Ostfriesenmoor

von Klaus-Peter Wolf 
3,9 Sterne bei198 Bewertungen
Ostfriesenmoor
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (134):
J

Ich mag Ann-Kathrin und die ganze Bande einfach. Wie immer spannend!

Kritisch (15):
Buchwaerterins avatar

Eine Polizisten-Soap aber sicherlich kein guter Krimi...

Alle 198 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ostfriesenmoor"

An dieser Küste ist das Verbrechen zu Hause

Ann Kathrin Klaasens siebter Fall führt sie ins Uplengener Moor

Idyllisch und unendlich weit erstreckt sich das grüne Land hinter dem Deich. Niemand vermutet hier Böses.

Doch jetzt liegt eine Leiche im Moor.

Der Mörder hat geschickt mit Hilfe eines Metalldrahtes einen menschlichen Körper nachgeformt und darüber die Haut gespannt.

Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas?

Dann wird in Norddeich ein Kind entführt.

Hat der Moor-Mörder ein neues Opfer gefunden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596513062
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.07.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.03.2013 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    archer2603s avatar
    archer2603vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wie immer sehr fesselnd und unterhaltsam.
    Ostfriesenmoor

    Ostfriesenmoor von Klaus-Peter Wolf aus dem Fischer Verlag

    Inhalt Klappentext

    Ein Kind wird entführt und eine ausgestopfte Leiche im Moor gefunden. Die Suche nach dem Mörder und dem Entführer beginnt.

    "Den Anblick der perfekt ausgestopften Moorleiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen. Wer tut so etwas und vor allem: Wer kann so etwas?
    Kunstvoll hatte der Mörder mit Hilfe eines Maschendrahtes den Körper nachgefprmt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler und beweglicher. Doch warum hat er sein Werk im Moor versenkt? Während Ann Kathrin Klaasen ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norddeich ein Kind entführt. Hat sich der Moor.-Mörder ein neues Opfer geholt?

    Eigene Meinung

    Ostfriesenmoor ist wie auch die Vorgänger sehr spannend.
    Zubeginn war ich etwas verunsichert, als die Suche nach dem Mörder der Moorleiche vorerst vertagt wurde. Der Zwilling der entführt wurde war nun lange die Hauptperson. Ich war mir nicht sicher, was das gestohlene Kind mit der Moorleiche zu tun hatte. Das stellte sich dann allerdings recht bald heraus.

    Ich fand den Schreibstil wie immer flüssig und gut zu lesen. Das Buch ist spannend und hat mich in seinen Bann gezogen. Allerdings muss ich sagen, daß die Spannung gegen Ende am höchsten war, als die Suche nach dem Kinderentführer fast beendet war. Ich konnte das Buch dann nicht mehr weglegen.  Die Spannung wurde kontinuierlich über das ganze Buch gehalten und mit einem klarem Schluß beendet.

    Für mich eine klare Kaufempfehlung und 5*****


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    Engelsgesicht77s avatar
    Engelsgesicht77vor einem Jahr
    Mumifizierte Kinderleiche

    Klapptext:
    An dieser Küste ist das Verbrechen zu Hause Ann Kathrin Klaasens siebter Fall führt sie ins Uplengener Moor Idyllisch und unendlich weit erstreckt sich das grüne Land hinter dem Deich. Niemand vermutet hier Böses. Doch jetzt liegt eine Leiche im Moor. Der Mörder hat geschickt mit Hilfe eines Metalldrahtes einen menschlichen Körper nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Dann wird in Norddeich ein Kind entführt. Hat der Moor-Mörder ein neues Opfer gefunden?

    Fazit:
    Im Rahmen des Fischer Club war ich auf der Suche nach einen Krimi von Fischer Verlag. Dabei habe ich das Buch auf meinen Reader gefunden, was ich noch nicht gelesen hatte. Hatte vor Jahren mal die Reihe angefangen, aber die fand ich nicht so toll. Dachte probierst du doch noch mal, beim Lesen fiel mir auf, dass ich das Buch schon kannte, aber ich wusste nicht mehr wie die Gesichte zu Ende ging, das zeigt mir, dass das Buch nicht hängen geblieben ist. Hatte einen neuen Reader dabei muss ich beim Übertragen vergessen haben, das Buch als gelesen zu markieren.

