fischer baumler

Klaus-Peter Wolf Totenstille im Watt

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Inhaltsangabe zu „Totenstille im Watt“ von Klaus-Peter Wolf

Sie lieben Ostfriesland, das Watt und das Meer? Sie lieben Rupert, Ann Kathrin Klaasen und die anderen aus Klaus-Peter Wolfs Ostfriesland-Kosmos? Dann lernen Sie noch jemanden kennen: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Der neue Roman von Mega-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf. Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?

Mal was anderes! Eine prima Strandlektüre.

— mayala

Erfrischend anders...weg vom 08/15 Täter!

— Igela

gestern Johannes Theissen, heute Dr.Bernhardt Sommerfeldt, und wer bin ich morgen? Versteckspiel in Ostfriesland.

— meisterlampe

Hat mir sehr gut gefallen! Unbedingt lesen! Freu mich schon auf eine Fortsetzung

— Katze2410

Konnte mich nicht fesseln

— brauneye29

Interessante Idee. Durch die einseitige Sichtweise hat mir jedoch die Spannung gefehlt.

— Buchwurm05

Es handelt sich um den Start einer neuen Reihe des Autors.

— NicoleP

Wieder ein superspannender Krimi

— UteChristine

Interessante Perspektive, kurzweilig und ein sehr angenehmer Schreibstil. Leider nicht so fesselnd, wie man bei der Perspektive erwartet.

— AreadelletheBookmaid

Es liest sich wie ein Tagebuch eines Mörders. MIr hat es letzendlich doch gut gefallen. Auch wenn die große Spannung ausblieb.

— KerstinTh

Stöbern in Krimi & Thriller

Schlüssel 17

Atemberaubend toll, sehr empfehlendswert. Spannend von Anfang bis zum Schluss flüssig geschrieben. Ich bleib an der Reihe dran. Ein muss.

Mona-Berlin

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Ein interessanter Schreibstil und eine tolle erzählweise.

Anni_book

Origin

Spannung pur

Thea_Lehmann

Suizid

"Suizid" ist eine Verfolgungsjagd, die dem Leser fast den Atem raubt und mit seinen wissenschaftlichen Aspekten zum nachdenken anregt.

JennyWanderlust

Tante Poldi und der schöne Antonio

Gewohnt spritziger Poldi Spaß

Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood, die goldenen Zwanziger und jede Menge Spannung

sternenstaubhh

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  • Erfrischend anders!

    Totenstille im Watt

    Igela

    10. January 2018 um 14:15

    Johannes Theissen flüchtet nach beruflichen und familiären Schwierigkeiten nach Norddeich und verwandelt sich dort in den Arzt Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er eröffnet eine Praxis, ohne jemals Medizin studiert zu haben und lernt Beate Herbst kennen und lieben. Die beiden verbindet die gemeinsame Liebe zur Literatur und sie sind glücklich. Als eines Tages die von ihrem Mann geschlagene Susanne Ricklof in Sommerfeldts Praxis kommt, beschliesst der Arzt der Frau zu helfen und ihrem Mann einen Schrecken einzujagen. Das Ziel ist, dass er Frau und Sohn in Ruhe lässt. Sommerfeldt entdeckt, wie sehr es ihm gefällt die Welt von unnötigem Ballast zu befreien und wird zum Mörder. Die Geschichte beginnt sehr persönlich. Doktor Sommerfeldt gesteht, dass er Namen und Beruf gewechselt hat. Sehr schnell bekommt man so als Leser ein gutes Feeling für den Hauptprotagonisten, er wirkt sehr sympathisch. Der Schreibstil ist so, dass man fast die ganze Story in Ich Perspektive leist. Fast monologartig erzählt Sommerfeldt sein Leben. Ab und zu wird dieser Monolog durch Gespräche unterbrochen, doch dies eher zurückhaltend. Sehr sarkastisch, die Gedanken Sommerfeldts, die kursiv geschrieben, eingefügt wurden und die mich haben schmunzeln lassen.  Diese Geschichte ist für einmal aus der Sicht , und nur aus dieser, des Mörders geschrieben. Wobei zu Beginn Sommerfeldt nicht ein Täter im klassischen Sinn ist. Er will die Welt von Ballast befreien und tötet Männer, die was auf dem Kerbholz haben. Mehr und mehr spielt er sich jedoch als Richter auf und mordet immer weiter. Für mich war gerade diese Verwandlung, die sehr gut beschrieben ist, doch überraschend. Zum Schluss muss er nämlich Menschen umbringen, die als Zeugen nicht zumutbar sind. Ein Thema, das mich sehr interessiert hat, wie wohl jeden Buchliebhaber, ist die Liebe des Pärchens zur Literatur. Ich habe etliche tiefsinnige und nachdenklich machende Gedanken und Überlegungen gefunden, die mir hervorragend gefallen haben. Wie zum Beispiel: "Wenn ich einen Satz lese, entsteht in meinem Kopf sofort ein Bild." Einfühlsam ebenfalls die Überlegungen zu Leseförderung bei Schulkindern und das Thema "Buchkauf in einer Bücherei oder per Internet." Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil sie vom Schema 08/15 abweicht. Und weil der Autor die Figuren, allen voran Sommerfeldt, hervorragend charakterisiert hat. Sommerfeldt überzeugt, nicht nur als Arzt sondern auch als Mörder. Als Arzt staune ich über die vielen, authentischen Situationen , die der Autor sehr unterhaltsam und gut recherchiert rüber bringt. Als Mörder hat mich die Kaltblütigkeit sehr überrascht.  Ich habe mich mit diesem Krimi bestens unterhalten und habe ihn als erfrischend anders erlebt.

