine gute Idee, mit seinen Kindern oder Enkelkindern nach der Lektüre des Romans gemeinsam darüber zu dikutieren, denn es enthält eine Menge Denkanstöße, über die man sehr gut weiterführende Gespräche zusammen führen kann. Auch als moderne Lektüre im Deutschunterricht empfinde ich das Buch als sehr gut geeignet.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    anyways

    anyways

    14. March 2010 um 12:12

    Robert Sonntag der II. , benannt nach seinem über alles geliebten Opa, muss in seinem jugendlichen Leben schon eine Menge Schicksalsschläge überstehen. Sein Opa stirbt und er steht mit seiner Trauer ziemlich allein da. Dann hat er einen Reitunfall der ihn für Monate ins Koma versetzt, und da begegnet ihm das "Licht zum Tunnel " zum ersten Mal.Aber er kämpft und überlebt seine schwere Krankheit, vielleicht auch mit Hilfe seines Opa's dessen geisterhafte Anwesenheit ihm die Reise in den Tunnel schlicht verbietet. Nach erfolgreicher Genesung muss er allerdings feststellen, das seine Eltern sich getrennt haben, und er jetzt in ein Internat abgeschoben wird. Er findet dort wenig Anschluss und ist deshalb hocherfreut, das der Geschäftspartner seines Vaters in abholt um mit ihm in die Schweizer Berge zu fahren, dort soll er mit seinem Vater die Ferien verbringen.Doch warum hat sein Vater im keine SMS geschickt, und warum darf er nicht telefonieren, ist es vielleicht eine Entführung...? Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen.Die Geschichte um die Entführung ist zwar gut aufgebaut driftet zum Ende aber in Unglaubwürdigkeit und haarsträubenden Geschichten ab. Auch fehlt mir ein Hinweis auf das Alter von Robert, stellenweise klingt er wie ein kleines Kind, um dann mit verblüffenden Fachwissen ( Medizin und Kriminalistik) zu verwirren.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    bibliomaniac

    bibliomaniac

    05. February 2010 um 20:52

    Der Autor: Klaus-Peter Wolf wurde als kleiner Junge zu unrecht verdächtigt, bei einer Klassenarbeit geschummelt zu haben. Es gelang ihm, mit kriminalistischem Spürsinn, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Immer wieder löste er dann geheimnisvolle Fälle, statt seine Schularbeiten zu machen. Kein Wunder, dass aus ihm ein Kriminalschriftsteller wurde. Er hat zahlreiche Krimis fürs Fernsehen geschrieben, u.a. für die Reihen "Tatort", und "Polizeiruf110". Seine Bücher wurden in 22 Sprachen übersetzt und mehr als acht Millionen Mal verkauft. Der Klappentext: Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll. Gefangen nin einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer bergen, versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet. Meine Meinung: Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist leicht verständlich geschrieben. Die Psyche von Robert sehr gut beschrieben. Die Frage nach dem gibt es ein Leben nach dem Tod? können wir Kontakt zu den Toten aufnehmen? Lassen wir uns tatsächlich soweit beeinflussen , dass man tatsächlich an Geister glaubt? stellt sich in diesem Roman.Robert stand seinem Opa sehr nahe , und nur er bedeutete ihm was. Er hat wärend der Enführung all das Wissen, was er von seinem Opa hatte, in einen Geist projiziert, mit dem er dann kommunizierte, und meinte es wäre sein Opa. Wenn man in so einer Lage wie Robert ist greift man wirklich nach jedem Strohhalm um sein eigenes Leben zu retten, auch wenn es nur die Einbildung eines Geistes ist.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Sanri

    Sanri

    29. September 2009 um 13:51

    Natürlich ist Licht am Ende des Tunnels kein richtiger Thriller, mit übermäßig viel Spannung, Action oder Momenten zum Gruseln. Doch Klaus Peter Wolf ist auch vielmehr für seine Jugendbücher bekannt, als solches dieser Roman sicher auch gelesen werden sollte. Für ein jüngeres Publikum bietet die Geschichte um die Entführung des Teenagers Robert bestimmt genug Thrill und ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend und durch die psychologischen Elemente (Robert bittet seinen verstorbenen Opa um Rat) sehr interessant und lässt dem Leser eigenen Interpretationsspielraum. Ebenso das offene Ende gibt Anstoß zum Nachdenken: War wirklich Roberts Vater Drahtzieher bei der Entführung seines eigenen Sohnes, oder hat er eine so blühende Fantasie, dass er sich Verschwörungstheorien ausmalt und ist nur ein einsamer Junge, der seinen besten Freund verloren hat? Ich habe mit etwa 15 Jahren Wolfs Feuerball mit großer Begeisterung gelesen und hätte mit Sicherheit auch deisen Roman verschlungen. Doch auch für Erwachsene eine spannende Story, die man schnell mal zwischendurch lesen kann.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2009 um 15:40