    Die Story zu den mumifizierten Kinderleichen fand ich interessant, auch der Grund warum dies gemacht wurde, war interessant. Nur was mich gewundert hat, dass es vorher niemanden aufgefallen ist. Ann Kathrin Situation mit ihrer Mutter konnte ich gut nachvollziehen und es ist schon doof, damit klar zu kommen. Aber zum Glück hat sie ihren Partner an ihrer Seite. Wie schon in den Vorgängern erwähnt, werde ich einfach mit Ann Kathrin und Frank nicht warm. Ruppert ging mir sehr auf die Nerven. Weiß noch nicht, ob ich den nächsten Band lesen werde oder nicht. Aber sicherlich wird noch eine Zeit vergehen, bevor ich den nächsten Band in die Hand nehme.

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    yadahvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hörbuch
    Mal wieder super

    Diesesmal hat mir das Hörbuch super gefallen. Auch wenn ich immer noch finde, dass der Autor sich immer noch nicht als Hörbuchsprecher eignet .
     Überhaupt nicht vorhersehbar. Und wirklich gruselig eklig an manchen Stellen. Empfehlenswert

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    Susimuellers avatar
    Susimuellervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bin ich froh, dass ich nach dem dritten Band nicht aufgegeben habe.
    Die Kindersammlerin

    Ich bin wirklich froh, diese Serie nach den schwächelnden Anfangsbänden nicht aufgegeben zu haben. Ich habe das Gefühl der Autor hat sich einfach von Band zu Band gesteigert.

    Diesmal wird eine Kinderleiche im Moor gefunden. Das kuriose daran, jemand muss diese Leiche ausgestopft haben, wie ein Trophäensammler  sein Großwild. Die Leiche scheint schon länger Tod zu sein. Doch wer kann das Handwerkszeug, um einen Menschen so zu präparieren?

    Gleichzeitig verschwindet ein Zwillingsbaby. Ann Katrin Klaasen und ihr Team verbinden dieses Verbrechen lange Zeit mit einer Familienstreitigkeit. Doch als auch der zweite Zwilling entführt wird, keimt ein übler Verdacht in der Ermittlerin auf.

    Abseits von der Verbrecherjagd, verändern sich die Dinge bei Ann Kathrin. Ihre Mutter ist nach einem Schlaganfall plötzlich dement und Ann Kathrin muss sich die Frage stellen, wo die Dame nach dem Krankenhausaufenthalt bleiben wird. Unterdessen beschließen Sie und Frank Weller, dass sie heiraten werden.

    Auch dieser Band hat ein schnelles und spannendes Erzähltempo. Den Plot fand ich sehr gut. Gezielt arbeitet Klaus-Peter Wolf mal wieder Störfaktoren ein, die vom eigentlichen Fall ablenken und erst ganz am Ende zu einem gemeinsamen roten Faden führen.

    Einzig und allein, weshalb es für mich jetzt mal einen Punkt abzug gibt, ist die Tatsache dass einige Nebenhandlungen auf der Stelle treten. Nicht nur, dass der hypochondrische Ubbo Heide inzwischen eigentlich unter schwerer Diabetes leiden müsste, weil er ununterbrochen Marzipanseehunde isst und Ann Kathrins Verhältnis mit ihrem Sohn nicht endlich mal einen Schritt voran kommt. Auch Ruperts Geschichte wird mir so langsam etwas zu extrem. Klar, er ist der Schwerenöter, der immer in die falsche Richtung ermittelt, aber nach sieben Bänden sollte doch auch er mal ein bisschen sympatischer wirken oder einen kleinen Erfolg zugewisen bekommen. Hier hatte er nun eine tragende Rolle und die Möglichkeit den Fall unbewusst zu lösen und trotzdem wird er am Ende augenockt und von den Kollegen schlafend abtransportiert, während Frank Weller in spektakulärer James Bond Marnier das Haus stürmt und die Opfer befreit.

