Klaus-Peter Wolf Ostfriesenschwur

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Inhaltsangabe zu „Ostfriesenschwur“ von Klaus-Peter Wolf

Das Jubiläum: Fulminant und packend: Der neue zehnte Band in der Kultserie mit Ann Kathrin Klaasen von Spiegel-Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf. Ein abgetrennter Kopf auf Wangerooge und ein Rumpf in Cuxhaven – doch beide Teile gehören nicht zu einer Leiche. Ihr zehnter Fall führt Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Als der Postbote an diesem Morgen bei Ubbo Heide klingelt, bringt er ein großes Paket. Darin liegt ein abgetrennter Kopf. Es ist der Kopf eines Menschen, den Ubbo Heide kennt. Jahrelang hat er versucht, ihn seiner Taten zu überführen, doch am Ende mussten die Gerichte ihn laufenlassen. Dann findet man einen zweiten Kopf. Auch diesem Toten konnte man damals die Tat nicht nachweisen. Ann Kathrin Klaasen beschleicht zunehmend das Gefühl, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Fast scheint es so, als ob er aus ihren eigenen Reihen kommt. Ann Kathrin ahnt, wer das nächste Opfer sein wird. Kann sie dem Täter eine Falle stellen? Auch der fulminante zehnte Band der Mega-Bestsellerserie mit Ann Kathrin Klaasen beweist wieder einmal mehr, dass Klaus-Peter Wolf zu den Spitzenautoren in Deutschland gehört.

war gut. Aber so gut wie die anderen davor nicht. Offenes Ende, bin gespannt ob es noch weiter geht.

— nhauwie

Fand ich nicht so toll, offenes Ende

— Klara1980

Trotz einiger Längen spannend umgesetzt

— Kelo24

"mein" 4.Krimi der Ostfriesenreihe: man ist ziemlich schnell wieder mittendrin und dabei, fiebert mit und lauert auf den nächsten Band...

— meisterlampe

Ein amüsanter Krimi mit einem Packenden Plot. Besonders spannend zu lesen, wenn man in der Gegend Wohnt ;)

— BigEasy

Sofort Band 1-8 bei re-buy bestellt. 😊

— Danastal

Sehr gut

— Wuchtbrumme

Auch der letzte Band ist sehr spannend

— Susimueller

Super Spannend!

— sirenli

Mein erster Fall mit Ann Kathrin Klaasen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ostfriesenschwur

    Ostfriesenschwur

    natti_ Lesemaus

    26. November 2016 um 11:23

    Ich habe bisher nur die ersten beiden Bände dieser Reihe gelesen und wohl nicht die Reihenfolge beachtet. Dehalb war dieser Teil mein nächster, welcher bereits Band 10 ist. Aber das macht nichts , finde ich, denn man kommt trotzdem sehr gut in die Geschichte rein, jeder Band ist für sich geschlossen und erzählt seine eigene Story.Als Nordseekind gefällt es mir besonders, mal Bücher zu lesen, die aus meiner Region kommen, besonders wenn es Krimis sind. Man sieht seine eigene Region/Stadt/Dorf plötzlich in einem ganz anderen Licht.Aber --- dieser Roman war dann doch etwas anders wie die ersten.Es kommen sehr oft viele Wiederholungen vor und es wird viel von den hiesiegen Geschäften und Lokalen geredet, was zu Anfang ganz toll und interessant ist, auf dauer aber etwas nervt.Was auch selten in Büchern zu lesenist, die Speisen die verzehrt sind, finden hier richtig beachtung, sie werden genau beschrieben, was ich allerdings persönlich schon wieder ganz gut finde. Andere würden das bestimmt als überflüssig befinden. Aber ich esse gerne und somit kommt dieses ganz gut an bei mir.Viele Kleinigkeiten werden ausfürhlich beschrieben, was zum vorteil sein kann, aber auf dauern doch lästig und nervig wirken kann.Z.b. auch Klingeltöne von handys- bitte, wen interessiert denn so etwas in einem Krimi?Manchmal rückt eben der Mord und das haupstsächliche specktackel in den hintergrund.Schade finde ich auch, dass der Täter recht schnell genannt wird. Ich rätzel doch gerne bis zum ende mit wenn es um den Täter gibt. Lustig finde ich nun die Figur Ruppert, er wirkt irgendwie als nicht ganz schlau und helle und am ende macht er sich noch ordentlich zum Clown. Eigentlich schade, aber irgendwie schon wieder sympatisch.Ich hätte mir mehr Info über den neuen Chef der Polizei gewünscht, hier wird wenig von ihm geredet, er kommt irgendwie zu kurz.kurz gesagt, ein Krimi, der dennoch gut ist, aber mit vielen wiederholungen und vielen überflüssigen beschreibungen. Wäre ausbaufähig oder wenigstens verbesserungswürdig.

