Klaus-Peter Wolf Mord am Leuchtturm

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(2)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mord am Leuchtturm“ von Klaus-Peter Wolf

Klaus-Peter Wolfs Kurzkrimis handeln von durchtriebenen Kerlen, raffinierten Mordplänen, einem mörderischen Dinner mit Ann Kathrin Klaasen und anderen zwielichtigen Gestalten. Und immer wenn man glaubt, eine Spur aufgenommen zu haben, wartet der Autor mit einer überraschenden Wendung auf.Wer Krimi-Spannung liebt, im Strandkorb nicht nur das Meeresrauschen hören will, oder sich etwas maritime Krimiatmosphäre nach Hause holen möchte, sollte sich dieses Hörbuch nicht entgehen lassen.Das gleichnamige Buch ist Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.

Ein durchaus gelungenes Hörbuch mit eher ungewöhnlichen Krimis, bei denen doch auch starke Qualitätsunterschiede da sind.

— Themistokeles
Themistokeles

Stöbern in Krimi & Thriller

Kreuzschnitt

Du hast mein Leben zerstört. Jetzt habe ich deins zerstört. R.T.

MellieJo

Die Party

Ein sehr lesenswertes Buch, fesselnd, ehrlich und auch sehr berührend

Lilofee

Seelenkinder

Wer Gänsehaut mit „echtem“ Monster möchte, für den ist „Seelenkinder“ genau richtig.

StMoonlight

Oxen. Das erste Opfer

Ich kam leider überhaupt nicht rein und habe es dann abgebrochen. Nicht Meins :(

noita

Wildfutter

Zu Beginn ein toller Regiokrimi, der leider immer mehr in einer Posse endete

katikatharinenhof

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • tolle Mischung regionaler Kurzkrimis