     

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 2 Jahren
    Püppchen

    Wenigstens weisst der Rückentext auf die Suchtgefahr hin :-)

    Im Moor wird eine Kinderleiche gefunden. Kunstvoll mit Draht wurde der Körper nachgeformt. Wer tut und kann so etwas? Als ein Mädchen entführt wird, stellt sich die Frage, wie hängt das ganze zusammen? Sind es zwei Fälle?

    Die Krimis von Klaus-Peter Wolf sind Garant für Spannung und Suchtgefahr.
    Einzig Rupert gibt mir auf die Nerven. Dieser Kommissar hätte er nie so schlimm "machen" dürfen. Ich rege mich immer so sehr über diesen Typen auf, das es ein kleiner negativer Touch gibt. Aber gut, da dies die einzige Kritik ist...

    Fazit: Ein weiterer fantastischer Krimi. Spannend, fesselnd, süchtig machend. Hervorragend!

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    MartinaMs avatar
    MartinaMvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vorsicht, Suchtgefahr
    Krimikost vom Feinsten

    Inhalt:
    ====

    Man findet eine Moorleiche und außerdem wird in Norddeich ein Kind entführt. Ein Mörder und ein Entführer werden gesucht – hier haben Ann Kathrin Klaasen und ihre Leute mächtig zu tun.
    Kann es sein, dass evtl. die Entführung und der Mord zusammenhängen? Wie kann jemand so etwas tun – eine Leiche – also mittels der Haut eines Toten den Körper über einem Maschendraht nachformen – Wahnsinn !!!

    Man spürt während des Lesens wieder einmal, dass der Autor dort lebt und arbeitet, wo seine Figuren ihre Fälle erleben – er schreibt authentisch und regional mit allerlei Details behaftet, das kann nur ein Einheimischer wissen – das ist es, was mich fasziniert, aber nicht nur das …

    Leseprobe:
    ========

    Die Hausdurchsuchung bei Dr. Alexander David Ollenhauser war auf sieben Uhr morgens angesetzt. Um sechs trafen sich bereits die Einsatzkräfte im Polizeipräsidium Wilhelmshaven in der Kurz-Schumacher-Straße. Das lang gestreckte, flache Gebäude bestand nur aus Glas und Beton. …

    Obwohl es eine Reihe ist, kann man die einzelnen Bände problemlos separat lesen – immer wieder erfährt man etwas zu den Kommissaren und ihrem Umfeld, aber so, dass man jeden Krimi für sich lesen und komplikationslos verstehen kann.

    Mir gefiel gerade bei diesem Fall, der extreme Facettenreichtum, die vielen Konstellationen, die aber nicht überwiegen und das Lesen und Verstehen nicht erschweren, sondern die Spannung noch zusätzlich steigern. Der Stil des Autors ist mir mehr als lieb, er bleibt sich treu und er lässt nicht nach in der sachlichen und literarischen Qualität. Außerdem recht ansprechend: die Wechsel der Perspektiven, die mich an das Buch gefesselt haben. Der Autor schafft es außerdem, die Handlung durchweg lebendig und dicht zu halten und mich davonzutragen in dieselbige und dort mit den Charakteren die Handlung zu erleben.

    Absolut lesenswert !!!

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 3 Jahren
    Ann Kathrins siebter Fall zog sich

    Der Kampf ist vollbracht. Ich habe mich tapfer bis zum Schluss durchgekämpft. Oft wollte ich das Buch zur Seite legen, aber dann hat mich der Ehrgeiz wieder gepackt und ich habe tapfer durchgehalten. Die Story ist auf den ersten Seiten interessant, dann aber ganz schnell langweilig, langatmig und unlogisch. Langweilig aus zwei Gründen:

    1. Es wird zu viel Nebensächliches erzählt, das den Erzählfluss unglaublich verlangsamt.

    2. Als nacheinander die Babys entführt werden, weiß der Leser viel mehr als die Polizei, doch ungeachtet dessen werden deren Ermittlungen so breit und langatmig geschildert, dass man verzweifeln möchte, weil die Geschichte einfach nicht vorankommt.