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  • Der Mörder zwischen An Kathrin Klaasen und ihrem Team

    Ostfriesenschwur

    Susimueller

    17. October 2016 um 15:22

    Eigentlich möchte der ehemalige Polizeichef seinen Ruhestand genießen und sich nebenbei ganz der Vermarktung seines Buches widmen, in dem er nicht geklärte Mordfälle behandelt. Dieses scheitern der Justiz, das ihm während seines aktiven Arbeitslebens sehr zu schaffen gemacht hat, nagt immer noch an ihm. Umso schockierender ist für ihn , als ihm plötzlich jemand einen abgetrennten Kopf schickt, der sich später als die Leiche eines ehemaligen Verdächtigen entpuppt. Was möchte der Mörder ihm und dem Team um An Kathrin Klaasen sagen? Kämpft er für Gerechtigkeit oder ist er ein Serienmörder wie jeder andere?Während der Ermittlungsarbeiten müssen An Kathrin Klaasen und ihr Team erkennen, dass sich der Täter mitten unter ihnen befindet. Als dann ein Verdächtiger aus Ubbo Heides neuem noch unveröffentlichten Buch ermordet wird, verdächtigt Jeder Jeden.Kein leichter Einstand für den neuen Kripochef aus Bremerhaven, der schnell merkt, dass er in der Rangfolge weit unter An Kathrin Klaasen und dem Ex. Chef Ubbo Heide eingeordnet wird. Auch der zehnte und im Moment letzte Fall von An Kathrin Klaasen ist außerordentlich spannend. Er hat eine unheimliche moralische Brisanz. Wie geht man mit falschen Verdächtigungen um? Wie fühlt man, wenn ein offensichtlicher Täter nicht verurteilt werden kann und auf welcher Seite steht ein Unbekannter, der für seine Gerechtigkeit selbst zum Mörder wird? Darf man mit ihm sympathisieren?Auch das "einschleichen" des Täters in die eigenen Reihen des Ermittlerteams ist sehr gut gemacht.Außerdem hat es mir gefallen, wie der neue Polizeichef eingeführt wird. Dieser war mir durch seine leichte Zurückhaltung sofort sypmathisch. Der darf die nächsten Folgen gerne bleiben. Einzig allein die Rolle von Rupert empfinde ich inzwischen als Lachnummer und total unglaubwürdig. Für mich erschließt sich in keinster Weise, warum man ihn nicht längst entlassen hat. Das man diesen nicht suspendiert nach den ganzen öffentlichen Fauxpass finde ich unrealistisch. Mein großes Apell an den Autor: Bitte, Bitte, lassen Sie Rupert im nächsten Band einfach mal was richtig machen. Außerdem hat der Lektor natürlich wie leider in vielen vorherigen Bänden mal wieder komplett gepennt. Es ist Hochsommer, die zweite Leiche verwest bei der Hitze im Wagen vor sich hin, aber das Opfer hat sich vor seiner Entführung gerade eine Orange geschält ;-) Schade..... Naja, ich hoffe auf den elften Band.  