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  • Buchverlosung zu "Das Lesebarometer" von Friederike Harmgarth

    Das Lesebarometer

    Buchgeborene

    Hallo und Herzlich Willkommen beim Lesebarometer!    Hier geht es darum zu schauen wie viel wovon und wie gelesen wird. Hat dich schon immer interessiert wie viel Zeit du mit dem Lesen verbringst? Wie viel Prozent von deinem SuB du im Jahr liest? Ob du deinem Lieblingsgenre wirklich so treu bist? Oder wie viele Seiten du im Jahr liest? Oder wie das bei anderen aussieht? Dann ist das hier deine Challenge! Möchtest du gerne in der Gruppe lesen aber dennoch eine Challenge haben? Dann wirst du dich bestimmt hier wohl fühlen! Das Lesebarometer hat Vier Gruppen. Du meldest dich für eine oder mehrere Gruppen an. Dann setzt du dir ein Ziel und am Schluss schauen wir mal, in welcher Gruppe die meisten Leute ihr Ziel erreicht haben! Zwischendrin gibt es interessante, lustige oder spannende Aufgaben, die du erfüllen kannst, aber nicht musst. Du kannst dich jeder Zeit anmelden! Es besteht kein Rezensionszwang, aber wenn du keine Rezension schreiben möchtest, schreib doch bitte 3 Lesestati oder eine Kurzmeinung und verlinke diese! Die „Treuen Leser“ „Ich würde niemals meinem Genre fremdgehen“ sagen sie und lesen brav einen Thriller nach dem Anderen. Aber was ist das? Plötzlich taucht da ein völlig anderes Genre in ihrem Sub auf!       -->   Möchtest du wissen, ob du deinem Genre wirklich so treu bist? Oder wie viele Bücher von deinem Genre gelesen werden? Oder einfach darauf los lesen, und dich überraschen lassen, was du von welchem Genre liest? Dann melde dich hier an! Die „Seitenriesen“ Sie sammeln Seiten, wie andere Leute Hosenknöpfe. 2000 Bücher im Jahr, 500 Seiten dick, macht 1000000 Seiten im Jahr! Ok, ok, vielleicht ist das übertrieben. Aber bei diesen Lesern kommen teilweise Seitenanzahlen zusammen, da wird anderen Lesern schwindelig!    --> Möchtest du dir ein bestimmtes Seitenziel setzen und schauen, ob du es erreichen wirst? Oder möchtest du wissen, wie viele Seiten pro Jahr gelesen werden? Dann melde dich für diese Gruppe an! Die „Timelords“ Sie sind vielleicht nicht die schnellsten Leser, aber sie sind bestimmt die engagiertesten. Jede Minute wird gesammelt. Jede Stunde zelebriert.      -->     Möchtest du wissen, wie viel Zeit du im Jahr mit Lesen verbringst? Dann melde dich doch für diese Gruppe an! Die „fleißigen Sammler“ Der SuB wächst und wächst und das Lesezimmer wird kleiner und kleiner.        -->  Du sammelst Bücher und möchtest wissen, wie viel Prozent vom SuB du dieses Jahr schaffst abzuarbeiten? Dann melde dich doch für diese Gruppe an!

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    • 170
  • Verlosung der Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams 2017