    Letztendlich konnte mich der Autor einfach nicht mitnehmen und mir fehlte einfach die Spannung. Ich werde wohl kein weiteres Buch von Klaus-Peter Wolf lesen.

    Kommentare: 1
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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 3 Jahren
    Ausgestopfte Kinderleiche

    Die Idee Menschen zu entführen, auszustopfen und zu sammeln ist zwar nicht neu, dafür aber mal etwas anderes als sie wegen Geld oder Familienproblemen zu ermorden. Auch die Ausarbeitung des Entführers ist super umgesetzt. Hier spürte ich als Leserin förmlich wie sich mir die Nackenhaare aufstellten, immer wenn dieser zu Wort kam. Hier ein Beispiel:
    „[...] Die Blitze zielen direkt auf das Haus, in dem du bist, meine Kleine, damit ich den Weg auch finde. Das Universum zeigt mir, wohin ich zu gehen haben. Gott ist mein Freund. [...] Menschen gehen weg, lassen ihre Liebsten im Stich. Das gefällt dem Herrgott nicht länger. Jemand muss kommen und das verändern. Ich bin die wahre Konservative. Ich bewahre die Welt vor dem Verfall, die Menschen vor dem Auseinandergehen. Alles versinkt im Chaos. Ich bin die stabilisierende Kraft.“ (S. 268)

    Diese Person wirkt psychisch gestört und ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich ihr nie persönlich begegnen möchte. Genau dies erwarte ich von einem Krimi: Ich möchte als Leserin Angst vor dem Täter haben – und hier ist sie garantiert.

    Die Ermittlungen gehen in die verschiedensten Richtungen. Jeder und alles wird „unter die Lupe“ genommen. Kaum dachte ich: Okay, jetzt macht das alles Sinn und war mir sicher wer hinter allem steckt kamen neue Fakten ans Licht, die alles wie eine Seifenblase zerplatzen ließen. Ich LIEBE es in einem Roman überrascht zu werden und bis zum Schluss nicht zu wissen wer es war. So bleibt es durchgehend spannend. Bei „Ostfriesenmoor“ brauchte ich etwas ein ¾ des Buches um den Täter zu identifizieren. Wirklich klasse gemacht.

    Auch die anderen Charaktere gehen charakterlich in die verschiedensten Richtungen. Es gibt alles von der braven Ehefrau über den sexistischen Polizisten bis zum aufmüpfigen Teenager. Wie im richtigen Leben. So wirkt alles sehr authentisch und sorgt für Abwechslung.

    Im Roman merkte ich schnell das der Autor seine Heimat Ostfriesland kennt und liebt. Eigentlich nichts schlimmes, doch inzwischen scheint es mir als würde ich jedes Geschäft und jedes Restaurant mit Namen und Adresse kennen. Würde man noch die Öffnungszeiten ergänzen, könnte man diesen Krimi als Reiseführer benutzen. Das nervte irgendwann einfach nur noch. Ebenso das die Hauptermittler immer „in den Ostfriesenkamp 13“ fuhren. Sie fuhren nicht einfach nur nach Hause, sondern sie „fuhren nach Hause in den Ostfriesenkamp 13“. Jedes Mal wurde diese Straße und Hausnummer genannt. Ob sie dort hin fuhren oder von dort weg, ob sie sagten das sie dort wohnten...

    Leider gibt es im Roman auch einige Logikfehler:

    Es gibt z.B. eine eifersüchtige Freundin, die unbedingt der Geliebten ihres Freundes nachspüren will. Sie kennt ihren Namen nicht, wohl aber das Kennzeichen des Autos. Was macht sie also? Sich auf ihrem Smartphone eine App herunterladen, dort das Kennzeichen eingeben und schon hat sie den Namen der Frau und die Anschrift gleich mit.
    Ich hege arge Zweifel, dass es so eine App gibt. Soviel Datenschutz gibt es doch in Deutschland hoffentlich noch!?