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  • Ich liebe Ostfriesland

    Ostfriesenschwur

    GabiR

    05. October 2016 um 13:29

    und ich liebe die Krimis von Klaus-Peter Wolf, trotzdem stand der zehnte Band länger bei mir, ehe er nun doch ganz laut rief, er möge nun sofort gelesen werden. Und wie immer in solchen Fällen hab ich mich geärgert, ihn nicht früher in die Hand genommen zu haben. Inzwischen ist Ubbo Heide pensioniert, denn die Verletzungen aus dem Fall vorher haben ihm ein Leben im Rollstuhl beschert. Was aber ein echter Kriminaler ist, der kann die Finger nicht von neuen Verbrechen lassen. Vor allem, wenn er einen abgetrennten Kopf zum Frühstück serviert bekommt dank der Post und sein altes Team ihn immer noch als *Chef* bezeichnet, was es dem neuen Leiter der Abteilung nicht einfacher macht sich einzubringen.Wer aber ist derjenige, der nicht nur diesen einen Kopf vom Körper trennte, sondern auch noch einen zweiten?Muss ein Maulwurf in den Reihen der Kripo gesucht werden, der dem Täter Internas weitergibt?Oder hat es doch etwas mit dem Buch über die ungelösten Fälle des ehemaligen Chefs zu tun? Klaus-Peter schreibt einfach mitreißend, geheimnisvoll und fesselnd und wird von Buch zu Buch besser. Wobei diese auch immer dicker werden, wie ich an meiner Sammlung feststellen konnte. Allerdings ist das kein Hinderungsgrund seine Werke zu lesen, hat der Bücherfreund doch länger Vergnügen an den Geschichten um und mit Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team. Es ist immer wieder schön zu entdecken, dass Ann Kathrin und Weller trotz ihrer Differenzen immer noch zusammen sind, dass Rupert weiter das Arschloch (sorry) ist, das er bereits im Ostfriesenkiller war und wie fest das Team inzwischen zusammen gewachsen ist.Gerne fahre ich beim Ermitteln an Orte, die ich selber schon besucht habe, laufe mit den Protagonisten am Strand entlang und atme die Nordseeluft. Hoffentlich hört der Autor so schnell nicht auf zu schreiben und ganz fest drücke ich mir selber die Daumen, dass ich ihn endlich mal auf einer Lesung erleben kann, vielleicht beim nächsten Buch, beim Schwur war ich ja schon ganz nahe dran.Fünf Chaospunkte hole ich aus meiner unerschöpflichen Kiste.

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  • Unterhaltsamer Ostfriesenkrimi mit spleenigen Charakteren und einer guten Portion trockenem Humor

    Ostfriesenschwur

    Krimine

    22. September 2016 um 23:59

    Der ehemalige Kripochef Ubbo Heide der nach einem Attentat an den Rollstuhl gefesselt ist überbrückt die Zeit seines Ruhestandes damit, über ungelöste Kriminalfälle zu schreiben. Dem ersten erfolgreichen Buch soll schon bald ein weiteres folgen, das wiederum über eine Reihe von nicht zu klärenden Verbrechen berichtet. Ein Umstand, den sich ein Unbekannter zunutze macht, indem er ganz besonderen Rachefeldzug plant. Und so erhält Ubbo Heide an einem stürmischen Morgen mit der Festlandspost ein Paket, in dem eine sehr makabre Überraschung liegt. Doch der abgetrennte Kopf eines freigesprochenen Verbrechers wird nicht das einzige Körperteil bleiben, das von nun an für Aufregung sorgt. Denn schon bald haben das Team um Ann Kathrin Klaasen und dem neuen Kripochef aus Bremerhaven alle Hände voll zu tun, um einen zu allem entschlossenen Verbrecher zu jagen.„Ostfriesenschwur“ ist der zehnte Fall, den die eigenbrötlerische und erfolgreiche Verhörspezialistin Ann Kathrin Klaasen im schönen Norden verfolgt. Umgeben von einem eher gemischten Team bleibt ihr dabei auch keine Unannehmlichkeit erspart. Schon allein, wenn ihr Kollege Ruppert in Höchstform aufläuft und Reporter oder Feriengäste aufs Übelste beschimpft, ist anschließender Ärger vorprogrammiert. Aber nicht nur die immer wieder auftauchenden witzigen oder auch skurrilen Szenen sorgen dafür, dass sich der Leser kurzweilig unterhält. Auch die zügig geführten Ermittlungen halten einige interessante Wendungen bereit. So wird das beschauliche Friesland wieder ordentlich aufgemischt, um davongekommene Verbrecher vor ihresgleichen zu schützen. Nur der Schreibstil des Autors ist nicht jedermanns Geschmack. Deshalb sollten Krimifans, die zu einem Buch von Klaus-Peter Wolf greifen, vorher eine Leseprobe ins Auge fassen.Fazit:Ein unterhaltsamer Ostfriesenkrimi mit einer ordentlichen Portion trockenem Humor, einem interessanten Fall, spleenigen Charakteren und viel Lokalkolorit.

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  • Euer Lieblingszitat aus einem Buch der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Bei all den vielen schönen Büchern aus den S. FISCHER Verlagen bleiben euch doch sicherlich auch häufig großartige Zitate im Kopf hängen, die es wert sind, markiert zu werden, oder?Damit diese Satzschätze nicht einfach verloren gehen, würden wir uns freuen, wenn ihr euer Lieblingszitat aus einem FISCHER-Buch mit uns teilen würdet!Um das "Detailverliebt"-Abzeichen zu erhalten, müsst ihr einfach nur euer Lieblingszitat aus einem FISCHER-Buch mit Angabe, aus welchem Buch es stammt, hier posten.In regelmäßigen Abständen werden wir die Zitate durchsehen und euch euer Abzeichen verleihen. Ich bin schon ganz gespannt auf eure Beiträge! :)Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier. 