    Was man von hier aus sehen kann

    Daniliesing

    Es ist für uns schon eine liebgewonnene Tradition geworden und vielleicht für euch ja auch? Zum Ende des Jahres blicken wir auf unsere gelesenen Bücher zurück und jeder im LovelyBooks Team überlegt sich ein Buch, das ihn in diesem Jahr ganz besonders begeistern konnte. Die Lieblingsbücher des LB-Teams 2017 möchten wir euch hier verraten und ans Herz lesen. Es ist eine bunte Mischung verschiedener Genres und bestimmt für jeden was dabei.Auf einen von euch wartet dabei ein besonderer Gewinn!Wir verlosen ein großes Lieblingsbücher-Paket unter allen Teilnehmern dieser Verlosung. In diesem Paket wird jedes der hier genannten 17 Lieblingsbücher einmal vertreten sein.Und los geht es mit unseren Herzensbüchern des Jahres:diewortklauberin empfiehlt "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana LekyEin Okapi ist ein abwegiges Tier. Ebenso abwegig erscheint es, dass ein Traum von einem ebensolchen einen Todesfall ankündigen soll. Doch das ist nur eine der Kuriositäten, die dem Leser in diesem kleinen Dorf im Westerwald begegnen.„Was man von hier aus sehen kann“ hat mich besonders durch seine Unaufgeregtheit begeistert. Es ist eine Geschichte, die leise und schlicht daher kommt und die großen Themen bespricht, ohne sie anzusprechen: den Tod, der uns immer plötzlich trifft, obwohl er unweigerlich Teil des Lebens ist, die Liebe, auf die das Gleiche zutrifft, und den Mut trotzdem (oder eben deswegen) das Leben zu wagen.PiaDis empfiehlt "Die Blutschule" von Max RhodeDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist wirklich verstörend, spannend und gleichzeitig richtig gut. Es steht zwar Thriller drauf, aber da ist schon auch ein wenig Horror drin. Nichts für schwache Nerven ;-) Ein Buch das mich wirklich immer noch ein wenig beschäftigt. Ich habe das Buch fast am Stück gelesen, weil es mich nicht los lassen wollte ...sarah_elise empfiehlt "Rendezvous mit einem Oktopus" von Sy MontgomeryEr kann 16.000 Küsse auf einmal verteilen, Tricks lernen, Türen öffnen, miese Laune verbreiten und mit seinen Tiefseeaugen die Türen zu einer noch unbekannten Welt öffnen. Der Oktopus. Mein Buch des Jahres hat mich auf jeder Seite verzaubert und zugleich meinen Blick erweitert. Meinen Blick auf meine große Liebe, das Meer. Ein liebevolles und tiefgründiges Buch über die Seele der Ozeane für alle Tiefseetaucher, Hobbyaquanauten und jeden Literaturliebhaber.infinitejourney empfiehlt "Blade Runner" von Philip K. DickEin Klassiker, der hochaktuelle Fragen aufwirft: Was braucht ein Mensch um sich als Mensch zu fühlen, wie weit sollen Gefühle gesteuert werden, was ist künstliches Leben wert? Entworfen wird eine dystopische Zukunft, die theoretisch in erschreckend greifbarer Nähe liegt und zum Reflektieren anregt. In Verbindung mit dem filmischen Sequel mein persönliches Lesehighlight in diesem Jahr.Marina_Nordbreze empfielt "The Hate U Give" von Angie ThomasSelten hat mich beim Lesen ein Buch so wütend gemacht. Warum ist unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert noch immer so furchtbar rassistisch? Für mehr Wut auf die Missstände und mehr Kraft zur Veränderung empfehle ich ganz dringend die Lektüre von "The hate u give" von Angie Thomas, die ungeschont den Alltagsrassismus in den USA beschreibt. Vielleicht bewirkt das Buch auch hier in Deutschland ein Umdenken bei so manchem Leser. Wünschenswert wäre es. Malista empfielt "Warten auf Bojangles" von Olivier BourdeautEine Liebeserklärung an das Leben in allen seinen Facetten! Voll Liebe, Hoffnung und Mut erzählt der Autor die Geschichte eines Familienlebens, das auf Grund der Krankheit der Mutter, eigentlich alles andere als leicht sein sollte. Dennoch erscheint das Leben dieser Familie beneidenswert liebevoll und leichtfüßig und es begleitet einem beim Lesen ein herrliches Gefühl, das alles möglich sein kann.SandraKath empfiehlt "Caraval" von Stephanie GarberStephanie Garber hat mich beim Lesen komplett vergessen lassen, dass "Caraval" ihr Debüt ist. Man taucht ein in diese magische Welt und kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was nur eine Illusion ist, wem man vertrauen kann und wer lügt. Man folgt Scarlett in ein Spiel um Leben und Tod und sucht mit ihr gemeinsam nach den Antworten auf so viele Fragen. Und gerade, wenn man denkt, dass alle Rätsel gelöst sind, liest man die letzte Seite...markusros empfiehlt "Die Geschichte der Bienen" von Maja LundeAngestachelt und aufgerüttelt von meiner Tochter, die in der Schule das Thema Bienen und Bienensterben behandelt hat, habe ich mich im Urlaub auf den Roman gestürzt. Ein paar wenige laue Sommerabende am Campingplatz später hatte ich das Buch verschlungen. Neben viel Spannung und schöne Lesestunden hat mir das Buch auch beim aktuellen Thema „Insektensterben“ geholfen, einige aktuelle politische Diskussionen besser einordnen zu können, etwa rund um Glyphosat. Und um selber wenigstens im Kleinen was Gutes zu tun: Im eigenen Garten haben wir seit dem Herbst eine extra bienenfreundliche Wildblumenwiese gesät.kultfigur empfiehlt "1Q84" (Buch 1 & 2) von Haruki MurakamiIch habe in diesem Jahr für mich das erste Mal Hörbücher ausprobiert. Eigentlich war ich skeptisch, doch nachdem ich 1Q84 von Haruki Murakami (Buch 1 + 2) ungekürzt bei Spotify entdeckt und gehört habe, bin ich absolut fasziniert. Zur erzählerischen Qualität des Autors muss man, glaube ich, nichts sagen und die Geschichte hat, unaufgeregt gelesen von David Nathan, einen unglaublichen Sog. Noch nie waren Figuren für mich so real und zum Greifen nahe und als es zu Ende ging, war ich tieftraurig. Was für ein Glück, dass Buch 3 noch auf mich wartet :-)TanjaMaFi empfiehlt "Ein Gentleman in Moskau" von Amor TowlesEinen klügeren, warmherzigeren und optimistischeren Charakter als Graf Rostov habe ich in einem Buch selten erlebt. 