    _„Sie hatte sich eine App herunter geladen, mit der zu jeder Autonummer der Halter plus Adresse ermittelt werden konnte.“ (S.357)_

    Außer in Actionfilmen fangen Autos weder an zu brennen, noch explodieren sie nicht einfach. Einzige Ausnahme wäre, wenn der Wagen vorher bereits beschädigt wäre und dann vielleicht noch Reservebenzin im Kofferraum hätte.
    (Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass selbst, bei einem schweren Autounfall mit mehreren Überschlägen und noch einem längeren Rutschen auf dem Dach kam nicht mal ein Funke...)

    _„Der Wagen fing sofort Feuer.“ (S. 399) „... dann explodierte der Wagen.“ (S.400)_

    Bei den ganzen Morden gibt es auch noch einen Selbstmord. Zumindest den Gedanken daran. Wie man es auch aus vielen Filmen kennt kommen hier die guten alten Schlaftabletten zum Einsatz. Diese hat die Selbstmörderin in spe in EINER Apotheke gekauft. Abgesehen davon, dass Apotheker hoffentlich keine Unmengen von Tabletten an eine Person abgegeben, sind „harte“ Schlaftabletten verschreibungspflichtig. Alle frei verkäuflichen Tabletten würden keine tödliche Dosierung erreichen. Im schlimmsten Fall vielleicht eine Magenvergiftung.
    Aber wer weiß, vielleicht wollte die gute Dame ja einfach übermüdet Auto fahren und bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen??? ;)

    _„Sie hatte vor, sich umzubringen. Sie wollte Schluss machen. In der Frisia-Apotheke hatte sie sich mit genügend Schlaftabletten eingedeckt.“ (S. 445)_

    ~ Fazit ~

    Auch wenn dieser Roman den ein oder anderen Logikfehler hat und nur so von Marken- bzw. Namensplatzierungen strotz, so ist er doch spannend genug um über dies hinweg zu sehen. Viele abwechslungsreiche Charaktere und Hinweise die in diverse Richtungen vermuten lassen, machen diesen Krimi sehr spannend. Die Handlungen sind fast nie vorhersehbar und das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.
    Auch der flüssige Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Wenig Fachbegriffe und Umgangssprache ohne dabei salopp zu wirken.
    Ich bin zwar mehr ein Thriller und kein Krimi-Fan, aber „Ostfriesenmoor“ kann ich euch durchaus empfehlen.

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    Need_books_like_airs avatar
    Need_books_like_airvor 4 Jahren
    Sehr gut gelungen!!!

    Inhalt:

    In Ostfriesland wird eine Moorleiche gefunden und kurz darauf wird ein Kind entführt. Hängen die beiden Fälle zusammen? Hat der Moor-Mörder sich ein neues Opfer geholt? Eine fieberhafte Jagt beginnt.

    Bewertung:

    Klaus-Peter Wolf ist erneut ein spannender Krimi zu mit fiebern und mit ermitteln gelungen. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn es zwischendurch etwas träge wurde, hat mir das Buch zu lesen sehr viel Spaß gemacht.

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    Ginger1986s avatar
    Ginger1986vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzten Seite, mit Gänsehautfaktor!!!
    Wie ein unheimlicher Nordseeurlaub !

    Inhalt: 
    Im Moor wird eine Kinderleiche gefunden und fast gleichzeitig in Norden ein Baby entführt. Hängen diese Ereignisse zusammen ? Ann Kathrin Klaasen und ihr Team der Kripo Aurich sind auf der Suche nach Zusammenhängen und stoßen auch diesmal wieder an die Grenzen des unbegreiflichen.
    Wer bitte stopft eine Leiche aus und versenkt sie im Moor ? Wer entführt ein unschuldiges Baby ? Das Team ist schockiert und macht sich sofort an die Ermittlungen.