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    • 195
  • eBook Kommentar zu Ostfriesenschwur von Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

    hartwig

    via eBook 'Ostfriesenschwur'

    spannender, herzhafter krimi. nur würde ich am ende die gesamte polizeitruppe aus dem verkehr ziehen und strafzettel schreiben lassen. die art ihrer arbeit in diesem krimi grenzte schon an strafvereitelung im amt.

    • 7
  • ein Buch für zwischendurch

    Ostfriesenschwur

    MarTina3

    18. June 2016 um 13:14

    Der pensionierte Polizeichef Ubbo Heide erhält eines Tages ein Paket mit einem abgetrennten Kopf. Bald taucht ein weiterer abgetrennter Kopf auf und Ubbo Heide kannte beide Männer. Beide waren in Ubbos Augen Täter, denen ihre Taten aber nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnten und darum nicht verurteilt wurden. Langsam wird den Ermittlern klar, dass es sich nur um den Anfang einer Mordreihe handelt. Der Täter scheint ihnen dabei immer auch immer etwas voraus zu sein. Kommt er am Ende aus ihren Reihen?Meine Meinung:Die ist der 10. Fall um die Ermittlerin Ann Kathrin Klaasen. Ich habe bisher die anderen Bände noch nicht gelesen. Für mich ist die Geschichte aber auch ohne "Vorwissen" stimmig.Ann Kathrin Klassen finde ich sympathisch. Sie ist zwar nicht die offizielle Chefin, trotzdem wird sie intern als solche angesehen. Sie ist sehr zielstrebig, hat ein gutes Bauchgefühl und kann auch mit den Menschen umgehen. Auch die anderen Charaktere waren interessant und gut beschrieben. Einzig mit Rupert kam ich nicht ganz klar. Er hat sich oft nicht im Griff und gibt immer wieder seltsame bzw. doofe Kommentare von sich. Vor allem von seinem Machogehabe war ich eher genervt. Er war definitiv der Unsympath in der Ermittlergruppe.Den Fall selbst fand ich interessant und spannend angelegt. Vor allem dadurch, dass auch immer wieder Kapitel eingeschoben werden, die aus der Sicht des Täters erzählen, wird eine gewisse Spannung immer gehalten. Trotzdem war mir die Geschichte zeitweise zu langatmig. Vor allem Rupert hätte von mir aus nicht so viel Platz "gewidmet" werden müssen.Der Schreibstil ist leicht und anschaulich. Man hat sofort ein Bild von den Schauplätzen und den Charakteren vor Augen. Fazit:Alles in allem unterhaltsam und spannend. Trotzdem vergebe ich "nur" 3 Sterne, da sich die Geschichte für manchmal in die Länge zog.

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  • Ostfriesenschwur

    Ostfriesenschwur

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. June 2016 um 09:14

    Das Jubiläum: Fulminant und packend: Der neue zehnte Band in der Kultserie mit Ann Kathrin Klaasen von Spiegel-Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf.Ein abgetrennter Kopf auf Wangerooge und ein Rumpf in Cuxhaven – doch beide Teile gehören nicht zu einer Leiche. Ihr zehnter Fall führt Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Als der Postbote an diesem Morgen bei Ubbo Heide klingelt, bringt er ein großes Paket. Darin liegt ein abgetrennter Kopf. Es ist der Kopf eines Menschen, den Ubbo Heide kennt. Jahrelang hat er versucht, ihn seiner Taten zu überführen, doch am Ende mussten die Gerichte ihn laufenlassen. Dann findet man einen zweiten Kopf. Auch diesem Toten konnte man damals die Tat nicht nachweisen. Ann Kathrin Klaasen beschleicht zunehmend das Gefühl, dass der Täter ihnen immer einen Schritt voraus ist. Fast scheint es so, als ob er aus ihren eigenen Reihen kommt. Ann Kathrin ahnt, wer das nächste Opfer sein wird. Kann sie dem Täter eine Falle stellen? Der pensionierte Kriminalkommissar Ubbo Heide ist im Urlaub und erhält dort ein großes Paket. Seine Frau will vor lauter Freude und Überraschung nachsehen, was denn da Tolles gekommen ist, doch als Ubbo Haare im geöffneten Karton entdeckt, nimmt er seine Frau schnell zur Seite. Ein abgetrennter Kopf wurde ihm da zugeschickt. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass Ubbo den Toten kannte, er war ein Straftäter, der nie verurteilt wurde. Als kurz darauf ein zweiter Kopf im Kofferraum von Ubbos Auto gefunden wird, erkennt er auch diesen Toten. Ebenfalls handelte es sich um einen nicht verurteilten Straftäter und schnell erkennt man, dass hier jemand wohl Selbstjustiz vollzieht. Der neue Chef von Ann Kathrin Klaasen, Martin Büscher, kann sich anfangs nur schwer gegen sie und Ubbo Heide durchsetzen, da sie auf eigene Faust und wie früher zusammen ermitteln. Rupert bringt einen immer zum Lachen durch seine witzigen Sprüche und genau das passt sehr gut mit hinein in diesen Krimi. Auch das Privatleben der Ermittler kommt zur Sprache, ist aber gut dosiert und in keiner Weise übertrieben oder zu viel. Für mich gehört es immer mit dazu, auch privates von den Ermittlern zu erfahren, um sich ein Gesamtbild der Personen machen zu können. Im Mittelteil hatte ich leider einen Hänger, da die Geschichte mir dort zu langatmig erschien, was sich dann aber wieder relativ schnell änderte. Die Spannung wurde gut aufgebaut und war bis zum Schluss vorhanden. Viele verschiedene Perspektiven und Wendungen waren eingebaut, so dass man mit Spannung das Ende und die Aufklärung erwartete. Der Schreibstil von Klaus-Peter Wolf gefiel mir sehr gut, fließend, klar und locker, mit Humor und kleinen ironischen Sprüchen, einfach klasse. Dies ist bereits der 10. Fall von Ann Kathrin Klaasen und Ubbo Heide, jedoch sind es alles abgeschlossene Fälle, so dass es keine Probleme gibt, wenn man die Vorbände nicht kennt. Dies war mein erster Fall mit Ann Kathrin Klassen und mit Sicherheit nicht mein Letzter.

