Klaus-Peter Wolf Ostfriesenblut

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Inhaltsangabe zu „Ostfriesenblut“ von Klaus-Peter Wolf

Dieser Mörder will spielen: Ann Kathrin Klaasens zweiter Fall Ann Kathrin sah es schon von weitem. Vor ihrer Haustür lag etwas, das aussah wie ein Sack. Ein Leichensack! Für einen winzigen Moment hoffte Ann Kathrin, dass sich jemand einen dummen Scherz erlaubt hatte. Doch dann sah sie die Wangenknochen einer Frau. Einer toten Frau. Die Tote, Regina Orth, ist keines natürlichen Todes gestorben, obwohl im Totenschein „Tod durch Herzversagen“ angegeben wurde. Doch noch während Kommissarin Ann Kathrin Klaasen im Umfeld der Toten ermittelt, erhält sie Hinweise auf das nächste Opfer des Mörders. Offenbar ist sie Teil eines Spiels, dessen Regeln sie noch nicht kennt.

Ich hab alle Krimis dieser Reihe gelesen

— UteChristine

Etwas spannender als der erste....

— RolandKa

Super spannend

— Leseratte18

Spannender, gut unterhaltender Krimi mit sympathischen Ermittlern!

— buchjunkie

Kurzweilig und spannend

— sandra97

Wer spannende Kriminalromane mit einer Prise Psycho-Krimi mag, dem dürfte dieser Teil der „Ostfriesen“-Reihe mit Sicherheit gefallen.

— NicoleP

Annehmbarer Krimi.

— Scriba

Besser als der erste Band

— Nachtschwärmer

Interessante Charaktere mit spannendem Fall, jedoch anfangs eher langweilig und langatmig

— ShineOn

Naja - könnte spannender sein

— hymo

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  • Spannender Ostfriesenkrimi

    Ostfriesenblut

    buchjunkie

    10. September 2017 um 16:34

    Vor der Haustür der Kommissarin Ann Kathrin Klaasen deponiert ein Unbekannter eine Leiche. Diese Person, Regina Orthner, ist keines natürlichen Todes gestorben, auch wenn im Totenschein “Tod durch Herzversagen“ angegeben wurde.Doch noch während die Kommissarin und ihr Kollege Frank Weller im Umfeld der Toten ermitteln, erhält sie Hinweise auf das nächste Opfer des Mörders.Und schnell wird klar, dass sie offenbar Teil eines Spieles, dessen Regeln sie noch nicht kennt.Dies war mein erster Ostfriesenkrimi und es ist der zweite Band dieser Reihe. Dass ich den Vorgänger nicht kannte, hat dem Lesevergnügen nicht geschadet.Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller sind zwei sehr symphatische Ermittler, die auch ein Privatleben haben, welches sie menschlicher erscheinen lässt , das jedoch nicht in den Vordergrund gedrängt wurde.Der Krimi war spannend zu lesen und logisch aufgebaut. Interessant war das Thema „Schwarze Pädagogik“. Der Spannungsbogen baute sich bis zum Schluss kontinuierlich auf und das Ende war schlüssig und nachvollziehbar.Ein paar kleine Längen mussten beim Lesen überstanden werden, aber insgesamt habe ich diesen Krimi gerne gelesen. Er hat mich gut unterhalten.Sicher werde ich irgendwann einen weiteren Ostfriesen-Krimi dieser Reihe lesen!

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    • 6
  • Schwarze Pädagogik