    Mord am Leuchtturm
    silkedb

    silkedb

    02. August 2017 um 21:00

    Autor Klaus-Peter Wolf ist bekannt durch seine Ostfriesen-Krimi-Reihe rund um die Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen. Ich habe auch schon mal eins dieser Bücher gelesen, musste aber feststellen das ich nicht ganz überzeugt werden konnte. Nun habe ich es mit "Mord am Leuchtturm" einmal mit einem Hörbuch von Klaus-Peter Wolf versucht und ich bin wirklich sehr positiv überrascht. Es handelt sich hier um eine Reihe von Kurz-Krimis, was eigentlich auch nicht wirklich mein Fall ist und bisher konnte ich Kurzgeschichten generell wenig abgewinnen. Aber als Hörbuch fand ich es richtig kurzweilig und unterhaltsam. Jede der Geschichten wird von einem anderen Sprecher gelesen, so dass hier auch eine ganz klare Unterscheidung möglich ist und man den Geschichtenwechsel nicht durch Unachtsamkeit verpassen kann. Die Kurz-Krimis selber sind dabei sehr unterschiedlich, sowohl was die Länge als auch den Inhalt betrifft. Dazu komme ich nun im Detail: 1. Tod am Leuchtturm - gelesen von Stefan Kaminski - Dauer: 10:23 Minuten Wer einmal ein Hörbuch mit Stefan Kaminski gehört hat, der wird festgestellt haben, dass man von seiner Stimme einfach nur fasziniert sein kann. Er versteht es einfach vortrefflich die Inhalte und Stimmungen zu transportieren und das kann ein Hörbuch auch ganz deutlich aufwerten. Inhaltlich ist diese Kurzgeschichte ansonsten eher unauffällig, aber ein guter Einstieg in das Gesamtwerk "Mord am Leuchtturm". 2. Die Internethexe - gelesen von Julia Nachtmann - Dauer: 41:43 Minuten Wenn ich es nicht genau wüsste, dann wäre ich niemals darauf gekommen, dass hier Klaus-Peter Wolf der Autor ist. Die Geschichte ist kein richtiger Krimi, sondern macht eher den Eindruck einer Jugendfantasygeschichte mit Thriller-Elementen, was mir gerade in der Verbindung mit der jugendlichen Stimme der Sprecherin sehr gut gefallen hat. 3. Mamis Held - gelesen von Jacob Weigert - Dauer: 14:27 Minuten Gesprochen wird diese Geschichte ganz ausgezeichnet von Jacob Weigert. Inhaltlich bin ich ein wenig gemischter Meinung, da die Hauptfigur und die problematische Geschichte es nicht ganz einfach machen diese Geschichte zu mögen. 4. Das mörderische Krimidinner - gelesen von Claudia Michelsen - Dauer: 89:06 Minuten Dies ist meine Lieblingsgeschichte unter den verschiedenen Kurz-Krimis. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich auch das ganz normale "Perfekte Dinner" gerne mag und diese Adaption für einen Krimi ist wirklich sehr gelungen. Das fängt bei der ausgewogen Teilnehmermischung am Krimi-Dinner (die Kriminalkommissarin Ann-Kathrin Klaassen, ein Krimi-Autor, ein Krimi-TV-Regisseur, ein ehemaliger Häftling und eine Schauspielerin die auf Leichen spezialisiert ist) an und wird durch viele Kleinigkeiten die man aus dem TV Programm kennt fortgeführt. Auch der Kriminalfall an sich ist nachvollziehbar und glaubwürdig aufgebaut und es hat einfach Spaß gemacht dieser Geschichte zu lauschen. 5. Sandra und Anna - gelesen von Bernd Stephan - Dauer: 35:28 Minuten Diese Geschichte hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich es erwartet hatte und konnte dadurch überraschen. Obwohl der Titel zwei Frauennamen beinhaltet, ist der Erzähler ein Mann und seine Perspektive gibt hier auch einen ganz anderen Blickwinkel auf das Gesamtgeschehen. Der Sprecher hat mir ebenfalls gut gefallen. 6. Der Nylonstrumpfmörder - gelesen von Dietmar Wunder - Dauer: 17:55 Minuten Mit diesem Kurz-Krimi hatte ich insofern Probleme, dass ich es nicht so mag, wenn Mörder die Erzähler sind und aus ihrer Perspektive die Morde erzählt werden. Genau dies geschieht hier jedoch und das ist etwas dem ich einfach nicht gerne zuhöre. Dennoch hat der Sprecher hier eine sehr gute Leistung abgeliefert. Insgesamt gesehen ist es ganz besonders die bunte Mischung an unterschiedlichen Kurz-Krimis die hier überraschen kann und kaum glauben lässt, dass hinter allen der gleiche Autor steckt. Davon würde ich gerne noch mehr hören und kann "Mord am Leuchtturm" ausdrücklich an alle Hörer empfehlen, die kurzweilige Geschichten mögen und auch etwas für regionale Krimis übrig haben.