1922 wird er im Hotel Metropol in Moskau unter Hausarrest gestellt und durchlebt in diesem irgendwie sehr gemächlichen Mikrokosmos die nächsten 30 turbulenten Jahre im sich rapide ändernden Russland. Quasi durch das Fenster erlebt der Leser nicht nur einzigartige Figuren aber auch eine faszinierende Reise durch die Zeit. "Ein Gentleman in Moskau" ist definitiv das Buch, das mich dieses Jahr am meisten begeistert hat.Sharyssima empfiehlt "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay KristoffEin Buch, das mich dieses Jahr vollkommen überrascht und überzeugt hat, ist "Illuminae" von Amie Kaufman und Jay Kristoff. Wer glaubt, ein ganz normales Science-Fiction-Buch vor sich zu haben, täuscht sich gewaltig. Die spannende Story wird nämlich mit einem bunten Mix aus Chats, Protokollen, Berichten, Funksprüchen und Bauplänen erzählt, die die Geschichte so plastisch und realistisch machen, dass man sich selbst auf den Raumschiffen im Weltall wähnt. Ein Buch, das geradezu nach einer Verfilmung schreit!NaddlDaddl empfiehlt "Im Traum kannst du nicht lügen" von Malin Persson GiolitoEndlich mal wieder ein Thriller, der mich komplett überzeugen konnte! "Im Traum kannst du nicht lügen" fängt zwar eher ruhig an, zieht einen aber immer mehr in seinen Sog. Majas Gedanken rund um den Prozess sind absolut spannend, ich war wie gebannt von der Frage, was passiert ist, wer welche Rolle gespielt hat und wer die Schuld an den Geschehnissen trägt. Eine Geschichte, die nicht nur aus schwarz und weiß besteht – schon lange hat mich kein Buch mehr so nachdenklich hinterlassen.Daniliesing empfiehlt "Before they pass away" von Jimmy NelsonSo wenige Romane, wie in diesem Jahr, habe ich wohl selten gelesen. Dafür durfte ich große Mengen an (Papp)bilderbüchern anschauen und ein paar interessante Sachbücher entdecken. Kurz vor knapp sind mir jedoch ein Buch und ein Fotograf begegnet, die mich nicht mehr losgelassen haben. Deshalb geht meine Empfehlung an den Bildband "Before they pass away" mit den atemberaubenden Fotos von Jimmy Nelson. Er hat es sich zur Aufgabe und Berufung gemacht, indigene Völker auf der ganzen Welt und in den entlegensten Winkeln der Erde zu entdecken, sie kennen zu lernen und natürlich zu fotografieren. Dieser kleine Einblick in ihren Alltag, der zugleich in starkem Kontrast zu unserer modernen, schnelllebigen Welt steht, macht dieses Buch für mich so eindrucksvoll!Cari_f empfiehlt "Nevernight - Die Prüfung" von Jay KristoffMeine persönliche Entdeckung dieses Jahres sind die Bücher von Jay Kristoff. Sowohl "Illuminae", das er zusammen mit Amie Kaufman geschrieben hat, als auch "Nevernight - Die Prüfung" haben mich absolut in ihren Bann gezogen. Letzteres lässt die Leser in eine düstere Fantasywelt eintauchen und strotzt nur so vor Ironie, Schonungslosigkeit und Ideenreichtum. Dieses Buch ist zwar nichts für Zartbesaitete, lässt aber die Herzen all jener höher schlagen, die gerne anspruchsvolle Fantasy mit wunderbar unperfekten Protagonisten lesen. Eins meiner Highlights des Jahres 2017!aba empfiehlt "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von José Eduardo AgualusaEin Buch, das mich zugleich berührt, unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht hat, ist "Eine allgemeine Theorie des Vergessens" von dem angolanischen Schriftsteller José Eduardo Agualusa. In seinem Roman erzählt er die Geschichte einer Frau, die 30 Jahre lang allein und isoliert in der angolanischen Hauptstadt gelebt hat. In ihrer eigenen Wohnung! In derselben Zeit erlebt das Land große politische und wirtschaftliche Umstellungen. Die Protagonistin dieses Romans schafft es, das Schicksal vieler Menschen zu beeinflussen, und das während ihrer Isolation und ohne es überhaupt zu ahnen. Glaubhaft und höchst spannend erzählt Agualusa diese unglaubliche Geschichte, an die ich noch sehr sehr lange denken werde!Gexi empfiehlt "Götterblut" von Stella A. TackFür Fantasy mit griechischer Mythologie bin ich eigentlich immer zu haben und Stella A. Tacks Buch war ein Volltreffer. Warrior ist eine eigenwillige und etwas kratzbürstige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und die einen oft zum Lachen bringt. Sie nimmt uns mit auf eine Taxifahrt durch die Hölle und auf ein Golfspiel der Götter im Olymp und richtet dabei einiges an Chaos an. Für mich wurde durch dieses Buch klar, dass deutsche Fantasy viel kann! Mein Fazit: einfach göttlich.Daria87 empfiehlt "Der Junge auf dem Berg" von John BoyneDieses war mein erstes Buch des Autors und ich war vollends begeistert. Sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln. Meisterhaft beschreibt John Boyne wie leicht vor allem Kinder beeinflussbar sind und wie wichtig es ist, dass sie gute Vorbilder haben. Eine absolute Leseempfehlung!Wir hoffen an dieser Stelle natürlich, dass wir vielen von euch das ein oder andere - oder gleich alle ;-) - unserer Lieblingsbücher schmackhaft machen konnten.Wenn ihr also dieses schöne Buchpaket mit unseren 17 Top-Büchern des Jahres gewinnen möchtet, klickt einfach auf "Jetzt bewerben" und verratet uns folgendes:Mal angenommen, ihr dieses Jahr nur ein einiziges Buch zu Weihnachten verschenken, das für euch ein echtes Highlight war. Für welches Buch würdet ihr euch entscheiden und wieso?Bei dieser Verlosung könnt ihr bis einschließlich 3. Januar 2018 mitmachen! Wir wünschen euch schöne Weihnachten mit euren Lieben und einen guten Start ins neue Jahr!