    Ostfriesenblut

    Engelsgesicht77

    18. July 2017 um 22:24

    Im zweiten Fall von Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller legt einUnbekannter legt vor Ann Kathrin Klaasen Wohnung eine Leiche hin.Regina Orth, die Leiche, ist keines natürlichen Todes gestorben, obwohl im Totenschein »Tod durch Herzversagen« angegeben wurde, sondern sie ist elendig verhungert und verdurstet. Noch während Kommissarin Ann Kathrin Klaasen im Umfeld der Toten ermittelt, erhält sie Hinweise auf das nächste Opfer des Mörders. Offenbar ist sie Teil eines Spiels, dessen Regeln sie noch nicht kennt.Der zweite Band ließ sich besser lesen, auch wenn ich mit Ann Kathrin nicht warm geworden. Weller hat mich nicht so gestört, eher die Kommissarin, weil sie einfach zu sehr auf ihre Vergangenheit (Tod ihres Vaters) fixiert ist. Kann ja verstehen, dass es traumatisch ist, aber dennoch ist es blöd, dass ihr ganzes Leben nur um den Fall von damals dreht. Die Mordermittlungen in dem Fall waren für mich interessant, denn es hatte was mit der Schwarzen Pädagogik zu tun. Hatte bisher noch nie was davon gehört. Aber nach dem ich das Buch gelesen hatte, wurde das bei mir auf der Arbeit im Zusammengang mit der hiesigen Kinder- und Jugendpsychiatrie erwähnt. Da wusste ich was es bedeutet und man sieht hier: Lesen bildet wirklich weiter.Mit diesem Buch war ich schneller fertig als mit dem Ersten. Aberdennoch werde ich die Bücher nicht unbedingt weiterempfehlen, da es eindeutig bessere Krimis gibt. Sorry.An dem Schreibstil ist nicht zu bemängeln, es lässt sich locker und leicht lesen, nur manche Wiederholungen nerven einfach (z. B. der Verhörgang von Ann Kathrin Klaasen oder die Gedanken von Frank Weller). Ohne dieses wäre bestimmt das Buch um Längen besser.Die nächsten Fälle werde ich trotzdem lesen, allein wegen unserergemeinsamen Leserunde in der Gruppe "Krimis und Thriller". Es macht unheimlich Spaß mit den anderen Mädels und Jungs zu diskutieren. Daher bin ich froh, dass ich mit dem Buch rechtzeitig fertig geworden bin, so dass ich jetzt beim dritten Band „Ostfriesengrab“ mit kriminalisieren kann.Rezi von 09.03.13 von Buchgesichter (Wertung 6 von 10)

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  • Ostfriesenblut

    Ostfriesenblut

    NicoleP

    15. June 2017 um 19:03

    Kommissarin Ann Kathrin Klaasen bekommt eine Leiche vor ihre Haustür gelegt. Es handelt sich dabei um Regina Orthner, laut Totenschein an „Tod durch Herzversagen“ gestorben. Wie sich herausstellt, ist sie jedoch keines natürlichen Todes gestorben. Wurde sie daher vor die Tür der Kommissarin gelegt? Will der Täter mit Ann Kathrin Katz und Maus spielen? Es gibt Hinweise auf ein nächstes Opfer.Zum zweiten Mal ermittelt Kommissarin Klaasen. Diesmal hinterlässt der Täter Hinweise auf seine Person und seine Opfer. Er möchte gefunden werden. Immer wieder bekommt der Leser Einblicke in seine Gedankenwelt. Es bleibt lange im Dunkeln, wer er ist und warum er mordet.Auch privat hat Ann Kathrin einiges um die Ohren. Wie schon im vorherigen Roman teilen sich der Kriminalfall und das Privatleben der Kommissarin gleichberechtigt die Geschichte. Zudem verweben sich Dienst und Privat immer mehr miteinander.Autor Klaus-Peter Wolf baut einen Spannungsbogen auf, welcher selbst dann straff bleibt, wenn man weiß, wer der Täter ist. Der Täter weckt auch Gefühle beim Leser. Wie so oft im Leben war der Täter zuerst ein Opfer. Doch dies soll und darf keine Entschuldigung für seine Taten sein. In „Ostfriesenblut“ greift der Autor ein Thema auf, welches auch ein Teil unserer Geschichte ist. Es wurde nur viel zu lange verschwiegen.Dieses Buch bringt Ann Kathrin wieder nahe an den Leser. Sie ist ein wunderbarer Charakter. Auch Weller und ihre anderen Kollegen sowie die Familie sind gut ausgearbeitet. Während des Lesens läuft ein Kopfkino, und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Da sich einiges in der Geschichte auf ihren ersten Fall bezieht und sich das Privatleben weiterentwickelt, sollte diese Buchreihe in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Der Fall in diesem Buch ist abgeschlossen.Wer spannende Kriminalromane mit einer Prise Psycho-Krimi mag, dem dürfte dieser Teil der „Ostfriesen“-Reihe mit Sicherheit gefallen.Mehr Rezensionen auf www.nicole-plath.de

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  • Annehmbarer Krimi.