    Mehr
  • Mord am Leuchtturm

    Mord am Leuchtturm
    -sabine-

    -sabine-

    16. August 2014 um 17:11

    Es war  mein erstes Buch von Klaus-Peter Wolf und ich fand die auf diesem Hörbuch eingespielten 6 Erzählungen sehr interessant und gut gemacht, so dass ich nun neugierig auf diesen Autor geworden bin und sicherlich bald einen seiner Ostfriesenkrimis lesen werde. Und dabei bin ich mit völlig anderen Erwartungen an dieses Hörbuch herangetreten: bei Kurz-Krimis dachte ich an einen Mörder, einen Kommissar und Ermittlungsarbeit – dies hat es in dieser Art aber nur in einer Geschichte gegeben. Alle anderen Erzählungen handeln eher von durchtriebenen Personen, es sind Charakterdarstellungen von Menschen mit wirklich sehr skurrilen Gedanken und verstörenden Mordabsichten. Wenn man sich also von dem Gedanken trennen kann, dass es sich bei diesen Erzählungen nur um Ermittlungsarbeit handelt, dann ist das Hörbuch wirklich eine tolle Sammlung von ansprechenden Geschichten. Die 6 Geschichten sind unterschiedlich lang, die kürzeste dauert grade mal 10 Minuten, die längste dafür gut 2 Stunden. Aber bei allen ist es wirklich – egal wie lang sie ist – sehr gut gelungen, den jeweiligen Charakter auszufeilen, ihm Tiefe zu geben und Einblicke in seine (zum Teil doch sehr kranke) Psyche zu gewähren. Das hat mich schon sehr beeindruckt – was mancher Autor in einem ganzen dicken Buch nicht schafft, vermag Klaus-Peter Wolf wirklich beeindruckend in seinen Kurzgeschichten. „Das mörderische Krimidinner“ ist der Kurzkrimi, der mir am besten gefallen hat. Fünf illustre Menschen, die alle irgendwie mit Mord und Totschlag zu tun haben, sei es als Autor, Regisseur oder Kommissar treffen sich täglich und lassen sich von jeweils einem der Runde bekochen. Das ganze wird von einem Filmteam begleitet. Es treten Spannungen auf, die Stimmung ist bald aufgeladen und sehr gereizt und schließlich geschieht auch noch ein Mord. Dieser Kurzkrimi hat mich wirklich überzeugt: spannend, subtil und fesselnd! Die anderen Geschichten konnten mich zwar nicht ganz so fesseln, dennoch war es interessant, mal in die Köpfe von Tätern schauen zu dürfen, ihre Gedanken und Gefühle verfolgen zu können. Schade fand ich bei zwei Geschichten, dass sie einfach abrupt geendet sind – genau da, wo es spannend wurde, war es auch schon wieder vorbei und die Erzählung kam mir eher wie ein Prolog als wie eine abgeschlossene Geschichte vor. Man kann dem Hörbuch sehr gut folgen – zum einen sicherlich des angenehmen und flüssigen Schreibstils wegen, bei dem man immer auch den Schalk im Nacken und manches Mal eine Gänsehaut verspürt, zum anderen aber auch wegen der wirklich toll ausgewählten Sprecher. Keiner hat mich hier enttäuscht, alle fand ich grandios, jeder hat mit seiner Stimme den Charakter der gesprochenen Figur noch verstärkt!   Mein Fazit Weiß man, dass es sich bei den hier eingespielten Geschichten nicht nur um klassische Krimis geht, sondern eher um Charakterdarstellungen und Einblicke in die Gedankenwelt von durchtriebenen Menschen, dann ist man sicherlich nicht enttäuscht und wird von den sechs verschiedenen Erzählungen rasch in seinen Bann gezogen. Mir hat das Hörbuch gefallen, die Geschichten haben mit unterhalten und ich bin nun neugierig auf einen Roman von Klaus-Peter Wolf.

    Mehr
  • Spannende Geschichten zum Hören

    Mord am Leuchtturm
    Ritja

    Ritja

    13. August 2014 um 18:42

    Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenserie hat mich bisher immer gut unterhalten und so freute ich mich auch auf dieses Hörbuch. Kurzgeschichten zum Hören. Gesprochen werden sie von verschiedenen Sprechern, was zusätzlich noch einmal für Abwechslung sorgt. Ich gebe es zu, dass die längste Kurzgeschichte, in der wieder Ann Kathrin Klaasen mitspielt, mir auch am besten gefallen hat. Ich mochte die Geschichte an sich und die Figur von Ann Kathrin ist wie eine alte Bekannte, die man wieder trifft. Diesmal kocht Ann Kathrin, was nicht zu ihren großen Leidenschaften zählt. Die Kochgruppe erinnert stark an das Promi-Dinner und so hat der Zuhörer schon sein erstes Bild im Kopf und kann der Geschichte noch einfacher folgen. Die Abläufe sind ähnlich  wie beim Fernsehformat, jedoch die Teilnehmer sind speziell. Und am Ende werden es nicht alle Teilnehmer überleben. Wird dies dann der neue Fall für Ann Kathrin? Auch die anderen Geschichten waren gut. Die letzte Geschichte fand ich sehr gut gesprochen/vorgetragen. Der Sprecher Dietmar Wunder hat eine tolle und eindrucksvolle Stimme, die mich sofort festgehalten hat. Teilweise waren die Geschichten nicht so leicht zu durchschauen und das Ende überraschte. Meistens jedoch waren sie interessant und spannend. Einzig die Hexengeschichte hat mich weniger gefesselt, was vielleicht daran lag, dass hier Klaus-Peter Wolf eine Jugendkrimigeschichte geschrieben hatte.  Die verschiedenen Geschichten von einem Autor und von verschiedenen Sprechern vorgetragen, haben mich überzeugt und gut unterhalten. Die kurzen Geschichten lohnen sich auch bei kurzen Autofahrten oder für zwischendurch, da man sie dann am Stück anhören kann. Das "Wiederhören" mit Ann Katrin hat mir gut gefallen, da es eine schöne Episode am Rande ihrer eigentlichen Serie ist.