    "Licht am Ende des Tunnels" beschreibt die Geschichte von Robert. Einem reichen Sohn, der von seinen Eltern vernachlässigt und in ein Internat abgeschoben wurde. Seine einzige Bezugsperson, sein Opa, ist mittlerweile gestorben. Eines Tages wird er von einem Angstellten seines Vaters abgehot, der den Auftrag hat ihn zu seinem Vater zubringen. Das ganze Stellt sich jedoch als Täuschungsmanöver heraus. In Wirklichkeit wird er von dem Angestellten entführt. Während der Entführungsprozesses hält Robert Zwiegespräche mit seinem toten Opa, der ihn in dieser Situation ein Schutzengel und Ratgeber ist. Der Roman ist in einfacher Sprache geschrieben, was dadurch erklärt wird, dass die Geschichte aus Roberts Sicht geschildert wird. Die Zwiegespräche mit seinem Opa sind trotz anfänglicher Zweifel nicht kitschig sondern passen sich sehr gut ins Gesamtbild ein. Kritikpunkt ist, dass trotz der Kürze (nur 200 Seiten) nicht so richitg Spannung aufkommen will. Selbstverständlich gibt es Steigerungen und einen Höhepunkt, doch unter einem Thriller stelle ich mir etwas anderes vor. Dieses Buch hat eher den Charme eines guten(!) Jugendromans. Auch das Ende lässt wünsche Offen, viele Fragen werden nicht beantwortet und der Autor lässt den Leser zu sehr im Dunkeln tappen. Fazit: Ein gutes und zu empfehlendes Jugendbucht auch wenn etwas zu wenig Licht ins Dunkel gebracht wurde.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    26. July 2009 um 16:32

    Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll. Gefangen in einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer Bergen versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet. Nein, verlassen ist Robert nicht, sein verstorbener Opa ist immer bei ihm, in seinen Gedanken und hilft ihm zu überleben. Dieses Buch ist sehr schön geschrieben, die bildliche Sprache lässt die Umgebung , die Protagonisten und die Situationen im Leser entstehen. Die Sprache ist sehr einfach und jugendlich, die Absätze kurz und das Buch insgesamt mit 180 Seiten sehr überschaubar. was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Der Spannungsbogen ist gut und konsequent umgesetzt, was mich allerdings gestört hat ist das ( da es ja ein Jugendbuch ist) der Leser am Ende mit der Unsicherheit des Protagonisten Robert alleine gelassen wird. War der Vater Täter, Mitwisser? Das ist glaube ich nicht so optimal für ein Jugendbuch. Schön fand ich die Ich- Perspektive des Erzählers, obwohl mich der verstorbene Opa an einigen Stellen auch etwas genervt hat, da er zu oft erwähnt wurde. Genauso, wie Robert, der an einigen Stellen sehr unsympathisch beschrieben wurde. ( z.B. Im Krankenhaus, als er auf dem halben Hähnchen besteht.). Ich bin mir auch nicht sicher, ob das so realistisch ist, nach einem Trauma. Die Tatsache dass Robert mit seinem verstorbenen Opa redet und reden kann und der ihm hilft ist sehr esoterisch, aber nicht übertrieben für mich allerdings schwer vorstellbar, dass ein Junge in dem Alter ( trotz der Tatsache, dass er Erbe der millionenschweren Badezimmerfirma ist) so eine Lebensweisheit in sich tragen kann, und dies auch - und gerade trotz aller Gefahren und Schicksalsschläge- so konsequent umsetzen kann.... In einigen Passagen hat mir die Ausführlichkeit der Umstände gefehlt. ( Wie hat sich Robert genau nach der Zeit im Koma gefühlt, wie fühlte er sich bei der Scheidung ) Das hat nicht ganz zum gezeichneten Charakter des Robert gepasst, wenn er so lebensklug ist, wie beschrieben hätte er sich viel mehr Gedanken über diese Umstände machen müssen. Als Fazit bleibt zu sagen, dass ich dieses Buch sehr genossen habe und es auf jeden Fall gerade Jugendlichen sehr empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Pharo72