    Ostfriesenblut

    Scriba

    20. May 2017 um 21:07

    Interessanter zweiter Fall für Ann-Kathrin Klaasen.

  • Auch Band 2 war wieder Spannung pur

    Ostfriesenblut

    sunbetty38

    29. April 2017 um 09:59

    Auch Band 2 aus der Serie gefiel mir ausnehmend gut. Die Charaktere allesamt sehr schön beschrieben. Man fühlt mit ihnen. Spannung von der ersten Seite bis hin zum Schluß. Ich mag die Gegend dort oben. Norden und Norddeich kenne ich recht gut und das ist dann für mich nicht nur Lesen, sondern Mittendrin dabei sein.

  • Der zweite Fall für Ann Kathrin Klaasen

    Ostfriesenblut

    archer2603

    19. February 2017 um 15:20

    ... hat mich von Beginn an gefesselt. Ein leichter Einstieg, indem die tote alte Dame vor ihrer Tür abgelegt wird, über die Ermittlungen die die Familie der Toten betrifft bishin zu der Auflösung der Zusammenhänge der einzelnen Ermordeten. Zu Beginn war es zwar noch nicht so spannend, aber dennoch machte es neugierig auf mehr. Es war unklar warum ausgerechnet Ann Kathrin die Tote vor die Tür gelegt bekam und kein anderer. Die Auflösung hierzu hat mich nicht gerade umgeworden. Was allerdings der spannenden Erzählweise von Wolf keinen Abbruch tat. Das Katz und Maus Spiel von Klaasen und Hagemann erzählt später die eigentliche Auflösung der Geschichte. Daß auch ihr Privatleben hier eine Rolle spielt passt sich eigentlich den örtlichen Gegebenheiten an. Kleiner Ort.. jeder kennt jeden. Da ich persönlich nicht gerade zu den absoluten Liebhabern von Thrillern gehöre, gefällt mir ein Ostfriesland Krimi sehr gut. Mein Fazit ist : spannend geschrieben und sehr unterhaltsam

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  • Schwarze Pädagogik

    Ostfriesenblut

    ShineOn

    22. January 2017 um 13:42

    Anfang: Ann Kathrin Klaasen war zu sehr in ihre Gedanken vertieft. Sie bemerkte nicht, dass sie Beobachter wurde, während sie auf ihrer Terrasse im Strandkorb saß und auf ihr Handy starrte. Der zweite Fall mit Ann Kathrin Klassen spielt ein paar Wochen nach dem ersten. Ihr Privatleben ist ein wenig auseinander gefallen und das versucht sie wieder in Ordnung zu bringen. Leider hat genau das mich ein wenig gestört. Es geht in dem Buch, meiner Meinung nach, viel zu sehr, um ihr Privatleben. Zwar kommt der neue Fall da nicht zu kurz, jedoch stört mich das immer wieder an Kriminalromanen. Anfangs war es auch sehr schwer in dem Roman zu finden, denn der Fall spielt erst ein wenig später eine größere Rolle. So hatte ich schon überlegt, erst einmal ein zweites Buch anzufangen und Ostfriesenblut später weiter zu lesen, aber dann dachte ich: Na gut, gib dem Buch noch 50 Seiten. Und erst danach wurde es spannender und der Fall kam in den Mittelpunkt des Krimis. Das Ende kam ein wenig zu früh. Das wirkt leicht abgehackt. Da hätte ich mir zwei Seiten mehr vielleicht noch gewünscht. Das hätte das Gesamtbild des Buches abgerundet, aber das ist nur meine Meinung.