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  • Totenstille im Watt

    Totenstille im Watt

    meisterlampe

    21. November 2017 um 10:19

    Klappentext: Sie lieben Ostfriesland, das Watt und das Meer? Sie lieben Rupert, Ann Kathrin Klaasen und die anderen aus Klaus-Peter Wolfs Ostfriesland-Kosmos? Dann lernen Sie noch jemanden kennen: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Der neue Roman von Mega-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf. Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt? Zum Buch: Das Buch ist im Juni 2017 mit 416 Seiten im Fischer Taschenbuch-Verlag erschienen. Der Einband ist ziemlich blau gehalten, man sieht das Watt im Hintergrund, eine knallrote Boje sticht hervor. Ohne den Titel "Totenstille im Watt" gelesen zu haben, weiß man, die Geschichte spielt am Meer, am Watt - besser noch: in Norddeich, Ostfriesland, wo andere Leute Urlaub machen. Meine Meinung: Seit ich letzten Sommer in Ostfriesland im Urlaub war und dort ein Buch von Klaus-Peter Wolf in die Finger bekam, habe ich die Ostfriesenkrimis verschlugen. Nun gibt eine neue Reihe, Dr. Sommerfeldt ist die Hauptfigur, der diesmal aus seiner Perspektive erzählt bzw. als Hobby-Schriftsteller alles auf Papier festhält. Zu Beginn erzählt Dr.Sommerfeldt aus seinem Leben in Bamberg, mit der ungeliebten Ehefrau, den nervigen Eltern, Schwiegereltern, der Textilfirma, die er aufgedrängt bekam und dass er nach dem Konkurs des Geschäftes einfach die Schnauze voll hatte und mit seinem alten Leben als Johannes Theissen abschloss. Schon die Fahrt von Franken nach Norddeich fand ich sehr amüsant erzählt und wie er sich einfach die Grundschullehrerin Beate "aussuchte" und an ihrer Seite ein neues Leben aufbaute. Es erstaunte mich beim Lesen immer wieder, wie scheinbar einfach der Aufbau einer Hausarztpraxis funktioniert, ohne dass irgendjemand Papiere oder Nachweise sehen möchte. Die Menschen in Ostfriesland werden hier als ruhig und unaufdringlich dargestellt, keiner ist mißtrauisch gegenüber "dem Neuen", er wird sogar mit Türkranz und allem drum und dran liebevoll in die Nachbarschaft aufgenommen. Alles läuft prima für Bernhardt und Beate, bis ihr Exfreund Michael mit peinlichen Fotos droht. Klar, dass Bernhardt sich um alles "kümmert" und aus dem Weg räumt, was stört. Seine Planung und Durchführung ist schon faszinierend geschildert, wirklich komisch, dass bis auf seinen "Fehler" mit der Blumenerde tatsächlich keiner irgendwann etwas bemerkt hat. Beate himmelt ihn an und ist einfach dankbar; sie glaubt wirklich jeder seiner Erklärungen. Eine tolle Kombination, den neuen Arzt auf die "alten Bekannten" Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller und Rupert, wie auch die Besitzer vom Smutje, ten Cate, und wie sie alle heißen, treffen zu lassen. Wer die Leute aus der Ostfriesenreihe kennt und mag, liest sich in die Sommerfeldt-Reihe gleich viel schneller rein, weil man manchmal meint, es sei ein neuer Ostfriesenkrimi. Dr.Sommerfeldt hat seine Patienten beeinflußt, sie haben es gar nicht bemerkt, sie lieben ihn dafür um so mehr - ich kenne es hierzulande nicht, dass man sich beim Hausarzt mit Pralinen und Blumen bedankt. Anderer Landkreis, andere Sitten... Ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, weil es sich einfach schnell und flüssig liest - und plötzlich hat man nicht mehr den freundlich Arzt vor sich, sondern einen polizeilich gesuchten Serienkiller, von dem die Nachrichten voll sind. Klaus-Peter Wolf läßt das Buch harmlos beginnen und bitterböse enden! Aber wer wäre Dr. Sommerfeldt, wenn er nicht auch für diesen Fall vorgesorgt hätte und einfach eine neue Identität in der Hinterhand hat. Man kann gespannt sein auf den nächsten Teil, wohin es ihn diesmal verschlägt. Die Idee, einfach ein Leben hinter sich zu lassen und neu anzufangen, ist brilliant, aber dabei alles und jeden regelrecht zu verarschen, ist schon ziemlich fies. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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    • 779
  • Konnte mich nicht fesseln

    Totenstille im Watt

    brauneye29

    01. November 2017 um 12:32

    Zum Inhalt:Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Meine Meinung:So sehr ich die Krimis von Herrn Wolf um Ann Katrin Klaasen mag, so wenig konnte mich der neue Roman um Dr. Sommerfeld fesseln. Die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen, selbst der Schreibstil kam mir schwergängiger vor. Und es hat mir einfach keinen Spaß gemacht, dass Buch zu lesen. Schade.Fazit:Konnte mich nicht fesseln 