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  • Ann Kathrin Klaasen ermittelt wieder

    Ostfriesenschwur

    Ani

    03. June 2016 um 17:37

    Im Urlaub erhält der pensionierte Ubbo Heide ein großes Paket. Im Innern befindet sich der abgetrennte Kopf eines Mannes. Schon bald stellt sich heraus, dass Ubbo Heide den Mann kannte und ihn in Verdacht hatte, eine Straftat begangen zu haben. Doch eine Strafe gab es für den Mann nie, da die Gerichte ihn nicht verurteilten. Als der nächste Kopf gefunden wird, der ebenfalls einem Toten gehört, dem man eine begangene Straftat nicht nachweisen konnte, liegt der Verdacht nahe, dass jemand selbst für Gerechtigkeit sorgen will. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team beginnen zu ermitteln und Ubbo Heide ist ebenfalls fest entschlossen, den Täter zu stoppen...."Ostfriesenschwur" ist bereits der zehnte Fall für die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie allerdings auch ohne Vorkenntnisse lesen. Wenn man an der Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der empfohlenen Reihenfolge. Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt problemlos. Denn durch die Zustellung des Kopfes befindet man sich sofort mitten im Geschehen und versucht gemeinsam mit Ann Katrin Klaasen und ihrem Team dem Täter auf die Schliche zu kommen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dadurch wird Spannung aufgebaut, die durchgehend spürbar ist. Der Fall hält einige Überraschungen bereit, sodass es nie langweilig wird.Man erfährt außerdem wieder einiges aus dem Privatleben der Ermittler. Außerdem gibt es Veränderungen im Team. Denn Ann Katrin Klaasen bekommt einen neuen Chef. Dieser hat es jedoch nicht ganz leicht, sich neben ihr und dem alten Chef Ubbo Heide zu behaupten. Diese Nebenhandlungen nehmen allerdings nicht zu viel Raum ein, sondern sorgen dafür, dass die Charaktere glaubhaft und lebendig wirken.Ich habe mich beim Lesen dieses Krimis sehr gut und spannend unterhalten. Allerdings muss ich zugeben, dass ich im Mittelteil einmal kurz das Gefühl hatte, dass sich die Handlung etwas zieht und nicht ganz "rund" läuft. Außerdem nerven mich die ständigen Anmerkungen zu den Handy-Klingeltönen der Protagonisten leider etwas. Denn ich habe es auch schon beim ersten Mal verstanden, wer welchen Klingelton hat und warum das so ist. Das muss wirklich nicht so oft wiederholt werden. Sonst habe ich aber nichts zu meckern, da der Fall mich wieder ganz in seinen Bann gezogen hat. Ich vergebe deshalb vier von fünf Bewertungssternen und eine klare Leseempfehlung für Krimi-Fans. 