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  • Ostfriesland Krimi Teil 2

    Ostfriesenblut

    hymo

    20. May 2016 um 11:24

    Ich habe schon mehrere Bücher der Ostfriesen-Reihe gelesen. Aber ich verstehe nicht, dass die Bücher so begehrt sind. Es fehlt Spannung, zum Teil ist der Privatteil sehr trocken und das Ende dieses Buches ist abrupt und vorhersehbar. Zwischendurch wird noch die Sorge um Ihren Sohn beschrieben. „Soll einen Koffer im Hannover Hauptbahnhof stehen gelassen habe“ – Bombenalarm. Die neue Liebe passt auch nicht richtig ins geschehen. Da ich aber schon schlechtere Bücher gelesen habe und der Herr Wolff eigentlich ein ganz guter Autor ist, gebe ich trotzdem noch 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Ostfriesenblut" von Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

    parden

    IM VISIER DES MÖRDERS... Ann Kathrin Klaasen führt als Kommissarin im beschaulichen Norden in Ostfriesland ein eher ruhiges Leben. Nach dem Auszug ihres Mannes und ihres Sohnes ist es eher noch ruhiger geworden, denn nun lebt sie ganz alleine mit ihrer Katze in ihrem großen Haus. Die Beschaulichkeit hat ein abruptes Ende, als plötzlich eine Leiche vor der Haustür der Kommissarin liegt. Und auch in ihrem zweiten Fall bleibt es nicht bei der einen Leiche. Offensichtlich sucht der Mörder eine enge Bindung zu Ann Kathrin Klaasen, denn immer wieder kontaktiert er sie auf die ein oder andere Weise. Als der Kommissarin klar wird, wie eng der Täter in ihr Leben getreten ist, fasst sie einen folgenschweren Entschluss. Im Alleingang sucht nun sie den Kontakt zu ihm - doch der Mörder ist skrupellos... Wie bereits im ersten Band der Ostfriesenkrimi-Reihe mit Ann Kathrin Klaasen liest sich die Geschichte flüssig, und der eigentliche Fall ist im Grunde spannend angelegt. Der Täter als ehemaliges Opfer schwarzer Pädagogik - da kann es einen als Leser schon gruseln. Aber - und wieder ist es ein großes Aber - überzeugen auch hier weder die Ermittlungsarbeit noch die Charaktere. Durchweg bleiben diese unsympathisch, wenn auch bei dem ein oder anderen ein paar Züge mehr skizziert werden als noch im ersten Band. Das Ende dann ist - abrupt. Weder spannend noch überraschend, sondern einfach: fertig. Dies setzte der Enttäuschung für mich noch das Sahnehäubchen auf. Da ich die Reihe im Rahmen einer Leserunde begonnen habe, werde ich sie auch noch weiter verfolgen. Irgendwann muss es doch besser werden. Oder? Insgesamt haut es einen bislang jedenfalls nicht vom Hocker. Die Leserunde allerdings macht wieder viel Spaß!

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    • 2
  • Stehaufmännchen

    Ostfriesenblut

    eskimo81

    05. March 2016 um 21:41

    Ann Kathrin Klaasen findet ein Leichensack vor ihrer Türe. Angeblich starb die Dame an einem natürlichen Tod. Die Obduktion sagt was anderes. Wer spielt mit Ann Kathrin? Wie bereits beim ersten Teil - Ann Kathrin wird mir immer unsympathischer. Nichts desto trotz muss ich weiterlesen. Die Spannung, die Themen der Fälle, die Wolf aufwirft - einfach herausragend. Die Gegend, der Schreibstil. Alles wäre soooo perfekt, wenn Ann Kathrin nicht so ein schlimmer Charakterzug hätte. Die nervt wirklich... Der extrem hohe Spannungsbogen macht aber ein extrem gutes Buch aus. Fazit: Der zweite Fall von Ann Kathrin Klaasen überzeugt durch Spannung und einem ernstem Thema. Die Kriminalistin bleibt unsympathisch, aber der Schreibstil, der hohe Spannungsbogen macht es unmöglich, von Klaus-Peter Wolf nicht begeistert - ja eigentlich schon fast süchtig zu sein...