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  • Totenstille im Watt

    Totenstille im Watt

    NicoleP

    29. October 2017 um 17:56

    Dr. Bernhard Sommerfeldt ist ein beliebter Arzt in Norddeich. Tag und Nacht ist er für seine Patienten da. So unterstützt er beispielsweise eine Frau, welche Probleme mit ihrem gewalttätigen Ehemann hat. Niemand im Ort ahnt, dass der liebe Doktor eine neue Identität angenommen hat und ein Geheimnis mit sich trägt. Der Arzt hat seine Prinzipien. Manchmal ist nur ein Mord die Lösung eines Problems. Aus seiner persönlichen Sicht hat jede Tat ihre Berechtigung und Rechtfertigung.Die Geschichte wird aus der „Ich-Perspektive“ von Dr. Sommerfeldt erzählt. Näher kann der Leser dessen Gefühlen und Gedanken nicht kommen. Mich hat er jedoch nicht ganz erreicht, ich konnte nicht in seine Welt eintauchen. Dabei ist die Geschichte nicht schlecht. Sich in unserer heutigen Zeit unentdeckt ein neues Leben aufzubauen, ist nicht einfach. Die Figur ist gut ausgearbeitet und hat Entwicklungspotential. Durch einen guten Schreibstil und geschickt gewählter Worte sind die Gedanken Sommerfeldts gut dargestellt.Am Rande der Geschichte begegnet der Leser Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wer die „Ostfriesen-Reihe“ von Autor Klaus-PeterWolf kennt, weiß, dass Ann Kathrin eine gute Ermittlerin ist.Es handelt sich um den Start einer neuen Reihe des Autors. Auch, wenn ich nicht richtig „warm“ mit der Hauptfigur wurde, gefällt mir die Geschichte und ich möchte wissen, wie es weiter geht.Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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  • Kurzrezension zu Totenstille im Watt

    Totenstille im Watt

    ChrischiD

    16. October 2017 um 14:25

    Sämtliche Bewohner Norddeichs sind froh als mit Dr. Bernhard Sommerfeldt endlich wieder ein praktischr Arzt im Ort zu finden ist. Doch wo kommt er her, was trieb ihn an, sich gerade im Norden niederzulassen. Wie dem auch sei, die Praxis ist immer gut besucht, Sommerfeldt gibt treffende Diagnosen, verschreibt wirksame Mittelchen und hat auch immer noch ein paar persönliche Worte für die Patienten übrig. Niemand ahnt, wozu Herr Doktor fähig ist, wenn sein Gerechtigkeitsempfinden wieder einmal Alarm schlägt...Trotz der Ich-Perspektive Sommerfeldts und seiner offenen Art, zumindest dem Leser gegenüber, wirkt der Einstieg ins Geschehen recht zäh. Autor und Hauptprotagonist scheinen sich zu Beginn nicht auf ein einheitliches Erzähltempo einigen zu können, wodurch der Leser leicht ins Schwimmen gerät. Kaum dass man sich gefangen hat, stehen aber bereits die nächsten Entscheidungen an, diesmal aber inhaltlich. Kann man moralisch tatsächlich gutheißen auf welche Art und Weise sich Sommerfeldt unliebsamer Zeitgenossen entledigt? Die gedankliche Zwickmühle taucht regelmäßig auf, man muss selbst entscheiden welchen Weg man wählt. Spannungselemente werden durchaus eingestreut, auch wenn keine großartigen Wendungen zu erwarten sind, bleibt man nach der langatmigen Eingewöhnungsphase schließlich doch gerne am Ball.Eine Abgrenzung zu seinen anderen Werken, vornehmlich der Ostfriesen-Krimis, gelingt gut, obwohl es auch hier diverse Schnittstellen gibt. Vermutlich liegt gerade da der Reiz des Ganzen.(Wertung: 3,5 Sterne)Ich habe diesen Titel exklusiv für die Leser-Welt gelesen und rezensiert, daher nur eine Kurzrezension an dieser Stelle.Die ausführliche und vollständige Besprechung gibt es hier:Rezension "Totenstille im Watt"

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  • Unterhaltsamer Krimi

    Totenstille im Watt

    PeterK

    16. October 2017 um 12:45

    KP Wolf schreibt diesen Krimi aus Sicht des Mörders, der sein Tun genau aufschreibt wie ein Schriftsteller eben ein Buch schreibt. Auch wenn ich den Schriftsteller nicht so nah kenne bin ich mir doch sicher, dass er viele seiner Gewohnheiten und Ansichten hier mit einbezieht, was sehr interessant ist. Auch kommen die üblichen "Bekannten" aus den Ostfriesenkrimis wie das Auricher Kommissariat und einige Norder Persönlichkeiten in diesem Buch wieder vor.Der Mörder selbst wirkt in seinem "normalem" Leben eher sympathisch, in gewissen Szenen aber auch unberechenbar und brutal. Dennoch bleibt unter dem Strich der Sympathieträger übrig und man wartet schon auf das 2. Buch. Es soll ja weitergehen.Bin dann mal gespannt, in welcher Gegend es dann spielt, denn aus seinem geliebten (auch meinem!) Ostfriesland muss er ja nun flüchten.Aber vielleicht kommt er ja dann auch mit neuer Identität zurück nach Norden oder zumindest in die Nähe, was ich persönlich gerne begrüßen würde.