    Pharo72

    20. July 2009 um 15:13

    Obwohl am vorliegendem Roman nichts darauf hindeutet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, würde ich es eindeutig in diese Kategorie einordnen und es weniger als Thriller sehen. Es ist in recht einfacher Sprache aus der Sicht des Protagonisten Robert Sonntag geschrieben, lässt sich flüssig weglesen und hält konstant die Spannung. Die Ausstattung ist sehr ansprechend, auch wenn der Roman durch dickes Papier und große Schrift etwas gestreckt erscheint. Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Entführung des Millionärssohns Robert aus dem Internat, in welches er nach einem Reitunfall und daraus folgendem Koma, von seinen Eltern, die sich zwischenzeitlich getrennt haben, gesteckt wird. All das scheint Robert nicht all zu viel auszumachen, steht er doch nach wie vor mit seinem verstorbenen Opa in einer Art seelischen Verbindung. Diese, bereits bei seiner Nahtoderfahrung besonders intensive Beziehung, wird noch verstärkt, als Robert entführt und in einer einsamen Berghütte in einer Kiste festgehalten wird. Nur durch den Glauben und die eindringliche Zwiesprache mit seinem Opa gelingt es Robert den sowohl seelischen wie körperlichen Strapazen der Entführung zu trotzen und zu entkommen. Mir hat besonders der Aspekt der Verbindung von Robert mit seinem Opa gefallen, der mit Witz, aber auch mit harschen Worten, ein Aufgeben von Robert nicht zulässt. Mag man daran glauben oder nicht, letzten Endes, auch wenn es nur die Einbildung eines Teenagers war, so hat es ihm doch die Kraft zum Überleben gegeben. Interessant auch die leise eingeflochtene Kritik an heute vorherrschenden Geschäftsgebahren. Das nur zum Teil befriedigende Ende lässt den Leser etwas ratlos zurück. Ich hätte mir schon eine Auflösung des Falles gewünscht, da ich mir eine Fortsetzung der Geschichte nicht so recht vorstellen kann. Insgesamt lässt sich sagen, das mit dem Roman ein spannender Unterhaltsroman für Jugendliche vorliegt, in den sich auch die etwas älteren Generationen sicher einfühlen können.

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  • Rezension zu "Licht am Ende des Tunnels" von Klaus-Peter Wolf

    Licht am Ende des Tunnels
    Daniliesing

    Daniliesing

    09. July 2009 um 23:25

    Dieses Buch kann man eigentlich nicht wirklich in ein Genre stecken. Es ist zugleich Jugendbuch, Thriller und auch eine Familiengeschichte. Robert lebt nach der Trennung seiner Eltern im Internat. Kurz zuvor ist sein geliebter Opa gestorben. Doch er ist nicht wirklich gegangen, denn Robert kann von Zeit zu Zeit mit ihm sprechen. Er hört die Stimme seines Opas in sich. Als Robert dann entführt wird, ist es diese Stimme, die ihm Mut macht und auch entscheidende Gedanken liefert. Die Verzweiflung Roberts und sein innerer Kampf mit sich selbst und der Situation, in der er sich befindet, sind beeindruckend beschrieben. Da das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist, kann man sich durchgängig in seine Lage hineinversetzen. Sicher ist es unmöglich solches Grauen vollkommen über ein Buch zu transportieren, aber das soll es ja auch gar nicht. Man fühlt und leidet mit Robert mit und ist selbst genauso wie er mal niedergeschlagen, ängstlich, traurig oder auch in Hochstimmung und zuversichtlich. Sprachlich ist das Buch für Jugendliche und Erwachsene interessant. Empfehlen würde ich es ab einem Alter von 12 Jahren. Gerade die Nachdenklichkeit der Geschichte und Roberts starke Bindung zu seinem Opa haben mich sehr für dieses Buch eingenommen. Etwas skurril erschien es mir schon, dass Robert die Stimme seines toten Opas hört, aber zugleich ist es unerlässlich für den Fortgang des Buches. Darauf muss man sich schon einlassen können, denn eine Erklärung wird nicht geliefert. Man kann seinen Spekulationen folglich freien Lauf lassen. Positiv anzumerken ist auch, dass das Buch durchweg spannend bleibt und atmosphärisch sehr dich ist. Zudem ist das Ende so halb offen und lässt Platz für eigene Gedanken, was mir persönlich sehr gut gefällt. Es bleibt auf diese Weise noch nachträglich ein Schauer, der einem über den Rücken läuft.

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