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  • Das Morden im Norden geht in die zweite Runde

    Ostfriesenblut

    Susimueller

    01. March 2016 um 13:28

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mir sämtliche bisher erschienen Bände ersteigert habe, war ich nun sehr gespannt auf den zweiten Teil der  Ann-Kathrin Klaasen Reihe.  Ich muss sagen, dass ich sehr zwiegespalten bin. Die Ann-Kathrin Klaasen Reihe ist definitiv eine Krimireihe, bei der es sowohl um den Fall als auch um das Drumherum geht.  Den Fall fand ich super, mit dem Drumherum hatte ich in diesem Teil aber so meine Probleme. Diesmal hat es ein unbekannter Psychopath auf alte Frauen und Männer abgesehen, die er vor ihrem Tod bestialisch quält. Wahrscheinlich wären die Morde gar nicht aufgefallen, hätte der Täter die Leiche nicht direkt vor Ann-Kathrin-Klaasens Haustür abgelegt. Eine verzweifelte Suche nach dem Zusammenhang beginnt, die dem Ermittlerteam die Abgründe der "schwarzen Erziehung" offenbart und ein längst vergessenes Verbrechen ans Tageslicht bringt.  Je weiter das Ermittlerteam in den Fall eindringt, um so mehr muss es erkennen, wie weit der Täter ins Ann-Kathrins Privatleben eingedrungen ist. Ann-Katrin wird zeitgleich zur Ermittlerin und zum Opfer. Unterdessen versucht Ann-Kathrin nach der Trennung von ihrem Mann zum Alltag zurückzufinden und auch den Kontakt zu ihrem Sohn wieder herzustellen. In ihrem Kollegen Frank Weller sieht Ann-Kathrin nicht nur den Seelentröster. Während sie an ihren Sohn nicht herankommt, bahnt sich zwischen Weller und Ann-Kathrin eine Beziehung an. Doch dann wird ihr Sohn von der Polizei aufgegriffen und Ann-Kathrin steht vor neuen unüberwindbaren Problemen. Der Kriminalfall ist ganz in Klaus-Peter Wolf Marnier unglaublich spannend und psychologisch raffiniert geschrieben. Der Leser schwankt zwischen Grauen vor der Tat und Mitleid mit dem Täter. Obwohl das Handeln unverzeihbar ist, ertappt man sich immer wieder dabei, dass man sich mit den Gedanken und Gefühlen des Täters identifizieren kann. Mit dem Leben um Ann-Kathrin Klassen hatte ich so meine Probleme. Kam sie mir im ersten Band absolut sympathisch herüber, so habe ich im zweiten Band einige ihrer Handlungen nicht verstanden. Zum Teil kamen sie mir nicht autentisch vor und teilweise sogar unprofessionell. Ann Kathrin Klaasen bedauert, dass sie den Kontakt zu ihrem Sohn verliert. Teilweise fand ich die Stellen, in denen irgendetwas passiert ist, damit Ann-Kathrin Klaasen einen Termin nicht einhalten konnte, den Anruf an ihren Sohn verschoben hat oder nicht für ihn da war, sehr konstruiert und egoistisch. Oft wurden Ann-Kathrins Psyche und Gefühle vorgeschoben, aber welche Mutter lässt sich so leicht von dem Vorhaben abbringen? Ich konnte das nicht nachvollziehen. In der Beziehung zu Weller geht Ann Kathrin auch aufs Ganze und da gibt es Zeit zwischen dem Fall. Für Ihren Sohn hat sie die paar Minuten für ein ernsthaftes Gespräch nicht, mit Weller kocht sie einen Abend lang Fischsuppe, hüpft mit ihm ins Bett und lässt sich von ihm die Haare färben. Die Flirtszenen mit Weller kamen mit sehr unprofessionell und teenagerhaft vor und sorry, aber ich konnte es mir nicht vorstellen fettige Fischsuppe  zu essen, und dann während Weller mit Blähungen kämpft küssend auf dem Küchentresen zur Sache zu kommen. Fazit: Ich fand den Anfang super, die Idee einen Mörder in die absolute Privatsphäre der Ermittlerin eindringen zu lassen ist absolut gruselig und genial. Der Aufbau der Kriminalhandlung ist perfekt. Zwischendrin hätte ich ab und zu mal das Buch an die Wand klatschen können und habe mich über die Ermittlerin aufgeregt. Aber zum Ende hin wurde das Buch wieder so spannend. Dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Nun freue ich mich auf Band 3