    Mehr
  • Mord am Leuchtturm

    Mord am Leuchtturm
    Themistokeles

    Themistokeles

    05. August 2014 um 08:12

    Bisher habe ich zwar schon die eine oder andere Krimianthologie gelesen, aber als Hörbuch hatte ich eine solche Sammlung von Kurzgeschichten bisher noch nicht vor mir. Vor allen Dingen auch nicht auf diese Art, da alle Kurzgeschichten vom selben Autor stammen, denn meist ist es ja doch so, dass in einer solchen Kurzgeschichtensammlung die einzelnen Geschichten von unterschiedlichen Autoren stammen. Doch auch in diesem Fall fand ich, gab es deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Geschichten und ganz besonders die titelgebende Geschichte »Mord am Leuchtturm« habe ich selbst nicht so wirklich verstanden und empfand sie als eine der schwächste in dieser Sammlung. Dabei wurde gerade diese von einem Sprecher gelesen, den ich selbst eigentlich sehr gern mag. Allgemein fand ich es fast ein wenig schade, dass er nur eine solch kurze Geschichte lesen durfte. Es war eh so, dass sich die Längen der Kurzgeschichten sehr arg unterschieden, denn auf der ersten CD befinden sich allein drei unterschiedliche Kurzgeschichten, die alle nicht sehr lang sind und CD 2 enthält dann nur den ersten Teil der längsten und in meinen Augen auch mit besten der Kurzgeschichten. Dieser konnte ich, obwohl von einer Frau gelesen, was mir immer mehr Schwierigkeiten beim Zuhören bereitet, als wenn Männer lesen, sehr gut folgen. Zumal sie, durch ihre Hommage an »Das perfekte Dinner« durchaus auch einige sehr amüsante Aspekte hatte, spielte sie doch auf einige der Klischees einer solchen Sendung an und verband sie gekonnt mit einer Kriminalgeschichte. In meinen Augen ehrliche ein klasse Kurzgeschichte, auch wenn sie fast schon nicht mehr wirklich kurz war, da sie hingegen der anderen Geschichten, bei denen mehr als eine auf eine CD passten, noch mehr als diese benötigte. Abgesehen von dieser für mich Hauptgeschichte dieser Sammlung, gefielen mir die Kurzkrimis auf der letzten CD mit am besten, da sie einfach noch besser vom inhaltlichen waren, als die der ersten CD, vor allem auch, weil sie ein bisschen mehr mit dem Zuhörer oder auch Leser, spielten und die beiden Leser diese Geschichten sehr gut vorgetragen haben, ihre Stimmen einfach zu den erzählenden Charakteren passten und einen gelungen in die Geschichten entführten. Auch, wenn ich zugeben muss, dass die eine vielleicht kein typischer Krimi war. Grundsätzlich erfüllen viele der hier vorgestellten Kurzgeschichten nicht den Aufbau eines Standardkrimis, aber sie sind interessant, vor allem die längeren Geschichten, auch wenn mir zwei zu früh abbrachen und vor allen Dingen die titelgebende Geschichte echt schlecht war. Allgemein ein interessantes Hörbuch, wenn man vor allen Dingen lieber immer nur kurze Episoden am Stück hören möchte, mit Krimis, die ungewöhnlich, aber meist interessant sind. Auch wenn es vielleicht ein wenig schade ist, dass das Buch zu diesem Hörbuch deutlich mehr Geschichten enthält, also diese Version deutlich zusammengeschrumpft ist. Dafür wartet sie mit tollen Sprechern auf, denen man allen sehr gut folgen kann. Ein Hörbuch, das sich durchaus hören lässt.

    Mehr