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    • 2
  • Etwas besser als der Vorgängerband

    Ostfriesenschwur

    thesmallnoble

    21. May 2016 um 22:59

    Ann Kathrin und ihr Team haben einen neuen Chef. Er kommt aus Bremerhaven und hat es nicht leicht, sich in diese eingeschworene Gemeinschaft zu integrieren. Die Uhren ticken in Ostfriesland eben anders. Ganz schwer wird es für ihn, als schon kurz nach seiner Ankunft ein neuer Fall auf den Tisch kommt. Ubbo Heide, dem ehemaligen Kripochef, wurde ein Paket nach Hause gesandt. Darin der Kopf eines Mannes. Ubbo kennt ihn. Im Ruhestand schrieb Ubbo ein Buch über die nicht aufgeklärten Fälle seiner Dienstzeit. Auch dieser Mann war ein Verdächtiger, man konnte ihm aber nichts nachweisen und er wurde freigesprochen. Ubbo schaltet sein ehemaliges Team ein. Wer verübt da Selbstjustiz? Denn bei diesem einen Toten bleibt es nicht…Eigentlich hatte ich mit dem Lesen der Reihe aufhören wollen, nachdem ich den letzten Band langweilig und albern fand. Aber irgendwie lockte es mich doch, auch das neue Buch des Autors zu lesen. Ich war auch neugierig, ob der Autor sich die Kritik über die vielen Wiederholungen vielleicht zu Herzen genommen hat. Dieses Buch strotzt zwar auch von vielen Wiederholungen z.B. der Markenzeichen der Protagonisten (Kathrins Verhörgang, Ubbos Marzipanliebe, Rupperts Machoallüren etc.) oder der Benennung der einzelnen Lokale, Klingeltöne, Holger Bloems, aber so schlimm wie beim letzten Band empfand ich es dieses Mal eigentlich nicht. Ich habe zwar hin und wieder doch mit den Augen gerollt, aber das bekannte Lokalkolorit mit den Gastrobetrieben usw. weckt auf der anderen Seite auch die Lust auf Urlaub und Nordseeluft. Es gelingt insofern dem Autor, dass sich der Leser das Setting gut vorstellen kann.Zur eigentlichen Handlung: Ich fand die Story geschickt aufgebaut. Es werden einige falsche Fährten gelegt, so dass man nicht drauf kommt, wer der Täter ist. Locker, flockig und humorig geschrieben, wie wir es vom Autor kennen, flogen die Seiten nur so vorüber. Der innere Detektiv wird geweckt und ich freute mich, dass ich wusste, wodurch der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus war. So habe ich mich insgesamt wider Erwarten doch gut unterhalten gefühlt.

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  • Ich habe mich leider ein bisschen verliebt...