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  • Wer ist hier die Maus und wer die Katze?

    Ostfriesenblut

    Bellis-Perennis

    Zweiter Fall für Ann Kathrin Klaasen. Obwohl sie als Mordermittlerin an Leichenfunde gewöhnt ist, ist die tote Frau vor ihrer Haustüre doch ein wenig ungewohnt. Die Tote, Regina Orth, ist aus der Leichenhalle entwendet worden, und keines natürliche Todes gestorben wie im Totenschein („Herzversagen“) vermerkt. Diesmal haben wir es mit einer ziemlich angeschlagenen Kommissarin zu tun, da ihre Ehe endgültig den Bach hinuntergegangen ist. Mann und Sohn bei der neuen Partnerin – das schmerzt. Kollege Frank Weller bietet der toughen Ermittlerin eine Schulter zum Anlehnen. Doch der sadistische Serienkiller will die ganze Aufmerksamkeit von Ann Kathrin Klaasen. Wie er es seinerzeit im Erziehungsheim gelernt hat, darf man der Autorität weder trotzen noch ungehorsam sein. Wird Ann Kathrin den Mörder fassen können? Ein böses-Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Spannung erzeugen kann er, der Klaus Peter Wolf. Zusätzlich zur Krimihandlung werden die Schicksale der Hauptpersonen, des Killers, der Kommissarin und des Kollegens gut aufgearbeitet dargeboten.

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    • 3
  • Schwarze Pädagogik