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  • Schöne Stimmung, aber die Spannung fehlt

    Totenstille im Watt

    Aglaya

    05. October 2017 um 20:37

    In Ostfriesland werden mehrere Menschen ermordet. Was hat der neu nach Norden gezogene und allseits beliebte Dr. Sommerfeldt mit der Sache zu tun?Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Dr. Bernhard Sommerfeldt in der Gegenwart erzählt und stellt seine privaten Aufzeichnungen, gewissermassen sein Tagebuch dar. Zu Beginn der Erzählung heisst er noch nicht so und ist auch kein Arzt, aber wie es zum Namens- und Berufswechsel kam, wird nur kurz abgehandelt. Obschon Sommerfeldt gewisse Sympathien zu wecken vermag, mochte ich ihn nicht sonderlich. Er war mir zu sehr davon überzeugt, dass seine Sicht der Dinge die einzig richtige ist und geht im wahrsten Sinn des Wortes über Leichen, wenn er es als notwendig erachtet."Totenstille im Watt" ist im Grunde ein Spin Off der "Ostfriesen"-Reihe von Klaus-Peter Wolf. Auch hier tritt die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen auf, wenn auch nur in einer kleinen Nebenrolle. Kenntnisse der "Ostfriesen"-Reihe sind zum Verständnis allerdings nicht notwendig (da ich die Reihe toll finde, empfehle ich die Lektüre natürlich trotzdem). Anders als bei Wolfs Hauptreihe handelt es sich hier allerdings nicht um einen klassischen Krimi. Es geht nicht darum, ein Verbrechen aufzudecken und den Täter zu finden, nein, in "Totenstille im Watt" begleitet der Leser den Täter und erfährt so direkt, was ihn zu seinen Taten treibt. Das ist durchaus unterhaltsam, aber nicht übermässig spannend. Zudem ist der Roman stellenweise ziemlich unglaubwürdig geraten. Oder findet es irgendjemand normal, dass eine Person, die nicht einmal ihr Medizinstudium abgeschlossen, geschweige denn praktische Erfahrung als Arzt gesammelt hat, ohne weiteres zum besten Arzt mutiert, den seine Patienten kennen?Der Schreibstil des Autors Klaus-Peter Wolf lässt sich flüssig lesen und zeigt auch hier wieder viel Sinn fürs Detail. Viele der im Buch genannten Orte, wie beispielsweise das Café ten Cate, gibt es tatsächlich, was wohl besonders Lesern, die den Handlungsort kennen, gefallen wird (oder sie stören sich an der Schleichwerbung, wahlweise).Mein FazitSchöne Stimmung, allerdings fehlt die Spannung

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  • Spannendes Buch mal aus einer anderen Perspektive

    Totenstille im Watt

    Yvonne_Schmidt

    17. September 2017 um 22:19

    Ich finde das Buch sehr spannend und sehr interessant, da es aus der Sicht des Mörders geschrieben ist. Ich mag den Schreibstil von Klaus- Peter Wolf sehr gerne, und man trifft in diesem Buch auf "alte Bekannte". Ich finde das sehr gut, da man sich so viel besser in die Geschichte versetzten kann...

  • Spannender Reihenauftakt der neugierig macht

    Totenstille im Watt

    KerstinTh

    23. August 2017 um 08:51

    Johannes Theissen lässt sein altes Leben in Bayern hinter sich und beginnt an der Nordsee ein Neues – als Dr. Bernhard Sommerfeldt. In Norddeich lässt er sich als Hausarzt nieder, obwohl er nur ein abgebrochenes Medizinstudium hat. Seine Patienten lieben ihn. Er ist nett, charmant und talentiert. Sommerfeldt liegt das Wohl seiner Mitmenschen am Herzen. So kann es auch mal passieren, dass er unliebsame Geschöpfe aus dem Weg räumt. Bis eines Tages Ann Kathrin Klaasen auf ihn aufmerksam wird. Dieses Buch wäre als alleinstehendes Werk sehr gut gelungen. Als Auftakt zu einer neuen Reihe ist es letztendlich auch sehr gut gelungen. Es geht um Dr. Bernhard Sommerfeldt, der nach außen hin ein Vorzeige-Hausarzt ist und in Wirklichkeit ein hemmungsloser und eiskalter Mörder. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist aktiv und bildlich, so dass man sich in die einzelnen Situationen gut hineinversetzen kann. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Bernhard Sommerfeldt. So erlebt der Leser dieses Mal statt der Polizeisicht, die ganze Handlung aus Sicht des Mörders. Das war etwas Neues und hat mir gut gefallen. Etwas problematisch sehe ich, dass auf fast 300 von 400 Seiten nur über Sommerfeldt geredet wird. Wer er ist, wieso er so ist, was er macht. Somit lernt der Leser Wolfs neuen Charakter sehr gut kennen. Allerdings wartet man auf eine spannende Handlung und dass es nun endlich richtig losgeht. Zum Glück geschieht dies gegen Ende dann auch und es wurde zu einem gelungenen Auftakt einer neuen Reihe, die mit einem Cliffhanger endet. Dranbleiben lohnt sich also tatsächlich! Ohne das Ende wäre es dann doch eher zu einem „Tagebuch eines Mörders“ geworden. Da es in diesem Krimi hauptsächlich um Dr. Sommerfeldt geht lernt man ihn sehr gut kennen. Ich muss zugeben mir war er sympathisch. Er liebt Bücher und zieht diese konsequent dem Fernsehen vor. Meist zieht er sie auch den Menschen vor. für ihn sind Bücher ein Nahrungsmittel. Außerdem liebt Sommerfeldt die Ruhe, dafür geht er auch gerne mal nachts nackt ins Watt – die Totenstille im Watt genießen. Auch als Arzt scheint Sommerfeldt ein Guter zu sein. Er nimmt sich Zeit für seine Patienten und betrachtet sie als Ganzes. Seine Freundin Beate, die ebenfalls den Büchern verfallen ist, liebt er so sehr, dass er für sie tötet. Mir hat auch gefallen, dass Ann Kathrin Klaasen in diesem Krimi eine Rolle gespielt hat. Ob sie Sommerfeldt auf die Schliche kommt? Ich finde „Totenstille im Watt“ ist ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe. Es gefällt mir sehr, dass hier ein Mörder im Vordergrund steht und aus seiner Sicht berichtet wird. Denn meist sind doch eher die Polizisten im Vordergrund. Da in diesem Band noch recht wenig passiert ist vergebe ich „nur“ vier von fünf Sternen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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  • Leserunde zu "Totenstille im Watt" von Klaus-Peter Wolf