    Ostfriesenschwur

    StefanieFreigericht

    20. May 2016 um 21:17

    „Die Formalitäten waren friesisch kurz, mit fünf Worten erledigt: ‚Wann?‘ ‚Jetzt.‘ ‚Ihr zwei?‘ ‚Jo.‘ “ S. 20 So beschreibt Autor Klaus-Peter Wolf eine Ostfriesland-typische Anreise zum Tatort. Der frühere Chef der Abteilung, Ubbo Heide, hat per Post einen abgetrennten Kopf auf den Frühstückstisch gesendet bekommen. Ubbo. Solche Namen gibt es nur dort http://www.vorname.com/friesische,vornamen,1.html Für mich ist dieser bereits zehnte Band der Reihe komplettes Neuland. Im Wechsel wird aus der Sicht der Ermittler und eines namenlosen Täters berichtet, der stets seinen Flow sucht, während er aktiv ist. Oder beobachten wir hier noch etwas weiteres? Ich konnte mich schnell in das Ostfriesland-Universum einfinden – der Autor erklärt nicht zu viel und nicht zu wenig. Ann Kathrin Klassen ist die „heimliche Chefin“ der Abteilung, sie sieht mehr als andere, analysiert messerscharf und es wird schnell klar, dass das anscheinend immer so war – sie ist so zwischen Sherlock Holmes und Patrick Jane in „The Mentalist“. Ihr früherer Chef sitzt noch nicht lange im Rollstuhl – nur wenig mehr wird zwischendurch erzählt und eigentlich braucht es das auch nicht. Ich gehe also davon aus, dass der Autor auch die Leser, die mehr aus der Reihe lesen, nicht mit Wiederholungen zu langweilen gedenkt: Wenn wir selbst neue Menschen kennenlernen, bekommen wir ja auch nicht gleich eine komplette Vita präsentiert. Mein Herz gewonnen hatten Autor und Kommissarin Ann Kathrin Klassen, als er sie ihren neuen Chef Büscher korrigieren ließ, der sich in dem Beziehungsgeflecht vor Ort fremd fühlt und seine neue Mitarbeiterin zum Essen einlädt: Er bestellt sich dasselbe. Ann Kathrin bittet die Kellnerin: „Bring ihm lieber das Gleiche, nicht dasselbe.“ S. 95 Ich liebe es, wenn jemand, der Sprache nutzt, das auch wirklich entsprechend tun möchte – und die Art ist charmant genug. Die Ermittler haben angenehm normale Macken, aber keine größeren „Beschädigungen“: Ubbo Heide und Ann Kathrin Klassen haben Gewissensbisse, weil sie oft die Familie hintanstellen zugunsten der Gerechtigkeit für die Opfer, Klassens Lebensgefährte Weller eifersüchtelt ein wenig, Kollege Rupert hat so seine Probleme mit Frauen oder eher dem Feminismus oder doch nur mit sich,… Keine gebrochenen Ermittler, keine Super-Action, kein Eitel-Sonnenschein, keine Freaks – einfach so richtig normale Leute. Dabei gibt es einige „Running Gags“, wie den Tee mit Pfefferminze oder den Verhörgang der Kommissarin. Dazu kann Wolf Szenen auch wirklich witzig schreiben, ein etwas trockener Humor, er trifft es einfach gut: „Sie dachte an Weller, als sie ihm von ihrer neuen Diät erzählt hatte und ihn zum Mitmachen motivieren wollte, hatte er sie grinsend gefragt: Woher wissen denn die Kohlenhydrate, wie spät es ist?“ S. 339 Um es ganz klar zu sagen: das Buch ist kein Thriller, es ist ein ganz grundsolider Krimi. Man ermittelt und grübelt im Hinterkopf immer mit. Es gibt hier nicht DEN einen neuen bahnbrechenden Krimischachzug, das Buch ist einfach nur so richtig schön geschrieben und die Charaktere sind klasse. Einfach nur! Ich gebe zu, ich habe mich da neu verliebt. Das war nicht so geplant. Wie erkläre ich das jetzt daheim, gegenüber meinem etwas vollen Regal?

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  • Der zehnte Fall für Ann Kathrin Klaasen

    Ostfriesenschwur

    ConnyMc

    27. April 2016 um 15:23

    Zum Inhalt:Der pensionierte Ubo Heide bekommt einen abgetrennten Kopf per Paket nach Wangerooge geliefert. Es scheint einen Zusammenhang mit früheren ungelösten Fällen von Ubo zu geben. Ann Kathrin Klaasen ermittelt mit ihrem Team und Ubo unterstützt sie dabei, was dem neuen Chef des Morddezernats einiges an Geduld abverlangt. Meine Meinung:Endlich eine Wiedersehen mit den Team aus Norden mit einigen "Ausflügen" zu den Inseln und eine spannende Krimihandlung. Auch Ruperts Auftritte kommen nicht zu kurz. Wirklich gute Unterhaltung!

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  • Ostfriesenschwur

    Ostfriesenschwur

    Landbiene

    15. April 2016 um 14:31

    Cover: Das Cover sieht nicht sonderlich spannend aus. Jedoch passen die Möwen ganz gut zum Schauplatz. Schaue ich mir die anderen Cover der Reihe an, fügt sich dieses jedoch gut ein. Eigene Inhaltsangabe: Ubbo Heide geniesst seinen Ruhestand und macht mit seiner Frau Urlaub auf Wangerooge. Beim Frühstück klingelt es und der Postbote liefert ein Paket. Darin ein abgetrennter menschlicher Kopf und Ubbo kennt diesen Mann! Nachdem zwei Körper mit abgetrenntem Kopf und der zweite dazu gehörige Kopf gefunden wird, dämmert es Ubbo das jemand die vermeintlichen Täter aus seinem Buch tötet. Prompt befindet sich Ubbo wieder mitten in den Ermittlungen im Kreise seines ehemaligen Teams. Sehr zum Leidwesen des neuen Chefs Büscher. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Klaus-Peter Wolf ließ sich wunderbar leicht und flüssig lesen. Positiv fand ich das nicht nur aus der Sicht der Ermittler berichtet wurde, sondern auch aus der Sich der Entführten Svenja Moers und die des Täters. Solche Wechsel machen ein Buch oftmals erst spannend. Die Kapitel sind leider nicht nummeriert, sondern durch einen Anker getrennt. So wurde ein Lesezeichen zur Pflicht. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge, so dass man schnell mal weiterlesen konnte.Protagonisten: Ann-Kathrin Klaasen die "heimliche" Chefin des Ermittlerteams hat mir sehr gut gefallen und war mir auf Anhieb sympathisch, da sie sehr menschlich und nicht überheblich rüber kommt. Auch alle anderen Protagonisten wurden auf ihre Weise in dem Roman hervorgehoben und lernt sie gut kennen, obwohl dies mein erstes Buch dieser Reihe war! Allgemeines zum Buch: Eigentlich sind mir Kimis zu lasch, jedoch konnte mich Ostfriesenschwur überzeugen weitere Krimis aus dieser Reihe lesen zu wollen. Der Fall war spannend, kam aber ohne Blut und eklige Details aus. Kurzzeitig hatte es sich mal in die Länge gezogen, danach kam aber gleich wieder Schwung in die Geschichte. Auch viel Privates der Ermittler wird mit in das Buch gebracht, was aber gut untergebracht wurde und mich nicht gelangweilt hat. Dieser Krimi bietet eigentlich alles! Von Spannung bis Witz ist der Leser gut unterhalten. Lediglich das Ende hat mir nicht so gut gefallen, weil es so abrupt war. Ich hätte mir noch etwas mehr Hintergrund zum Motiv des Täters gewünscht und auch ein paar Fragen sind offen geblieben. Daher 4 von 5 Sternen!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Schwur, Schuld und (gerechte) Strafe