    Ostfriesenblut

    MikkaG

    29. January 2016 um 22:33

    Es gibt unendlich viele Arten von Krimis, und nicht jeder Krimi ist das Richtige für jeden Leser. Mancher will knifflige Rätsel, anderen ist am wichtigsten, dass man sich beim Lesen gepflegt gruselt, und wieder andere sind erst glücklich, wenn literweise Blut geflossen ist und die Opfer möglichst eklig ums Leben gekommen sind. (I'm looking at you, Mr McFadyen.) Die meisten Regionalkrimis bieten dagegen jede Menge Lokalkolorit, aber eher gemütliche Spannung und so gut wie keinen Ekelfaktor. Dafür tummeln sich auf den Seiten bunte Charaktere (oft schrullige Originale), die dem Leser mit jedem Band mehr ans Herz wachsen. Das gilt in meinen Augen auch für die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf. Ich sage oft, dass ich die Bücher Leuten empfehlen würde, die Fernsehserien wie "Mord mit Aussicht" oder die "Rosenheim-Cops" gerne schauen! Die handelnden Figuren sind alles andere als perfekt. Da ist zum Beispiel Rupert, eigentlich ein echter Antiheld. Er verliert lieber einen guten Freund als einen guten Witz und kann absolut nicht nachvollziehen, warum die wenigsten Leute verstehen, was für ein toller Hecht er ist. Und trotzdem ist er ein heimlicher Favorit vieler Leser! Oder eben die Heldin des Ganzen, Ann Kathrin Klaasen, die meist heillos überfordert ist damit, Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bringen - für gewöhnlich verliert dabei das Privatleben, was sie schon Mann und Kind gekostet hat. Ich könnte hier noch viele Charaktere aufzählen, aber zusammenfassend sei gesagt: auch wenn ich manchmal über sie den Kopf schüttele, lese ich doch immer gerne über sie, und im Grunde sind sie mir alle sympathisch. Ja, sogar Rupert. Manchmal. In diesem Band bahnt sich eine Liebesgeschichte an, aber die wird nicht schnulzig oder drängt sich zu sehr in den Mittelpunkt - schließlich  gilt es einen Mörder zu fassen, und Ann Kathrin und ihr Verehrer können kaum mal Luft schnappen, geschweige denn viel Zeit in Romantik investieren. Der Schreibstil ist eher einfach, aber sehr angenehm, mit vielen bildlichen Beschreibungen des Ortes, des Meeres und des Wetters. Auch eine gute Dosis Humor fehlt nicht! (Wobei mir einfällt: wer die Möglichkeit hat, sich mal eine Lesung von Klaus-Peter Wolf anzusehen, sollte das tun, aber mit nachfolgendem Muskelkater in den Lachmuskeln rechnen.) Man merkt einfach, dass der Autor lebt, wo seine Geschichten spielen! Er kennt jede Kneipe und jeden Laden, und manche Nebencharaktere gibt es wirklich... Deswegen wirkt auch alles so echt und lebendig. Manchmal musste ich darüber grinsen, dass oft sehr ausführlich beschrieben wird, wo die Protagonisten einkehren und wo es den besten Kuchen oder den leckersten Matjes gibt... Tatsächlich hat der Autor auf Lesungen zugegeben, dass er und seine Bücher sehr beliebt sind bei den örtlichen Lokalen und Geschäften. Aber ich fand es nicht störend, nur witzig. Die Spannung fand ich für einen Regionalkrimi sehr ordentlich. Ja, man bekommt die Lösung zwar quasi auf dem Silbertablett serviert, das aber nur scheibchenweise! Ich fand die Geschichte auch sehr originell, und ich habe sogar was gelernt: ich hatte vorher keine Ahnung, was "Schwarze Pädagogik" ist.  Fazit: Der Krimi lebt von seinen lebendigen Charakteren und der tiefen Verwurzelung der Geschichte im schönen Ostfriesland. Das Buch ist locker geschrieben, mit viel Witz und Augenzwinkern. Es ist sicher nicht das richtige Buch für Fans von Hardcore-Thrillern, aber ich fand es sehr unterhaltsam und auf bedächtige Weise spannend!

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  • Fall zwei für Ann Kathrin Klaasen

    Ostfriesenblut

    HEIDIZ

    29. January 2016 um 10:24

    Da es gerade frisch den aktuellen Fall für Ann Kathrin Klaasen in den Buchläden gibt – möchte ich aus meiner Sammlung noch Fall zwei vorstellen und meine Rezensionen zu den Krimis von Klaus Peter Wolf komplettieren.   In diesem zweiten Fall befinden wir uns in Norddeich – einem idyllischen Urlaubsort an der Nordseeküste. Eine Tote wird gefunden, und zwar vor Ann Kathrins Haustür. War es ein Unfall ??? Aber man konnte die Kleidung Regina Orthners nicht am Strand finden ….   Leseprobe: ========   Es war noch hell, doch Ann Kathrin, hatte bereits zehn Stunden Dienst hinter sich. Sie fühlte sich wie gerädert, doch sie wusste, sie konnte auf keinen Fall ins Bett gehen, ohne vorher mit ihrem Sohn gesprochen zu haben. Wie eine drohende Lawinengefahr schwebte die Zivilklage der Bundesbahn über ihr. Außerdem wollte sie wissen, was Eike getrieben hatte, solchen Blödsinn anzustellen. …   Im Lauf der Handlung wird klar, dass der Täter ein Spiel spielt mit Ann Kathrin und den anderen „Figuren“.   Die Karte der Gegend, in der die Handlung spielt ist im Vorfeld doppelseitig einzusehen.   Schön ist es, dass man wieder mehr von Ann Kathrin erfährt. Natürlich kann der Krimi losgelöst von der Reihe gelesen werden, da es sich um eine abgeschlossene Handlung handelt. In diesem Fall lässt Wolf seine Leser wieder bis zum Schluss im Unklaren, schreibt schon fast einen Psychothriller, würde ich sagen. Psychologisch tiefgründig geht er an Handlung und Personen ran, die er detailliert in ihrer Entwicklung und ihren Beweggründen und ihrem Tun beschreibt.   Mich haben Idee und Umsetzung überzeugt – der Autor schafft es, Atmosphäre zu erzeugen und Spannung von Beginn bis Ende, außerdem hat er auch den regionalen Aspekt wieder perfekt bedacht und die realen Gegebenheiten prima in die fiktive Handlung eingebunden, sodass alles ein positives Ganzes ergibt, welches man dem Autor zu 100 Prozent abnimmt.   Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede, die es mir noch ein Stück weit leichter gemacht hat, in die Handlung einzudringen.   Leseempfehlung für Freunde des spannenden Kriminalromans !!!