    Totenstille im Watt

    Marina_Nordbreze

    Sommerfeldt taucht auf ... Wer denkt, dass es in Ostfriesland gemütlich zugeht, der kennt den Nr.1-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf noch nicht. In seinen erfolgreichen Krimis rund um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen sorgt er für reichlich Spannung zwischen Watt und Meer. In seinem neuen Roman "Totenstille im Watt" lernen wir nun einen neuen Helden kennen, denn im Mittelpunkt steht diesmal nicht die beliebte Kommissarin, sondern ein Arzt: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Er ist für seine Patienten da. Auch Ann Kathrin Klaasen zählt zu ihnen. Und er ist diskret, entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Was verbirgt Dr. Sommerfeldt? Ist er wirklich der Mensch, der er zu sein scheint?Das erfahrt ihr in unserer Leserunde zu "Totenstille im Watt", für die wir gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch 25 gespannte Leser suchen. Über das Buch     Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?Über Klaus-Peter Wolf       Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln, an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Totenstille im Watt". Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 15.06. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantworte die Bewerbungsfrage, die euch Klaus-Peter Wolf höchstpersönlich im folgenden Video stellt:    Wenn du eine neue Identität annehmen müsstest, wo würdest du hinziehen und wie würde deine neue Identität aussehen?Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden. 

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  • "Ich bin ein Mann mit Prinzipien und scheue vor Mord nicht zurück "

    Totenstille im Watt

    Mintasticxo

    09. August 2017 um 14:44

    Dr. Bernd Sommerfeldt ist Arzt und hat sich in Ostfriesland niedergelassen. Jedoch ist er nicht wirklich Arzt, sondern führt sein doch recht beschauliches Leben unter falscher Identität. Er ist ein großer Fan von Literatur und Poesie und scheint manchmal fast schon besessen von seiner Beate. Er kümmert sich um alle Leiden und Wehwehchen seiner Patienten und schreckt nicht davor zurück auch mal wen um die Ecke zu bringen. Der Schreibstil ist ungewohnt, wenn man die anderen Werke des Autors kennt, aber doch erfrischend. Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht des Dr. Sommerfeldt und damit der des Täters erzählt.Der Spannungsbogen geht nicht allzu sehr in die Höhe, man darf also keinen packenden und spannenden Krimi erwarten, sondern einen Roman. Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Lange Passagen über seine Neigung zur Literatur stören etwas, da sie mit der Geschichte an sich nichts zutun haben und den Spannungsbogen zeitweise auch runterdrücken. Die Kälte und Gleichgültigkeit mit der er mordet hat mich doch sehr überrascht und leicht schockiert zurück gelassen. Er hat für alles was er tut eine Erklärung, die mir eher als Ausrede scheint, um sich selbst etwas vorzumachen und zu beruhigen. Seine Beate liebt er abgöttisch, wie er es auch sehr gerne immer wieder betont. Die Art wie er über sie spricht und auch mit ihr spricht ist mir zu herablassend und aufgelegt. Er war mir unsympathisch.Ich würde diesen Roman nicht weiter empfehlen, was ich sehr schade finde, da Klaus-Peter Wolf einer meiner Lieblingsautoren ist und ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe.

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  • Sehr gut geschriebener Krimi

    Totenstille im Watt

    Marifran

    02. August 2017 um 20:32

    In Johannes Theisen Leben läuft es nicht gut. Da er ein abgebrochenes Medizinstudium hat, verwandelt er sich in Dr. Sommerfeld. Das Buch ist aus der Sicht des Serienkillers geschrieben, der dem Leser verstörend nah kommt. Er mordet ja für das Gute. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich versuchte, seine Taten zu entschuldigen. Klaus-Peter Wolf reißt den Leser mit. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.Da wir große Wangerooge Fans sind, war das Buch ein absolutes Muss.

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