    Ostfriesenschwur

    Baerbel82

    30. March 2016 um 19:52

    „Ein Blick aufs Meer relativiert alles.“ sagt Ubbo Heide, ehemaliger Chef der ostfriesischen Kriminalpolizei. Doch die Idylle trügt. Denn kurz darauf wird ihm in sein Feriendomizil auf Wangerooge ein abgetrennter Kopf zugeschickt. Später wird in Cuxhaven ein Rumpf gefunden. Doch beide Teile passen nicht zusammen. „Ostfriesenschwur“ ist bereits der 10. Fall für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihr Team. Ann Kathrin hat zwar einen neuen Chef, Martin Büscher, aber der alte kann es nicht lassen. Will er auch gar nicht, denn Ubbo scheint die Opfer zu kennen. Als ein zweiter Kopf gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich bei den Toten um Menschen handelt, denen Ubbo ihre Taten nicht nachweisen konnte. Er musste sie laufen lassen. Ein psychopathischer Killer, der sich selbst ‚der Vollstrecker‘ nennt, scheint nun die Arbeit der Polizei zu übernehmen. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Odysseus, einem Pädo. Wer ist Täter, wer ist Opfer? Zitat: „Er erkannte Täter, Opfer und Seinesgleichen.“ Wo ist die Verbindung? In Gelsenkirchen, anlässlich einer Lesung von Ubbos neuem Buch, laufen die Fäden zusammen. Nichtsdestotrotz, weitere Morde geschehen. Als sich Ann Kathrin entschließt, einen Lockvogel einzusetzen, läuft die Geschichte völlig aus dem Ruder... Gekonnt springt Klaus-Peter Wolf durch Zeit und Raum. Wechselnde Perspektiven, falsche Fährten und überraschende Wendungen. Das treibt die Leser voran und verhindert im vorliegenden Fall das Aufkommen jeglicher Form von Langeweile. Echt schräg, wenn der Killer aus der Ich-Perspektive erzählt, in mörderische Wut gerät „Ich muss wieder in den Flow kommen.“ - und den Leser mit in den Abgrund zieht. Ein Glück, dass es Rupert gibt, der immer wieder für humorvolle Einlagen sorgt. Gut gefallen hat mir, dass real existierende Personen, wie der Maurer Peter Grendel, der Journalist Holger Bloem, Wolfs Ehefrau Bettina Göschl sowie Krimi-Couch-Chef Lars Schafft, hier eine Rolle spielen. Auch mit Gesellschaftskritik (Gutmenschen!) spart der Autor nicht. Was ist Recht? Wie kann man es durchsetzen? Wie die Gesellschaft vor Tätern schützen? Selbst wenn der Leser der Polizei immer einen Schritt voraus ist, wird Spannung aufgebaut, die langsam gesteigert wird und nicht mehr nachlässt, bis zum fulminanten Finale. „Ostfriesenschwur“ besticht durch tiefgründige Fragen, gut recherchierte Hintergründe zum Thema IT, Hightech, FB & Co, einen schrägen Humor und skurrile Typen, denen ich gerne wieder über die Schultern schauen möchte. Fazit: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Gut, für mich aber nicht das beste Buch aus dieser Reihe!

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