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  • Buchverlosung zu "Ostfriesenschwur" von Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

    Tasmetu

    21. January 2016 um 11:01

    Ein abgetrennter Kopf, von einem Menschen den er nur all zu gut kennt... Endlich geht es mit den legendären Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf weiter! In "Ostfriesenschwur" muss die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen wieder einmal einen heiklen Fall lösen, der uns die Haare zu Berge stehen lässt. Wolf lässt uns schaudern und fesselt uns mit dem packenden 10. Teil seiner Reihe. Ihr könnt "Ostfriesenschwur" gewinnen oder die Reihe mit allen 10 Teilen neu entdecken. Mehr zum Buch: Als der Postbote an diesem Morgen bei Ubbo Heide klingelt, bringt er ein großes Paket. Darin liegt ein abgetrennter Kopf. Es ist der Kopf eines Menschen, den Ubbo Heide kennt. Jahrelang hat er versucht, ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen, doch die Gerichte mussten ihn laufen lassen. Jetzt hat ein anderer das Werk für ihn vollendet. Dann findet man einen einen zweiten Kopf. Auch diesem Toten konnte man damals seine Tat nicht nachweisen. Ann Kathrin Klaasen beschleicht zunehmend das Gefühl, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Fast scheint es so, als ob er aus ihren eigenen Reihen kommt. Ann Kathrin ahnt, wer das nächste Opfer sein wird. Kann sie dem Täter eine Falle stellen? Mehr zum Autor: Klaus-Peter Wolf wurde 1954 geboren und ist deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor, nennt sich aber selbst Geschichtenerzähler. Bereits im Kindesalter schrieb er seine ersten Geschichten, danach arbeitete er als Zivildienstleistender in einem evangelischen Jugendheim. Frühe Romane und Drehbucharbeiten brachten ihm den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Für seine Filmarbeiten bekam Wolf zahlreiche nationale und internationale Auszeichungen; seine Fernseharbeiten werden oft zu Einschaltquotenhits. Außerdem hat er über 50 Kinderbücher und 12 Romane verfasst. Wir vergeben 10 Exemplare von ›Ostfriesenschwur‹ und als Hauptpreis einmal die komplette Kultreihe um Ann Kathrin Klaasen unter allen, die sich bis zum 03.02. über den blauen "Jetzt bewerben" Button bewerben* und folgende Frage beantworten. Bitte gebt dabei unbedingt auch mit an, ob ihr den neuen Krimi oder die komplette Reihe gewinnen möchtet bzw. ob ihr euch für beides bewerbt. Kennt ihr die Ostfriesenkrimis schon und welches ist euer Lieblingsband? Wenn ihr noch keinen der Krimis gelesen habt, könnt ihr natürlich auch schreiben, welcher Teil für euch am interessantesten klingt. Hier findet ihr alle Teile der Reihe. Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken euch die Daumen! Wer von Klaus-Peter Wolf und Ann Kathrin Klaasen nicht genug bekommen kann, kommt hier zur großen Jubiläums-Aktion. *Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

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