    Meine Meinung: 
    Auch diesmal hat mich der inzwischen 7. Fall von Ann Kathrin Klaasen wieder total überzeugt.
    Bei dem Fund der Leiche am Anfang läuft dem Leser eine Gänsehaut über den Rücken und man ist sofort im Geschehen.
    Der Roman ist aus wechselnden Blickwinkeln geschrieben, die in Absätze unterteilt sind, so das es super zu lesen ist.
    Eine Karte am Anfang hilft dem Leser (der nicht so vertraut ist mit dem "platten" Land ist) sich zu orientieren.

    Die Orte werden vom Autor so detailreich beschrieben, das man meinen könnte man sei wirklich im "Cafe ten Cate" oder in Norddeich am Deich und spürt die salzige Nordseeluft.
    Da ich Norden sehr gut kenne (meine Familie lebt dort), kann ich mich sehr gut in die Umgebung hineinversetzen. 

    Die Charaktere sind autentisch und realistisch, keine Superhelden oder Überflieger, aber durchweg sympatische Alltagshelden, die versuchen einen Spagat zwischen Job und Privatleben hinzubekommen, was sich leider oft überschneidet. Ich finde es spannend, wie sich das Leben von Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Ubbo Heide im Hintergrund der schrecklichen Fälle weiterentwickelt.

    Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und man kann nicht mehr aufhören zu lesen.
    Allerdings fehlt mir am Ende ein bisschen Hintergrundwissen : z.B. Wie es mit dem Charakteren nach den Ereignissen weitergeht.

    Ein unheimliches Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein absolut empfehlenswerter Krimi.

    Ich hoffe es erscheinen noch viele spannende Fälle mit Ann Katrin Klaasen

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Tasmetus avatar

    Ein abgetrennter Kopf, von einem Menschen den er nur all zu gut kennt...

    Endlich geht es mit den legendären Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf weiter!
    In "Ostfriesenschwur" muss die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen wieder einmal einen heiklen Fall lösen, der uns die Haare zu Berge stehen lässt. Wolf lässt uns schaudern und fesselt uns mit dem packenden 10. Teil seiner Reihe.
    Ihr könnt "Ostfriesenschwur" gewinnen oder die Reihe mit allen 10 Teilen neu entdecken.

    Mehr zum Buch:
    Als der Postbote an diesem Morgen bei Ubbo Heide klingelt, bringt er ein großes Paket. Darin liegt ein abgetrennter Kopf. Es ist der Kopf eines Menschen, den Ubbo Heide kennt. Jahrelang hat er versucht, ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen, doch die Gerichte mussten ihn laufen lassen. Jetzt hat ein anderer das Werk für ihn vollendet. Dann findet man einen einen zweiten Kopf. Auch diesem Toten konnte man damals seine Tat nicht nachweisen. Ann Kathrin Klaasen beschleicht zunehmend das Gefühl, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Fast scheint es so, als ob er aus ihren eigenen Reihen kommt. Ann Kathrin ahnt, wer das nächste Opfer sein wird. Kann sie dem Täter eine Falle stellen?

    Mehr zum Autor:

    Klaus-Peter Wolf wurde 1954 geboren und ist deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor, nennt sich aber selbst Geschichtenerzähler. Bereits im Kindesalter schrieb er seine ersten Geschichten, danach arbeitete er als Zivildienstleistender in einem evangelischen Jugendheim. Frühe Romane und Drehbucharbeiten brachten ihm den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Für seine Filmarbeiten bekam Wolf zahlreiche nationale und internationale Auszeichungen; seine Fernseharbeiten werden oft zu Einschaltquotenhits. Außerdem hat er über 50 Kinderbücher und 12 Romane verfasst.

    ###YOUTUBE-ID=kcQCbso8GA0###

    Wir vergeben 10 Exemplare von ›Ostfriesenschwur‹ und als Hauptpreis einmal die komplette Kultreihe um Ann Kathrin Klaasen unter allen, die sich bis zum 03.02. über den blauen "Jetzt bewerben" Button bewerben* und folgende Frage beantworten. Bitte gebt dabei unbedingt auch mit an, ob ihr den neuen Krimi oder die komplette Reihe gewinnen möchtet bzw. ob ihr euch für beides bewerbt.


    Kennt ihr die Ostfriesenkrimis schon und welches ist euer Lieblingsband?

    Wenn ihr noch keinen der Krimis gelesen habt, könnt ihr natürlich auch schreiben, welcher Teil für euch am interessantesten klingt.

    Hier findet ihr alle Teile der Reihe.

    Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken euch die Daumen!

    Wer von Klaus-Peter Wolf und Ann Kathrin Klaasen nicht genug bekommen kann, kommt hier zur großen Jubiläums-Aktion.

    *Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.
    Blackrapunzels avatar
    Letzter Beitrag von  Blackrapunzelvor 3 Jahren
    Das Buch ist gestern bei mir angekommen - Vielen Dank! :-)
    Zur Buchverlosung
    Eltragalibross avatar



    In 10 Challenges haben sich dieses Jahr mehr als 700 Teilnehmer unseren herausfordernden Aufgaben gestellt! Wie jedes Jahr haben wir vom LovelyBooks-Team am Ende des Jahres nun die Aufgabe den Gewinner auszulosen, der nicht nur an einer oder mehreren Challenges sein Durchhaltevermögen erprobt hat, sondern der mit einer Portion Glück aus unserem reichlich gefüllten Loskorb gefischt wurde!
    Es hat uns viel Spaß gemacht, euch durch die Challenges zu begleiten und zu sehen, wie kreativ und einfallsreich ihr unsere Aufgaben gelöst habt! Danke für eure große Teilnahme und euer großartiges Engagement für die Lesechallenges aus 2013!


    GLÜCKWUNSCH, LESEFIEBER!

    Lesefiebers avatar
    Letzter Beitrag von  Lesefiebervor 4 Jahren
    Ja, versuche es gerade...! 😉
    Zum Thema
    DieBuchkolumnistins avatar
    Gerade noch sind wir atemlos von Arno Strobels "Der Sarg", da geht es schon wieder mit einem weiteren Krimi weiter: "Ostfriesenmoor" von Klaus-Peter Wolf wird uns in den nächsten Wochen beschäftigen und wir freuen uns auf die Lesechallenge März 2013:

    Den Anblick dieser Leiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen: „Der Täter hat mit Hilfe eines Metalldrahtes den Körper eines toten Mädchens nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler … und beweglich.“ So stand es im Obduktionsbericht. Dann hat er sein Werk im Moor versenkt. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Ann Kathrin Klaasen ist sprachlos, als sie das ganze Ausmaß erkennt, mit dem der Täter hier zu Werke ging. Während das Team in Aurich ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norden ein Kind entführt. Und bald darauf verschwindet ein zweites Kind. Sucht der Moor-Mörder nach weiteren Opfern?
    Für Ann Kathrin Klaasen beginnt eine der schaurigsten Ermittlungen ihres Lebens.


    Wie immer vergeben wir zusammen mit dem Fischer Verlag 50 Leseexemplare, für die Ihr Euch hier in diesem Unterthema bis einschl. 06. März bewerben könnt! Wer das Buch bereits hat oder aber es sich alternativ kaufen möchte, der kann selbstverständlich auch teilnehmen! Jede Woche wird es wieder eine Aufgabe zum Buch geben, die es zu lösen gilt und wer am Ende der Challenge (31. März 2013) am meisten Punkte gesammelt hat, der erhält einen KOBO GLO und die weiteren 9 Plätze ein tolles Buchpaket! Bewerbt Euch jetzt für die Leseexemplare oder steigt einfach spontan noch bis Ende März mit ein. Alle Informationen zur Lesechallenge gibt es wie immer auf: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/

    Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im gleichen Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahlostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über acht Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Der Autor wird unsere Leserunde begleiten und Eure Fragen zum Roman gerne beantworten!


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